Kiffen in der Schwangerschaft?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
20.03.2015 | 13 Antworten
Hallo ihr Lieben,

ich stecke zur Zeit in einem riesigen Zwiespalt. Ich weiß, dass der Konsum von Cannabis, besonders in der Frühschwangerschaft, schlimme Folgen für das Leben meinem Kindes haben kann. Meine Frauenärztin drängt mich gerade dazu, zur Drogenberatung zu gehen, was ich ehrlich gesagt, weder brauche noch möchte. Und natürlich genauso dazu, den Konsum so schnell wie möglich einzustellen, da es sonst zu einer Fehlgeburt kommen kann, sagt sie. Nun habe ich mich umfangreich darüber belesen und bin in Foren auf Beiträge von Frauen gestoßen, die meinen, ihr Arzt habe ihnen dazu geraten, den Konsum drastisch zu verringern, jedoch NICHT ganz einzustellen, da zu sonst zu einer Fehlgeburt kommen kann. Jetzt bin ich total verwirrt und weiß nicht wem ich was glauben kann. Was meint ihr, sollte ich mir vllt. eine zweite Ärztliche Meinung zu diesem Thema einholen und/oder meine Frauenärztin demnächst darauf ansprechen? Ich muss dazu sagen, dass diese Frau zwar gebildet ist, aber von Cannabis und den Auswirkungen scheinbar keine Ahnung hat, außerdem hat sie so ziemlich gar keine Vorstellung davon, was diese Droge überhaupt ist und wie sie sich auf den Menschlichen Organismus auswirkt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll, ganz aufhören oder doch lieber nicht?

Ich hoffe ihr könnt mir vllt. helfen, oder auch über eure eigenen Erfahrungen mit diesem Thema berichten. Vielen Dank im voraus!
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1 Antwort
Gegenfrage: WIE konsumierst Du das Cannabis? Ich bin jetzt nicht der Profi, ABER ich kann mir denken, dass es in der Wasserpfeife ist als mit Nikotin ... Nikotin geht gar nicht in der SS, ist auch klar
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2015
2 Antwort
Grundsätzlich ist jede Droge in der SS tabu. Sagt man nicht gerade von Cannes, dass es nicht abhängig macht und es daher auch nicht zu Entzugserscheinungen kommen kann? Anders als bei Zigaretten oder Alkohol, wo die Kinder mit Entzugserscheinungen auf die Welt kommen können? Wenn du sagst, du brauchst keine Drogenberatung, liegt das vielleicht auch an deinem Konsumverhalten? Also hast du vielleicht sehr wenig konsumiert? Davon wird es sicher abhängen, ob du gleich aufhören kannst oder langsam reduzieren solltest. Das kann dir aber nur eine Suchtberatung und ein Arzt sagen. Ich würde an deiner Stelle beide Institutionen zu rate ziehen. Allein deinem Kind zuliebe. Es geht nicht darum dich als Junkie hinzustellen, sondern zu gucken, wie es das Beste für euch ist.
sophie2689
sophie2689 | 20.03.2015
3 Antwort
wenn du das zeug klassisch mit tabak rauchst, ganz klar, sofort aufhören. der teer im rauch stört die durchblutung und damit die versorgung deines krümes. was das THC selber angeht: beim nikotin hat man früher geraten, langsam zu reduzieren statt sofort aufzuhören mit der begründung, das baby würde ansonsten einen krassen entzug durchmachen. mittlerweile gibt es mehrere untersuchungen die belegen, dass die nachteile vom rauchen weitaus überwiegen als ein eventueller drastischer entzug, weshalb man heute auch starken rauchern das sofortige aufhören enpfiehlt. ich hab keine ahnung wie das mit THC ist, aber selbst durch nen bong ziehst du dir da genügend andere schadstoffe mit rein. von daher würde ich auch auf sofortigen entzug plädieren. wenn du total unsicher bist, frag doch einfach mal in ner klinik nach.
ostkind
ostkind | 20.03.2015
4 Antwort
@Dajana01 Ich rauche das Cannabis, leicht mit Tabak gestreckt durch die Wasserpfeife.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2015
5 Antwort
Danke für eure lieben Antworten, ich werde sie mir zu Herzen nehmen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2015
6 Antwort
Wie gesagt, ibin kein Profi ... keine Droge ist besser als keine Droge, aber Cannabis ist besser als Nikotin ... versuch, den Tabak weg zu lassen ... geht das? Oder als Tee?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2015
7 Antwort
@Dajana01 Man braucht keinen Tabak wenn man einen vaprizer hat. Damit raucht man nur Dampf und ausschließlich das thc. XNERDX: Hör damit auf, mach es für Dein Kind. Du wirst Dich die paar Monate doch zusammen reissen können.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2015
8 Antwort
Soweit ich weiß ist die Abhängigkeit von THC psychisch und nur wenig körperlich, damit wäre der Entzug für Dein Kind problemlos. Gerade in der Frühschwangerschaft sind die Auswirkungen von Giftstoffen enorm. Und da THC Einfluss auf das Gehirn nimmt ist es mit Sicherheit schädlich für das gerade entstehende Leben. ich dachte immer, dass genau für solche Fragen Suchtberatungen da sind. Es geht ja nicht immer nur um Sucht, sondern auch um den Umgang mit Drogen an sich. Sprech einfach mit denen.
Babyschritte
Babyschritte | 20.03.2015
9 Antwort
Lass sein! Geh zur Drogenberatung! Die werden dich beraten und dabei geht es nicht um dich, sondern um das kleine Wunder in dir! Ob ganz weglassen oder reduzieren, die werden dir das doch bestimmt sagen können ... Ich wünsche euch alles alles GUte und hüte dein Glück
Maja-88
Maja-88 | 20.03.2015
10 Antwort
Hey, ich möchte kiffen in der schwangerschaft nicht befürworten jedoch habe ich bis zur 30. SSW jeden Tag Marihuana konsumiert. Dazu muss ich sagen das ich erst in der 30. SSW erfahren habe, dass ich schwanger bin. Trotz des Konsums geht es meinem kleinen blendend, jetzt bin ich in der 35. SSW und mein kleiner ist richtig entwickelt. Er wiegt momentan 2300g und ist 46cm groß. Momentane schäden wurden nicht gefunden, wie der kleine sich aber nach der geburt entwickeln wird und ob gehirn schäden vorliegen weiß ich nicht aber ich hoffe nicht das er später darunter leiden muss!! Ich kenne mich gut mit dem thema marihuana und drogen und seine auswirkungen aus, deshalb rate ich dir lass es sein. reduzier deinen konsum auf 1 vaprizer und denk an dein baby. Du würdest doch bestimmt nicht einem kleinen kind ein joint oder eine pipe in die hand drücken und genau so ist das auch mit deinem baby :/
Blume7891012
Blume7891012 | 21.03.2015
11 Antwort
Wenn ich es richtig erinnere, ist die Abhängigkeit von THC nicht physisch sondern psychisch. Ein Entzug wäre dann für den Zwerg eher undramatisch. Du hast von Konsum geschrieben. Wenn dies dein Gebrauchsmuster beschreibt, schaffst du es auch. Letztlich entscheidest du. Was ist wichtiger - dein Kind oder dein Bedürfnis zu dopen? Wenn die Antwort pro Kind ist, gelingt dir auch der Weg zum Bedürfnisaufschub. Gutes Gelingen.
ace09
ace09 | 21.03.2015
12 Antwort
nehmts mir nicht krumm Mädels, ich bin selber kein unbeschriebenes blatt, aber wenn jemand nach Ohrlöcher stechen fragt prügeln sich alle aber kiffen in der Schwangerschaft wird hier behandelt als wärs Hustensaft. ich kann und will das nicht gut heissen. nimm die verantwortung dir und deinem Kind zuliebe ernst und lass es. von jetzt auf gleich. ehrlichgesagt finde ich jede art von rauschmittel in der Schwangerschaft so richtig richtig scheisse, und sich darüber Gedanken zu machen ob der entzug schädlich ist fürs Kind nur eine dämliche ausrede es weiter zu tun
Nayka
Nayka | 21.03.2015
13 Antwort
@Nayka Wahre Worte, die Du da schreibst. Bei anderen Themen gehts hier rund und kiffen in der Schwangerschaft ... naja, lassen wir das. XnerdX: Alles, was Du zu Dir nimmst, kommt 1:1 bei Deinem Baby an. Wenn Du Dich also berauscht vom Kiffen fühlst, dann ist es bei Deinem Kind ähnlich. Trinkst Du Alkohol und hast 0, 5 Promille, hat den Baby exakt den gleichen Wert. Du könntest einem Neugeborenen Baby ebensogut den Rauch ins Gesicht pusten. Bitte lass die Finger davon. Es ist für euch beide gesünder!
andrea251079
andrea251079 | 21.03.2015

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