Beschäftigungsverbot - Burnout - Schwangerschaft - Hilfe in und um Essen

workingmami
workingmami
06.02.2015 | 13 Antworten
Ich bin noch ganz neu hier und hoffe auf Frauen zu treffen, die das wirklich ernst nehmen. Trolle die hier einfach ihren Frust an mir und anderen Mitgliedern auslassen wollen und unqualifizierte Kommentare ablassen bitte ich das woanders zu tun.

Aus Gründen der Geheimhaltung (musste eine 1cm dicke Mappe zu dem Thema unterschreiben) darf ich zu meiner Arbeitssituation nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich gebe Schulungen von morgens bis abends und bin stündlich durchgetastet mit einer einstündigen Pause dazwischen. Ich habe insgesamt jeden Tag knapp 3 Stunden Anfahrt zusätzlich, dazu kommen noch Überstunden und Vor- und Nachbereitungszeit. Alles in allem macht das 12-14 Stunden außer Haus. Dazu kommen noch ein dreijähriger Sohn und ein Mann denen ich die übrige Zeit widme. Letzten Oktober konnte mein Körper einfach nicht mehr und ich hatte einen Hörsturz, seit dem ist mein Immunsystem auch im Keller und ich bin nun seit 3 Monaten krankgeschrieben weil ich jeden Infekt (von Mandelentzündung, Bronchitis bis hin zu Bindehautentzündung etc.) mitgenommen habe.

Nachdem ich im November meine Spirale entfernen lassen habe hat es mit dem Kinderwunsch nun geklappt und ich bin in der 6. Woche. Wir freuen uns riesig und auch unser Sohn ist begeistert. Mein Problem ist nun, dass mich diese Arbeit auffrisst und mir deshalb ein Beschäftigungsverbot nahe gelegt wurde, allerdings werde ich von allen nur hin und her geschoben. Meine Frauenärztin behauptet sich könnte das nur bei einer Risikoschwangerschaft wenn es körperliche Anzeichen für eine drohende Fehlgeburt gäbe, mein Hausarzt würde es machen aber kennt sich überhaupt nicht aus und hat nicht einmal einen Computer und der Psychiater hat wiederum gesagt das müsste eine Frauenärztin ausstellen. Selbst die Berater der Krankenkasse (die mir gesagt haben, dass ich sehr sicher eines bekomme) können nicht helfen. Nun fühle ich mich wirklich etwas im Stich gelassen. Der Psychiater sagt, er würde mich weil ich bei ihm in Therapie bin auch bis zum Ende krankschreiben (außer es würde sich bessern natürlich). Das ist aber seiner Meinung nach der falsche Weg, da sich das auch aus das Elterngeld auswirkt.

Ich wäre wirklich dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Vielleicht hat eine von euch so etwas ja auch schonmal durch gemacht. Kann mir jemand einen kompetenten Frauenarzt in Essen und Umfeld empfehlen, der mir bei diesem Problem helfen kann?

Ich danke euch sehr für eure Antworten!

Liebe Grüße

workingmami
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13 Antworten (neue Antworten zuerst)

13 Antwort
Mein BV hat damals die Betriebsärztin ausgestellt, habt ihr sowas? Ansonsten hilft dir vielleicht dieser Link? http://www.eltern.de/beruf-und-geld/job/beschaeftigungsverbot-schwangerschaft.html Alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.02.2015
12 Antwort
@workingmami Bitte gib nichts auf die Kommentare von HelenaundEric. Sie macht fast jeden hier doof von der Seite an. Einfach überlesen Wenn Du den Frauenarzt wechselst, dann solltest Du dort wg. dem BV nicht wg. Deiner Depression anfragen, sondern eher erklären, dass Du das körperlich nicht hinbekommst, von Deinem Burn out berichten, usw. Auch wenn ein Termin beim neuen Gyn etwas dauern sollte: Lass Dich solange krankschreiben. Alles Gute.
andrea251079
andrea251079 | 11.02.2015
11 Antwort
@HelenaundEric Du kennst weder mich noch meine Situation, es wäre also nett, wenn du solche unqualifizierten Kommentare woanders ablassen würdest. Es ist immer leicht Menschen die man nicht kennt einfach zu verurteilen, nicht wahr? Ich hab mir sicher nicht vorzuwerfen, dass ich arbeitsscheu bin falls du auf so etwas hinaus möchtest. Nicht weil jemand krankheitsbedingt ein BV braucht, sondern weil Menschen wie du solche Probleme so runterspielen sind AG so eingestellt. Es sollte eigentlich ganz normal sein einer Schwangeren die bereit ist ein neues Leben in die Gesellschaft einzubringen mit Respekt zu begegnen und sie zu unterstützen. Stumpfsinnige Sprüche wie "Schwangerschaft ist keine Krankheit" sind dann die Folge von Kollegen die keine Kinder haben und/oder wollen und von denen die in ihrer Schwangerschaft vielleicht einfach Glück hatten und alles super gelaufen ist. Nur um dir vielleicht die Situation ein wenig näher zu bringen, ich arbeite in einem Unternehmen in dem der Frauenanteil so gering ist, dass bei Wahlen nicht einmal die Minderheitenquote zum Tragen kommt. Das liegt sicher nicht daran, dass Frauen unsere Gesellschaft erhalten indem sie im Laufe ihres Lebens bereit sind ihre Karriere zu riskieren um ein oder mehrere Kinder zu bekommen.
workingmami
workingmami | 10.02.2015
10 Antwort
Hallo, ich bin ganz normal in Vollzeit und sozialversicherungspflichtig angestellt. Der Psychiater hat mir auch eine mittelschwere Depression anerkannt und mich darauf erstmal weiter krankgeschrieben. Er hat mir auch geraten einen anderen FA aufzusuchen, allerdings ist es 1. schwierig kurzfristig Termine zu bekommen und 2. schwer einen Arzt zu finden, der sich damit auskennt und bereit ist dabei zu helfen. Die meisten Ärzte wollen leider scheinbar ihre Patienten schnell wieder loswerden damit der Platz für den nächsten wieder frei wird. Kaum einer möchte sich noch wirklich ein paar Minuten Zeit nehmen die Situation seines Patienten wirklich nachzuvollziehen. Letzter Kommentar eines Arztes: "Allerdings sollten Sie für eine BV aus psychischen Gründen tatsächlich zu Ihrem Hausarzt und oder Psychiater. Als Frauenarzt ist ein z.B. bei Drillingen, ständigen Blutungen oder vorzeitigen Wehen möglich." - mal ehrlich, ist es bei "ständigen Blutungen" und "vorzeitigen Wehen" nicht schon zu spät? Ein BV soll dem doch vorbeugen oder habe ich da etwas falsch verstanden? Wieso stellen manche Gynäkologen in Fällen wie meinem ohne Probleme ein BV aus und andere machen einem zusätzlich das Leben schwer? Ich danke euch für eure Antworten!
workingmami
workingmami | 10.02.2015
9 Antwort
wie gesagt, mich würde erstmal interessieren auf welcher Basis du diese Tätigkeit ausübst..sprich, ob du svpflichtig angestellt oder selbstständig bist bist du selbstständig, gilt für dich kein BV..kann man sich zwar ausstellen lassen, bringt einem aber nichts, da da das nur Arbeitnehmern vorbehalten ist krankschreiben auf dauer is auch nich so der hit dann, auch wenn man mit Krankengeld versichert is bist du normal sv pflichtig beschäftigt, würde ich dir auch ein BV ans herz legen, wenn sich deine Arbeitsbedingungen nicht ändern lassen können..weigert sich dein jetziger fa, würde ich auch einen anderen aufsuchen
gina87
gina87 | 08.02.2015
8 Antwort
Ich denke, Dein Körper hat Dir schon mehrfach Signale gesandt, dass er einfach nicht mehr kann. Schwanger hin oder her - das ist einfach zuviel! Deine Gesundheit gibt Dir niemand zurück und wenn Du irgendwann aus den Latschen kippst, dankt's Dir niemand. Ich lege nicht schnell ein BV ans Herz. In meiner 1. SS habe ich bis zum MS gearbeitet und in meiner 2. SS war ich ab der SSW 27+2 im BV wg. vorzeitiger Wehen, die Mumu-wirksam waren. Trotzdem würde ich Dir wg. Deiner Vorgeschichte ein BV empfehlen. Es kann aber sein, dass dies erst nach der 12. Woche ausgestellt wird. So genau kenne ich mich da nicht aus. Wenn sich Dein Gynäkologe weigert, dann wechsle bitte. Zur Not kann Dich Dein Hausarzt erst mal weiterhin arbeitsunfähig schreiben. Alles Gute und erhole Dich.
andrea251079
andrea251079 | 08.02.2015
7 Antwort
Bevor es zu einem erneuten Burnout kommt oder du kurz davor stehst. Probiere nochmal bei einem anderen.Fa ein Attest zu bekommen. Aber ich verstehe dich und auch andere die schon ein Burnout hatten man möchte nicht nochmal in solch eine schlimme Situation kommen! Ich wünsche dir alles gute für dich und deine kugelzeit
Goldmouse
Goldmouse | 07.02.2015
6 Antwort
mich würde auch erstmal interessieren, ob es sich bei deiner Tätigkeit um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis handelt, oder ob du das auf selbstständiger Basis machst
gina87
gina87 | 07.02.2015
5 Antwort
Hallo, ich würde auch den fa wechseln, evtl ein attest vom Psychologem mitbringen, dass sich dein Arbeitspensum negativ auf Psyche und SS auswirkt. Geht es dir nicht gut, geht es auch dem kind nicht gut. Wenn man schon beim Burn-out ist oder kurz davor, sollte ein bv kein problem darstellen. Und das muss natürlich der fa ausstellen. vlt zur überbrückung weniger stunden, das kann der fa ja auch festlegen. Lg und alles gute
engelnetty
engelnetty | 07.02.2015
4 Antwort
Wofür ein BV? Ich sehe keine Gefahr, nicht im Geringsten. Etwas kürzer treten ja, aber warum muss es immer gleich ein BV sein? Kein Wunder, daß sich die AG so ablehnend gü dem weibl.Geschlecht verhalten
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2015
3 Antwort
mir half damals eine kollegin, die eine ärztin kannte...aber ernsthaft: die ausstellung eines bv in der schwangerschaft liegt beim gyn, das stimmt schon...ich versteh nur das theater nicht. deine tätigkeit klingt nach freiberuflichkeit...bist du privat versichert?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2015
2 Antwort
Hallo Dajana, ich danke dir schonmal für deine Antwort! Es gibt schon Kraft zu wissen, dass man damit nicht allein ist! :) Danke dafür! Bist du dann zufällig auf einen FA gestoßen der sich damit auskannte? ich telefoniere hier seit Wochen rum und finde niemanden.
workingmami
workingmami | 06.02.2015
1 Antwort
hallo, bei mir war es ganz ähnlich...ganz ehirlich: wechsle den gynäkologen. damals wurde das bv immer auf vier wochen befristet, in der folge-ss war dann das komplette bv kein problem mehr!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2015

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04.09.2012 | 9 Antworten

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