Wann wieder arbeiten nach dem ersten Kind?

Zenit
Zenit
17.04.2013 | 18 Antworten
Hallo Mädels,
ich hab mal ne Frage: Wieviel Monate nach der Geburt eures ersten Kindes seid ihr wieder arbeiten gegangen, und wie viel Stunden habt ihr da gemacht? Die Frage richtet sich vor allem an die, die direkt nach 8 Wochen wieder angefangen haben. Welche Schwierigkeiten hattet ihr und wie habt ihr Kind und Beruf unter einen Hut bekommen?

Ich bin im Oktober ausgezählt und möchte zum Teil aus finanziellen Gründen, zum anderen aber auch um nicht "rauszukommen" relativ bald wieder 20 Stunden arbeiten gehen. Mein Mann arbeitet nicht Vollzeit, also könnte er auf Mini aufpassen, wenn ich arbeite. Nur habe ich natürlich noch keine Vorstellung davon, ob das so wirklich klappt, weil es mein erstes Kind sein wird, und mein Arbeitgeber hätte diesbezüglich gern verlässliche Aussagen von mir, er muss ja auch für Ersatz sorgen wenn ich nicht komme.

Deswegen suche ich dringend Erfahrungsberichte! Vielen Dank und liebe Grüße!
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18 Antworten (neue Antworten zuerst)

18 Antwort
Hm, nach euren Aussagen tendiere ich jetzt auch erstmal dazu mir zumindest die ersten 6 Monate Zeit mit dem Baby zu geben, dann wär zum Beispiel das Stillen schon rum und das Kleine aktiver und weniger abhängig von mir als Mutter und Milchquelle. Natürlich möchte ich mein Kind auch aufwachsen sehen und die tausend "ersten Male" nicht verpassen. Andererseits möchte mein Mann das sicher auch nicht und würde sich sehr über Papa-Kind-Zeit freuen. Ich habe ja zum Glück noch etwas Zeit, über den Wiedereinstieg nachzudenken, und werde bis Oktober weiter Erfahrungsberichte sammeln. Vielen Dank für eure sehr hilfreichen Antworten!
Zenit
Zenit | 18.04.2013
17 Antwort
mein Gott, was hab ich den für ein Mist geschrieben?!!! ich meine das Elterngeld wird mit dem Lohn verrechnet und dadurch wird sich das nicht lohnen. man darf zwar auch im ersten Jahr ein paar Stunden arbeiten wenn das Kind dann eben zuhause von jemanden betreut wird aber das wird eben verrechnet und dadurch ist der Aufwand meist zu hoch. ich war selbst jeweils ab dem 1. Geburtstag wieder arbeiten und die Kinder in der Kita. es gab da keinerlei größere Probleme, auch weil ich nur 25 Stunden die Woche arbeite. aber eher hätte ich nicht arbeiten wollen, bzw wäre mir der Stress einfach zu groß gewesen
Junibaby
Junibaby | 17.04.2013
16 Antwort
Bürojob ist zwar körperlich nicht so anstrengend wie der des Friseurs, aber der Schlafentzug wird dir trotzdem zusetzen, das solltest du bedenken. Ich weiß, gerade beim ersten Kind fehlt einem noch die Vorstellungskraft, wie der Alltag und auch die emotionale Bindung zu einem Baby aussieht. Ich hatte beim ertsen Kind auch die feste Absicht nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten zu gehen, doch dieses Vorhaben bröckelte ganz schnell, als er dann da war.
nasto98
nasto98 | 17.04.2013
15 Antwort
Ich hab ET am 30.07 und werde am 1.1 wieder anfangen. Bei einer neuen Firma und daher kann ich mir das nicht aussuchen und ewig verschieben. 1.1 ist absolutes Maximum. Muss nurnoch klären ob ich 2, 5 Tage kommen kann wäre mir lieber als 5 halbe wegen der Bindung und fremdbetreeung.
mami0813
mami0813 | 17.04.2013
14 Antwort
Möchtest du da komplet auf das Elterngeld verzichten? Weil 8 nach Geburt ist ja Muschu und danach theoretisch Elterngeld oder dein Lohn für die paar Stunden. Weil sonst wird dir der Lohn mit dem Lohn verrechnet und dann lohnt sich das kaum.
Junibaby
Junibaby | 17.04.2013
13 Antwort
@Zenit wie schon gesagt, ich kann es schlecht einschätzen, aber ich denke du solltest es probieren, wenn das Kind gut versorgt ist:)
claudya19
claudya19 | 17.04.2013
12 Antwort
@claudya: Ich würde gern bei meinem jetzigen Arbeitgeber bleiben. Ist ein Bürojob, geht also vom körperlichen Aufwand.
Zenit
Zenit | 17.04.2013
11 Antwort
hallo, ich bin nach der Geburt meiner Tochter gleich nach den 8 Wochen wieder arbeiten gegangen, wegen meiner ausbildung und um diese zu beenden. Es war der Horror, ich musste 8sth am Tag arbeiten, das meiste stehend, da ich Friseurin damals gelernt habe. Mein Mann war die ersten Monate mit der kleinen daheim, er hat das super gemeistert, trotz allem hält das Baby einen Nachts mit wach u ich habe noch gestillt, bzw abgepumpt. ich kann nur sagen, ich würde es jetzt nicht nochmal machen und ich freue mich auf das jahr bzw jahre mit dem Baby zu genießen. Wie das jetzt ist wenn man 20sth arbeiten geht, kann ich natürlich nicht einschätzen, ich wie gesagt habs hinter mir und es war manchmal schrecklich zu sehen, wie wenig interesse sie manchmal an mir hatte. ich wünsche dir viel erfolg und wenn du dir arbeit sucht, versuch eine zu finden die nicht allzu viel schlaucht:) lg Claudy
claudya19
claudya19 | 17.04.2013
10 Antwort
Nach dem 1. Kind war ich nach 12 Monaten wieder Vollzeit arbeiten, bei dem 2. nach 8 Wochen Vollzeit, aus Gründen der Absicherung - also ähnlich wie bei dir. Ich würde es nie wieder machen, weil der Kleine trotz aller Fürsorge des Papas sehr gelitten hat... eine Mama ist eben eine Mama, das musste sogar mein Mann einsehen. Mein AG war nach meiner Rückkehr aus dem Muschu allerdings nicht ganz fair, so dass wir in Anbetracht der Gesamtsituation nach einigen Monaten getauscht haben. Nun bin ich seit 1, 5 Monaten mit dem Lütten zu Hause und möchte diese Zeit auch nicht mehr missen.
Chrisiebabe
Chrisiebabe | 17.04.2013
9 Antwort
Huhu.ich bin bei fynn nach etwa 1, 5 jahren wieder arbeiten gegangen.aber nur auf 400 euro basis. werde jetzt auch wieder 2 jahre elternzeit beantragen und nach nem jahr schauen wies läuft. fynn war recht schwierig am anfang und ich hätte es gar net geschafft wieder arbeiten zu gehen. außeedem kriegst du ja auch elterngeld für ein jahr und wenn du während dieser zeit arbeitest kriegst du es voll angerechnet.hast also im prinzip nix davon. ist es nicht möglich dass dein mann bissel mehr macht?so dass du zumindest das eine jahr daheim bleiben kannst. lg
Sahri24
Sahri24 | 17.04.2013
8 Antwort
puh, da haste dir ja was vorgenommen. überleg dir das viellicht nochmal. ich bin nach einem jahr wieder arbeiten gegangen 2 tage die woche. das reichte mir total. meine maus war in der zeit bei der tagesmutti.
SrSteffi
SrSteffi | 17.04.2013
7 Antwort
Bei meiner Maus vor 5 jahren wurde ich ungewollt Arbeitslos, da mein Ex-Chef Inso anmeldete..Also blieb ich 3 Jahre zuhause, hatte aber immer nach Arbeit gesucht..Vor 4 wochen kam mein Sohn und ich hab beim Arbeitgeber 1 Jahr Elternzeit angegeben und werde ab Nächstes Jahr April wieder Arbeiten gehen, da wir auch auf meinen Gehalt angewiesen sind und ich nicht von meinem Mann Finanziell abhängig sein möchte...
Angel78
Angel78 | 17.04.2013
6 Antwort
ich war bei mausi damals 1 jahr in elternzeit zuhause mit ihr und fands super so..länger wärs finanziell auch nich gegangen...nach 8 Wochen gleich wieder arbeiten gehen und meinen mann mausi betreuen lassen, wär aber auch nich gegangen wegen seines Jobs.. mausi fühlte und fühlt sich pudelwohl in der Kita und es gab mit ihr da null Probleme.. eine ausm Vorbereitungskurs damals ging nach 8 Wochen wieder arbeiten weil sie mitten in der Ausbildung steckte und im 3.lehrjahr war..da teilten sich dann ne tagesmutter und die Oma die Betreuung des kindes, was super klappte...ob das im nachhinein für die Mama so toll war weiß ich allerdings nich..hab sie schon lange nich mehr gesehen/gesprochen ich weiß auch nich wies den Eltern des kleinen jungen, der n paar Wochen alt is und bei uns in der Kita is, damit geht das der kurze jetzt schon in die Kita geht.. wie sich der alltag bei euch gestaltet wird sich zeigen..das kann man so vorher nich sagen
gina87
gina87 | 17.04.2013
5 Antwort
Meine zwei ersten kinder waren in der krippe. Der große mit 7 monaten, der zweite mit 15 monaten. Meine zwei kleinen habe ich jetzt zu hause und ich habe ein viel innigeres Verhältnis zu ihnen. Da die zwei großen gelernt haben auch gut ohne mich klar zu kommen, haben sie ein anderes Verhältnis zu mir. Ist ja einerseits ganz gut so, aber da ich jetzt auch die andere seite kenne finde ich es irgendwie schade.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.04.2013
4 Antwort
also für mich war klar das ich min. die ersten 3 jahre zuhause bleibe. das hab ich dann auch beim 2ten noch gemacht. ab herbst schau ich dann ob ich ne teilzeitstelle finde. ich würde dir nur ans herz legen überleg dir mit sicherheit ob du damit klar kommst das du viel verpasst ne freundin von mir is nach 4 monaten wieder teilzeit arbeiten gegangen. der sohn ist jetzt 4 und sie bereut es so. sie hat den job vor 2 jahren dann geschmissen und will soviel zeit wie möglich mit dem kleinen verbringen da sie damit nicht klar kommt das sie bei vielen der ersten male nicht dabei war.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.04.2013
3 Antwort
Erfahrungsbericht kann ich Dir nicht geben, weil ich bei meinem Kind geblieben bin, aber wenn Du im Oktober dran bist und Deine 8 Wochen Mutterschutz hast, kannst Du rein theoretisch spätestens am 1. Januar wieder anfangen zu arbeiten, wenn es Dein Wunsch und Wille ist. Wie sich das bei Euch im Alltag gestaltet, wird sich dann finden. Ich finde es gut, daß das Kind in dem jungen Alter dann zu Hause beim Papa bleiben darf und nicht zur Tagesmutter oder Kita gebracht wird.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 17.04.2013
2 Antwort
Ich hab nur ein Kind u war die 3 Jahre Elternzeit zuhause! Hab im August 2009 entbunden, im September 2011 hab ich dann für 3 Monate 3 mal die Woche nen Putzjob gemacht auf 400 euro basis! ... Mia kam im September 2012 in den Kiga u seit Januar 2013 geh ich wieder arbeiten! erst 4 tage die woche, seit april aber nur noch 3! is teilzeit und reicht völlig aus bei uns!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.04.2013
1 Antwort
Wenn dein Mann da ist und aufpassen kann, dann kann das schon ganz gut klappen. Allerdings sollte er dann auch nachts aufstehen müssen, wenn Mini weint oder nicht schlafen kann oder Hunger hat. Ich denke, arbeiten und nachts stillen und Nachtwache halten, wird auf Dauer nicht zu machen sein. Wenn du stillen willst, hast d während der Arbeitszeit ein Recht auf zusätzliche Stillpausen. Realistisch ist dabei, dass du die Milch während der Arbeitszeit abpumpst, damit dein Freund sie am nächsten Tag füttern kann, während du arbeiten bist. Das ist machbar. Für mich wäre das zu stressig gewesen, sage ich ganz ehrlich. Verlässliche Aussagen zu machen, wirst du nur unter Abstrichen können. Bedeutet: Ist dein Kind kompliziert beim TRinken und nimmt nur die Brust, hast du ein Problem. Das weißt du erst, wenn es soweit ist. Verzichtest du aufs Stillen, ist es unproblematisch. Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst. Ich finde 20 Stunden viel kurz nach der Geburt. Ich glaube, du wirst es bereuen. Einfach weil du es dir erstens zu leicht vorstellst mit einem Kind, denn es wird ein Leben komplett auf den Kopf stellen und es wird sich alles nur noch um dein Kind drehen. Du wirst nur die Nummer zwei sein, wenn dein Mann aufpasst, aber vielleicht macht dir das ja nichts aus. Zweitens verpasst du eine Menge. Ich finde deine Entscheidung mutig und ziehe den Hut vor jeder Mutter, die verzichtet und den Vater hüten lässt. Ich persönlich hätte es nicht gekonnt. Ich habe beim ersten Kind zwei Jahre Elternzeit genommen und mir das Elterngeld auf zwei Jahre auszahlen lassen. Habe dann nach zwei Jahren gleich das zweite Kind bekommen und bin nach genau einem Jahr wieder arbeiten gegangen. Und DAS habe ich bereut, weil es mir einfach zu viel ist. Aber mit einem Kind ist das vielleicht eher machbar
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.04.2013

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