Kinderwunsch.

vio85
vio85
20.04.2020 | 7 Antworten
Hallo Mädels
hat denn jemand von euch schn Kinder und wünscht sich noch eines aber hat Angst vor der SS und Geburt?
Denkt dessen an Adoption evtl oder doch an ein eigenes???

Ich bin hin und her gerissen und suche Antworten...

LG :)
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

7 Antworten

[ Antworten von neu nach alt sortieren ]
1 Antwort
Hallo Vio, warum hast Du denn Angst vor der Schwangerschaft bzw. der Geburt? Was genau beschäftigt Dich da so sehr, daß Du sogar an Adoption denkst? Ich habe vier Kids . Ich habe einen Kaiserschnitt, 2 spontane und eine eingeleitete Geburt hinter mir, damit also mehrere "Variationen". Wir verhüten nicht und lassen es einfach drauf ankommen, ob nochmal eins kommt oder nicht. Wo liegen Deine Bedenken?
babyemily1
babyemily1 | 20.04.2020
2 Antwort
Zwei unschöne SS die letzte immer mit hohem Ruhepuls und Luftnot sehr unschön wenn man nicht einmal zb Kochen kann ohne sich dabei zu fühlen als hätte man gerade einen Marathon hinter sich obwohl man ja nur am Herd steht............ Angst einfach vor dem was in der SS kommen kann.... Ging es dir gut in der SS? Geburt naja NotKS und einmal normal aber alles aufegrissen mehrfach genäht Driss und Schnitt und beides mal PDA. Da überlegt man halt schon ob das nochmal alles sein muss ...... obwohl der Wunsch da ist
vio85
vio85 | 20.04.2020
3 Antwort
Das ist natürlich bescheiden wenn man solche Erfahrungen in der Schwangerschaft machen mußte. Dann überlegt man sich schon ob man nochmal sowas erleben möchte. In der ersten Schwangerschaft mit meinem Sohn ging es mir durchweg auch sehr schlecht. Ich hatte große Probleme mit Hyperemesis gehabt, die mit einem Not-KS in der 36. SSW endete. Die nächste Schwangerschaft verlief gut und unsere Tochter kam pünktlich zur Welt. Bei der 3. Schwangerschaft war unsere zweite Tochter 10 Tage über dem Termin und kam dann aber spontan zur Welt. Bei der vierten Geburt wurde in der 36. SSW eingeleitet, weil die Ärzte eine zu dicke Plazenta vermutet hatten, was sich im Nachhinein aber als falsche Diagnose herausgestellt hat. Trotzdem ging alles gut und die Kleine ist heute 7 Jahre und putzmunter. Du siehst, JEDE Geburt kann anders verlaufen. Eine mal besser, eine andere dann wieder schlechter. Man muß dann wirklich selber mit sich ausmachen, ob man nochmal einen Versuch startet oder ob man es doch lieber lässt. Die Entscheidung kann einem keiner abnehmen.
babyemily1
babyemily1 | 20.04.2020
4 Antwort
Wie ging es dir dann nach ss 1 hattest du da nicht Angst wieder mit Erbrechen zu kämpfen oder hast du was geändert Ernährung etc?
vio85
vio85 | 20.04.2020
5 Antwort
Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ganz klar. Aber wir haben uns damals ein zweites Kind gewünscht, ich habe mich auch so gesund wie nur möglich ernährt und wir haben damals dann mit meinem FA drüber gesprochen. Er hat uns genau das gesagt, was ich auch geschrieben habe eben, nämlich daß JEDE Schwangerschaft anders verläuft und man nicht davon ausgehen MUSS, daß man wieder die gleichen Probleme hat. Eine damalige Freundin hat z.B. bei zwei Schwangerschaften mit Gestose zu kämpfen gehabt. Bei der ersten Schwangerschaft starb ihr Sohn kurz nach der Geburt. Sie hat sehr lange mit sich gekämpft und dann haben sie und ihr Mann sich entschieden noch ein Kind zu bekommen. Sie bekam wieder eine Gestose, aber diesmal bekam sie trotzdem eine gesunde Tochter. Sie hatte zwar danach Probleme mit dem Kaiserschnitt, aber sie stand es durch. Wie gesagt, JEDE Schwangerschaft verläuft individuell. Man kann niemals davon ausgehen weil man bei der ersten Schwangerschaft Probleme hatte, sowas auch bei den weiteren Schwangerschaften im ähnlichen oder gleichen Maße passiert. Ob man sich dann traut, muß das Paar gemeinsam entscheiden. Du hast ja anscheinend zwei gesunde Kinder denke dann mal. Ob es Euch jetzt reicht oder ob Du und Dein Mann es nochmal versuchen wollt müßt ihr alleine entscheiden und auch mit Deinem FA besprechen. Er kann Euch sagen, wie groß das Risiko wäre, daß Probleme auftauchen. Manche Frauen tragen ein größeres Risiko in sich Probleme zu bekommen, manche ein geringeres. Manchen machen die Hormone bzw. die Umstellung mehr zu schaffen, manchen weniger. Es ist immer unterschiedlich. Wie es bei Dir ist kann nur Dein Arzt sagen. Sprich mit ihm. Er kennt Deinen Fall und kann Dir sagen, ob es für ihn okay ist, wenn ihr noch ein Baby bekommt oder ob er lieber abrät.
babyemily1
babyemily1 | 20.04.2020
6 Antwort
wie eine Schwangerschaft oder Geburt verläuft, kann niemand voraussehen ...allerdings...aus Angst vor einer Schwangerschaft / Geburt sollte nicht der Grund für eine Adoption sein ...ein Kind zu adoptieren sollte ein Herzenswunsch sein , weil man selbst kein Kind bekommen kann oder aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen sollte und sich ein Leben ohne Kind nicht vorstellen kann oder möchte....oder , weil man einem Kind eine neue Heimat schenken möchte...eine Adoption ist ein sehr zeitaufwändiges und teures Anliegen und sollte gut durchdacht sein ...Alles Gute... ... ,
130608
130608 | 21.04.2020
7 Antwort
Da stimme ich 130608 zu. Eine Adoption ist wirklich mit sehr viel Behördengängen und Aufwand verbunden. Man muß auch bereit sein, sehr viel aus seinem Privatleben preiszugeben und sehr offen mit den Behörden sein. Es werden sehr private Fragen gestellt werden zum Familien- und Eheleben. Man wird auch streng kontrolliert werden, es wird sehr viel überprüft bei dem Adoptionsverfahren. Eine Adoption in Erwägung zu ziehen weil man Angst vor einer Schwangerschaft/Geburt hat reicht den Behörden da nicht wirklich als alleiniger Grund aus. Da müssen dann noch weitere Gründe da sein. Auch sollte man sich drüber klar sein, daß - je älter das Kind ist - desto mehr Probleme könnte das Kind mit sich bringen. Diese Kinder stammen meistens aus problematischen Verhältnissen und haben oft starke psychische Probleme. Ihr müßt dann bereit sein, mit dem Kind diese Probleme in Zusammenarbeit mit dem JA und anderen Fachkräften in jahrelanger Arbeit aufzuarbeiten. Das kann sehr viel Kraft kosten. Auch solltet ihr daran denken, daß selbst Babys u.U. Probleme mit sich bringen können , die erst später auftauchen könnten. Damit muß man auch rechnen bei einem adoptierten Kind. Man sollte hier wirklich sein ganzes Herz reinbringen und bereit sein viel zu opfern notfalls. Eine Adoption ist nicht leicht und kann sich durchaus über Jahre hinziehen. Auch solltet ihr daran denken, daß ab 40 Jahren es fast ausgeschlossen ist, daß ein Paar noch ein Kind bekommt. Du bist jetzt 35 Jahre, ich weiß ja nicht wie alt Dein Partner ist. Aber dann solltet ihr Euch wirklich in nächster Zeit Gedanken darüber machen, denn wie gesagt kann der Adoptionsvorgang sehr lange dauern. Ich würde Dir raten, sprich auch nochmal in Ruhe mit Deinem FA über Deine Risiken bzgl. einer weiteren Schwangerschaft und Geburt. Er wird Dir bestimmt sagen können ob Du da wieder mit Problemen rechnen müßtest oder nicht. Dementsprechend könnt ihr ja dann entscheiden, ob ihr es nochmal wagen wollt oder ob ihr Euch doch für die Adoption entscheidet.
babyemily1
babyemily1 | 21.04.2020

ERFAHRE MEHR:

Was tut ihr für euren Kinderwunsch?
15.04.2016 | 25 Antworten
Kinderwunsch unerfüllt
10.03.2015 | 9 Antworten

Ähnliche Fragen finden

Kategorie: Kinderwunsch

Unterkategorien:

In den Fragen suchen



uploading