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Was hilft euch bei einer beginnenden Erkältung, welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?

obiku
obiku
05.04.2026 | 10 Antworten
Einen trifft blöderweise ein Infekt meistens exakt dann, falls man ihn am schlechtesten gebrauchen kann. Zuerst brennt die Kehle ein wenig, danach fühlt sich zumindest bei meiner Wenigkeit der Schädel irgendwie dumpf an. Die Nase läuft wenig verwunderlich oder ist verstopft, ab und zu kommt noch Reizhusten hinzu – und ich merke, dass sich wohl eine fiese Virenattacke ankündigt.

Jetzt möchte ich endlich einmal einfach bloß erfahren, wie ihr in solch einer Lage klarkommt. Also ich meine wirklich ganz zu Beginn, wenn der Schnupfen samt den Schluckbeschwerden oder so ein Infekt gerade erst starten. Habt ihr da konkrete Kniffe, die euch üblicherweise nützen? Kurz gesagt geht ihr es mit eher Omas Hausmittel, Kräutertee, Dampfbad und sofern es machbar ist mit Bettruhe an – oder holt ihr direkt was beim Apotheker?
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1 Antwort
Hallo Obiku, ich versuche direkt am Anfang gegenzusteuern. Viel trinken und ausruhen sind für den Körper wichtig. Bei Halsschmerzen, Husten oder Fieber gehe ich zum Hausarzt. Am wichtigsten ist es, früh auf den Körper zu hören und nichts zu verschleppen.
Anni_l
Anni_l | 06.04.2026
2 Antwort
@Anni_l Bei mir ist dieses Verschleppen in den allermeisten Fällen der Punkt, an dems dann erst richtig unangenehm wird. Tu ich am Anfang so als ob nichts wäre, häng ich zwei Tage später meistens komplett drin. Mittlerweile hab ich etwas angewöhnt eher sofort runterzufahren, warm zu trinken versuchen wenigstens ein bisschen Ruhe reinzubringen, auch wenns oft miserabel ins Leben passt. Was den Arzt anbelangt zu dem geh ich eher dann, wenns klar heftiger wird oder gar nicht mehr nach normaler Erkältung wirkt.
obiku
obiku | 09.04.2026
3 Antwort
Naja im Grunde sollte man die ganze Zeit etwas machen, damit es erst gar nicht soweit kommen kann. Klar erwischt es einem hin und wieder aber wenn man sein Immunsystem stärkt, gewinnt der Körper auch oft den Kampf gegen die Viren. Gesunde Ernährung, ausreichend Wasser, genügend Vitamine, wenn möglich kein Übergewicht, wenig Alkohol oder Nikotin, ... Wenn es einem dann trotzdem erwischt, gleich gegensteuern und den Körper so gut es geht unterstützen. Tee trinken, genügend Ruge, gleich mit Hustenmittel wie Kaloba oder Halswehpräparate einnehmen. Gleich beginnen zu Inhalieren mit Salzwasser, warme Bäder nehmen mit Badezusätzen und halt noch mehr auf gesunde Ernährung und ausreichend Vitamine achten. Denke da sollte man sich alles zurechtlegen und die Apothekenschrank auffüllen. Gerade wenn Grippesaison ist. Dann hat man immer etwas zu Hause wenn es soweit ist. Bei mir meldet sich so eine Erkältung nämlich immer mitten in der Nacht. Dann spüre ich zuerst wie es kratzt im Hals, dann weiß ich schon, jetzt muss ich etwas machen.
Enzia
Enzia | 10.04.2026
4 Antwort
@Enzia Das mit dem am besten gar nicht erst so weit kommen lassen stimmt schon irgendwie, nur ist es zumindest einmal bei mir so dass es ehrlich gesagt einen halt trotzdem manchmal trotz eines halbwegs vernünftigem Alltag erwischt. Genau deshalb ist für mich eher die Frage was man in diesem allerersten Moment dann wirklich macht spannend. Bei mir merk ich auch oft nachts zuerst dieses Halskratzen und dann weiß ich schon, dass es unerquicklich wirk. Was ich mir inzwischen eher abgewöhnt hab, ist dann ab dem dauraffolgenden alles Mögliche gleichzeitig aufzufahren. Zu viel Aktion stresst mich dann fast schon wieder. Dann tu ich eher warm trinken, Tempo rausnhmen, wenn die Nase dicht wird inhalieren und zudem hoffen, dass es nicht voll durchzieht. Legst du dir wirklich jedes Jahr schon vorab alles bereit oder ist das in deinem Fall eher so ein „wär eigentlich gescheit“-Plan?
obiku
obiku | 12.04.2026
5 Antwort
@obiku Nein ich mache das immer so. Hilft dabei die Symptome zu reduzieren und man ist auch schneller wieder fit. Das ist ja jetzt auch nicht der große Aufwand und man hat ja auch wirklich etwas davon. Ja scher sagt man, man sollte sich ausruhen und einen Gang runterschalten. Nur wer kann das denn? Ich kann nicht bei etwas Halskratzen alles stehen und liegen lassen und nichts mehr tun. Also will ich ja, dass es mir dabei so gut nur möglich geht. Ich bin dann schon froh wenn mir tagsüber der Hals nicht wehtut und die Symptome dann erst abends kurz vorm Schlafen wieder kommen. Dann wird auch die verstopfte Nase zum Problem und die Schmerzen in der Stirn. Ja, nicht schön aber die paar Tage hält man es dann durch.
Enzia
Enzia | 21.04.2026
6 Antwort
@Enzia Na ja in der Praxis laufen trotzdem Haushalt, Arbeit, Termine, Kindersachen oder was auch immer gerade dranhängt weiter. Ob man dann nur ein bisschen angeschlagen durch den Tag kommt oder ob der Hals bei jedem Schlucken nervt ist da schon ein Unterschied. Ich glaube ich brauche einen Mittelweg bei dem ich nicht gleich in Panik das halbe Badezimmer zur Erkältungsstation umbaue und aber gleichzeitig auch nicht stur bei diesem „wird schon nichts sein“ bleibe. Warm trinken, früher ins Bett, nicht noch extra viel erledigen wollen und bei Hals/Nase gezielt etwas nehmen, klingt für mich realistischer. Gerade abends kippt es bei mir nämlich auch oft.
obiku
obiku | 30.04.2026
7 Antwort
Übertreiben würde ich es jetzt auch nicht aber aus meiner Sicht sind wir da ja noch weit weg. Mal Tee trinken wenn es im Hals kratzt, hilft ja schnell und unkompliziert. Dazu dann Kaloba, das man ein oder zweimal am Tag nimmt. Wenn man duschen geht, nimmt man eventuell ein spezielles Duschgel mit Eukalyptus etc. Irgendwas was zusätzlich die Nase durchputzt. Und man sollte es dann etwas ruhiger angehen lassen. Aus meiner Sicht wars das ja auch schon wieder, das ist nicht zu viel.
Enzia
Enzia | 12.05.2026
8 Antwort
@Enzia Auf diese Art heruntergebrochen liest es sich für mich auch weniger nach einer großen Erkältungs-Offensive und eher nach einem nicht wirklich komplett blind weiterlaufen. Tee ist sowieso das Erste, was ich schaffe, weil das im Hals sofort angenehmer ist und einen auch ein bisschen bremst. Das Mittel würde ich dann eher als gezielte Unterstützung nicht als jetzt-rettet-es-alles-Mittel sehen. Und ja, den Punkt mit dem Eukalyptus beim Duschen finde ich gar nicht blöd. Wenn die Nase anfängt dichtzumachen, ist warme Luft bei mir oft angenehmer als gleich dieses harte Durchziehen mit allem Möglichen. Und ruhiger angehen heißt für mich vermutlich nicht Couchkoma, sondern einfach nicht noch extra stark sein wollen. Genau daran scheitere ich sonst gern.
obiku
obiku | 15.05.2026
9 Antwort
@obiku So ein Badezusatz ist vielen halt lieber, vor allem den Kindern, als zu inhalieren. Das ist dann wieder so heiß und brennt ein wenig. Da ist es beiläufig beim duschen/baden etwas angenehmer. Wobei ich auch öfter inhaliere, mir macht das nichts. Dann halt nur mit Salzwasser. Mit einer normalen Erkältung läuft das Leben ja eh einfach weiter. So tragisch ist das auch wieder nicht. Man sollte halt überhaupt vermeiden eine Erkältung zu bekommen. Dazu muss man halt das Immunsystem stärken und gerade in der Grippesaison sein bestes dazu beitragen.
Enzia
Enzia | 27.05.2026
10 Antwort
Ja, dieses nebenbei beim Duschen oder Baden, finde ich auch realistischer, als jedes Mal eine eigene Inhalier-Aktion daraus zu machen. Es macht ja gewissermaßen nicht sonderlich Sinn, wenn man eh schon angeschlagen ist, noch ein kleines Wellness-Labor im Bad aufzubauen. Bei Kindern kann ich mir sowieso vorstellen, dass warmes Baden viel weniger Widerstand auslöst als heißer Dampf über einer Schüssel. Ich bin bei sowas offen gesagt auch vorsichtig, weil man sich schnell verbrüht oder es mit Zusätzen übertreibt. Ich werde auf jeden Fall auf diesen Mittelweg früh reagieren, aber nicht überdrehen, achten. Und damit eben schauen, dass ich den Körper nicht noch extra mit Sport, Stress und „Ich muss aber!“-Terminen nerve. In den allermeisten Fällen wird aus einer normalen Erkältung eh kein sonderlich großes Drama, aber sie wird bei mir schneller eines, wenn ich sie am Anfang komplett ignoriere.
obiku
obiku | 30.05.2026

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