Das dritte Schwangerschaftsdrittel (3. Trimester)

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Das dritte Trimester
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Das dritte Trimester

Das dritte Trimenon ist sozusagen der Endspurt der Schwangerschaft und beginnt mit der 27. Schwangerschaftswoche und endet mit der Geburt.

Das Baby hat soweit alle Entwicklungen abgeschlossen, die es für ein eigenständiges Leben benötigt. Das Kind öffnet die Augen, entwickelt sogar schon Vorlieben für bestimmte Geräusche wie Musik und lauscht auf die Stimme der Mutter.

In dieser letzten Phase der Schwangerschaft legt es noch einmal an Größe und Gewicht zu. Nicht wenige Babys haben öfter Schluckauf, da sie das Schlucken mit dem Fruchtwasser trainieren. Ein kleiner, fertiger Mensch bereitet sich nun auf seinen Start ins Leben vor!

Das Nest bauen

Für viele Schwangere beginnt zum Geburtstermin eine Zeit der inneren Unruhe. Sie bekommen einen "Nestbautrieb", der sie veranlasst das Babyzimmer einzurichten, die Wohnung besonders gut auf das Kind vorzubereiten und zu putzen. So beschwerlich jede einzelne Bewegung nun sein kann, bekommen die meisten Schwangeren gerade bei der Einrichtung des Babyzimmers einen wahren Elan. Es ist nun auch der letzte Zeitpunkt, um frisch zu renovieren (lies dazu auch unseren Artikel: frisch zu renovieren/a>), denn so kann die Wohnung noch gut auslüften bis das Baby einzieht.

Doch bei den Arbeiten sollte sich die werdende Mama unbedingt unterstützen lassen. Ihre Kraftreserven müssen geschont werden, damit genug von ihnen bei der Geburt vorhanden sind. Besonders die Väter sind nun gefragt, tatkräftig mit anzupacken und es auch nicht übel zu nehmen, wenn wochenlang geschmiedete Pläne über Farben und Teppich kurzfristig von der Mama geändert werden. Das "Nest" soll möglichst perfekt sein und hinter den Änderungswünschen steckt nur der Wunsch, es noch schöner zu machen.

Geburtsvorbereitungskurs

Nun wird es langsam Zeit, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen und die
Entbindungsklinik zu finden. Viele Krankenhäuser organisieren für werdende Eltern Informationsabende, die bei der Entscheidung helfen. Oft wird in den Kliniken von Hebammen auch eine geburtsvorbereitende Akupunktur angeboten.

Infos zur Geburt einholen

Bevorzugt die Schwangere eine Hausgeburt, eine Entbindung im Geburtshaus oder eine ambulante Geburt, so muss sie sich diesbezüglich auch informieren und vorbereiten. Hat die Schwangere bisher noch keine Hebamme gehabt, so wird es Zeit eine zu finden, die bei der Vorsorge vor der Geburt und im Wochenbett danach viel Unterstützung geben kann.

Die Wehen

Am Ende des Trimesters, insbesondere im letzten Monat, werden die meisten Schwangeren unruhig. Sie können es kaum erwarten, dass die Geburt endlich losgeht und suchen oft wehenfördernde Mittel. Doch hier ist Geduld angesagt: Das Baby weiß es genau, wann es kommen soll. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Klinktasche zu packen und zu warten bis die Geburt losgeht.

Den Startschuss für die Geburt bekommt die Schwangere meist durch den abgehenden Schleimpfropf, der in der Schwangerschaft den Muttermund schützt. Er löst sich nicht immer im Ganzen, sondern kann auch über ein bis zwei Tage verstreichen. Oft ist er leicht blutig und damit von normalem Ausfluss gut zu unterscheiden. Trotzdem sagt der Abgang desSchleimpfropfs noch nichts darüber aus, wann es nun endlich losgeht. Dies kann von ein paar Stunden bis zu einigen Tagen dauern.

Manchmal platzt mit Beginn der Geburt die Fruchtblase. Wehen, ähnlich der Übungswehen, beginnen. Sie sind allerdings stärker und regelmäßiger. Eine Geburtswehe dauert in etwa 1 Minute an und wird heftiger, je weiter sich der Muttermund öffnet. Das Baby beginnt sich nun in und durch den Geburtskanal zu schieben. Ist der Muttermund durch die Eröffnungsphase auf einen Durchmesser von etwa zehn Zentimeter erweitert, beginnt die Pressphase, in der sich zuerst der Kopf des Babys durch den Geburtskanal schiebt. Ist der Kopf geboren, folgt der Rest des Körpers oft in ein bis zwei Presswehen. Einige Zeit später wird auch die Plazenta geboren und schließt damit die Schwangerschaft und Geburt ab.

[SyKo]

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