Depressionen oder normale Beschwerden?

Pinky87
Pinky87
22.09.2014 | 5 Antworten
Hallo Zusammen,
ich bin das erste Mal schwanger und habe daher vielleicht für den einen oder anderen eine doofe Frage...
Zu meiner Vorgeschichte: Ich bin bei meinem ehemaligen Arbeitgeber nicht gut behandelt worden und habe daher mit Unterstützung meines damaligen Hausarztes und der Arge gekündigt. Es ging soweit, dass ich (sowie mein Arzt mir sagte) "eine Stufe vorm Burnout" stand und die psychische Belastung auch körperlich bemerkbar wurde. Neben ständigen Bauchschmerzen und Kopfschmerzen war ich extrem antriebslos und habe kaum die Kraft gehabt morgens aufzustehen.
Zum Glück ist dieses Kapitel in meinem Leben abgeschlossen. Ich bin umgezogen, habe meine Familie gegründet (bin noch dabei) und habe eine Arbeit, die mir Spaß macht.
Ich bin aktuell in der 17 SSW und bin immer noch extrem müde und antriebslos. Ich gehe normal arbeiten, aber wenn ich nach Hause komme bin ich extrem schlapp (fast wie damals). Dazu kommt, dass ich einfach nicht schlafen kann (innere Unruhe). Ich brauche ca. 2 Stunden um die Augen schließen zu können (auch wenn ich später ins Bett gehe) und wache jede Stunde wieder auf. Morgens bin ich so im Trott, dass ich ab ca. 05:30 - 06:00 Uhr gar nicht mehr schlafen kann. Den ganzen Tag über bin ich dann so gerädert, dass mir die Arbeiten und die Konzentration sehr schwer fallen. Natürlich macht man sich grad in der ersten Schwangerschaft wegen allem Sorgen, aber ist es übertrieben, dass ich Angst habe wieder in dieses tiefe Loch zu fallen? Meine Gedanken kreisen grad sehr um das Thema befristeter Arbeitsplatz (in der Elternzeit läuft der Vertrag aus), Freunde und Familie sind derzeit mit anderen Themen beschäftigt, mein Übergewicht, und natürlich: packt man die Herausforderung, übersteht das die Beziehung, reicht das Geld, usw.

Ist das alles normal, oder sollte ich vielleicht doch mal mit meinen Ärzten sprechen?

LG und vielen Dank für die Antworten
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5 Antwort
Schau mal hier: https://www.baby-care.de/service/faqs/schwangerschaftsverlauf-und-vorsorge/die-1530 Wegen der Schlafstörungen, ich habe mir damals immer etwas Lavendelöl auf ein Taschentuch geträufelt und auf den Nachttisch gelegt. Zudem hab ich später mit Lavendelöl von Weleda abends vor dem Schlafengehen meinen Bauch eingeölt. Ich bilde mir ein, dass es mich beruhigt hat. Es gibt auch schöne Badezusätze zur inneren Entspannung. Düfte allgemein helfen mir persönlich gut. Ich habe hier im Wohnzimmer auch jetzt immer eine Duftlampe und mache da Ätherische Öle rein. Zitrusdüfte zum Wachwerden und Fröhlich sein, Lavendel, Vanille oder auch verräucherter Weihrauch, Zimt u.a. zur Entspannung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.09.2014
4 Antwort
Danke schon einmal für die Antworten. Meine körperlichen Werte zeigen keine Auffälligkeiten... Die Schilddrüse funktioniert normal und auch eine Unterversorgung ist ausgeschlossen... Die Müdigkeit ist eher mehr geworden als weniger. Zu Beginn der Schwangerschaft ist mir die Müdigkeit vor allem Mittags aufgefallen. Ich konnte aber abends gut schlafen... Jetzt kann ich einfach nicht schlafen, weil ich eine innere Unruhe verspüre, manchmal auch tagsüber, aber regelmäßig abends. Das schlimme ist, dass ich noch arbeiten muss weiterhin... Egal wie es mir geht oder wie ich geschlafen habe, muss ich morgens aufstehen und meine Leistung bringen. Ich halte nicht daran fest, dass das eine Depression sein könnte oder nicht. Im Prinzip reicht mir der Rat, was ihr machen würdet, bzw. welche Erfahrungen andere gemacht haben, da ich im Bezug auf die Schwangerschaft keine Ahnung habe, ob das normal ist.
Pinky87
Pinky87 | 22.09.2014
3 Antwort
Hallo :) Also, ich leide unter rezidivierender Depression . Das bedeutet: wiederkehrende depressive Episoden mit verschiedenen Schweregraden. Deine Symptome sind einer Despression sehr ähnlich - ja. Aber wie mir gesagt wurde, ist es auch völlig normal sich in einer SS einfach vermehrt Gedanken zu machen - dadurch auch ruhelos zu sein. Und das kann schlauchen. Ich hatte diese Befürchtung auch - aber es hat sich nicht als Solche erwiesen. Daher würde ich nicht zu schnell auf diese "Selbstdiagnose" zurück greifen und daran festhalten. Wie Myrthe schon sagt, würde ich die körperlichen Symptome wie die dauernde Mattigkeit erstmal so abklären lassen. Sollte sich da absolut keine Ursache finden lassen und du wirklich Bedenken haben, dann würde ich den Schritt zu einem Psychologen wagen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 22.09.2014
2 Antwort
Müdigkeit ist nicht unüblich in der Schwangerschaft, darf in der 17. SSW aber dann auch besser werden. Lass bitte deine Schilddrüsenwerte checken. Bitte auch Ferritin. Mach das, in der Schwangerschaft spielt die Schilddrüse oft verrückt. Es kann vom Burnout kommen, aber du sagst, es ging dir schon besser. Ich habe ähnliche Symptomatiken gehabt. Müdigkeit und trotzdem nicht schlafen können, depressive Verstimmung, Herzrhythmusstörungen, keine Lust auf nix... Ich habe Hashimoto, wie ich heute weiß.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.09.2014
1 Antwort
das man in der ss Müde ist, ist durchaus normal, auch das man sich Sorgen macht. wenn Du angst hast wegen dem Loch, rede mal mit deinem FA drüber, der ist nicht nur für ss Untersuchungen da.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.09.2014

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