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Mamis mit Downbaby?

Delphi81
Delphi81
22.01.2011 | 8 Antworten
So wie es aussieht, wird unser Sohn in 6 Wochen mit Down Syndrom geboren.
Ich habe etwas Angst vor dem Tag andem sich die Vermutung bestätigt.
Suche Mamis die ebenfalls ein Baby /Kind mit Down Syndrom haben und mir ein wenig mut machen können .
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1 Antwort
...
Wie kommen die Ärzte darauf? Wurden Untersuchungen gemacht, die dies vermuten ließen?
deeley
deeley | 22.01.2011
2 Antwort
Hi
Diese Diagnose hatte ich bei meinem ersten Kind. Jetzt ist er sieben geworden und gesund. Ich drücke die Daumen, dass noch alles gut ausgeht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.01.2011
3 Antwort
meine freundin hat ein down-mädchen
willst du was bestimmtes wissen? soweit kommen sie super klar, sie erzieht sie mit viel konsequenz und noch mehr liebe.nach anfänglichen problemen sind die beiden jetzt ein herz und eine seele, die kleine ist supersüß und macht alles, was "gesunde" kinder auch machen.
assassas81
assassas81 | 22.01.2011
4 Antwort
ein kleiner text
Besondere Mütter Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter, manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichem Druck und ein paar aus reiner Gewohnheit. Dieses Jahr werden 100 000 Frauen Mütter behinderter Kinder werden. Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter der behinderten Kinder ausgewählt werden? Ich stelle mir Gott vor, wie er über die Erde schwebt und sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit größter Sorgfalt und Überlegung aussucht. Er beobachtet genau und diktiert dann seinen Engeln Anweisungen ins riesige Handbuch. „Maier, Irmgard: Sohn. Schutzheiliger Matthias. Förster, Margot: Tochter. Schutzheilige Cäcilie. Rüster, Carola: Sohn. Schutzheiliger? Gebt ihr Gerhard, der ist gewöhnt, dass geflucht wird.“ Schließlich nennt er einem Engel einen Namen und sagt lächelnd: „ Der gebe ich ein behindertes Kind:“ Der Engel ist neugierig:“ Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch so glücklich.“ „Eben deswegen“, sagte Gott lächelnd. „Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam.“ „Aber hat sie die nötige Geduld?“ fragt der Engel. „Ich will nicht dass sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der erste Schock und Zorn abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, der bei Müttern so selten und so notwendig ist. Verstehst du, das Kind, das ich schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben.Und sie muss es zwingen, in der ihren zu leben. Das wird nicht leicht.“ „Aber Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich. Gott lächelte. „Das macht nichts, das bringe ich schon in Ordnung. Nein sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus.“ Der Engel ringt nach Luft. „Egoismus? Ist das denn eine Tugend?“ Gott nickt. „Wenn sie sich nicht gelegentlich von ihrem Kind trennt, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sie ein gesprochenes Wort als eine Selbstverständlichkeit hinnehmen. Nie einen Schritt als etwas Alltägliches. Wenn ihr Kind zum erstenmal Mama sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt. Wenn sie ihrem blinden Kind einen Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meine Schöpfung jemals sehen. Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne - Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile – und ich werde ihr erlauben, sich darüber hinaus zu erheben. Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede Minute, weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut, als sei sie hier neben mir.“ „Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen?“ fragt der Engel mit gezückter Feder. Da lächelte Gott. „Ein Spiegel wird genügen.“
assassas81
assassas81 | 22.01.2011
5 Antwort
Ich habe selbst kein Kind mit Down-Syndrom,
kenne aber ein paar Kinder , im Bekanntenkreis. Die Eltern bestätigten mir immer wieder, dass sie ihre Kinder um nichts in der Welt anders gewünscht hätten. Bei 2 Kindern musste man in ständiger kardiologischer Überwachung stehen, da sie Herzfehler hatten, aber nur bei einem Kind war ein OP notwendig. Von Herzfehlern können jedoch auch Kinder ohne Down-Syndrom betroffen sein. Eine Mama sagte einmal zu mir „Weißt Du, als die Diagnose kam, hatte ich furchtbare Angst vor der Verantwortung und ob ich ihr gerecht werde. Heute schaue ich meinen Sohn an und frage mich, wie ich mich vor dieser Verantwortung fürchten konnte. Ich kenne es nicht anders, als das mein Sohn mir sofort vor Augen hält, wenn ich Fehler mache. Dann kann er richtig energisch werden, aber das ist auch gut so. Bei anderen Eltern zeigen sich die Erziehungsfehler erst, wenn die Kinder älter sind. Das passiert uns so nicht. Und ein Kind wie mein Sohn zeigt noch etwas auf eine unbeschreiblich tiefe Art: wenn ihm etwas gefällt, wenn er liebt und wenn er sich wohl fühlt. Diese tiefe Wärme, Liebe und Nähe, die er dann ausstrahlt und gibt, möchte ich um nichts missen.“ Eine wunderbare Aussage, oder? Vor ein paar Jahren sah ich auf Arte einen Bericht über einen jungen Mann mit Down-Syndrom in Spanien. Er kam, glaube ich, als 5. oder 6. Kind einer Familie auf die Welt und forderte früh eine große Selbstständigkeit. Durch Integrativ-Schulen, konnte er sogar das Abitur machen und Jura studieren. Er praktiziert allerdings nur telefonisch als Rechtsberater, da er meint, wenn er einen Klienten im Gericht aktiv vertritt, könnten Richter und gegnerischer Anwalt vorurteilsbehaftet sein. Natürlich kommt es auch immer auf die Schwere des Down-Syndroms an, aber ich finde Menschen, wie der junge Mann in Spanien sind Beispiele dafür, was diese Kinder auch schaffen können, wenn man sie fördert. Früher hat man die Kinder in Heime gesteckt und dahin vegetieren lassen. Auf diese Art würde jedes Kind geistig unterfordert dahin siechen. Heute behandelt man die Kinder mit dem menschlichen Respekt, der ihnen gebührt und bereitet sie auf ein Leben vor, dass sie später auch allein führen können. Ich wünsche Euch alles erdenklich gute für Euer Baby, dass es keine körperlichen Erkrankungen dazu haben wird und dass mit seiner Geburt ein Sonnenschein in Euer Leben kommt, der Euch jeden Tag Eures Leben zeigt, wie richtig es war, dieses einmalige Kind zu bekommen!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 22.01.2011
6 Antwort
@assassas81
der text ist wunderschön und trifft es sehr gut^^
minni1977
minni1977 | 22.01.2011
7 Antwort
***
Die Schwester meines Mannes ist 21 Jahre und hat das Down Syndrom. Sie ist kerngesund und nur vom denken her etwas eingeschränkt. Sie lebt im Betreuten-Wohnen und geht sogar ganz normal in einem Supermarkt arbeiten. Sicher gibt es hier und da kleine Einschränkungen, aber ich denke das liegt auch an der Erziehung. Sobald sie zu Hause was will wird es ihr gebracht und sie muss sich nichts alleine machen. Da fehlt die Selbstständigkeit . Die Diagnose ist sicher nicht die schönste, aber heut zu Tage ist man schon so weit, dass man sie genauso fordern kann wie uns ohne Behinderung. Ich wünsche Dir alles gute!
ReSa180506
ReSa180506 | 22.01.2011
8 Antwort
@Moppelchen71
genauso is es auch . mein damaliger schulleiter hat mit seiner frau auch 2 down-syndrom kinder ..die beiden sind mittlerweile erwachsene eigenständige leute mit eigenen wohnungen und jobs . sie wuchsen auf wie alle anderen kinder auch, genossen erziehung und bildung und alles . er sagte auch, er könnte sich die beiden gar nich anders vorstellen..sie sind sein ein und alles und in den beiden steckt soviel liebe und zuneigung, echt der wahnsinn sagte er damals . bei soner diagnose kommt denk ich jeder erstma ins grübeln und kriegt etwas angst..aber es gibt auch etliche hilfen, die es einem unheimlich erleichtern, damit sich das alles einspielt
gina87
gina87 | 22.01.2011

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