Mama-Trotzphase: Bin am Ende

Knuspernuss
Knuspernuss
12.09.2015 | 17 Antworten
Hallo, seit unser Sohn auf der Welt ist, bitte ich mein Umfeld um Hilfe. Sie kam nie. Jetzt ist er fast 2 und ich bin am Ende. Ich betreue ihn rund um die Uhr und ich kann nicht mehr. Mein Mann ist unzufrieden mit seiner Arbeit, ständig am Jammer, kann mit dem Kind nichts anfangen, will es auch nicht. Die Großeltern wollen ihr Leben genießen, laden vielleicht mal alle zwei Monate zu Kaffee und Kuchen ein, Freunde haben sich auch zurückgezogen, bzw. sind mit sich selbst beschäftigt. Für ein Kindermädchen oder ähnliches fehlt uns mit einem Gehalt das Geld. Ich komm mit unserem Sohn immer schwerer zurecht. Er will mit meinem Mann auch gar nichts machen, hängt an meinen Beinen, schreit, dass die Nachbarn schaun. Er folgt überhaupt nicht, macht was er will. Ich weiß mir dann oft nicht zu helfen, weil ich einfach am Ende bin, halte ihm den Mund zu oder drücke ihn. Ich dachte mir nie, dass es soweit kommen könnte. Nie. Ich spiele mein letzte Macht aus, die ich hab, meine körperliche Überlegenheit. Es ist taurig. Ich weiß keinen Ausweg. Es gibt niemanden, der mir das Kind auch nur für eine Stunde abnehmen könnte. Ich bin allein und dieses Wissen, dass es einfach keine Hilfe gibt, lässt mich verzweifeln. Jeden Tag denke ich mir, heute machst du es besser und ich mach es nur noch schlechter. Ich wäre sehr dankbar für eventuelle Erziehungsratgeber, wann ich die lesen soll, ist zwar fraglich, aber in schlaflosen Nächten wird sich Zeit finden. Er schlägt übrigens auch andere Kinder am Spielplatz, etc... Wir können uns keinen anderen Kinder mehr nähern. Es ist ein Horror. Mein Mann sagt, er lebt in einem Alptraum. So hat er sich sein Leben nie vorgestellt. Gestern wollte ich mit ihm reden, weil der Tag dermaßen eskaliert ist, aber er versteht einfach alles falsch, sagt nur, dass alles ein Alptraum ist, aus dem er gern aufwachen würde. Ich steh wirklich allein da. Aber allein wäre es vielleicht tatsächlich noch leichter. Ich bin für jeden Tipp dankbar, was ich im Umgang mit unserem Sohn verbesser könnte, wie ich mich selbst ein bisschen schützen kann. Er schreit auch wegen jeder Kleinigkeit: Mama weg. Ich kann es verstehen, so eine Mutter würde ich auch wegschicken. Ich bin verzweifelt, traurig und mit meinen Kräften am Ende. Ganz ehrlich, hätte ich sowas hier vor zwei Jahren gelesen, nie hätte ich gedacht, dass ich die Schreiberin sein könnte.
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17 Antwort
Hallo! Ich habe jetzt nur ein paar Antworten gelesen, kann mich aber den ganzen Tipps nur anschließen. Wie wäre es denn, wenn du zusätzlich vielleicht mal ganz offen mit deinen Eltern oder Schwiegereltern über das Problem sprichst? Vielleicht könnt ihr einen Tag in der Woche ausmachen an dem dein Kind zu ihnen kommen kann.. Sie haben ja noch den Rest der Woche um "das Leben zu genießen"! Wie ist denn euer Verhältnis so? Und ganz wichtig ist auch, dass du deinen Mann in die Verantwortung ziehst. Zum Kinderkriegen gehören ja schließlich 2 Personen! Auch er hat eine Erziehungspflicht! LG
LuLu_B
LuLu_B | 25.09.2015
16 Antwort
Hallo, ich hab jetzt die anderen Kommentare nicht gelesen, aber ich rate dir eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen, damit du mal raus kommst und dich erholen kannst. Ist dein Kind schon in der Kita angemeldet? Das würde ich dann auch machen und beim Jugendamt eine Familienhilfe beantragen.
fratzi23
fratzi23 | 24.09.2015
15 Antwort
Hi du arme des hört sich ja schlimm an mein Kind ist auch sehr anstrengend aber zum Glück hilft mir meine Mama einbisschen... Wo wohnst du den ?
jacy90
jacy90 | 18.09.2015
14 Antwort
oje, das klingt übel und ja, du brauchst ganz dringend Hilfe. Du hast meinen absoluten Respekt, dass du dich hier angemeldet hast, um dich gleich mit nem riesen Bumm zu öffnen. Damit hast du einen Weg beschritten, der dir nur gut tun wird. Auch ich möchte dir raten dich dringenst an das JA zu wenden und um eine Familienhilfe zu bitten. Sie werden dich in allen Bereichen unterstützen, so dass du wieder zu dir selbst findet. Denn DU solltest dir am allerwichtigsten sein, dann kommt dein Sohn und dann der Rest. Wenn du es schaffst aus deinem persönlichen Teufelskreis auszubrechen, dann wird dein Sohn dir folgen und dein Mann mitziehen. Das eine wird das andere ergeben. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Wichtig ist, dass du für dich selbst ein paar wenige Grundregeln schaffst an die du dich selbst halten solltest. Brauchen nicht viele sein, aber sie sollten den Tag bestimmen. Mit 2 Jahren ist ua. schon die Trotzphase da, aber gerade hier ist es wichtig, dass dein Sohn Stabilität erfährt. Die kannst du ihm aber gerade nicht bieten, weil du selbst total unstabil bist und da solltest du den Anfang wagen. So eine Mutter-Kind-Kur kann da wirklich ein erster Schritt sein neben dem JA. Geh da hin, bitte um Hilfe - sie werden dir helfen. Schritt für Schritt, langsam aber stätig.
Solo-Mami
Solo-Mami | 14.09.2015
13 Antwort
Hallo...ich habe jetzt nicht alle Antworten hier gelesen, aber der erste Gedanke der mir beim lesen deines Textes kam war: Tritt deinem Mann gehörig in den Hintern!!! Wo gibt's denn sowas, sich permannet über das eigene Leben beklagen, deine Nerven damit zusaätzlich zu strapazieren und nicht bereit sein, sich um das eigene Kind zu kümmern. Tut mir Leid, aber bei solchen Typen hilft nur ein Ultimatum: Entweder ihr setzt euch zusammen und sucht nach Wegen, wie ihr eure Probleme gemeinsam lösen könnt oder du schießt ihn auf den Mond. Sowas hängt einem doch wie ein Klotz am Bein und macht deine Situation nur noch schwieriger. Als nächstes würde ich dir raten dich ans Jugendamt oder eine Beratungsstelle zu wenden, z.B. Pro Familia. Du musst lernen, wie man Kindern Grenzen richtig setzt und diese trotzdem liebevoll und konsequent durchzieht. Und dafür brauchst du Hilfe. Und zusätzlich kannst du eine Mutter Kind Kur beantragen. Rappel dich auf und tu aktiv etwas, dein Kind braucht dich und deine Kraft. Und dafür musst du auch privat die Basis mit deinem Mann schaffen und alles zusätzlich belastende konsequent aus deinem Leben streichen. Klingt hart, ich weiß, aber du brauchst die Energie für dein Kind. Ich wünsche dir alles Gute.
sophie2689
sophie2689 | 13.09.2015
12 Antwort
weil ich gerade drübergestolpert bin. bitte lesen und NICHT nachmachen bzw eher hilfe suchen. http://www.spiegel.de/spiegelwissen/burn-out-warum-hausfrauen-so-oft-betroffen-sind-a-1052239.html
ostkind
ostkind | 12.09.2015
11 Antwort
Hallo ich stand vor Monaten in der gleichen sitoation war mit meinen total überfordert hatte angst habe jetzt ne famielien hielfe und bin sehr dankbar dafür da sie uns viele Tips gibt in erziuhungs proplemen aber auch Ehe propleme keine Angst hole dir hielfe
Manuelabrett
Manuelabrett | 12.09.2015
10 Antwort
Ich würde dir auch raten, dir hilfe zu suchen..eben, wie es schon gesagt wurde, beim Jugendamt oder vielleicht irgendwelchen Sozialen Einrichtungen wie Pro Familia, Awo, Caritas etc. .. Die können dir auch unter die arme greifen bzgl. Gelder beantragen für einen Betreuungsplatz bzw. generell, sodenn es erforderlich ist ich mein, irgendwann wird er ja eh in eine Kita gehen, wo ihr dann, solange es bei nur einem gehalt bleibt bis dahin, ja vor der gleichen Frage "wie bezahlen?" stehen würdet.. ich weiß ja nicht ob du einen Job hast und momentan nur in elternzeit bist oder nicht, aber wenn ja, kann man sich bei o. g. Einrichtungen informieren, selbst wenn er erst später in eine Kita gehen soll aber lass dir helfen und suche dir diese..wenns im familien- und Freundeskreis nicht geht, dann eben anderwertig...ne Familienhilfe vom JA oder dergleichen is ja nix schlimmes..im Gegenteil... und das is ja dann auch kein zustand auf Lebenszeit.. das die Großeltern nicht richtig wollen, nunja..kann man seine Meinung drüber haben, aber letztenendes kann mans nur akzeptieren..zwingen kann man eben keinen... und freunde/bekannte haben, wie du selbst ja auch schon sagtest, auch nich immer zeit und ihre eigenen Angelegenheiten, so hart es auch is ich war und bin trotz Partner auch viel alleine mit der kurzen ..ich hatte aber mit ihr nie derartige Probleme..aber da is eben jedes Kind unterschiedlich...wer weiß wie es beim 2. sein wird? die Familie bei uns is zwar dichte bei, kann aber auch nich ständig da sein, weil die eben noch Vollzeit arbeitet und das auch noch ne ganze weile.. meine kurze ging mit 1 jahr in die Kita, was von anfang an so feststand und ich nach 1 jahr elternzeit wieder arbeiten auf 30std/Woche und nebenbei noch ein wenig..anders wärs finanziell auch nich drin gewesen... die Nachmittage gehörten uns, ebenso die Wochenenden und die Urlaubstage.. ich hatte meinen verdienst, machte meinen Job und war und bin eben nicht "nur" mutter und Hausfrau, was auf dauer für mich persönlich auch nichts gewesen wäre und hatte so meinen ausgleich.. der papa kümmerte sich auch, sobald er zuhause war und nahm mir auch viel ab und tut es heute noch, aber den Großteil der zeit verbrachte und verbring ich mit ihr und ich mach auch den Großteil zuhause, was er aber zu schätzen weiß such dir hilfe und nimm sie an..das is keine schande..und dein Partner soll dabei sein und aktiv daran teilhaben, dass es allen wieder besser geht...nich jammern, sondern machen..vom rumheulen ändert sich bei ihm auch nichts...nur, er muss was ändern, wenn er meint, beruflich frustriert ihn alles...
gina87
gina87 | 12.09.2015
9 Antwort
Suche die Hilfe beim Jugendamt. Bring das Kind in Kita damit es sich mit Kindern anfreunden kann dann hast du Zeit für dich. Frag auch mal beim Hausarzt nach einer Mutter Kind Kur. Dort wird dir auch geholfen. Zb eine neue Beziehung zum Kind aufzubauen, Freiraum für dich und wie du lernst ihn dir zu schaffen, raus aus dem Alltag und dem nervenden Mann. Evtl lernst du da auch eine neue Sichtweise auf eure Beziehung kennen. Fang an an dich zu denken. Mich hat es erwischt. Allein mit mann der nur auf Montage ist, Haushalt 2 Kinder und einen 40h job. Mich hat der Stress aus den Schuhen gehauen und ich bin in Behandlung und hier lernte ich nun " der wichtigste Mensch in deinem leben solltest nur du sein" Geht es dir gut dann funktioniert auch alles andere. Ich hätte nicht gedacht das es mich erwischt da ich eine starke kämpferische frau bin aber jeder verarbeitet Stress anders und dein Text seh ich als Hilfeschrei. Also Schrei und fordere dich selbst ein! Suche dir Hilfe
daven04
daven04 | 12.09.2015
8 Antwort
Als erstes: du bist keine schlechte Mutter, im Gegenteil. Nicht jede würde das so offen zugeben. Das was du schreibst, kommt mir selbst bekannt vor. Als ich umgezogen bin war ich schwanger und mit meiner Tochter nur alleine. Ich hatte das Gefühl niemand versteht mich und niemand interessiert sich für meine Probleme. Was mir sehr geholfen hat, ich habe mich erkundigt wo bei uns eine Mutter-Kind - Gruppe ist. Und es ist tatsächlich so: viele Mütter sind in der gleichen Lage, sind viel allein und frustriert. Es hilft manchmal schon zu sehen, dass ed anderen nicht anders geht. Viele leben leider in der Wunschvorstellung als Mama muss man immer glücklich und gelassen sein. Aber die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Mittlerweile haben sich aus unserer Gruppe richtige Freundschaften entwickelt und wir treffen uns auch privat und helfen uns gegenseitig z.B. das Kind der anderen betreuen, wenn diese zum Arzt muss . Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass die Oma für die Kinder da ist. Da muss man sich anderweitig helfen. Mittlerweile gehts mir psychisch auch wieder gut, bekomme sogar ein drittes Kind. Mein Sohn ist jetzt auch 2, 5. Das mit dem nicht folgen und Wutausbrüche bekommen ist in dem Alter normal. Sie sind in der Trotzphase angekommen. Bei uns vergeht auch kein Tag ohne mindestens einen Wutanfall und Geschrei. Er schreit auch, wenn ich ins Auto steige und alleine aufs Klo gehen ist auch immer eine Glückssache. Morgens erstes Wort, nachdem die Augen auf sind: MAMA Das ist normal, da brauchst du dir keine Gedanken machen. Selbst die große mit fast 8 fängt sofort zu suchen an, wenn ich nicht in Sichtweite bin. Da gewöhnt man sich mit den Jahren dran:-)
Haselmaus123
Haselmaus123 | 12.09.2015
7 Antwort
und dein Mann soll endlich mal aufhören. wenn er so unzufrieden ist mit allem, dann soll er entweder gehen oder was ändern!! p.s es ist auch normal das man mal mit den Nerven am ende ist. jede mami kennt es, das man auf der Treppe oder sonst wo sitzt und einfach mal weint, weil die nerven am ende sind aber danach sollte es auch wieder aufwärts gehen!
melle2711
melle2711 | 12.09.2015
6 Antwort
erstmal würde ich dir zu einer Mutter Kind Kur raten, damit du enrgie auftanken kannst. geh zum Arzt und lass dir eine verschreiben. Hilfe vom Jugendamt finde ixh auch nicht schlecht. warum geht er nicht in den Kindergarten? ansonsten besuche mutter-kind kurse, dort findet man viele mütter, kann sich treffen, quatschen und durxh gemeinsame Unternehmungen auch mal abschalten. außerdem gibt es anstatt kita auch Krabbelgruppe wo die Zwerge 2x sie Woche alleine sind. so hättest du für sich mal eine Auszeit. bring Struktur und somit ruhe in den alltag! Unternimmt Schöne Sachen, um abzuschalten und auch mal wieder zu lachen. das dein Sohn nichts mit deinem Mann machen möchte ist nachvollziehbar. schließlich will er ja auch nichts von ihm wissen und Kinder spüren das, genauso wie er deine "Unruhe" spürt, daher dringend die kur!!! Wie ist die Beziehung zwischen dir und deinem mann? wenn es dort auch nur Stress gibt, spürt der kleine das auch. Ihr müsst versuchen aus dem Kreislauf der Unzufriedenheit rauszukommen!
melle2711
melle2711 | 12.09.2015
5 Antwort
ich glaube du hast recht, du bist mit deinen kräften am ende. ein burn-out, die LMAA-stimmung deines mannes machen es nciht besser. ich denke auch, dass das JA eine gute anlaufstelle ist, um bei euch überhaupt erstmal bewegung reinzubringen. was ist mit kita für den zwerg? einen job für dich, damit du etwas aus rauskommst? eine kur? ich wünsche dir alles gute. kopf hoch, es wird wieder besser, aber dazu musst du dir hilfe holen.
ostkind
ostkind | 12.09.2015
4 Antwort
Du schreibst sehr liebevoll und seeeehhrr reflektiert! Bitte, wende Dich ans JA und lass Dich da beraten, bzgl. Familienhilfe o.ä.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.09.2015
3 Antwort
Oh oh, das klingt nicht gut... Habt ihr vielleicht bei euch in der Nähe eine Familienberatung? Bei uns wird die von einer Sozialarbeiterin, einer Hebamme und einer Kinderärztin geleitet und immer ist wer da mit einem offenen Ohr oder Anregungen und Tipps - vielleicht gibt es da auch bei dir in der Nähe und du weißt es gar nicht... Über diese Mütterberatung gibt es bei uns auch SPielegruppen und vielleicht wäre das auch was für euch - für dich um dich mit anderen Mamas auszutauschen, aber auch, dass dein kleiner soziale kontakte mit anderen gleichaltrigen erlernt... Wie ist er sonst entwicklungsmäßig? Ist der Kinderarzt zufrieden oder könnten enwicklungsverzögerungen vorliegen? Was sind die Hauptgründe für seine Trotzanfälle? WIe setzt du Grenzen? Versuch dich mal zu spiegeln - redest du viel auf ihn ein, kann er dem überhaupt folgen? Manchmal hilft es, ihn einfach aus der situation zu nehmen - also nicht auf ja oder nein zu pochen, sondern alles stehen und liegen lassen und vielleicht rausgehen... Druck erzeugt Gegendruck - gib ihm entscheidungsfreiheiten im kleinen sinn: z.b. möchtest du die blauen oder die grünen schuhe anziehen? biete ihm immer 2 dinge an, die für dich ok sind, dann hat er schnell das gefühl, dass er eh entscheiden kann, obwohl du klar die situation lenkst... ;-) ich war 5 jahre eine alleinerziehende mama und hab davon 3 jahre alle 2 stunden mit meinen sohn nachts aufstehen "dürfen" - ich weiß was es heißt physisch, psychisch und auch finanzielle am limit zu sein mittlerweile bin ich wieder verheiratet und hab 2 weitere jungs - und es gibt immer noch schwierige phasen... vielleicht wäre eine idee, dass du eine abwechslung zum alltag bekommst, wenn du dir einen job und eine krabbelstube suchst - oft tut es unheimlich gut, wenn du raus kommst und eine bestätigung von anderen seiten bekommst... egal, wenn die betreuung einen hohen teil des gehalts frißt - hauptsache raus... vielleicht waren jetzt ein paar anregungen dabei für dich - such dir hilfe, egal in welcher form - aber tut euch 3 das alles nicht so an, denn anscheinend leidet ihr alle darunter!!! fühl dich gedrückt und scheu dich nicht um hilfe zu fragen - vielleicht hilft auch eine familienhelferin vom JA um eine struktur bei euch zu schaffen... alles alles liebe...
Mia80
Mia80 | 12.09.2015
2 Antwort
Hol dir bitte Hilfe beim Jugendamt. Sie sind sehr hilfsbereit und schicken dir evtl. eine Familienhilfe. Ein Versuch ist es wert. Schon zu liebe deines Kindes. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft.
Capucchino
Capucchino | 12.09.2015
1 Antwort
Das tut mir furchtbar leid dass es euch so geht, und Respekt dass du dich getraut hast zu schreiben, aber das wird wohl der verzweifelte Hilferuf sein. Fühl dich mal gedrückt. Mein Mann war 3Jahre lang im Service tätig und nur am Wochenende zuhause, wenn nicht sogar jedes zweite und selbst da hatte ich nicht viel von ihm, weil wir dann die Schwiegereltern besucht haben am Sonntag und Samstag musste er meist helfen. War mit eimem trotzenden Kind und nem schreiden Baby quasi tag und Nacht alleine. Wenn ich ihn angerufen hab und gesagt ich kann nicht mehr, konnte er es nicht verstehen. Mittlerweile hat er den Servicejob gekündigt und sieht jetzt beim zweiten wie schwer diese trotzphase sein kann :-( Du solltest dir auf jeden Fall hilfe holen. Ich denke beim Jugendamt. Die haben ja auch so Familien hilfen. Selbst wenn auch schon nur jemand zum reden da ist, geht es einem besser, wobei die leere hinterher wieder anstrengend ist. Aber das schaffst du. Es ist dir jetzt bestimmt kein Trost, aber als mutter mit 3 kindern, mein ältester ist 6, muss ich dir leider sagen, dass es nicht dis letzte trotzphSs ist :' Meine Nichte und mein neffe sind auch grad in der 2jahrigen Phase. Ich weiß wie du dicjmh fühlst. Meine cousine meinte damals als ich mit dem trotzdenden Kind paar Tage bei ihr war, genieß die zeit, das ist noch nichts, es wjrf noch schlimmer. In dem Moment dachte ich, was kann es noch schlimmeres geben als DIESE nervenrauende zeit mit dem trotzkind.. mittlerweile weiß ich was sie meinte ;-) Halte durch und hol dir auf jeden Fall Hilfe. Und wenn du jemanden zum schreiben/reden brauchst; melde dich bei mir Wichtig ist, dass du konsequent bist und nicht nachgeben. Wenn er nicht gehorcht musst du ihn irgendwie in due schranken verweisen. Meiner saß damals in bad aufm Schrank, ist hufthoch. Und da hat er sich immer ausgeschrien. Das waren manchmal heftige schreie. Aber so konnte ich mich etwas abregen indem ich das schreien versucht habe auszublenden. Auf dem Schrank saß er deshalb, weil wenn er in der ecke oder in Zimmer bleiben musste ist er immer raus gerannt. Deswegen da hoch und da ist er sitzen geblieben. Bin aber auch hin und wieder rein und hab nach ihm gesehen. Das ist aber auch von Kind zu Kind abhängig. Ich weiß dass es bei ihm gut geholfen hat. Beim neffen würde es allerdings nicht gehen, er würde da einfach runter springen
MausiIn
MausiIn | 12.09.2015

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