Kurzarbeit und Schwangerschaft

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
01.02.2011 | 11 Antworten
Guten Abend,
habe folgendes Problem, dass die Gefahr besteht, dass wir ab kommenden Montag auf Kurzarbeit gesetzt werden.
Da wir durch eine Hormonbehandlung an einem Kind arbeiten und ich hoffe, dass es schnell wieder bei uns klappt, ist die Frage, ob dann das Gehalt, welches wir bei der Kurzarbeit erhalten, als Grundlage zum Elterngeld genommen wird.
Mir wurde erklärt, wenn man nach der Kurzarbeit arbeitslos wird, wird auch nicht das Kurzarbeitergeld als Grundlage genommen sondern das, was man vorher verdient hat.
Das wäre natürlich schön, vielleicht hat wer damit Erfahrung.
Will mich nur vorab informieren, falls der Fall eintreffen sollte.
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11 Antworten (neue Antworten zuerst)

11 Antwort
...
hartz4 empfänger kriegen nur "nichts" mehr wenn sie vorher auch schon arbeitslos waren...sprich wenn sie vor der schwangerschaft auch schon hartz4 bezogen haben..die kriegen aber auch nach wie vor 300€ von der elterngeldstelle, was dann widerum mit den leistungen vom amt verrechnet wird..die kriegen dann halt weniger hartz4, weil sie ja 300€ elterngeld von der elterngeldstelle beziehen die, die jetzt während der elternzeit ins hartz4 rutschen weils elterngeld zu wenig is und/oder der partner seinen job verlor oder dergleichen, kriegen nach wie vor den mindestsatz von 300€ als freibetrag...sprich die beziehen ganz normal ihr elterngeld prozentual gesehen vom durchschn.nettoverdienst der letzten 12mon von der elterngeldstelle, aber alles darüber wird dann mit den leistungen vom amt verrechnet
gina87
gina87 | 03.02.2011
10 Antwort
Aber
Hartz IV Empfänger kriegen doch jetzt gar nix mehr oder? Wäre das dann bei Kurzarbeit auch der Fall? Sind ja rosige Aussichten, für was geht man da eigentlich 10 Jahre arbeiten ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.02.2011
9 Antwort
...
da wird dann gar nix angerechnet wenn mans zb 12monate beziehen musste... is dann wie bei hartz4 empfängern usw..die kriegen dann grundsätzlich nur den mindestsatz von 300€ und fertig ich während meiner selbstständigkeit auch zu wenig verdient um seinerzeit 67% anrechnen zu lassen da wurde auch nur der mindestsatz von 300€ genommen und gut is...da gibt man dann auch keine einkünfte mehr an weils zu wenig is
gina87
gina87 | 02.02.2011
8 Antwort
Das
hab ich dazu gefunden: Während z.B. die Leistungen des Kurzarbeitergeldes mitberücksichtigt werden, wenn es um die Aufstockung der Versicherungsleistung für eine spätere Arbeitslosigkeit geht, bleibt das Kurzarbeitergeld, welches vom Arbeitsamt gezahlt wird, bei der Ermittlung des Elterngeldes gänzlich unberücksichtigt. Dies hat zu Folge, dass zwar bei den Arbeitnehmern weiterhin Lohn und Kurzarbeitergeld auf dem Konto eingeht, beim Elterngeld aber nur das verminderte Gehalt berücksichtigt wird, wodurch enorme Härten entstehen. Für den relevanten 12-Monats-Zeitraum sinkt die Anrechnung und damit der Anspruch auf Elterngeld beträchtlich.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.02.2011
7 Antwort
Aber
wenn das, was ich vor der Kurzarbeit hatte und auch das, was ich in der Kurzarbeit habe, nicht als Grundlage zählt, wonach rechnen die das dann aus? Steh grad aufm Schlauch.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.02.2011
6 Antwort
Danke
für die Antwort, verstehe nur den vorletzten Satz nicht so wirklich?! Bezieht sich der auf die 300 Euro? Hoffe ganz stark, dass sich bei uns das doch noch zum positiven wendet und wir wieder arbeiten dürfen, dann wäre das Thema vom Tisch.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.02.2011
5 Antwort
..
sprich kurzarbeitergeld wird NICHT als berechnungsgrundlage zum elterngeld genommen, weil es quasi eine lohnersatzleistung vom amt is..ebenso wie alg1 und 2 und sowas wie krankengeld usw... und es zählt da dann auch nich mehr was man VOR eintritt in die kurzarbeit bekommen hat an gehalt... im schlimmsten fall kann es, wie es schon geschrieben wurde, nur auf den mindestsatz von 300€ hinauslaufen
gina87
gina87 | 02.02.2011
4 Antwort
...
Kurzarbeitergeld fließt nicht in die Berechnung des Elterngeldes ein. Damit ergeben sich für Mütter und Väter, die nach der Kurzarbeit Elterngeld beziehen erhebliche Nachteile. Da das Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt schon eine Lohnersatzleistung ist, wird es bei der Berechnung von Elterngeld nicht berücksichtigt. Das Elterngeld wird aus dem individuellen Erwerbseinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt des Kindes berechnet. Entscheidend ist dabei der Durchschnittsverdienst. Als Erwerbseinkommen zählt die Summe der positiven Einkünfte aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit, aus Land und Forstwirtschaft und Gewerbebetrieb. Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I und II oder Krankengeld zählen nicht dazu. Im Extremfall bedeutet das den Mindestsatz von 300 Euro. Wenn 12 Monate Kurzarbeit vor der Geburt lagen und wenig oder gar nicht gearbeitet wurde ist das leider möglich. Hier kann man nur empfehlen Schwangere aus dem Geltungsbereich der jeweiligen Betriebsvereinbarungen zur Kurzarbeit herauszunehmen.
gina87
gina87 | 02.02.2011
3 Antwort
Nee,
wir sind ja noch in der Planung und das ist n bissel komplizierter. Kurz zur Erklärung: Ich arbeite über eine Zeitarbeitsfirma seit 5 Jahren durchgängig in einer Firma. Die haben eine Vereinbarung geschlossen, die seit 1.8.2009 greift, dass, wenn man 18 Monate durchgängig dort ist, man entweder fest eingestellt oder abgemeldet wird. Die 18 Monate warten gestern um, der Betriebsrat hatte wohl einer Verlängerung zugestimmt und diese die Nacht noch zurückgezogen. Es waren alle geschockt, wir durften um 6.00 unsere Sachen nehmen und gehen. Wir warten jetzt noch ab, ob sich was tut bis Freitag, weil sonst geht die Firma baden, sind ja doch einige Leute, die es betrifft. Die Zeitarbeitsfirma hat die Kurzarbeit angeboten, damit keiner gekündigt werden muss.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.02.2011
2 Antwort
Ja das wird es.
Hallo. Ich wurde wärend der Schwangerschaft auch auf Kurzarbeit gesetzt, allerdings hatte ich ein Beschäftigungsverbot und war die ganze Schwangerschaft zu Hause. Es gibt kein Gesetz das dem Arbeitgeber verbietet Dich auf Kurzarbeit zu setzten. Ich hab fast zwei Monate gebraucht bis ich meinen AG soweit hatte das er mich daraus hält... hab die zwei Monate auch nach gezahlt bekommen. Versuch deinem AG zu erklären das sich dadurch deine finanzielle Lage in der Elternzeit erheblich verschlechtert! 60% von 60% sind eben nicht wirklich viel... Wie groß ist denn die Firma in der Du arbeitest? lg delila
delila
delila | 01.02.2011
1 Antwort
Hallo!
also bei uns lg keisi
keisimaileen
keisimaileen | 01.02.2011

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