Rund ums Baden

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AutoreninfoMag. Reka Schausberger
aktualisiert: 04.12.2019Mehrfache Mutter
Erziehung, Familie, Psychologie

Babys baden in der Regel sehr gerne. Sie lieben das Planschen im Wasser und auch das Gefühl sich im Wasser bewegen zu können, ohne so extrem von der Schwerkraft behindert zu werden. Gerade bei sehr kleinen Babys kann man davon ausgehen, dass es sie auch ein wenig an ihre vorgeburtliche Zeit erinnert. Was du rund um das Baden wissen musst, das erfährst du hier in diesem Artikel.

Inhalt des Beitrags:
  1. Babys lieben baden
  2. Was tun, wenn das Baby nicht baden will?
  3. Das solltest du beachten
  4. Wie oft baden?

Babys lieben baden

In der Regel kann man fast schon sagen, dass die allermeisten Babys, dass Baden einfach nur lieben. Sie können gar nicht genug davon bekommen, im warmen Wasser zu planschen, und fühlen sich in der Badewanne in der Regel sehr wohl. Für viele Babys ist Baden ein absolutes Highlight, das sie sehr gerne tun und von dem sie gar nicht genug bekommen können. Vorausgesetzt die entsprechenden Parameter stimmen auch.

Was tun, wenn das Baby nicht baden will?

Es gibt natürlich immer mal wieder Babys, die das Baden aus irgendeiner Begründung heraus nicht besonders mögen. Häufig liegt das daran, dass für sie irgendetwas am Baden nicht ganz angenehm ist. Vielleicht ist das Wasser zu kalt oder zu warm, oder sie haben irgendeine schlechte Erfahrung und Erinnerung ans Baden, die man erst einmal wieder aus dem Kopf des Kindes herausbekommen muss. Grundsätzlich sollte man einfach dafür sorgen, dass man definitiv kontrolliert, dass es keine Begründung gibt, warum das Kind nicht ins Wasser möchte. Es sollte auf Zusätze im Badewasser verzichtet werden, der Raum sollte schön warm aber nicht übermäßig heiß sein, und auch das Wasser sollte eine angenehme Badetemperatur haben. Wenn das Kind so gar nicht ins Wasser möchte, hilft es teilweise es langsam ins Wasser zu lassen und ganz normal mit ihm weiter zu sprechen und die Badesitzung allerdings möglichst kurz zu halten. Man sollte versuchen zu vermeiden, dass das Wasser über das Gesicht des Kindes läuft, denn viele Babys mögen dies überhaupt nicht. Wenn du dir sicher bist, was es nichts gibt, was das Kind am Baden selbst nicht mögen könnte, hilft nur Routine, ein immer gleiches Vorgehen und das aufmerksame Beobachten, was genau das Kind am Baden vielleicht nicht besonders mag. In der Regel vergeht so eine Phase relativ zügig, wenn das Kind älter wird und man nur kontinuierlich am Baden gearbeitet hat.

Das solltest du beachten

Temperatur: Je jünger das Baby ist, desto idealer sollte die Temperatur des Badewassers sein. Es ist hier wichtig, dass das Badewasser auf der einen Seite nicht zu heiß und auf der anderen Seite auf keinen Fall zu kalt ist. Die perfekte Badetemperatur sind 37 °C. Hier fühlt sich das Baby am wohlsten und wird am ehesten an den Mutterleib erinnert. Um das Wasser auf die perfekte Temperatur zu bringen, ist es wichtig, ein entsprechendes Badethermometer zu Rate zu ziehen. Und das Wasser mit diesem zu kontrollieren. Im Idealfall versucht man das Wasser schon beim Einlaufen in die Badewanne entsprechend auf diese Idealtemperatur zu bringen und nicht erst kaltes oder heißes Wasser und dann das andere einzufüllen, um das Wasser anzupassen. Tut man dies doch, so ist es unglaublich wichtig, dass man dann das Wasser auf jeden Fall mit dem der Hand einmal ordentlich durchrührt, damit keine kalten oder heißen Wasserinseln entstehen, denn man kann sich sicher sein, dass die zarte Babyhaut diese in der Regel wahrnimmt und es solche Dinge als nicht besonders angenehm wahrnimmt. Wichtig ist auch, dass der Raum in dem das Kind gebadet wird, angenehm warm ist, denn es ist unglaublich sinnvoll, dass das Kind nicht friert, wenn es aus dem warmen Wasser gehoben wird.

Badeort: Gerade dann, wenn die Kinder noch sehr klein sind, stellt sich so ein bisschen die Frage, wo man sie am besten badet. Es gibt spezielle Babybadewannen, Baby Badeeimer, aber natürlich auch das althergebrachte Waschbecken. Bei vielen Säuglingen kann man beobachten, dass gerade die räumliche Begrenzung und die Hockstellung in einem Eimer sehr jungen Babys besonders gut gefällt, da sie hier auch nicht so einfach untertauchen können. Ein weiterer Vorteil, den ein Badeeimer hat, ist die Tatsache, dass er nur wenig Wasser braucht und dass er sich verhältnismäßig einfach verstauen lässt, wenn man ihn gerade nicht benötigt. Babybadewannen sind dann, wenn die Kinder etwas größer sind ideal, da sie hier auch einmal richtig strampeln können und ihre Erfahrung mit dem Element Wasser machen dürfen. Egal, für was man sich nun schlussendlich aber entscheidet, es ist unglaublich wichtig, dass das Kind bei allen Badevarianten immer gut festgehalten wird. Es hat sich angeboten, einfach den Kopf des Babys auf seinen Unterarm zu legen, um mit der Hand unter Babys Axel zu greifen, sodass das Kind sicher gehalten werden kann, ohne, dass es Wegrutschen kann.

Badezusätze? Nein, danke!: Je jünger das Kind ist, desto weniger Badezusätze sollte man verwenden. Eine besonders schöne und weiche Haut bekommen Babys, wenn man etwas Öl oder Muttermilch mit in die Wanne gibt und hierbei kann man es eigentlich auch bewenden lassen. Aber hierbei ist auch Vorsicht geboten, denn ein Schuss Öl im Wasser oder auch etwas Muttermilch im Wasser machen das ganze ziemlich glitschig und so muss man hier gewöhnlich aufpassen, dass einem das Kind nicht aus der Hand rutscht. Wichtig ist dabei allerdings auch, zu sehen, dass es theoretisch auch reines Wasser tun würde. Der noch nicht so wirklich gut ausgebildete Schutzmantel der Haut eines Babys wird so nicht allzu sehr belastet und wenn wir mal ehrlich sind, wird ein kleines Kind in der Regel auch nicht sonderlich dreckig. Allgemein sollte man mit dem Einsatz von Badezusätzen auch bei älteren Kindern etwas vorsichtig sein.

Abtrocknen: Kommt das Kind aus der Wanne, sollte stets ein warmes Kapuzenhandtuch bereitgelegt sein, damit man das Baby nach dem Baden gut einwickeln kann. Es ist unglaublich wichtig, dass das Kind, bevor man es anzieht, wirklich komplett trocken ist. Vor allem in den ganzen Hautfalten ist dies wichtig, da die Kinder sonst hier schnell dazu neigen wund zu werden, was sehr unangenehm für das Kind sein kann. Ein alter Trick, den gerade Hebammen immer wieder anwenden, ist es hier einen Föhn zu benutzen und das Kind einfach trocken zu föhnen. Hierbei sollte man allerdings natürlich darauf achten, dass der Föhn nur auf die kleinste Heizstufe eingestellt ist und man immer darauf achtet, dass der Föhn nicht zu heiß wird. Viele Kinder mögen das Geräusch, das der Föhn macht und der nach dem anstrengenden Baden dann auch noch zusätzlich dafür sorgt, dass die Kinder direkt etwas einlullt werden und danach vermutlich erst einmal ein langes und ausgiebiges Nickerchen halten möchten.

Wann baden?: Wann die beste Zeit zum Baden ist, hängt ganz elementar davon ab, welche Art von Kind man hat. Einige Kinder werden wie gerade schon geschrieben nach dem Baden extrem müde und so bietet sich ein abendliches Bad an, da die Kinder dann in der Nacht deutlich länger schlafen als sonst. Andere Kinder drehen durch das Baden völlig auf, sind hellwach und haben sehr viel Spaß auch in der Zeit nach dem Baden und somit wäre die ideale Badezeit morgens nach dem Aufstehen. Die perfekte Tageszeit für alle Kinder gibt es also dementsprechend nicht und man muss hier so bisschen auf seinen eigenen Tagesrhythmus und auf die Reaktionen des Kindes auf das Baden achten. In der Regel findet man aber sehr schnell heraus, was dem Kind und dir selbst am besten gefällt und was euch beiden guttut. Vielleicht hier noch ein kleiner Hinweis, genau wie bei uns Erwachsenen auch, sollte nicht mit vollem Bauch gebadet werden. Es ist also durchaus sinnvoll, die Babys nicht direkt nach dem Füttern in die Badewanne zu setzen, sondern etwas Zeit vergehen zu lassen.

Wie oft baden?

Eine Zeit lang war eine feste Überzeugung, dass das tägliche Vollbad für Babys das Ideale ist und somit wurden Babys jeden Abend vor dem Schlafengehen in die Badewanne gesetzt. Heute ist man von diesem Vorgehen allerdings abgekommen, da man festgestellt hat, dass das Waschen und Baden der empfindlichen Babyhaut schadet und somit bekommt man nun den Rat, das Kind nur noch ein- bis zweimal die Woche zu baden und einfach nach Bedarf täglich mit einem Waschlappen etwas zu säubern. Obwohl es natürlich verlockend ist, die womöglich eintretende Müdigkeit und Trägheit des Kindes zu nutzen, sollte man definitiv von einem täglichen Baden heutzutage absehen. Ist es aus irgendwelchen Gründen notwendig, das Kind öfter zu baden, so sollten die Badesitzungen kurz gehalten werden, man sollte auf chemische Badezusätze komplett verzichten und man sollte sich angewöhnen, die Haut nur vorsichtig trocken zu tupfen oder trocken zu föhnen, da auch das Reiben mit dem Handtuch durchaus täglich zu einer Dauerbelastung werden kann, die die empfindliche Kinderhaut nicht so ohne weiteres wegstecken kann.

 

[KaKra]

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