21. Schwangerschaftswoche (21. SSW)

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21. Schwangerschaftswoche
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21. Schwangerschaftswoche

Nun ist es soweit: mit Eintritt in die 21. Schwangerschaftswoche hast du nun den sechsten Monat erreicht. Dies markiert den Übergang von der ersten in die zweite Schwangerschaftshälfte. Auch ob du Zwillinge erwartest, solltest du nun bereits wissen.
Was du hier lesen kannst:
  • Veränderungen des Körpers in der 20. SSW
  • Entwicklung des Embryos in der 20. SSW
  • Beginn der konkreten Schwangerschaftsphase
  • Die Qual der Wahl beim Namen

Veränderungen des Körpers in der 21. SSW

In deinem Körper geht es weiterhin hoch her. Deine Gebärmutter wächst weiter und auch dein Baby nimmt an Größe und Gewicht zu. Dadurch wird natürlich auch dein Bauchumfang immer größer und so manche Hose wird nun nicht mehr passen. Es wäre also nun wirklich an der Zeit, um sich ein paar vernünftige Schwangerschaftshosen zu besorgen, denn du wirst noch einiges an Umfang zulegen, bis es schließlich zur Geburt kommt. Dein recht harter Bauch schützt das ungeborene Baby vor äußeren Einwirkungen Stößen oder anderen unsanften Bewegungen.

In der 21. Schwangerschaftswoche ist es nicht unüblich, dass du unter diversen Beschwerden leidest. Dies können vor allem Dinge wie Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen oder ein einfaches Ziehen im Unterleib sein. All diese Symptome lassen sich auf dein Kind und die rasante Entwicklung deines Bauches zurückführen, die sich so auf deinen gesamten Körper auswirken.

Treten vaginale Blutungen auf oder du leidest unter starken langanhaltenden Schmerzen, dann solltest du ganz dringend einen Arzt aufsuchen, um mögliche Komplikationen auszuschließen. Auch solltest du jegliche sportliche Überlastung vermeiden. Einen Ausgleich könnte Schwangerschaftsyoga oder Beckenbodentraining bieten.

Da zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche die zweite große Vorsorgeuntersuchung ansteht, solltest du prüfen, ob du für diese schon einen Termin gemacht hast. Sollte dies nicht der Fall sein, müsstest du dich dringend mit deinem Frauenarzt in Verbindung setzen, um dies nachzuholen. Diese Untersuchung wird darüber Aufschluss geben, ob mit deinem Baby alles in Ordnung ist. Auch eventuelle Komplikationen, wie eine Harnwegsinfektion oder ähnliches, kann der Arzt dabei feststellen. Diesen Termin kannst du auch nutzen, um dir weitere nützliche Ratschläge geben zu lassen und natürlich all die Fragen loszuwerden, die du bisher noch nicht gestellt hast.

Durch die um bis zu 20% erhöhte Stoffwechselrate kommt es nun häufiger vor, dass du weniger häufig frierst als sonst. Gerade im Winter kann dies wirklich angenehm sein. Im Sommer hingegen wird dich das deutlich häufiger ins Schwitzen bringen.

Entwicklung des Embryos in der 21. SSW

Nicht nur du, sondern auch das Baby in deinem Bauch entwickelt sich rasant weiter. Es ist nun schon ganze 26 cm lang und bringt etwa 350 g auf die Waage. Sowohl sein Körper, als auch auch sein Gehirn entwickeln sich immer weiter und mittlerweile kann man sogar schon die sogenannten Hirnfurchen sehen, die man auf dem Ultraschall deutlich erkennen kann. Auch Wimpern und Augenbrauen entstehen nun. Die Finger- und Zehennägel werden immer stabiler und das Kind entwickelt nun endlich eine eigene Fettschicht, die es besser gegen Temperaturschwankungen schützt.

Der Knochenbau deines Kindes wird immer fester und noch ist ausreichend Platz in der Gebärmutter, um fleißig zu turnen und Purzelbäume zu schlagen. Derzeit kann es gut sein, dass dich dein Kind immer dann tritt, wenn du eigentlich gerade schlafen wolltest.
Einige wenige Schwangere können auch in der 21. Schwangerschaftswoche keinerlei Kindsbewegungen wahrnehmen, das ist allerdings nicht weiter schlimm, solange dir dein Arzt bestätigt, dass mit deinem Kind alles in Ordnung ist. Grundsätzlich ist dies also kein Grund, sich Sorgen zu machen, sprich es am Besten einmal bei deinem Arzt oder deiner Hebamme an.

Beginn der konkreten Schwangerschaftsphase

Die Wochen zwischen der 21. und 40. SSW werden in der Regel als Konkretisierungsphase bezeichnet. Dies kommt vorrangig durch verschiedene Faktoren, die sowohl die werdende Mutter als auch das Baby in ihrem Bauch betreffen.
Durch die nun spürbaren Kindsbewegungen und den stetig wachsenden Bauch wird die Schwangerschaft nun für alle Beteiligten greifbarer. Mit anderen Worten: sie wird konkreter und verlässt den abstrakten Status. Des Weiteren sind nun auch die Organe des kleinen Wesens soweit ausgebildet, dass aus dem Fötus nun ein „konkreter“ Mensch geworden ist.

Diese Konkretisierung bedeutet für die werdende Mama vor allem, dass sie nun vermehrt auf sich achtet, keine schweren Gegenstände trägt und auch keine intensiveren Sportarten mehr betreibt, da dies sowohl zu Rückenproblemen führen kann als auch den Beckenboden unnötig belastet.
Denk daran, du musst ja nicht ganz auf Sport verzichten: Schwangerschaftsyoga, Schwimmen oder Radfahren sind immer noch erlaubt und erwünscht.

Dass dein Kind aktiv und fit ist, merkst du daran, dass es in deinem Bauch munter vor sich hin turnt und dich so manches Mal womöglich am Schlafen hindert. Doch auch bei deinem Kind hat sich nun einiges getan: Das Gehirn wächst immer weiter und auch die Sinneswahrnehmungen werden konkreter. So kann das Kind das, was du gegessen hast im gewissen Umfang auch durch das Fruchtwasser schmecken. Man könnte also sagen, es isst und trinkt nun mit dir. Ein guter Grund, nun noch ein wenig mehr darauf zu achten, was du zu dir nimmst.

Dein Kind wird nun auch einen eigenen ganz konkreten Schlaf- und Wachzyklus entwickeln, der in etwa einem 24-Stunden-Tag entsprechen würde. Auch hört es nun gerne dir und deinem Partner zu.
Nun ist auch die Zeit, Pläne zu machen und umzusetzen. Die erste Babyausstattung zu kaufen, das Kinderzimmer einzurichten und was auch immer sonst noch so ansteht. Nutze die Zeit und erlebe, wie dein Baby nun wirklich greifbar wird.

Die Qual der Wahl beim Namen

Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht, wie euer Kind heißen soll? Wenn nicht, wäre nun der perfekte Zeitpunkt dafür gekommen. Interessant ist, dass es Studien gibt, aus denen hervorgeht, dass Lehrer Kinder mit klassisch deutschen Namen bevorzugen wie zum Beispiel Paul, Helene, Dirk, Karl und Max, während eher exotisch wirkende Kindernamen wie Mandy, Cindy, Chantal, Kevin oder Pierre eher mit Familien mit niedrigem Bildungsstatus assoziiert werden. Diese Vorurteilsmuster ergeben sich überall, auch zum Beispiel in den USA. Die einzige Ausnahme bilden hierbei Kinder von Prominenten, die, wie wir ja alle wissen, schon mal die verrücktesten Namen tragen.
Nicht mehr ganz in Mode, aber trotzdem sehr schön wäre ein zweiter Vorname, der vielleicht von euren Großeltern stammt.

[KaKra]

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