Vergiftung bei Kindern

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Vergiftung bei Kindern
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Vergiftung bei Kindern

Die meisten Vergiftungen geschehen durch die Neugier und Unwissenheit des Kindes. In den seltensten Fällen sind diese lebensgefährlich oder tödlich.

Ganz gleich, durch was die Vergiftung hervorgerufen wird, die Ruhe bewahren und nicht panisch werden. In allen Fällen gilt, nicht vorschnell zu handeln und kein Erbrechen herbei führen, denn in den meisten Fällen ist dies gefährlicher und schädlicher für das Kind. Auch von Milch wird abgeraten, da das Gift dadurch schneller ins Blut geraten kann. In kleinen Mengen Wasser, Tee oder Saft verabreichen, diese verdünnen das Gift.

Am häufigsten vergiften sich Kinder durch die Einnahme von Reinigungsmitteln, Medikamenten und Giftpflanzen. Sollte eine Vergiftung eingetreten sein, so wird diese durch plötzliche Müdigkeit und Erbrechen begleitet. Auch plötzliches Unwohlsein ist ein Erkennungszeichen für eine Vergiftung. Durchfall, Schwäche und Schwitzen, sowie Speichel- und Tränenfluss sind ebenfalls Anzeichen für eine Vergiftung.

Die medizinische Behandlung sieht die Einnahme von Flüssigkeit, das Verabreichen von medizinischer Kohle und Entschäumungsmitteln vor. Medizinische Kohle in Form von Tabletten ist in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich und dient dazu die Giftstoffe und auch Bakterien aufzunehmen und Wasser zu binden.

Wichtig: Bei allen Vergiftungen die Vergiftungsnotzentrale kontaktieren und den Notarzt anrufen. Säuglinge und Kleinkinder sollten unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

Gefahrenquelle Haushalt

Jedes Reinigungsmittel im Haushalt wirkt giftig, ätzend oder schäumend. Auch Zigaretten und Medikamente haben eine toxische Wirkung auf den Körper. Backofenreiniger, Rohrreiniger und chlorhaltige Reiniger wirken ätzend auf die Mundschleimhaut, Speiseröhre und auch die Augen. Schäumend hingegen sind unter anderem Spülmittel, Waschmittel und andere Putzmittel.

In allen Fällen gilt, kein Erbrechen hervorrufen, da die Giftstoffe erst so in die Lunge geraten und es ab dann richtig gefährlich für das Kind wird.

Richtiges Handeln bei der Einnahme toxischer Mittel wie Pflanzen oder Zigaretten
Das beste Mittel gegen eine Vergiftung durch Pflanzen oder Nikotin ist das Verabreichen von Kohletabletten. Auf gar keinen Fall sollte das Kind erbrechen müssen. Vergiftungen durch Pflanzen sind sehr selten, da sie von dem Kind aufgrund ihres Geschmackes sofort wieder ausgespuckt werden. Daher gilt es die Vergiftungsnotzentrale anzurufen, denn die Mitarbeiter sind bestens mit der Vielfalt und Wirkung von giftigen Pflanzen vertraut.

Handeln bei der Einnahme von ätzenden und gesundheitsschädlichen Mitteln
In dieser Situation ist Erbrechen dringend zu vermeiden. Dagegen muss durch die Zugabe von Tee, Wasser oder Saft, die Lauge verdünnt werden. Es ist dringend erforderlich einen Arzt aufzusuchen oder den Notruf zu wählen, da Mittel wie Rohrreiniger stark ätzend wirken.

Die Einnahme von schäumenden Mitteln
Sollte das Kind Spülmittel oder ähnlich schäumenden Putzmittel getrunken haben, so darf kein Erbrechen herbeigeführt werden, da die Speiseröhre und Lunge sonst Folgeschäden davon tragen. Den Notruf zu wählen und wenn möglich die Vergiftungsnotfallzentrale zu kontaktieren.

Das Verdünnen ist durchaus möglich, dabei ist zu beachten, dass dies in kleinen Mengen Flüssigkeit geschehen sollte.

Die Einnahme von Lampenöl oder anderen benzolhaltigen Mitteln
Besonders gefährlich sind Flüssigkeiten wie Lampenöl, Petroleum, Waschbenzin und Nagellackentferner. Der Geruch ist sehr stark und für Kinder abstoßend, was die Vergiftungswahrscheinlichkeit minimiert. Sollte es jedoch zur Einnahme kommen, so solle das Kind auf gar keinen Fall Erbrechen und Notruf und Vergiftungsnotzentrale sollten umgehend verständigt werden.

Vergiftungen im Mundbereich, auf der Haut und in den Augen
Durch die Unwissenheit nehmen Kinder die meisten Gifte in den Mund. Eventuelle Reste sollten mit dem Finger aus dem Mund gestrichen und somit entfernt werden.

Sollten die Giftstoffe über die Haut in den Körper gelangen, so sollte die Kleidung ausgezogen werden und die betroffenen Hautpartien mit Wasser abgewaschen werden. Dabei sollten Handschuhe getragen werden, da sich das Gift ansonsten auf den eigenen Körper überträgt.

Sollten die Augen betroffen sein, mit lauwarmen Wasser mindestens zehn Minuten lang auszuspülen und einen Arzt verständigen.

Wichtige Angaben für die Vergiftungsnotzentrale

Die Mitarbeiter der Vergiftungsnotzentrale arbeiten schnell und präzise. Sie kennen sich mit allen Vergiftungen und Giften aus und können in sekundenschnelle sagen, was gemacht werden muss.
Wichtige Telefonnummern für den Ernstfall - Giftinformationszentren

Folgende Angaben benötigen die Mitarbeiter der Notzentrale:
  • Menge und Art des eingenommenen Giftes.
  • Welche Symptome bereits aufgetreten sind.
  • Wie viel Zeit ist seit der Einnahme vergangen.
  • Das Gewicht des Kindes sollte dies unbekannt sein, so kann mithilfe der Altersangabe ein ungefähres Gewicht abgeschätzt werden.

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