Entbindung nicht im Krankenhaus !

tatiii00
tatiii00
20.06.2015 | 39 Antworten
Guten Abend !

Ich bin im 4. Monat mit unserem 2.Kind schwanger.Nun denke ich seit einigen Tagen darüber nach im Geburtshaus oder gar daheim zu entbinden ...
Hat da jemand Erfahrung? Freue mich über eure Antworten.
lg
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39 Antwort
@Triskel7912 Ich habe 34 Steißlagenkindern auf die Welt geholfen..nicht eins hat das Schlüsselbein oder sonstige Verletzungen davon getragen. Manche davon waren ebenfalls Hausgeburten. Wer sowas als Geburtshelfer nur abschlachtend fertig bringt, hat seinen Beruf verfehlt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.06.2015
38 Antwort
erstes kind kam 29. ssw im krankenhaus und die folgenden dann natürlich auch. ich hab das nur als beispiel herangezogen, weil ich keine guten erfahrungen mit geburten habe. natürlich würde man nur risikofreie unkomplizierte geburten als hausgeburt annehmen. aber mal zu unkompliziert und risikofrei. meine schwiegermutter hatte zum glück im krankenhaus entbunden. unkomplizierte und risikofreie schwangerschaft. 30 min vor geburt dreht sich das kind einfach mal eben in steißlage und kommt mit einem bein vorran auf die welt. sie mussten ihm das schlüsselbein brechen und selbst dann wars noch knapp. 2 leute legten sich auf den bauch, dass das kind endlich raus kommt. einer zog unten. mein mann hat das knapp überlebt und war schon blau als er raus kam. wie würde eine hebamme darauf bei einer hausgeburt reagieren? die mutter unter wehen verlegen, wenn das bein raus guckt?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.06.2015
37 Antwort
@tatiii00 ich hab meine hebamme in der 12. ssw gefunden... hatte schon angst gar keine mehr zu finden.. am besten is gleich mit positivem test anfangen hebis zu kontaktieren.. hier auf dem land is es mega schwer geworden überhaupt noch eine hg hebamme zu finden, kann mir vorstellen dass es in großen städten evtl noch ein wenig mehr auswahl gibt , aber es werden leider immer weniger .. ich drück dir ganz fest die daumen dass du ganz schnell eine tolle hebamme für dich findest
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
36 Antwort
@Triskel7912 Also, lese ich das richtig? Du hattest beim zweiten Kind in der 29 SSW eine Ruptur? Sprich, dein erstes Kind ist als Ks geboren? Wenn beides mit ja beantwortet ist dann....würde dich nach Ks sowieso keine Hebamme zu hause entbinden lassen und...in der 29 SSW ja wohl schon gar nicht. Du kannst die Empfehlung, beziehungsweise die Stellungnahme auch bei der WHO auch lesen. Die sagt" bei einer unkomplizierten Schwangerschaft, mit guter Selektion der Frau, am rechn. E.T. und geplanter Hg mit Hebamme, ist die Hg genauso sicher anzusehen wie die Klinikgeburt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
35 Antwort
@tatiii00 Wenn du eine außerklinische Geburt planst, bist du sowohl für die Anmeldung bei einer Hausgeburtshebamme als auch in einem Geburtshaus schon spät dran. Mach dich auf die Socken! Übrigens....eine Geburtshausgeburt ist eine Hausgeburt an einem anderen Ort als deinem Zuhause. Sprich, die Betreuung als auch das gekonnte nichts tun, keine PDA kein Einleiten, sind an beiden Orten gleich. Warum also in die Ferne schweifen?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
34 Antwort
Wow das stimmt ... vorallem das mit der keimbelastung so hab ichs noch nie gesehen ... ich denke ich werde mich mal in einem geburtshaus erkundigen , haben hier direkt eines dort begleiten auch 2 hebammen hausgeburten. oder meint ihr es ist zu früh mal dort vorbei zu schauen ?
tatiii00
tatiii00 | 22.06.2015
33 Antwort
ja ist schon richtig. oftmals merkt man den ärzten an, dass sie einfach gerade keine zeit haben und das schnell erledigt haben wollen. vielen frauen wird deswegen nicht die zeit gelassen natürlich zu entbinden. doch wenn es denn probleme gibt, kann man froh sein, dass man dort ist. ich bekam nen riesen schreck, als die herztöne niedriger wurden und dann weg waren. das hätte sowas von schief gehen können.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
32 Antwort
@Triskel7912 tut mir leid dass es bei dir so lief. aber ich hab ja geschrieben "oft " und nicht immer ;-) selbstverständlich gibt es auch situationen in denen mann einfach in ein kh muss, in denen ein wirklicher not-ks gemacht werden muss, aber leider ist dies oftmals eben nicht von nöten und wird trotzdem gemacht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
31 Antwort
@chrysantheme. es war ne frühgeburt und ein gebärmutterriss. das entsteht nicht im krankenhaus. die frauenärztin hats beim ersten kind verbockt und die hebamme war unzuverlässig... die rief ich 2 wochen lang alle 3 tage an und sie rief einfach nicht zurück. beim zweiten kind hat die neue hebamme dann selber den not-ks veranlasst. gerade noch rechtzeitig. der arzt kam erst später dazu.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
30 Antwort
@Heviane
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
29 Antwort
@Triskel7912 die komplikationen entstehen leider oft NUR im krankenhaus, da ist der springende punkt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
28 Antwort
@chrysantheme er wurde eh aus medizinischen gründen per ks geholt. man sagte mir nur, dass die nabelschnur eh durch die wicklung um den hals dann so kurz gewesen wäre, dass er den natürlich weg nicht geschafft hätte. kann mich da nur auf deren aussage verlassen. abgesehen davon hatte er ständig pulsabfälle beim ctg, die sie sich vorher nicht erklären konnten. im nachhinein sei wohl die nabelschnur der grund gewesen. vermutete zumindest die kinderäztin vor ort. @heviane warum gibt es denn keine anderen studien über hausgeburten als die von quag? wenn die hausgeburt so sicher ist, warum liest man das nirgens? ist doch kein wunder, dass sich so wenige frauen trauen zu hause zu entbinden. ich selber kann da auch wenig zu hausgeburt raten bei den ganzen komplikationen, die ich miterlebt habe und auch im bekannten- und freundeskreis höre. aus dem grund stütze ich mich auf die statistiken, die ich finde und rate von ab. ist doch verständlich oder? ich kenne nicht eine frau, die zuhause entbunden hat und lese nur in der zeitung von hausgeburten, die schief gingen. klar liest man in zeitungen nur die katastrophen. aber wenn man nirgends positives findet, kann man halt auch nur von abraten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
27 Antwort
@Heviane danke, meine liebe
tate
tate | 22.06.2015
26 Antwort
@tatiii00 Im Gegenteil...bei einer risikofreien, bisher verlaufenden Schwangerschaft, spricht nichts für eine Klinikgeburt. Die Keimbelastung ist nirgendwo höher, die Gefahr der frühzeitigen Manipulation ebenso die Dammschnittquote ebenso deutlich erhöht zur Hg. Und noch zig andere GRünde.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
25 Antwort
@Heviane Also würdest du sagen das bei einer normalen risikofreien ss eigentlich nichts gegen eine hausgeburt spricht ? Was wäre zu beachten ?
tatiii00
tatiii00 | 22.06.2015
24 Antwort
hab da mal - wie ich finde- nen sehr interessanten artikel gefunden ... http://m.geburtswissen.net/news/wenn-die-nabelschnur-um-den-hals-liegt-/
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
23 Antwort
@Triskel7912 Wenn du dir einen Schal, 5 mal um den Hals wickelst, wann und wo, ist die Lebensgefahr erwürgt zu werden? Nur dann, wenn ihn jemand zuzieht. Die Nabelschnur ist in Spiralform...und warum? Damit sie elastisch ist und gezogen werden kann, ohne dass das Kind in Gefahr gerät. Wenn sie wirklich zu kurz ist, dann merkt man das so früh, dass man die Frau in Ruhe in die Klinik bringen kann. Ich habe wahre verschnürte "Pakete" entbunden. Eine Notsituation hatte ich deswegen noch nie. In 20 Jahren Geburtshilfe habe ich exakt 1 mal vor der Geburt einen Rettungswagen rufen müssen um zu verlegen. Mir ist bei 1000 Geburten nicht ein Kind gestorben. Und wenn bei einer HG ein Kind stirbt, warum wird dann gemeint dass häusliche Wohnzimmer kann nur die Todesursache sein? Sterben in Kliniken keine Kinder? Wenn doch, ist das dann schicksalhaft bei einer Hg immer schuldhaft??
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
22 Antwort
Wenn diese stimmen würde, dann frage ich mich..... .... warum liest man dann nicht alle Nase lang von toten Hausgeburtskindern in Deutschland? Die HG Rate liegt bei 1%-3%. Bei ca 700.000 Kindern im Jahr würde das bedeuten, das 7000 davon außerklinisch geboren werden. 2% davon tot, bedeutet 140 tote Hausgeburtskinder im Jahr in Deutschland und keiner bekommts mit???? Wohl kaum! Die Sterblichkeitsrate der Niederländer, liegt daran, dass bei denen auch die Fehlgeburten mit in die Statistik genommen werden. Die Zahlen der QUAG belegen eindeutig, nicht nur die Sicherheit einer Hausgeburt sondern auch, die deutlich höhere Zahl an nicht medizierten Geburten, mit weniger Geburtstrauma, weniger Geburtsverletzungen, höheren Stillquoten und glücklicheren Müttern. Hier der Link dazu http://www.quag.de/ Ich frage mich allerdings schon lange, warum wir Hebammen nach jeder Hausgeburt diesen 6 Seitigen Bogen ausfüllen, wegschicken wenn es es keinen interessiert und weiterhin völlig Haltlose und unseriös geführte Horrorstudien viel lieber gelesen und gesehen werden?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015
21 Antwort
Ja das würde ich mir auch wünschen . Wäre super ... eine Frau vom Fach
tatiii00
tatiii00 | 22.06.2015
20 Antwort
@tatiii00 ja Heviane- die mamiweb hebamme :-) wär echt toll wenn sie was dazu schreiben würd :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2015

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