An alle schwangere!

tate
tate
12.11.2011 | 12 Antworten
hier ein buchtip: "die selbstbestimmte geburt" von ina may...

immer wieder lese ich hier im forum, wie sehr frauen heutzutage bezüglich der geburt eines kindes verunsichert werden. wieviele nicht die geburt bekommen, die sie eigentlich möchten und auch verdienen. das wäre oftmals nicht nötig. frauen verlieren leider oftmals einen teil ihres natürlichen instinktes durch die zu moderne einstellung von fachärzten und deren untersuchungen und methoden.
anstatt dass man eine schwangere so gut wie möglich auf ein freudiges ereignis vorbereitet wird unsicherheit und angst verbreitet. das ist sehr sehr schade, denn viele leiden jahre lang unter körperlichen und psychischen folgen weil das eigentlich tollste ereignis, die geburt des eigenen kindes, oft in einem desaster endet...

daher; ihr lieben schwangeren da draussen und die es werden wollen, hört auf euren instinkt und vertraut eurem körper.
das oben genannte buch ist wirklich empfehlenswert. es nimmt einem angst und schenkt hoffnung und selbtvertrauen!
steht für euch selbst und euer ungeborenes ein und macht das was ihr für richtig haltet. sucht euch einen facharzt oder eine hebamme bei dem/der ihr euch 100% wohl fühlt und das gefühl habt, dass auf all eure bedürfnisse und sorgen eingegangen wird.

ich wünsche noch ne schöne kugelzeit und eine tolle geburt (schwanger)
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1 Antwort
Danke für den Tip!
Ich sehe das genau so und habe mich, obwohl ich es eigentlich besser weiß, auch schon von Ärzten verrückt machen lassen und daher ist es die letzten beiden Male nicht so gelaufen, wie ich es gehofft hatte. Daran habe ich immer noch zu knabbern... Aber dieses Mal nicht! Ich werde mir das Buch holen, habe auch schon an anderer Stelle nur Gutes davon gehört.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.11.2011
2 Antwort
@Lostsoul
das ist es ja eben. selbst wenn man viel über ss und geburt weiss lässt man sich verunsichern. es ist ja auch alles neu und man möchte als mutter nur das beste fürs kind... ich hoffe fest, dass die meisten frauen wieder standhafter werden und sich auf ihren körper und ihr gefühl verlassen. denn mal ehrlich; hat ein facharzt schon mal selbst ein kind auf die welt gebracht?! klar es gibt auch fachärztinnen, aber die haben oftmals auch nicht grade eine bessere einstellung. ich finde hebammen sollten mehr achtung bekommen...denn die meisten von ihnen sehen den geburtsakt nämlich so wie er ist, als etwas natürliches in dem buch stehen ganz viele eindrückliche geburtsberichte, die zeigen was eine frau zu leisten fähig ist.
tate
tate | 12.11.2011
3 Antwort
...
meine freundin - würde an die decke gehen wenn sie das jetzt lesen würde. sie ist selber gyn auf der geburtsstation und darf regelmässig den mist ausbaden den manche hebammen den müttern einreden. absolut die geburt ist was natürliches, aber viele hebammen spielen viel zu oft "gott" und bringen damit mutter und kind in gefahr. es gibt schon gründe warum "früher" die sterberate bei geburten viel höher war als heutzutage...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.11.2011
4 Antwort
@Rosakatzenauge
hör mal! ich selbst habe auch auf der gyn. und auf der geburtenstation gearbeitet! ich kenne das verhältnis zwischen ärzten und hebammen sehr gut. ich kenne die ansichten von beiden seiten und habe selbst schon beides erlebt. ich selbst habe noch nie eine hebamme kennengelernt, die gott spielt! und schon gar nicht mutter und kind in gefahr bringt! ärzte aber schon so manche....! wie oft wird ohne erheblichen grund der mutter einen kaiserschnitt aufgeschwatzt? oder eine pda z.b.? oder nehmen wir mal nur die einleitung??? warum um alles in der welt müssen heute fast alle geburten eingeleitet werden? kennst du die wirklichen risiken dabei? weisst du eigentlich wieviel in der klinik schief läuft??? in dem buch geht es darum den frauen mut zu machen auf sich selbst zu hören! was bitte ist daran falsch? oder hörst du lieber auf mediziner, die alles so machen wie es im buche steht, unabhängig davon wie es die individuelle situation gerade erfordert?
tate
tate | 12.11.2011
5 Antwort
@tate
Genau so habe ich es erlebt: Mein zweiter lag immer mit dem Kopf nach unten, ich war ein paar Tage über ET und es sollte eingeleitet werden. An dem Tag drehte er sich etwas, so dass er schräg lag. Man hätte noch ein paar Tage warten können, da es ihm prima ging, vielleicht hätte er sich noch zurück gedreht. Aber die Ärztin im Kh schien richtig froh zu sein, sie sagte direkt "Kaiserschnitt". Es gibt ein paar Methoden, ein Baby dazu zu bringen, sich zu drehen , aber darüber wurde kein Wort verloren und ich wusste davon nichts... Ich war total fertig, obwohl die OP gut verlief. Auch bei der nächsten Geburt habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte jeden kleinen Sch... zum Anlass nehmen, einem Angst zu machen, damit man einen KS macht. Daher finde ich es absolut wünschenswert, dass die Frauen wieder mehr Vertrauen in sich, ihren Körper und ihre Kraft entwickeln. Denn in den Krankenhäusern geht es doch meistens nur um's Geld... :(
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.11.2011
6 Antwort
...
zu dieser erkenntnis bin ich auch ohne buch gekommen ;-) nichts gegen moderne medizin, aber das problem ist, dass in einem modernen krankenhaus einfach keiner mehr zeit hat, auf die schwangere einzugehen. ich selbst war in einer klinik mit sehr niedriger ks-rate, eingeleitet wird da erst nach 14 tagen, wenn alles soweit gut ist, unter umständen sogar später. trotzdem war es keine traumgeburt, weil eine hebamme und eine ärztin für fünf frauen in wehen gleichzeitig verantwortlich waren. damit wird alles unternommen, die entbindung schnell über die bühne zu bringen. ich hatte auch das gefühl, mein selbstbestimmungsrcht über meinen körper an der rezeption abgegeben zu haben. beispielsweise bekam ich gleich nach der letzten presswehe, mit dem das kind geboren war eine spritze zur wehenförderung verpasst, die die nachgeburt rausbringen sollte. im prinzip sicher richtig, aber ich hatte noch nicht mal realisiert, dass das kind da ist, wollte luft holen und deshalb fragen, ob sie damit noch 5min warten könnte. sie hat mich einfach ignoriert und mir die spritze in den arm gejagt. fand ich nicht toll...
| 12.11.2011
7 Antwort
...
wieso loggt es mich denn ständig heir aus? sowas nerviges... war mein beitrag
ostkind
ostkind | 12.11.2011
8 Antwort
...
kenne das Buch zwar nicht, aber finde es auch sehr schade das eine Geburt mittlerweile so medizienisch gesehen wird. Hatte 2 MAl das Glück das ich eine tolle Hebamme hatte, die mir das nötige Selbstvertrauen gegeben hat und hatte sein wundervolle Geburten mit dem absolutem Gefühl der Kraft und Freude ein Kind af die Welt zu bringen. Ich war die jenige die sagen konnte ich brauche das jetzt so und so und keinen der mir das vorgeschrieben hat. Wünsche jeder werdenden Mutter eine solge Geburtsbegleitung wie ich sie hatte. Und vor allem das selbstbewusstsein das es kein medizienischer Vorgang ist, sonder die natürlichste Sache der Welt und jede Frau dazu gemacht ist ihr Kind auf die Welt zu bringen!!!!
Backfisch
Backfisch | 12.11.2011
9 Antwort
@
das beispiel mit der spritze ist genau das was ich meine! erstens braucht man für die nachgeburt keine spritze und zweitens darf doch nicht einfach über die frau entschieden werden ohne sie über alles aufzuklären... wenn man solch entstandene situationen zusammenfasst kommt da ne menge zusammen...da muss man sich echt fragen, was ist mit dem bestimmungsrecht über den eigenen körper? mal abgesehen davon, dass man jemandem nicht einfach ne spritze in den arm jagt. sowas nenn ich körperverletzung!
tate
tate | 12.11.2011
10 Antwort
@Lostsoul
ich wünsche dir von herzen, dass es das nächste mal so abläuft wie du dir es wünscht
tate
tate | 12.11.2011
11 Antwort
@ostkind
war der untere beitrag von dir?
tate
tate | 12.11.2011
12 Antwort
@tate
jip, sag ja, war alles suboptimal, trotz dass das kkh nen guten ruf hat, auch was "humanität" angeht...
ostkind
ostkind | 12.11.2011

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