Risiken des Kaiserschnitts

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
20.07.2009 | 40 Antworten


Das soll hier keine Horrorgeschichte werden aber die letzte Frage nach „ Wie geht ein Wunschkaiserschnitt“ welche Nachteile hat er, nehme ich zum Anlass ein paar Punkte zu nennen.

Der KS ist ein Notausgang und das sollte er bleiben. Die Risiken im körperlichen Bereich sind für die Mutter:

Durch die OP
Erhöhtes Thromboserisiko
Blutungen ( unter Umständen mit der kompletten Entfernung der Gebärmutter)
Infektionen
Verletzungen der Blase und anderer Organe
Narbenbildung
Risikoschwangerschaften für alle folgenden
Darmverschluss nach der OP


Durch die Narkose (spinal oder PDA)
Starke Kopfschmerzen
Blutungen der Einstichstelle
Verletzungen an Nerven im Rücken
u.U. Lähmungen

Für das Kind:

Schnittverletzungen
Kein einsetzen der Spontanatmung weil das Fruchtwasser nicht aus der Lunge gedrückt wird wie bei einer normalen Geburt, dadurch kommt es zum Einsatz von Technik um des Kind ins Leben zu bringen
KISS-Syndrom
Nach neuesten Untersuchungen mehr autistische Kinder durch KS
Schlechteres Trinkverhalten an der Brust
Schock des“ plötzlich geht das Licht an und ich werde aus dem Bauch gezogen obwohl ich nicht das Signal gegeben habe“ WKS 2 Wochen vor E.T.
Gestörtes Bonding
Stärkere Neugeborenengelbsucht zum einen wegen Unreife zum anderen wegen der Medikamente die die Mutter bekommen hat , die das Kind über seine Leber abbauen muss.

Alle Aufgeführten Risiken sind gering, aber deutlich höher als bei einer normalen Geburt bezw. diese Risiken gibt es bei keiner normalen Geburt. Für diejenigen die sich jetzt aufregen möchten, dass das nicht hierhergehört……über all diese Risiken werden die Frauen in der Klinik aufgeklärt und müssen dieses unterschreiben.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit des Ks im Notfall aber bitte nur dann. Von den körperlichen Folgen einmal abgesehen…die Kosten von etwa2000-3000 Euro zahlt die Gemeinschaft aller Versicherten .
Gegen die Schmerzen einer Geburt gibt es die PDA die hat zwar oben genannte Risiken aber die sind meines Erachtens vertretbar und für jede Frau zumutbar.
LG
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40 Antworten

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1 Antwort
nebenwirkungen
und risiken gibt es IMMER bei allem. dann darf man auch nimmer autofahren oder fliegen usw. weil da kann man auch sterben. lg
tante_tine
tante_tine | 20.07.2009
2 Antwort
...
aber es gibt auch einfach frauen, die entweder wahnsinnige angst haben, oder wo einfach nur ien ks gemacht werden kann. siehe bel oder querlage. es soll jeder selbst eintscheiden können und was ist nicht schon alles bei einer normalen geburt passiert.
huddln
huddln | 20.07.2009
3 Antwort
@tante_tine
Dann würde ich vorschlagen das Kinderkregen doch besser ganz zu unterlassen! Wer schwanger wird muss mit Geburt rechnen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2009
4 Antwort
Riesiken
Die treffen selten ein...
kleinemaus1992
kleinemaus1992 | 20.07.2009
5 Antwort
ks
ich hatte einen notks und wünsche so eine erfahrung niemandem..ich hoffe, dass ich mein nächstes kind normal entbinden kann und es nicht schon wieder während der austreibungsphase zu komplikationen kommt. gottseidank geht es meiner kleinen gut und sie hatte keine schäden oder sonst was gehabt... trotzdem finde ich steht es jedem frei selbst zu entscheiden wie er entbinden will.
ruzica1984
ruzica1984 | 20.07.2009
6 Antwort
@kleinemaus1992
Sorry aber Risiken bitte ohne "ie"
HelloKittyfan
HelloKittyfan | 20.07.2009
7 Antwort
Hallo
ich hatte auch einen Kaiserschnitt und hatte irre Schmerzen dabei!! Habe alles gespürt und der Narkosearzt musste mir 2x etwas geben, so dass ich ganz gaga war. Es war eine "eilige Sectio", also nicht ganz ein Notkaiserschnitt. Keine Ahnung, ob die Spritze nicht richtig saß, oder warum das so war. NIE WIEDER möchte ich solche Schmerzen haben, lieber stundenlange Wehen..
luca24
luca24 | 20.07.2009
8 Antwort
ok das sind die risiken
aber nach einer normalen Geburt gibts auch genug risiken. Meine schwägerin wäre fast gestorben dabei nur mal so nebenbei Ich selber für mich: Hatte nen Not KS da das herzchen bei meiner kleinen beim einleiten immer langsamer schlug. Ich würde aber nie nen WK machen, da ich fast nach 2 jahren immer noch probleme damit habe, dass ich sie nicht normal gebären konnte. mir fehlen die ersten entscheidenden minuten mit ihr, das erste schreien ect hatte deshalb auch ne wochenbettdeprission Muss aber jeder für sich selber entscheiden
saliha-tara
saliha-tara | 20.07.2009
9 Antwort
da
hat mich wohl jemand falsch verstanden. ??? mir gings übrigens auch wie ruzica und ich hätte liebend gerne normal entbunden!! durfte ja nicht mal 40 wochen schwanger sein.
tante_tine
tante_tine | 20.07.2009
10 Antwort
jeder soll das machen was er für richtig hält
blablabla
Mietzemaus
Mietzemaus | 20.07.2009
11 Antwort
@saliha-tara
mir geht es genauso...was mir besonders fehlr ist, dass ich nicht die erste war, die die kleien gesehen hat, sondern meine mama, schwiegermama, papa, schwägerin, .... das ging mir schon sehr an die nieren...ich bin ja erst anch 1 stunde aus der narkose erwacht...das war/ist sehr schlimm für mich...muss immer noch damit kämpfen...es ist so als ob ich gar nicht dabei war... bin aber froh, dass es die möglichkeit eines ks gibt, weil somit das sterberisiko für babies und mamas deutlich gesenkt wurde... ich kenne echt viel mehr normalentbundene babies, die gelbsucht bekamen oder nicht gestillt werden konnten.. also am ks liegt das bestimmt nicht...
ruzica1984
ruzica1984 | 20.07.2009
12 Antwort
@Heviane
Ich finde es super von Dir, daß Du hier so aufklärst und alles so gut und verständlich schreibst, Du müsstest es nicht, weil Du nicht in Deiner Funktion als Hebamme hier angemeldet bist, sondern rein privat, aber Du machst es, um zu helfen und Denkanstösse zu geben. Ich bin auch der Meinung, daß ein Kaiserschnitt nur dann gemacht werden sollte, wenn die medizinische Notwendigkeit besteht. Klar ist eine Geburt mit Schmerzen verbunden, aber was haben denn die Frauen vor 100 Jahren und davor gemacht? Sie haben ihre Kinder ohne irgendwelche SChmerzmittel bekommen. Natürlich sind auch viele Frauen bei der Geburt gestorben, aber es gibt heutzutage viele Schmerzmittel, daß es erträglich ist. In vielen armen Ländern bekommen Frauen ihre Kinder mal eben so zwischendurch auf dem Feld und arbeiten eine Stunde später schon wieder. Wir haben es hier schon verdammt gut und eine gute medizinische Vorsorge, Betreuung und Nachsorge.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 20.07.2009
13 Antwort
...
Ich schließe mich prinzipiell der Meinung von Tante Tine an, möchte das aber noch etwas erweitern. Es sollten hier nicht nur die Risiken des KS aufgeführt werden. Genauso sollten die Risiken einer natürlichen Geburt bedacht werden. Ein KS verläuft kontrolliert eine natürlich Geburt spontan und ist somit kaum oder nicht berechenbar. Und hier liegt für mich schon das größte Risiko. Denn da kann immer etwas schief gehen. Ich möchte hier nicht Werbung für Kaiserschnitte betreiben oder jene dumm anmachen, die natürlich entbinden. Aber ich finde es auch nicht richtig, dass z.B. gleich der Vorwurf mitkommt, die anderen müssen den WunschKS mitbezahlen und die Risiken einer natürlichen Geburt werden mehr oder minder komplett vergessen. Schlußwort: Es sollte jedem selbst überlassen sein, ob natürliche Geburt, oder KS. Eine Frechheit ist die Aussage, dass man das Kinderkriegen dann doch gleich lassen soll. fNicht schön...
Colle77
Colle77 | 20.07.2009
14 Antwort
hatte 2 ks weiles sein musste
es war nicht schön ich bin jemand gewesen der nach dem erste not ks zu hause ne schwere lungenentzündung bekam und danach eine schwere thrombose beine beide hauptschlagader zu mein kind wra 2 wochen alt und ich wurde wieder not op lerrich syndrom ......... musste marcumar nehmen spritzen 2te ss nach rücksprache mit dem fa 2te kind angeborenen herzfehler und kein darm ausgang beide ss schwangerschaftsgestose gehabt ..... naja so schwierige schwangerschaften haben wohl wenige frauen ....... aber die thrombose hängt mir mein leben nach
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2009
15 Antwort
vergessen
beides frühgeburten auch noch gewesen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2009
16 Antwort
Heviane
jetzt bitte noch einen Thread was ein "richtiger" Notkaisserschnitt ist lg Sandra
Fabian22122007
Fabian22122007 | 20.07.2009
17 Antwort
@Colle77
Entschuldige wenn ich wage zu sagen das unser Gesundheitssysthem am Ende seiner Leistbarkeit angekommen ist ! Alle regen sich darüber auf das sie 10 Euro Praxisgebür bezahlen müssen, das der anteil an Medikamentenkosten gestiegen sind und Untersuchungen selbst getragen werden müssen. Wenn aus einem gesunden Lebensprozess wie Ss eine Krankheit gemacht wird und Geburt als das hoch pathologische Finale da kocht mir dann doch meine Hebammenseele über!! Ich begleite seit 15 Jahren Hausgeburten mit einer nichtinvasieven Geburtshilfe und die macht Geburt sicher! Meine KS Quote beträgt nichteinmal 10% wärend die gängigen Klinikzahlen sich bei 25%-27% bewegen! Die Rechnung die ich schreibe für eine Komplettbetreuung heißt: ca. 6 Monate Kontakt , Untersuchungen und Hausbesuche, die Geburt entweder zu Hause oder als Beleghebamme in der Klinik , plus Wochenbettbetreuung belaufen sich einschließlich der Auslagen für Einmalartikel und Wegegeld auf durchschnittlich 1200Euro brutto!! Und hinterlassen eine gesunde Frau und ein gesundes Kind denn sonst säße ich schon lange im Knast. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2009
18 Antwort
...
Ich gebe Dir vollkommen recht, dass unser Gesundheitssystem nicht mehr wirklich gut da steht. Alles gut und recht - allerdings habe ich mich noch nie über die zehn Euro Praxisgebühr aufgeregt. Das ist auch nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist, dass Mütter, die Kaiserschnitt haben wollen oder nach Ansicht der anderen nicht alles versucht haben um natürlich zu entbinden verurteilt werden. Gerade Du als Hebamme solltest da mehr Verständnis aufbringen. Und vor allem gerade Du mit deinem Beruf solltest Dir eben solche Kommentare wie: Dann sollte man lieber das Kinderkriegen bleiben lassen wirklich verkneifen. Welche Hebamme sagt denn sowas bitteschön?????
Colle77
Colle77 | 20.07.2009
19 Antwort
@Colle77
Eine Hebamme hat nicht die Aufgabe ja und Amen zu sagen zu einer Geburtshilfe die risikoreicher ist als die Natur je sein kann. Wenn ich sage , dann sollte Frau das Kinder kriegen besser ganz lassen dann ist das auf das sehr hinkende Argument mit dem Autofahren bezogen. Das Leben ist lebensgefährlich ...immer! Wenn du dir mal meine Berichte die ich so schreibe genauer durchliest wirst du nicht ein Wort des Verurteils von Frauen finden. Ich habe mehrfach Bezug auf den WKS genommen und mache unsere Gesellschaft dafür verantwortlich das junge gesunde Frauen heute mit so einem Bild von Gebärfähigkeit groß werden, das ihnen die Angst vor dem OP geringer scheint als eine gesunde Geburt. Ich bin Geburtshelferin und keine OP Schwester und genau das ist meine Aufgabe als Hebamme...Mut machen zur angeborenen Gebärfähigkeit und nicht in das ärztliche Horn der OP Freude zu blasen. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2009
20 Antwort
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Ich lese Deine Beiträge immer sehr aufmerksam - dessen kannst Du Dir sicher sein. Ich wünsche mir einfach nur, dass einfach mehr Toleranz aufgebracht wird. Mehr Toleranz für Mütter, die einen Kaiserschnitt auf Wunsch machen lassen. Mehr Toleranz für Mütter, die sich gegen das Stillen entscheiden. Einfach mehr Verständnis für die, die einfach nicht ganz so "natürlich" sind. Ich denke es versteht jeder, was ich meine. Man kann einem Kind genauso viel Wärme und Lieben geben, wenn es per KS auf die Welt und wenn es ein Flaschenbaby ist. Diese Toleranz kann ich leider auch in Deinen Beiträgen nicht finden.
Colle77
Colle77 | 20.07.2009

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