Nackenfalten-Messung/Ersttrimester-Screening

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
03.09.2008 | 29 Antworten
Ich frage mich die ganze Zeit, was jemanden dazu bewegt, eine Nackenfalten-Messung vornehmen zu lassen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist doch nur eine Wahrscheinlichkeit, mit der man genau GARNIX anfangen kann. Auch wenn es heißt, das Kind ist zu 80 % gesund, kann man Pech haben und gehört szu den 20 % und wiegt sich die ganze Schwangerschaft über "in Sicherheit".
Andersrum: wenn gesagbt wird, das Kind ist zu 80 % krank, treibt man in 20% der Fälle ein gesundes Kind ab ..
Wer wirklich unbedingt wissen möchte, ob sein Kind ohne Gendefekt auf die Welt kommt, der kann doch direkt eine Fruchtwasserpunktion machen lassen (die man ja sowieso machen sollte, wenn die Wahrscheinlichkeit auf Gendefekte auffällig erhöht ist)
Also klärt mich mal auf, was Euch dazu bewegt hat, eine in meinen Augen total unsinnge Untersuchung machen zu lassen!
(Ich weiß, dass meine Meinung vorgefasst ist. Überzeugt mich!) (denk)
shipchen
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29 Antworten

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1 Antwort
Stimme Dir zu
kenne jemanden denen ist genau das passiert, eine Wahrscheinlichkeit von 1:500 und dann kamen lange Gesichter.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
2 Antwort
Wenn das ergebniss besagt, das diese Falte zu dick ist, dann kann man weitere Tests machen lassen wo es eindeutiger ist, ob etwas da ist oder nicht
Dann verlängern sich entweder gewissen Fristen oder man weiß woran man ist und kann sich dafür entscheiden und sich ein bissel drauf vorbereiten und der Schock ist dann nicht allzugroß Ich finde die Möglichkeit eines sollchen Tests sehr gut, man muß nicht unnötig die Risiken einer FWP eingehen ...die sind nähmlich viel größer als ein einfacher Ultraschall LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 03.09.2008
3 Antwort
hallo
ich denke so einfach kannst du das nicht sagen, jede frau die schwanger ist hofft das ihr kind gesund ist und wenn diese untersuchung einem ein gutes gefühl geben kann.warum nicht.ausserdem ist es ja ungefährlich im gegensatz zu fruchtwasseruntersuchung. ich habs machen lassen da ich wegen was anderem untersucht wurde, war quasi mit möglich zu machen.und ich denk warum nicht???darf jede frau selber entscheiden und sollte sich nicht dafür rechtfertigen müssen
crispy1984
crispy1984 | 03.09.2008
4 Antwort
also ich wollte ne Fruchtwasserpunktion machen lassen,
aber mein FA hat mir dringend abgreraten, weil da die warscheinlichkeit zu groß wär, dass das Kind verletzt wird. Er hat mir zum Nackenfalten-Messung/Ersttrimester-Screening geraten. Er meinte, wenn das Screening die Warscheinlichkeit auf ne Behinderung zeigt, kann man immer noch den Fruchtwassertest machen. Ich arbeite selbst mit geistig behinderten Menschen... wenn man das jeden Tag um sich hat, will man schon Gewissheit haben, dass das eigene gesund ist.
sinead1976
sinead1976 | 03.09.2008
5 Antwort
ich habe diese untersuchung auch gehabt
hallo um erlich zu sein fand ich die untersuchung ganz ok, wobei ich die gemacht habe wegen vorbelastung aus der Familie...und der Arzt hatte recht meine tochter ist kern gesund zur welt gekommen!!!sicher macht man sich trozdem gedanken ob alles gut ist oder nicht, ich fand es aber spannend mein baby auf dem bildschirm so zu sehen
Emmas-Mama
Emmas-Mama | 03.09.2008
6 Antwort
ich hab insulinpflichtigen Diabetes und
schon vier große Kinder , hab es testen lassen um zu wissen was evt. auf uns zukommt ............ mein Ergebniss war sehr schlecht risiko 1:7 für Trisomie 13 oder 18 , Fruchtwasseruntersuchung gemacht , Baby gesund
Fabian22122007
Fabian22122007 | 03.09.2008
7 Antwort
Bei mir
wurde bei der Nackenfaltenmessung eine "Unregelmässigkeit" festgestellt. Darauf hin bin ich ins KH um eine Fruchtwasserpunktion machen zu lassen. Dort kam heraus, das das Kind Trisomie 18 hatte. Ich finde diese Untersuchung nicht unsinnig. Im gegenteil, bin meiner FÄ dankbar, das sie mir dazu geraten hat.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
8 Antwort
@Solo-Mami
Ich finde halt, dass man mit dem Ergebnis garnix anfangen kann, weil es keine gesicherten Daten sind, sondern nur Wahrscheinlichkeiten. Und wenn die Wahrscheinlichkeit als nicht hoch eingestuft wird, läßt man evtl keine FWU machen, obwohl das Kind dann vielleicht DOCH behindert ist...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
9 Antwort
Nackenfaltenmessung
Hey! Ich war vergangenes Jahr mit 36 Jahren "plötzlich" werdende Zwillingsmama. Also gleich 2 Risikogruppen! Aber auch ne Punktion wäre ein doppeltes Risiko gewesen. Ich finde, 1% klingt zwar wenig, heißt aber 1 von hundert - das war mir zuviel! Außerdem gehen dann 2 Kinder ab Übrigens hat auch die Fruchtwasser-Untersuchung nur eine 85% Sicherheit! Auch recht schwammig! Dann doch erstmal die ungefährliche Nackenfaltenmessung! Weiter gehen kann man im Zweifelsfall dann immer noch. Bin da echt gut von meinen FA beraten worden
JungKerstin
JungKerstin | 03.09.2008
10 Antwort
@sinead
Ich habe geistig und körperlich behinderte Menschen in meiner Famlie und im Freundes- und Bekanntenkreis. Ich weiß auch, was das bedeutet, und in meinen Augen eben in den meisten Fällen durchaus lebenswertes Leben!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
11 Antwort
ganz so einfach ist es nicht
du hast recht, so eine untersuchung ermittelt nur eine wahrscheinlichkeit. ABER: es ist so, dass die diagnose eine entscheidungshilfe ist um zu klären, OB man eine fruchtwasserpunktion machen soll. denn auch diese hat ein risiko von einer fehlgeburt und zwar mit einer wahrscheinlichkeit von 1%. dieses risiko ist fast immer viel höher als die wahrscheinlichkeit, dass das kind behindert wird! also, man macht die statistische schätzung, man ergänzt es oft mit einer blutuntersuchung empfohlen ist, oder nicht. wenn man das so sieht, kann man das fehgeburtsrisiko von 1% bei der fruchtwasserpunktion geringer machen, weil man diese nur bei "statistischen risikofällen" empfiehlt die beim nackentrasparenz-messung auffallen. lg, mameha
mameha
mameha | 03.09.2008
12 Antwort
Nackenfalten-Messung
Gebe Dir völlig Recht. Ich habe eine Messung machen lassen und würde es nicht wieder tun. In meinem Fall war es meine Ärztin, die mich ehrlich gesagt ein wenig ängstlich gemacht hat und mich mit ihrem Statistik-"Gelaber" verunsichert hat. Letztendlich hätte ich ohnehin in keinem Fall abtreiben lassen, weil ich es nicht gekonnt hätte.
Mamavonnoah
Mamavonnoah | 03.09.2008
13 Antwort
Aber
Gott sei Dank, kann das jede Frau für sich entscheiden, ob sie ein Kind mit Behinderung auf diese Welt schicken will, oder nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
14 Antwort
Nach elf Jahren wurde ich mit gut 35J. nochmals schwanger.
Für uns stand fest, dass wir das Baby auch mit Down-Syndrom bekommen würden. Meine damalige FÄ machte mich fast wahnsinnig. ich MUSS unbedingt eine fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Wir informierten uns und es hiess, dass es ein 20%iges Risiko gäbe, das Kind nach der Fruchtwasserpunktion zu verlieren. Wir waren nicht bereit, dieses Risiko zu tragen. Meine FÄ bearbeitete mich weiter, wie unverantwortlich wir doch seien und dass wir wenigstens die Nackenfaltenmessung machen sollten. Wir sahen es so, dass die ja kein Risiko birgt und uns in etwa eine Prognose geben würde, ob wir uns auf ein Kind mit Down-Syndrom vorbereiten müssten Nach der Untersuchung wechselte ich übrigends den FA, den ich bereits bei den beiden vorherigen Kids hatte. Bei dieser SS haben wir lediglich in der 23Wo ein Organsono machen lassen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 03.09.2008
15 Antwort
hab die nackenfaltenmessung
und die fruchtwasseruntersuchung abgelehnt, weil es für mich nicht in frage gekommen wäre mein kind abtreiben zu lassen egal was wäre.
rubiosueno
rubiosueno | 03.09.2008
16 Antwort
Da ich eine sog. Spätgebärende (35 J) war,
habe ich diese Untersuchung i.V.m. einigen anderen Untersuchungen machen lassen, jedoch keine Fruchtwasseruntersuchung, da mir das Risiko eines Abgangs zu hoch war. Dass es trotzdem zu Fehlbildungen etc. hätte kommen können, wurde mir sehr deutlich gesagt. Aber so war ich ein wenig beruhigter als vorher. Ach ja, mein Baby ist gesund.
spicekid44
spicekid44 | 03.09.2008
17 Antwort
@rubiosueno
ABTREIBEN WOLLTEN WIR AUCH NICHT , haben uns diese Schwangerschaft seeeeeeeeeeeeeeehr gewünscht aber wissen was auf uns zukommt ;o)
Fabian22122007
Fabian22122007 | 03.09.2008
18 Antwort
Dieser test ist auf Trisomie 21 und 23 ausgelegt
Und es kann noch so viel mehr getestet und geschaut werden wie z.B. offener Rücken, Herzfehler, LKGS, Missbildungen usw. Die Technik ist heute so gut, da ist sich ein Arzt sehr sicher, wenn er etwas entdecken sollte ... und davon abgesehen: KEINE Untersuchung ist 100% immer richtig, ein restrisiko bleibt immer - egal worum es geht Deine Meinung ist da doch sehr einfach gestrickt LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 03.09.2008
19 Antwort
@brit-hro
Das Recht zur Abtreibung eines behinderten Kindes möchte ich niemandem absprechen. Aber darum ging es mir auch nicht mit der Frage.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2008
20 Antwort
mädls...
...ich denke, das ganze leben ist ein risiko. mal abgesehen davon, dass ich ein behinderste kind auch nciht abtreiben würde , denke ich, dass diese risiken zum leben dazu gehören. auch wenn ein kind kerngesund zur welt kommt, gibt es noch viele risiken, noch viel mehr als im mutterleib. so gesehen war es auch in ordnung wie unsere mütter in der SS untersucht worden: herztöne nngehört, bauchumfang gemessen. fertig. :-) wir haben es verlernt uns risiken zu stellen, ... und im übrigen: selbst bei einer fruchtwasseruntersuchung kann man vieles nicht entdecken, was später ein problem werden könnte. ich persönlihc bin für die untersuchungen die krankheiten entdecken können, die man vielleicht im mutterleib, oder unmittelbar nach der geburt heilen kann. der rest ist in meinen augen zu einem grossen teil nur marketing. lg, mameha
mameha
mameha | 03.09.2008

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