Kindsvater soll in Gb.Urkunde eingetragen werden

Lena_Jamiro
Lena_Jamiro
10.10.2013 | 9 Antworten
Ich habe mal allgemein eine Frage bezüglich den Angaben des Vaters von meinem kleinen.
Und zwar möchte ich schon ganz gern, dass er mit in der Geb.Urkunde steht.
Ich habe nur keine Ahnung, ob ich das einfach so angeben kann.
Ich meine der Papa von dem kleinen weiß, dass er allein der einzige ist, der in Frage kommt, weil es weder vor noch nach ihm jemand anderes gab.
Nur will er mit dem kleinen nix zu tun haben.
Er ist sogar in eine andere Stadt gezogen, nur um dem kleinen auf keinen Fall über den Weg zu laufen.
Wenn ich mich recht entsinne, muss er doch erstmal die Vaterschaft anerkennen, bevor er überhaupt irgendwo eingetragen wird oder irre ich da jetzt?
Ich meine, ich weiß noch nicht mal, ob er die Vaterschaft überhaupt anerkennen wird, eben weil er mit dem kleinen nix zu tun haben will.
Was ich eigentlich echt schade finde, denn so wird der kleine auch nie seine beiden kleinen Halbbrüder kennen lernen geschweige denn seine Oma :'(
Aber ich denke, letztlich wird er wohl nicht drumherum kommen, weil eben auch absolut niemand anderes in Frage kommt, ausser er.
Hmm etwas schwierige Situation denke ich.
Was meint ihr?

Danke schon mal für eure Antworten.

Lg und einen schönen Abend euch allen
Lena
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9 Antworten

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1 Antwort
Also um einen unehelichen Vater mit in die Geburtsurkunde eintrage lassen zu können, muss dieser vorher die Vaterschaft anerkennen. Tut er das nicht, dann steht er auch erst einmal nicht drin. Dann musst du den Kindsvater erst einmal zu einem Vaterschafstest bringen, der gerichtlich anerkannt wird. Wenn er vom Gericht dazu aufgefordert wird, kann er sich dem nicht entziehen und du wirst dann auch Unterhaltsansprüche geltend machen.
Antje71
Antje71 | 10.10.2013
2 Antwort
So viel ich schon erlebt habe kann in der Geburtsurkunde den Vater abgeben, egal ob er die Vaterschaft anerkannt hat oder nicht. Bei der Urkunde muss man nichts vorzeigen. Bei der Urkunde musste ich immer nur einfach ausfühlen und abgeben, eine Woche später hatte ich den Wisch egal ob die Vaterschaft anerkannt war oder nicht.
Phanthera
Phanthera | 10.10.2013
3 Antwort
Das Jugendamt hilft in solchen Fällen auch, die machen im Zweifel auch einen vaterschaftstest! War bei meiner Freundin auch so
lucky220686
lucky220686 | 11.10.2013
4 Antwort
habe selbiges durch. erzeuger wollte nichts damit zu tun haben und niemals irgendwo schriftlich als vater benannt werden. habe ich mehrmals persönlich drum gebeten gemeinsam die vaterschaftsanerkennung zu machen. er muss unterschreiben und ausweisdokumente von sich dabei haben. das wollte er nicht. du gehst dann zum jugendamt und erzählst denen das. der kindsvater wird angeschrieben, dass er sich dazu äußern soll und einen termin zur vaterschaftsanerkennung vereinbaren soll. tut er dies nicht, kann man das ganze vors gericht gehen lassen. du beantragst beim jugendamt dann die beistandschaft und die erledigen alles weitere. es wird dann auf feststellung der vaterschaft "geklagt", ein gerichtlich angeordneter vaterschaftstest durchgeführt, ist dieser positiv, wird der erzeuger vom gericht als vater bestimmt und in die geburtsurkunde eingetragen, wenn du es willst. da kommt er nicht drum herum. böser nachgeschmack, gerichtskosten, vaterschaftstest muss ER alles bezahlen, wenn er nachgewiesen der erzeuger ist. am besten eine persönliche einigung finden. ist es nicht mgölich, bleibt dir nur jugendamt und gericht. wenn er eingetragen ist, und er kein geld hat um unterhalt zu zahlen, kannst du unterhaltsvoschuss für maximal 6 jahre beim jugendamt beantragen. dies geht auch auf die kappe vom erzeuger, das wird ihm angerechnet und das jugendamt versucht immer wieder mal die "schulden" zurückzubekommen. außerdem kannst du durch das jugendamt prüfen lassen ob er zahlungsfähig ist, in form von unterhaltszahlungen für dein kind. das steht deinem kind zu. wenn er viel geld hat, ist er sogar dazu verpflichtet, dir, der mutter des gemeinsamen kindes, die ersten drei jahre unterhalt plus dem unterhalt für das gemeinsame kind zu leisten. viel glück und starke nerven. ein tipp: vergiss den typen. wenn er so krass drauf ist und direkt in eine andere stadt abhaut, ist er es nicht wert ihm nachzutrauern. schade ist vieles. aber kein weltuntergang. wenn er die vaterschaft anerkannt hat, hat er aber automatisch umgangsrecht, es sei denn irgendetwas gravierendes spricht dagegen. möglicherweise kommt er von sich aus eines tages auf sein eigen fleisch und blut drauf zu.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.10.2013
5 Antwort
@mara_olivia Danke, erst mal für die ausführliche Antwort, diese Wege kenne ich auch bereits. Ich versuche seit Monaten nen Schlußstrich unter das damals "gesagte" zu ziehen, einfach dem kleinen zu liebe, aber er redet nach wie vor kein einziges Wort mit mir. Ich weiß zwar dass er all meine Mails ließt, aber er antwortet nicht. Zahlungsunfähig wird er nicht sein, es sei denn er hat seinen Job hier im KH auch noch an den Nagel gehängt, was ich aber nicht glaube, denn dieser bedeutet ihm alles. Ob er tatsächlich wegen dem kleinen in eine andere Stadt ist, ist letztlich nur ein Gefühl von mir, es kann aber auch Grund dafür sein, dass er einfach nen Neuanfang wagen will, nachdem ganzen Mist, der bei ihm war, als wir uns kennen lernten. Und wenn er clever ist, erspart er sich selbst den Gerichtskram, weil wir beide ganz genau wissen, was Sache ist. Genau wie er weiß, dass ich ihm die Option immer offen halte, dass er den kleinen sehen kann, ob er diese letztlich irgendwann nutzen wird, steht allerdings in den Sternen.
Lena_Jamiro
Lena_Jamiro | 12.10.2013
6 Antwort
@Phanthera Genau darum bin ich etwas überfragt, weil bei meinem ältesten steht der Vater nicht in der Geb.Urkunde, obwohl er die Vaterschaft anerkannt hat. Bei meiner 2.ältesten steht der Vater drin, weil wir beide bei der Urkundenstelle waren, genau wie bei meiner derzeit noch jüngsten auch. Das einzige was ich von dem Vater des kleinen nun habe ist lediglich seine neue Adresse, welche ich mir auch noch selbst besorgen musste, was auch letztlich gut so ist, weil das Jugendamt hätte sich wohl dumm und dämlich gesucht, genau wie die Dame vom Einwohnermeldeamt hier, denn ich wusste nicht, dass als er damals heiratete auch den Namen seiner Frau angenommen hatte. Aber letztlich fand sie ihn dann doch, anhand des Geburtsjahres/Ort, Land und die Eingrenzung im Sternzeichen Waage.... Ich weiß auch, warum er nix mit dem kleinen zu tun haben will, er hat auch selbst 2 Söhne, wegen denen er sich damals von seiner Frau trennte, weil er die Verantwortung für die beiden nicht übernehmen will/kann/wollte wie auch immer, nun muss er sich aber permanent um die beiden kümmern, und er ist regelrecht überfordert mit beiden. Jetzt mit dem kleinen hat er eben Angst, dass er sich ebenfalls permanent um diesen kümmern MUSS, was ich aber gar nicht von ihm verlange. Aber irgendwie ist das bei ihm in seinem Kopf noch nicht ganz angekommen.
Lena_Jamiro
Lena_Jamiro | 12.10.2013
7 Antwort
@lena_jamiro in geb.urkunde steht der vater nur wenn man ihn eintragen lässt. man kann zwar daten und alles angeben, aber ist die vaterschaft nicht anerkannt, steht er nicht drin. andersrum genauso. ist die vaterschaft zwar anerkannt, muss man es trotzdem beim standesamt in die urkunde eintragen lassen, wenn du den gerichtlichen beschluss hast, reicht das papierstück und du kannst ihn selbst eintragen lassen. anderen falls muss er persönlich zum standesamt mit ausweisdokument und beleg der vaterschaftsanerkennung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.10.2013
8 Antwort
@mara_olivia Er steht nicht drin wenn man ihn nicht eintragen lässt, da spielt auch keine vaterschaftanerkennung eine Rolle. Man muss auch nichts angeben wenn man nicht will. Bei mir steht auch der Vater nicht drin. Und keiner hat sich bis jetzt beschwert oder verlangt oder sonst was.
Phanthera
Phanthera | 23.10.2013
9 Antwort
@Lena_Jamiro Bei mir steht auch kein Vater drin und bis jetzt hab ich keine Probleme bekommen. Von daher ist es wie es aussieht auch kein muss!
Phanthera
Phanthera | 23.10.2013

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