Kündigung während Frühschwangerschaft

Loewenherz33
Loewenherz33
26.02.2010 | 11 Antworten
Hallo, ich habe gestern von meinem Arbeitgeber eine Kündigung bekommen + heute früh war ich bei meinem Frauenarzt + hab dort einen SS-Test durchführen lassen. Nun meine Frage, muß der Arbeitgeber die Kündigung zurückziehen, weil ich schon schwanger war, bin in der 5.Woche. Ab wann beginnt der Kündigungsschutz? Ich hoffe, jemand kennt sich damit aus + ihr könnt mir ein paar Tipps geben .. Danke (happy00)
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@TigerEnte10
Vielen Dank an alle, ich habe gerade beim Arbeitsgericht angerufen + die haben es mir bestätigt, das man bis spät. 2 Wochen nach Kündigung ein Attest vom FA über vorliegende SS abgeben muß + er dann die Kündigung zurücknehmen muß. Falls er es nicht tut, wovon ich ausgehe, dann werden wir uns vorm Arbeitsgericht wiedersehen :-))
Loewenherz33
Loewenherz33 | 26.02.2010
10 Antwort
hallo
auch 2 wochen nachdem du gekündigt wurdest kannst du mit einer bestätigung vom arzt zu deinem arbeitgeber gehen und dann MUSS er die kündigung zurücknehmen ! ! ! habe das selbst so ähnlich durch bzw mein arbeitgeber wollte mich kündigen nachdem er von der ss wusste so ein arschloch....
TigerEnte10
TigerEnte10 | 26.02.2010
9 Antwort
Da hast du wohl pech gehabt.
Der mutterschutz ist erst wirksam, ab dem tag, an dem du deinem arbeitgeber über deine ss informiert hast.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2010
8 Antwort
das habe ich gerade gefunden.
Informationen zum Thema Mutterschutz Hensche Rechtsanwälte, Kanzlei für Arbeitsrecht Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu der Frage, wo Ihre Rechte als Schwangere und als Mutter geregelt sind, für wen das Mutterschutzgesetz gilt und in welchen Fällen gesetzliche Beschäftigungsverbote eingreifen. Außerdem finden Sie Hinweise dazu, wie die Vergütung bei mutterschutzbedingten Arbeitsausfällen gesichert ist und welchen besonderen Kündigungsschutz Schwangere und junge Mütter genießen. von Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin * Wo sind Ihre Rechte als Schwangere und Mutter geregelt? * Für wen gilt das Mutterschutzgesetz? * Was sind die wichtigsten Beschäftigungsverbote für Schwangere, Wöchnerinnen und stillende Mütter? * Wie wird Ihre Vergütung bei mutterschutzbedingten Arbeitsausfällen gesichert? * Was sollten Sie über Stillzeiten wissen? * Welchen Kündigungsschutz genießen Schwangere und junge Mütter? * Sind Kündigungen durch Ihren Arbeitgeber völlig ausgeschlossen? * Aktuelle Informationen unseres Anwaltsteams zum Thema Mutterschutz finden Sie hier: Wo sind Ihre Rechte als Schwangere und Mutter geregelt? Ihre Rechte als Arbeitnehmerin und geregelt. Die MuSchArbV ergänzt die Beschäftigungsverbote und Vorschriften über Arbeitsbedinungen, die im MuSchG enthalten sind. Weiterhin sind für Sie auch die §§ 195 bis 200b Reichsversicherungsordnung interessant, weil hier die Leistungen der Krankenkassen bei Schwangerschaft und Entbindung definiert werden. Außerdem können Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und natürlich auch der Arbeitsvertrag Rechte enthalten, auf die Sie sich als Schwangere und Mutter berufen können. Zu Fragen der Elternzeit gibt es eine eigene Seite. Für wen gilt das Mutterschutzgesetz? Das MuSchG gilt für Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Außerdem ist es auf weibliche Beschäftigte in der Heimarbeit und auf ihnen Gleichgestellte anzuwenden, soweit sie "am Stück mitarbeiten" . Der Mutterschutz gilt weiterhin auch für weibliche Auszubildende, weibliche Teilzeitbeschäftigte sowie für Arbeitnehmerinnen in der Probezeit. Die Größe des Betriebs spielt für den Mutterschutz keine Rolle. Mutterschutz genießen Sie also auch dann, wenn Sie in einem kleinen Betrieb mit ein oder zwei Arbeitnehmern beschäftigt sind. Was sind die wichtigsten Beschäftigungsverbote für Schwangere, Wöchnerinnen und stillende Mütter? Ein wesentlicher Inhalt des MuSchG besteht in den verschiedenen Beschäftigungsverboten für werdende Mütter, Wöchnerinnen und stillende Mütter. Ein striktes Beschäftigungsverbot gilt in den gesetzlichen Schutzzeiten vor und nach der Entbindung: * Sechs Wochen vor der Entbindung und * acht Wochen nach der Entbindung dürfen Frauen überhaupt nicht beschäftigt werden. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich die Schutzzeit nach der Entbindung auf zwölf Wochen. Für das Beschäftigungsverbot vor der Entbindung ist das Attest eines Arztes oder einer Hebamme maßgeblich . Das Verbot der Beschäftigung vor der Entbindung können Sie als Schwangere durch Ihre ausdrückliche Erklärung, daß Sie gerne arbeiten möchten, für sich beseitigen. Diese Erklärung ist jederzeit widerruflich. Für das Beschäftigungsverbot nach der Entbindung gilt dasselbe, allerdings nur im Falle einer Totgeburt und mit entsprechender ärztlicher Erlaubnis. Abgesehen von diesen Schutzzeiten dürfen werdende Mütter nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Straheln, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte ode Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind . Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den §§ 3 bis 8 MuSchG und der MuSchArbV. Wenn Sie den Verdacht haben, daß Sie bei der Arbeit gesetzlich verbotenen Gefährdungen Ihrer Gesundheit ausgesetzt sind, dann sollten Sie dies Ihrem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen. Falls der Arbeitgeber oder die zuständige Aufsichtsbehörde dann nicht schnell genug klären, ob die Arbeit gesundheitsschädigend ist, können Sie sich auch an einen Arzt wenden. Dieser kann nach der Rechtsprechung bei ernsthaften Anhaltspunkten für eine Gesundheitsgefahr ein vorläufiges Beschäftigungsverbot aussprechen. Wie wird Ihre Vergütung bei mutterschutzbedingten Arbeitsausfällen gesichert? Vor Verdienstausfällen werden Sie entweder durch das Mutterschaftsgeld oder durch den Mutterschutzlohn geschützt. Da Schwangere und Wöchnerinnen während der gesetzlichen Schutzfristen nicht arbeiten, d.h. in den letzten sechs Wochen vor und in den ersten acht Wochen nach der Geburt nicht zur Arbeit gehen, erhalten sie zunächst einmal vom Arbeitgeber kein Geld. Zum Ausgleich dafür, d.h. statt der normalen Arbeitsvergütung, erhalten Schwangere und Wöchnerinnen von der Krankenkasse Mutterschaftsgeld gemäß § 200 RVO. Das Mutterschaftsgeld wird zwar grundsätzlich in der Höhe des in den letzten drei Monaten bezogenen Nettoverdienstes gewährt, ist allerdings auf maximal 13 EUR pro Kalendertag, d.h. auf 390 EUR pro Monat begrenzt. Wer vollzeitig arbeitet und schwangerschaftsbedingt ausfällt, wird durch das Mutterschaftsgeld daher nicht wirklich vor dem Lohnausfall abgesichert. Daher muss der Arbeitgeber, falls das Nettogehalt höher als 390 EUR pro Monat ist, das Mutterschaftsgeld soweit aufstocken, dass es insgesamt dem normalerweise erhaltenen Nettoverdienst entspricht. Die "Aufstockung" übersteigt daher im Normalfall das Mutterschaftsgeld um ein Vielfaches. Um Arbeitgeber von dem daraus resultierenden finanziellen Druck zu entlasten und ihnen keinen finanziellen Anreiz für die Benachteiligung von Frauen bei der Einstellung zu geben, hat der Arbeitgeber mittlerweile einen gesetzlichen Anspruch auf Erstattung des Aufstockungsbetrags, d.h. die Krankenkasse, bei der die Schwangere bzw. Wöchnerin versichert ist, erstattet dem Arbeitgeber auf Antrag den Aufstockungsbetrag. Anders als das Mutterschaftsgeld nur in Vorleistung tritt, d.h. das Geld nur verauslagen muss. In den Fällen eines Beschäftigungsverbots kann der Arbeitgeber, falls dies mit der Sicherheit für Mutter und Kind vereinbar ist, der Schwangeren bzw. jungen Mutter einen sog. Schonarbeitsplatz zuweisen. Dann kommt es nicht zum Lohnausfall. Ist ein Schonarbeitsplatz nicht vorhanden, greifen die Vorschriften über den Mutterschutzlohn und seine Erstattung durch die Krankenkasse. Was sollten Sie über Stillzeiten wissen? Ihr Arbeitgeber muß Ihnen auf Ihr Verlangen ausreichend viel Zeit geben, damit Sie Ihr Kind stillen können . Das Minimum sind zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal täglich eine Stunde. Wenn Sie täglich mehr als acht Stunden "zusammenhängend" arbeiten, erhöht sich die Stillzeit auf zweimal mindestens fünfundvierzig Minuten oder auf einmal mindestens neunzig Minuten. "Zusammenhängend" ist Ihre Arbeitszeit dann, wenn sie nicht durch eine Ruhepause von mindestens zwei Stunden unterbrochen wird. Durch die Stillzeit darf kein Verdienstausfall eintreten. Der Arbeitgeber darf nicht verlangen, daß die Stillzeit vor- oder nachgearbeitet wird. Sie darf auch nciht auf die im Arbeitszeitgesetz oder in anderen Vorschriften festgesetzten Ruhepausen angerechnet werden. Solange Sie Ihr Kind stillen, dürfen Sie nicht mehr als 8 1/2 Stunden pro Tag arbeiten. Außerdem dürfen Sie nicht nachts zwischen 20 und 6 Uhr sowie auch nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden. Von diesen Verboten macht das Gesetz allerdings verschiedene Ausnahmen . Welchen Kündigungsschutz genießen Schwangere und junge Mütter? Gemäß § 9 Abs.1 MuSchG ist die Kündigung gegenüber einer Frau * während der Schwangerschaft und * bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war. War dem Arbeitgeber die Schwangerschaft bzw. Entbindung nicht bekannt, dann können Sie ihm dies noch nachträglich innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung mitteilen. Auch dann ist die Kündigung unzulässig. Aber auch das Überschreiten der Zweiwochenfrist für die nachträgliche Mitteilung der Schwangerschaft bzw. Niederkunft ist unschädlich, wenn es auf einem von der Arbeitnehmerin nicht "zu vertretenden" Grund beruht und wenn diese Mitteilung dann unverzüglich nachgeholt wird. BEISPIEL: Sie werden gekündigt, ohne daß Sie oder Ihr Arbeitgeber von Ihrer Schwangerschaft etwas wissen. Wenn Sie nun fünf Wochen nach der Kündigung erfahren, daß Sie schwanger sind und daß Sie auch schon zum Zeitpunkt der Kündigung schwanger waren, können Sie dies jetzt immer noch Ihrem Arbeitgeber mitteilen. Das Überschreiten der an sich vom Gesetz vorgesehenen Zweiwochenfrist für die nachträgliche Mitteilung der Schwangerschaft beruht dann auf einem von Ihnen nicht zu vertretenden Grund. Die Mitteilung müssen Sie dann aber unverzüglich nachholen. Bei der Mitteilung müssen Sie unbedingt auch klar sagen, daß Sie nicht erst jetzt , sondern bereits schon zum Zeitpunkt der Kündigung schwanger waren. Sobald Sie schwanger sind, sollten Sie dem Arbeitgeber übrigens - auch ohne eine drohende Kündigung - Ihren Zustand und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen . Wenn Sie eine Kündigung "auf sich zukommen sehen" und Ihrem Arbeitgeber daher Ihre Schwangerschaft mitteilen, sollten Sie auch dafür sorgen, daß Sie diese Mitteilung notfalls auch beweisen können. Es kann nämlich durchaus vorkommen, daß der Arbeitgeber nach Ausspruch einer Kündigung während der Schwangerschaft behauptet, er habe zur Zeit der Kündigung gar nichts von der Schwangerschaft gewußt.
Petra1977
Petra1977 | 26.02.2010
7 Antwort
WEnn
Du nicht mehr in der Probezeit warst oder es ein befristeter Vertrag war, bist Du nicht kündbar wenn Du die Bestätigung vom Frauenarzt umgehend nachreichst
Frauke_660
Frauke_660 | 26.02.2010
6 Antwort
@nordlicht81
*nick* Das ist so geregelt, die Frist liegt bei 3 Wochen! Das wissen leider nicht viele
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2010
5 Antwort
@Dajana01
Oh echt ist das doch so?na dann hat Loewenherz33 ja doch noch ne chance zurück in ihren job zu kommen
nordlicht81
nordlicht81 | 26.02.2010
4 Antwort
...
also ich denke das er die kündigung nicht zurücknehmen wird weil du ja erst einentag später von deiner schwnagerschaft erfahren hast.der arbeitgeber wuste ja nicht das du schwanger bist.er hatte ja keine bescheinigung vom arzt.sobald du die bescheinigung über die schwangerschaft beim arbeitgeber abgibst dnn greift erst das mutterschutzgesetz vorher leider nicht.also so leid es mir für dich tut das du deine arbeitstelle verloren hast wirst du keine chance haben das er die kündigung zurücknimmt. lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2010
3 Antwort
hi
Soweit ich es weiß muß er die kündigung nicht zurückziehen!nur wenn er zum zeitpunkt der kündigung von der ss gewußt hat ist es rechtswidrig!da er nichts davon wußte, kann man ihm da nichts anlasten!tut mir echt leid wegen deiner arbeit!trotzdem alles gute für dich und den krümel im bauch
nordlicht81
nordlicht81 | 26.02.2010
2 Antwort
Beiwort
Logischerweise nur dann, wenn man nicht wg. Diebstahl etc gekündigt wurde.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2010
1 Antwort
JA!!!
MUSS ER!!!!!! Wenn Du binnen 3 Wochen nach Kündigungserhalt eine SS nachweist , MUSS ER DIE KÜNDIGUNG ZURÜCK ZIEHEN!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2010

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