mehr Kindsunterhalt als in Düsseldorfer Tabelle festgelegt?

GuteMiene2014
GuteMiene2014
16.12.2014 | 14 Antworten
Hallo zusammen, ich habe mal wieder eine Frage, weil wir mal wieder finanziell gemolken werden sollen. Kurze Zusammenfassung der Situation: Kindsmutter (seit 10 Jahren arbeitslos, verheiratet mit einem Mann der zum wiederholten Male und aktuell auch wieder im Gefängnis sitzt, 2 Kinder - 1 aus der ersten Ehe mit meinem Mann, 1 mit ihrem neuen Mann) bekommt von uns jeden Monat den Unterhalt gemäß Düsseldorfer Tabelle. Der Kleine ist jeden Freitag bis Sonntag, in den Ferien und an Feiertagen bei uns und zusätzlich zahlen wir noch verschiedene Versicherungen, damit er gut abgesichert ist. Man kann also beim besten Willen nicht unterstellen, dass wir "unsere" Pflicht, bzw. meinem Mann nicht unterstellen, dass er seine Pflicht als Vater nicht wahrnimmt. Nichtsdestotrotz wurden wir heute vom Amt für Unterhaltsheranziehung geprüft und die Leutchen dort haben jeden Heller und Pfennig bei uns umgedreht, wollten auch meine Finanzen offengelegt haben und haben sogar in der Prüfung, ob unsere Steuerrückzahlungen mit einberechnet werden könnten. Wir dachten das wäre der Fall gewesen, weil mein Mann ab nächstes Jahr gemäß D'D' Tabelle mehr Unterhalt zahlen muss, aber nun ließ die Sachbearbeiterin durchblicken, dass wir geprüft werden, ob mehr Unterhalt gezahlt werden kann, da die Exfrau sich beim Amt beschwert hat, sie käme mit dem Geld nicht zurecht! Kann es wirklich sein, dass wir mehr Unterhalt bezahlen müssen als es in der Düsseldorfer Tabelle vorgegeben wird? Wir sind diesbzgl. sehr gewissenhaft und ich bin ehrlich gesagt verwundert wie das zu stande kommen kann. Beide Kinder von ihr gehen inzwischen in die Schule sowie in die Nachmittagsbetreuung, da könnte man doch erwarten, dass die Dame eher darauf hingewiesen wird, arbeiten zu gehen. Zumal meinem Mann gesagt wurde, wenn er seinen Unterhalt nicht mehr zahlen könnte (die Situation war fiktiv), müsse er sich eben einen Zweit- oder Drittjob nehmen. Das kann ja irgendwie nicht so richtig sein. Der Vater und die Zweitfamilie wird geschröpft, während die Kindsmutter zuhause sitzt und sich von uns ihren Lifestyle finanzieren lässt. Das ist beim besten Willen kein gutes Beispiel für eine faire Behandlung beider Elternteile.
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14 Antwort
@Solo-Mami Das kannst laut sagen, aber die haben eh falsch berechnet, haben wir durch unsern Anwalt erfahren. Die haben mich ja vergessen mit einzuberechnen. Da er mir ja auch Unterhalt verpflichtet ist.
JACQUI85
JACQUI85 | 16.12.2014
13 Antwort
@JACQUI85 krass ... gut, dass es nicht so viel mehr geworden ist
Solo-Mami
Solo-Mami | 16.12.2014
12 Antwort
@JACQUI85 da muss man wahnsinnig bei aufpassen und zur not Fachleute sowas machen lassen, die einem das dann auseinandersplitten, wenn man zusammen veranlagt is.. oft wird versucht mehr rauszuschlagen und etliche nehmen das dann, oft auch aus Unwissenheit, dann so hin und zahlen...
gina87
gina87 | 16.12.2014
11 Antwort
@gina87 Die wollten bei der Neuberechnung sogar mein GEhalt haben Aber es wird eh neu berechnet, da einiges schief gelaufen ist und neu dazu kommt. Haben eine Anwältin als guten Freund und ich fehle als Person beispielsweise bei der Berechnung und nun kommt das 3. Kind dazu. Sind sehr gespannt was dann Januar/Februar raus kommt´.
JACQUI85
JACQUI85 | 16.12.2014
10 Antwort
und ja..sollte dies der fall sein, wird die Erstattung anteilig auf 12mon verteilt.. aber auch dort, nur SEIN Anteil...wenn ihr verheiratet seid und zusammen veranlagt seid, muss das vorher auseinandergedröselt werden..sprich von jedem das fiktive einkommen und evtl. anteilige Erstattungen...dein einkommen und evtl. daraus resultierende Erstattungen, haben keinerlei Relevanz für die Berechnung des unterhalts eines kindes, was nicht dein leibliches ist
gina87
gina87 | 16.12.2014
9 Antwort
@GuteMiene2014 Ja echt. Es wurde auf das Bruttogehalt angerechnet, dieses dann durch 12. Das was raus kommt, danach wird der Unterhalt berechnet.
JACQUI85
JACQUI85 | 16.12.2014
8 Antwort
Steuererstattungen sind schon von Relevanz..da muss man aber aufpassen, aus welchen gründen diese Erstattung zustande kam und ob es auf der anderen seite nicht auch entsprechend nötige ausgaben gab..bei diesen muss man dann auch schauen, inwiefern diese gelten, da einige schon im Selbstbehalt enthalten sind oder generell nicht berücksichtigungsfähig sind das Steuererstattungen bei unterhaltsangelegenheiten aber gar keine rolle spielen, stimmt nicht
gina87
gina87 | 16.12.2014
7 Antwort
@JACQUI85 Oh Mann, echt? Aber dann doch wahrscheinlich so, wenn der Betrag der Steuerrückzahlung durch 12 Monate auf das Netto addiert wird und man dann in eine höhere Gruppe aufsteigt oder?
GuteMiene2014
GuteMiene2014 | 16.12.2014
6 Antwort
@Solo-Mami Oh die Steuerrückzahlung wird leider mit eingerechnet, war bei uns auch der Fall. Wird auf das Gehalt mit angerechnet. Hatten wir erst. Bei uns steht aber wohl jetzt eh ne Neuberechnung des Unterhaltes an, da wir ja ein 3. bekommen und ich nicht mit aufgelistet wurde, als Person. Die ebenfalls mit unterhaltet werden sollte(weiss nicht anders zu beschreiben. Aber es ist wirklich so, das Steuerrückzahlungen mit eingerechnet werden dürfen, daraus errechnet sich dann ein ganz anderes Brutto/Netto Gehalt als es ursprünglich ist und dadurch kann mehr Unterhalt verlangt werden. Sind von 309 auf 334 Euro gesetzt worden
JACQUI85
JACQUI85 | 16.12.2014
5 Antwort
Eine regelmäßige Prüfung ist normal, in der Regel kann das alle 2 Jahre gemacht werden. Relevant ist jedoch nur das Gehalt des Vaters. Weder deines noch ne mögliche Steuerrückzahlung - das hat mit dem Kindesunterhalt nix zu tun. Der ist in der Düsseldorfer Tabelle in der Tat geregelt, jedoch hat sie keinerlei gesetzl. Grundlage. Jedoch halten sich die Familienrichter in fast allen Fällen an diese Empfehlung. Versicherungen sind Privatvergnügen und haben mit dem Kindesunterhalt nix zu tun. Ich würde es aber dennoch mit angeben.
Solo-Mami
Solo-Mami | 16.12.2014
4 Antwort
@gina87 Achso, alles klar... Also er verdient mehr, hat aber direkt seinen Unterhalt angepasst und entsprechend erhöht. Dann sollten wir ja auf der sicheren Seite sein. :D
GuteMiene2014
GuteMiene2014 | 16.12.2014
3 Antwort
ich glaube alle 2 jahre kann sie ihn bzw sein einkommen überprüfen lassen wenn sie das will..egal ob er bezahlt oder nich.. kann ja immer mal Änderungen der Einkommensverhältnisse geben, wovon der andere meistens ja nichts weiß er kann den unterhalt aber auch neu berechnen lassen, wenn er meinetwegen weniger verdient als vorher, arbeitslos wird oder weitere kinder bekommt, für die er ja ebenso unterhaltspflichtig is und wodurch seine selbstbehaltsgrenze entsprechend ändert < auch wenn er mit neuer Partnerin und gemeinsamen Kind zusammenlebt und würde seine ex arbeiten, würde sich an der höhe des kindesunterhalts nichts ändern, weils ja eben fürs Kind is und nich für sie.. ob sie mit dem Geld auskommt oder nich is ihre Sache der kindesunterhalt is für ausgaben fürs Kind gedacht.. wenn sie die kohle für was anderes ausgibt, ihre schuld..mehr wird sie deswegen nich kriegen, außer dein Partner verdient nun sonst wieviel mehr, als bei der erstberechnung aber wie gesagt, dein einkommen spielt keine rolle...es is SEIN Kind, ergo is auch nur SEIN einkommen maßgebend...
gina87
gina87 | 16.12.2014
2 Antwort
@gina87 Hi Gina, danke für deine Antwort. Das mit dem Unterschied bzgl. Trennungsunterhalt und Kindsunterhalt war mir tatsächlich nicht bewusst. :) Jetzt weiß ich mehr. Wir lassen die Sache auf uns zu kommen, aber ich war schon ziemlich erschrocken, dass sie überhaupt das Recht hat uns zu prüfen, weil der Unterhalt ja geleistet wird. Ich kannte das nur aus dem Bekanntenkreis wo Väter keinen Unterhalt bezahlt haben. Jetzt bin ich schlauer. Und ein wenig meinen Frust los. ;)
GuteMiene2014
GuteMiene2014 | 16.12.2014
1 Antwort
nunja..verwechsel den kindesunterhalt nicht mit dem trennungsunterhalt...der kindesunterhalt ist fürs Kind, der trennungsunterhalt für die frau...lediglich beim trennungsunterhalt kann von der mutter erwartet werden, arbeiten zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen... der kindesunterhalt ist ja, wie es der Name schon sagt, fürs Kind gedacht, steht dem Kind auch zu und kann, wenn das Kind volljährig ist, auch aufs Konto des kindes gezahlt werden, da es ja nunmal das Geld fürs Kind is... das die mutter es nich fürs Kind ausgibt, sich darauf "ausruht" usw., steht auf nem anderen blatt... an der unterhaltshöhe würde sich nichts ändern, wenn sie arbeiten ginge, da es ja eben unterhalt fürs Kind is maßgebend is aber nur das einkommen des vaters und nich deins auch noch..es is allein sein Kind, ergo darf auch nur sein einkommen zur Berechnung herangezogen werden..sinken würde der unterhalt, wenn dein Partner weniger als vorher verdient, arbeitslos wird oder mit dir weitere kinder bekommt, wordurch seine Freigrenze/sein Selbstbehalt höher wird, da er ja dann mehr als nur ein Kind hätte, für das er unterhaltspflichtig is regelmäßig prüfen lassen kann sie ihn, aber, es is eben nur sein einkommen von Relevanz..nur weil sie mit der kohle nich hinkommt, bekommt sie nich automatisch mehr..das is dann ihr eigenes verschulden
gina87
gina87 | 16.12.2014

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