Mal ne andere Frage, Vermögensauskunft

sanchen88
sanchen88
25.06.2014 | 5 Antworten
Hi Ihr Lieben, ich habe mal ne Frage, kennt sich jemand mit Zwangsvollstreckung und der sich daraus ergebenden Vermögensauskunft aus ? Meine Schwester hat eine bekommen, und soll diese Auskunft machen. Sie war 1, 5 Monate arbeitslos und hat jetzt nur eine teilzeitstelle bekommen. Hat also für sich und ihr Kind nicht soo viel über. Könnt ihr uns vielleicht sagen, was diese Vermögensauskunft bewirkt ? Denn sie kann diese Vollstreckung unmöglich zahlen. Danke für Eure Hilfe.
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1 Antwort
http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensauskunft_des_Schuldners
gina87
gina87 | 25.06.2014
2 Antwort
Wird die Forderung nicht in einer vom Gerichtsvollzieher gesetzten Zahlungsfrist von zwei Wochen vollständig beglichen, wird Termin zur Abnahme der Vermögensauskunft bestimmt . Bleibt der Schuldner dem Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft unentschuldigt fern oder verweigert er die Abgabe der Auskunft ohne Grund, so erlässt das zuständige Amtsgericht als Vollstreckungsgericht zur Erzwingung der Abgabe auf Antrag des Gläubigers einen Haftbefehl . Soweit später weitere Gläubiger gegen denselben Schuldner die Zwangsvollstreckung betreiben, bedarf es innerhalb der nächsten zwei Jahre, soweit nicht Änderungen in den Vermögensverhältnissen glaubhaft gemacht werden, einer nochmaligen Vermögensauskunft nicht. Stattdessen leitet der dann zuständige Gerichtsvollzieher dem Gläubiger einen Abdruck des letzten abgegebenen Vermögensverzeichnisses zu . Außerdem können auch Vollstreckungsbehörden, die Vermögensauskünfte nach § 284 Abgabenordnung . Für die Finanzverwaltung ist auch die Möglichkeit eröffnet, statt der eidesstattlichen Versicherung die weniger einschneidende Abgabe eines Vermögensverzeichnisses nach § 249 AO zu verlangen. Das hat den Vorteil, dass keine Meldung an die Schufa erfolgt. Nach Ablauf von zwei Jahren seit der Auskunft wird das Vermögensverzeichnis vom zentralen Vollstreckungsgericht gelöscht .
gina87
gina87 | 25.06.2014
3 Antwort
weiß jetzt nicht genau, aber kann mir vorstellen, dass genau dazu doch die vermögensauskunft da ist oder? es gibt doch gewisse grenzen bis wo man jemandem geld wegnehmen darf. eine gewisse summe wird ihr und ihrem kind bleiben. wenn sie so oder so zu wenig geld hat, dann wird ihr auch vermutlich nichts weggenommen
DASM
DASM | 25.06.2014
4 Antwort
@gina87 Danke, dass habe ich auch im Internet gelesen, aber was passiert nach der Abgabe ? bzw. was kann ?
sanchen88
sanchen88 | 25.06.2014
5 Antwort
gar nichts..sie steht dann im Verzeichnis, auf das unten genannte Leutchen zugriff haben können und das wars.... der titel den der gläubiger gegen sie hat, is 30 jahre gültig...sprich, in dieser zeit kann er die forderung geltend machen..und eben auch zwischendurch mal nachhaken, wie es finanziell überhaupt beim Schuldner aussieht... sie hat ne gewisse Freigrenze, die ihr zum leben bleiben muss..wieviel das jetzt mit Kind is weiß ich nich...hat sie nur soviel einkommen oder liegt ggf noch drunter, kann auch der gläubiger nix machen, außer nach 2 jahren die EV aktualisieren und neu abnehmen zu lassen ...liegt sie über der Freigrenze, kann der gläubiger diese summe pfänden wenn er will ich weiß ja nun nich um welche summe es sich handelt...oftmals kann man auch mit dem Gerichtsvollzieher reden bzgl. evtl. Ratenzahlungen, der das dann mit dem gläubiger regelt
gina87
gina87 | 25.06.2014

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