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Krankmeldung über 6 wochen wegen probleme auf der arbeit

yasin
yasin
07.03.2012 | 17 Antworten
Hallo, ich habe mal eine frage. ich arbeite seit 10 jahren in der nachtschicht.da ich aber kinder habe, und ich auch niemanden für meine kinder kids habe, die auf die aufpassen würden, kann ich nicht mehr in die nachtschicht zurück. meinb arbeitgeber weigert sich mir eine tagstelle anzubieten, was er ja auch nicht muss, so wie ich das weiss ... Jetzt möchte ich aber 10 jahre nicht einfach wegschmeissen, und habe mich erstmals krankschreiben lassen auf Depressionen) ab heut läuft das allerdings über die KK AOK..Wenn ich das alles so weiter laufen lasse, was wird noch auf mich zu kommen? Wie löuft damit dem Medizinischen Dienst?
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17 Antworten

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1 Antwort
puh . das kommt drauf an, wenn dein AG deine Krankmeldung akzeptiert wird er wohl keine weitere Medizinische Auskunft verlangen. Ich weiß nur, dass der AG das verlangen kann und auch die Kosten trägt du dir aber den Arzt aussuchen kannst - es darf eben nur nicht dein Hausarzt sein. Dann musst du im Prinzip nur den anderen Arzt überzeugen dass du wirklich "Depressionen" hast.
Sternstunden
Sternstunden | 07.03.2012
2 Antwort
Also ich versteh nicht ganz, was Dein Ziel ist . Zeit zu gewinnen? Was soll danach kommen? Mit Langzeitkrankenstand und Depression schwächst Du natürlich Dein zukünftiges Bewerbungsprofil enorm . ich würde mir schnellestens eine andere Strategie überlegen .
BLE09
BLE09 | 08.03.2012
3 Antwort
PS: Ich versteh Dich schon, aber versuch wirklich Nägel mit Köpfen zu machen . Denn für Job-wechsel wegen Nachtschicht und Familie hat jeder Verständnis . bei Langzeitkrankenstand sieht das anders aus . Evt. setzt Du Dich mal mit dem Arbeitsmarktservice in Verbindung .
BLE09
BLE09 | 08.03.2012
4 Antwort
ich versteh deni ziel auch nich so wirklich . mal ungeachtet dessen, dass krankengeld nich genausoviel is, wie du vorher an gehalt bekommen hast und da schon einbußen bei machst in finanzieller hinsicht . aber was is den ziel damit? zeit zu schinden? für was? wenn den chef dich nich in eine passende schicht wechseln lassen kann, is es nunmal so . dann such dir bei ner anderen einrichtung ne anstllung..wie lange willst du noch "krank" machen? damit geht geld flöten und für ewig gibts das krankengeld von der kk auch nich . 78 wochen, danach is pumpe..is zwar auf den ersten blick ne lange zeit, aber nur wegen einer sache, sprich in deinem fall depressionen, sind auch die schnell rum..und dann? hängst noch blöder da als jetzt..dann gibts nämlich gar nix mehr und du musst sozialleistungen beantragen.. nen neuen AG wird dein langzeitkrankenstand denke ich eher weniger ausmachen..solange noch keine offizielle kündigung bzgl, deines jetzigen AG´s vorliegt, bist du nach wie vor dort beschäftigt
gina87
gina87 | 08.03.2012
5 Antwort
da is es egal ob, wie oft und wie lange du mal krank warst..und wegen was geht auch niemanden was an . sowas steht ja dann auch nich in der bewerbung/im lebenslauf..warum auch also lieber ne neue anstellung suchen, mit für dich passenden arbeitszeiten, als das jetzt so weiterzumachen
gina87
gina87 | 08.03.2012
6 Antwort
Dein Chef kann dich wegen solcher Aktionen auch kündigen. Sofern man sagen kann, dass du in nächster Zeit einfach wegen gesundheitlicher Gründe immer ausfällst, kann er dich kündigen. Das dauert zwar ein paar Monate, aber auf lange Sicht hat er die besseren Karten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.03.2012
7 Antwort
@gina87 Theoretisch: Ja - das stimmt Und in der Regel wird's auch niemand erfahren ABER: Es gibt immer mal wieder Indiskretionen - so leid es mir tut, aber gerade derartige Langzeitkrankenstände sprechen sich innerhalb der Firma schnell rum, ist ein beliebtes Tratsch-Thema Und der Tratsch macht eben am Firmentor nicht halt . in einer großen Stadt kein Problem. In einer kleinen Gemeinde kann sich's rumsprechen. Nicht nur in punkto Jobsuche blöd . Ich würd mir das wirklich gut überlegen . Abgesehen davon, dass es natürlich "Betrug" ist, . aber ich kann's wirklich verstehen, dass Du im Moment einfach nicht so recht weiter weißt. Kontaktier bitte die Arbeitsberatung - je schneller, desto besser!
BLE09
BLE09 | 08.03.2012
8 Antwort
Bzw. fang gleich an bewerbungen zu schreiben, wenn Du sowieso überzeugt bist, keine Tagschicht zu bekommen . Und vielleicht kannst Du rausfinden, ob's evt. doch ein "Recht auf Tagschicht" gibt wegen fehlender Kinderbetreuung? Wer weiß?
BLE09
BLE09 | 08.03.2012
9 Antwort
@BLE09 ja gut, aber wenn der neue chef sich auf so ein getratsche einlässt und sich davon beeinflussen lässt, is dann selber wohl auch nich besser . u.a. dafür hat man ja die probezeit am anfang in der man zeigen kann was man kann und um sich ins rechte licht zu rücken und zu überzeugen.. die chance sollte schon da sein..unabhängig davon worüber andere sich das maul zerreissen.. wobei das jetzt nich ma das größte problem is . fakt is, es is betrug und wenn davon jemand was mitbekommt gibts die fristlose kündigung..und wenn man dann nix anderes hast, stehste zudem auch noch ohne leistungen vom amt da wegen ner sperre.. zumal das krankengeld ja jetzt auch schon finanzielle einbußen mit sich bringt und man das spiel sowieso nich für ewig machen kann . 10 jahre hin oder her..is scheiße ja..aber was soll man machen außer sich woanders bewerben .
gina87
gina87 | 08.03.2012
10 Antwort
@BLE09 ABER, was ich jetzt gefunden habe: ArbZG §6 Nacht- und Schichtarbeit Die Arbeitszeit der Nacht- und Schichtarbeitnehmer ist nach den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit festzulegen. Die werktägliche Arbeitszeit der Nachtarbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn abweichend von § 3 innerhalb von einem Kalendermonat oder innerhalb von vier Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Für Zeiträume, in denen Nachtarbeitnehmer im Sinne des § 2 Abs. 5 Nr. 2 nicht zur Nachtarbeit herangezogen werden, findet § 3 Satz 2 Anwendung.
gina87
gina87 | 08.03.2012
11 Antwort
Nachtarbeitnehmer sind berechtigt, sich vor Beginn der Beschäftigung und danach in regelmäßigen Zeitabständen von nicht weniger als drei Jahren arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Nach Vollendung des 50. Lebensjahres steht Nachtarbeitnehmern dieses Recht in Zeitabständen von einem Jahr zu. Die Kosten der Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu tragen, sofern er die Untersuchungen den Nachtarbeitnehmern nicht kostenlos durch einen Betriebsarzt oder einen überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten anbietet.
gina87
gina87 | 08.03.2012
12 Antwort
und jetzt kommts . nach arbeitsmedizinischer Feststellung die weitere Verrichtung von Nachtarbeit den Arbeitnehmer in seiner Gesundheit gefährdet oder b) im Haushalt des Arbeitnehmers ein Kind unter zwölf Jahren lebt, das nicht von einer anderen im Haushalt lebenden Person betreut werden kann, oder c) der Arbeitnehmer einen schwerpflegebedürftigen Angehörigen zu versorgen hat, der nicht von einem anderen im Haushalt lebenden Angehörigen versorgt werden kann, sofern dem nicht dringende betriebliche Erfordernisse entgegenstehen. Stehen der Umsetzung des Nachtarbeitnehmers auf einen für ihn geeigneten Tagesarbeitsplatz nach Auffassung des Arbeitgebers dringende betriebliche Erfordernisse entgegen, so ist der Betriebs- oder Personalrat zu hören. Der Betriebs- oder Personalrat kann dem Arbeitgeber Vorschläge für eine Umsetzung unterbreiten.
gina87
gina87 | 08.03.2012
13 Antwort
Soweit keine tarifvertraglichen Ausgleichsregelungen bestehen, hat der Arbeitgeber dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren. Es ist sicherzustellen, daß Nachtarbeitnehmer den gleichen Zugang zur betrieblichen Weiterbildung und zu aufstiegsfördernden Maßnahmen haben wie die übrigen Arbeitnehmer
gina87
gina87 | 08.03.2012
14 Antwort
ja, das wäre natürlich die andere variante. dein chef kann dir die stelle nicht anbieten die du brauchst, dann red mit ihm dass er dir kündigt. Dann bekommst du zumindest vorrübergehend kein Sperre und bekommst ALG. Wenn du das in Vorstellungsgesprächen erklärst, wird dich jeder neue AG verstehen. Klar ist es schade das man nach 10 Jahren gehen "muss" - aber deinem Arbeitgeber scheinen die 10 Jahre auch nichts zu bedeuten, der will nur Leistung. lg
Sternstunden
Sternstunden | 08.03.2012
15 Antwort
@Sternstunden naja aber laut gesetz, steht ihr ja ne tagschicht zu, solange kinder unter 12 im haushalt leben, die nich von personen betreut werden können, die mit im haushalt leben . dazu zählt ja keine nanny oder tagesmutter oder sowas, sondern es müssten personen sein die im haushalt mit leben..partner/vater, oma, opa, weiß der geier wer . da würde ich mich schon an den betriebsrat wenden, gesetz dem fall sowas gibt es, oder mir beim gericht einkünfte holen . oder schlichtweg vorweg den chef dezent aufs gesetz hinweisen und ggf milde androhen, das durchzusetzen wenn er sich weiterhin querstellt
gina87
gina87 | 08.03.2012
16 Antwort
@gina87 Na das klingt doch nach einem vernünftigen Ansatz! Also: auf in den Kampf! Ruf bei einer Beratung an und red mal mit denen Klartext . Und die "Depression" würd ich ganz stark an Deine Sorge um die Betreuung der Kinder koppeln- Panikattacken, dass die Kinder unbetreut in der Nacht aufwachen und Dich suchen . Schlafstörungen, völlig erschöpft vor Sorge, findest keine Ruhe mehr . Denn das ist die tatsächliche Ursache .
BLE09
BLE09 | 08.03.2012
17 Antwort
@BLE09 ans gesetz hab ich in dem fall im ersten moment gar nich gedacht *schäm*
gina87
gina87 | 08.03.2012

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