Habe ich Chancen auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht? Hilfe!

Janeleas
Janeleas
05.04.2011 | 3 Antworten
Lang:
Ich bin Ratlos, obwohl ich alles versucht habe um es dem Kindesvater im Umgang mit dem Kind Recht zu machen gibt es ständig streit, drohungen mir das Kind wegzunehmen wenn es mal nicht nach seiner Nase läuft'
Dazu einiges zu meiner Situation.
Mein Ex und ich haben seit jan.2008 einen gemeinsamen Sohn, bei der Geburt lebten wir getrennt, bzw waren getrennt gemeldet verbrachten aber den Alltag überwiegend gemeinsam. Wir haben seit der Geburt die gemiensame Elterliche Sorge. Mein sohn war von Anfang an bei mir gemeldet und wohnhaft, ich habe das Erzeihungsjahr genommen und das Kind überwiegend betreut.Der vater war volltags, 50h/woche arbeiten. 6 Wochen habe ich in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht als der kleine 3 Monate alt war, da ich durch die schwere Geburt eine Angst und Panikstörung bekommen habe, während dieser Zeit betreute der Vater das Kind in meinem Haushalt. Nachdem ich wieder entlassen wurde, übernahm ich wieder die Betreuung des Kindes und der Vater ging volltags arbeiten. Nach dem 1.geburtstag des Kindes sind wir offiziell zusammen gezogen und haben als Familie gelebt und agiert. Nun haben wir uns im letzten jahr im Sommer getrennt, der Vater nahm das Kind einfach mit und entzog mir das Kind 7tage voll. Schließlich einigten wir uns außergerichtlich mit dem Jugendamt das unser Sohn weiter bei mir wohnt, der Vater hatte stetiges Umgangsrecht, egal zu welcher Tageszeit. an zwei langen Wochenende von Do nachmittag bis Mo früh betreut der Vater das Kind in seinem Haushalt. Das klappt nun schon seit 9 Monaten sehr gut.Sogar unter der Woche habe ich ihm Nachmittage mit dem kleinen möglich gemacht wenn er frei hatte oder dergleichen. Allerdings ständiges zu spät kommen beim zurückbringen des kindes und stetige streitereien bzw. vorwürfe erschwerten es immer wieder. Außerdem droht der Vater ständig damit mir das Kind gerichtl. wegzunehmen und das aufenthaltsrecht zu beantragen, wenn etwas mal nicht so klappt wie er es möchte. Sogar eine Familienhilfe haben wir bereits in Anspruch genommen die uns in der Elternarbeit unterstützt hat das wir ständig in streit geraten sind, was den Umgang mit unserem gemeinsamen Sohn betrifft. Diese Hilfe wurde nun beendet, da ich umgezogen bin. Nun bin ich umgezogen mit meinem neuen Partner zusammen in einen anderen Landkreis allerdings nur 35km vom kindesvater entfernt. Ich musste den kleinen in einer neuen Kita anmelden, damit beginnt der streit. Der Vater befürchtet das ihm das Kind entfremdet wird da er den kleinen durch die entfernung nicht mehr, einfach so nachmittags aus der kita abholen kann um mit ihm einen tages ausflus machen kann, und weil sich die wochenenden verkürzen würden auf Fr Nachmittag bis Sonntag abend, da er den kleinen arbeitstechnich nicht in die neue Kita bringen könnte. Da mir der stetige druck der durch den Vater auf mich ausgeübt wird langsam psychisch an die substanz geht, ziehe ich in Erwägung das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen, da der streit was ich ohne ihn entscheiden darf und womit er nicht einverstanden ist, nicht plausibel erscheint, da ich zu keine zeit versuche ihm das Kind vorzuenthalten, ganz im gegnteil. Nur kann ich mein leben auch nicht nach den gegebenheiten des Kindesvaters ausrichten.
Wie schätzen sie meine chancen auf das aufenthaltsbestimmungsrecht ein? Bzw die chancen für ihn falls er ebenfalls daraufhin eine übertragung auf sich beantragt?
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3 Antwort
Du hast wenig Chancen,
was ich so rauslesen kann aus deiner Frage. Dem Antrag wird nur stattgegeben, wenn es dem Kindeswohl entspricht. Er kann weiterhin das gemeinsame Kind sehen, wenn auch verkürzt und die spontanen Kurzausflüge wegfallen. DEIN psychischer Druck ist kein Argument. Er kümmerte sich bisher ja wirklich toll um das Kind, was ich rauslesen kann und hat jetzt natürlich Verlustängste. Er hat dagegen kaum Chancen, das ASR zu bekommen. Siehe auch: www.familienrecht-heute.de/scheidung/alleiniges-sorgerecht.html Gruss
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2011
2 Antwort
mit dem Umzug war der Vater zähneknirschend einverstanden
es sind nur 35km entfernung, wo ist das problem mal eben rüber zukommen um das kind zu sehen nachmittags? Er hat regelmäßig kontakt zum papa und das soll sich aus meiner sicht auch nicht ändern, im gegenteil, habe ihm sogar angeboten das er den kleinen an einem 3. WE zu einem tagesabflug abholen kann, wir wechseln uns auch mit dem bringen und holen ab... hinzu zufügen ist, mit dem Umzug war der Vater zähneknirschend einverstanden, auch das der kleine bei mir bleibt. das hat er vor dem Jugendamt bezeugt, mit dem Kita wechsel nicht!
Janeleas
Janeleas | 05.04.2011
1 Antwort
...
ganz ehrlich? meinem kind zuliebe wäre ich nicht weg gezogen. so kann der papa seinen lütten ja wirklcih nichtmehr mal eben sehen. als kind hätte mich das traurig gemacht, vor allem weil ichs selber auch erlebt habe. inwiefern der vater da das sorgerecht beantragen kann hab ich leider keine ahnung sry.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2011

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