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Hilfe! Schwiegermama!

Durdi
Durdi
11.04.2019 | 16 Antworten
Hallo Ihr Lieben, :)
vll hat hier jemand gute Ratschläge für mich.
Ich habe eigentlich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter.
Doch Sie redet oft schlecht von meinem Mann, wenn er gerade nicht anwesend ist ("der schläft ja den ganzen Tag", "wovon sollte der denn gestresst sein" und so weiter). Vll hilft es, wenn ich erwähne, dass Sie Witwe ist und jetzt meinen Mann selbstverständlich als Hausmeister ansieht. Obwohl er selbst voll in die Arbeit geht und mich sehr unterstützt im Haushalt (29SSW) und auch mit dem Umzug ins neue Haus.
Sie ist oft beleidigt, wenn wir uns mal eine Woche lang nicht blicken lassen (ihre anderen zwei Söhne schaffen es alle paar Monate mal), obwohl wir selbst genügen zu tun haben. Und wir schauen wirklich, sehr oft vorbei.
Wenn Ihr was nicht passt, lässt sie es volle Kanne an meinem Mann raus und alles was man dann sagt, prallt an ihr ab, wie regen an einer Glasscheibe. Man merkt dann auch richtig, dass Sie einem nicht mal mehr zuhört.
Die Zeit mit IHREM Enkelkind plant sie jetzt schon ein, ohne uns was zu sagen. Gut sie freut sich auf ihr erstes Enkelkind aber sie macht jetzt schon Pläne, dass Sie und Ihre Freundin, jeden morgen um 8 das Kind abholen werden und dann spazieren gehen. Das wir uns ein Kinderbett gekauft haben, hat Ihr auch nicht gepasst, sie hatte ja noch eins. Das hätten wir dann nehmen können und sie hätte dann ein neues kaufen können. Genauso wie beim Kinderwagenkauf… wir haben sie extra mitgenommen, dass sie nicht wieder eingeschnappt ist und dann hat sie die ganze Zeit keinen muckerer gemacht, nachdem wir uns für einen Retro Kinderwagen entschieden haben („Gefällt er dir denn auch? Was sagst denn du dazu?“ Antwort „ja. Mhm.“)
Großes Drama war auch schon, als wir zu Ihr sagten, dass wir das nicht wollen, dass Sie tausend Sachen einkauft, ohne das mit uns abzusprechen. Nicht dass wir dann alles doppelt und dreifach haben. Und vor allem, wenn es ein Mädchen werden sollte, nicht mit Rosa Sachen zugeschüttet werden wollen (sie ist da schon sehr extrem eingestellt und ich halt null…). Die Regel gilt auch für meine Mutter. Also nicht dass Ihr denkt, nur die Schwiegermama wird ausgegrenzt, beide haben die gleichen Regeln von uns bekommen und meine Mum (auch Witwe) versteht das total… Als wir uns letzings eine neue Couch gekauft haben, war sie auch total eingeschnappt, weil wir Sie nicht mitgenommen haben. Ich kann doch nicht überall meine Schwiegermutter mitschleppen? Oder Sie komplett überall mit einbinden? Mein Mann sagt ihr nicht einmal mehr Bescheid, wenn er spontan eine Woche Urlaub bekommt, weil die Woche Urlaub, dann ganz schnell mit Haushaltsarbeiten bei Ihr vollgepackt ist. Denn Sie ist eine Witwe und kann nichts allein. Und wenn man es nicht macht oder mal Kritik gibt (mein Mann, ich halte mich bis jetzt noch raus, um nicht das schwarze Schaaf zu werden), fängt die gute Frau das weinen an. . aber nur wenn ich nicht da bin.
So kann es doch nicht weitergehen ☹
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16 Antworten

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1 Antwort
Sie ist einsam und möchte vor ihrem Tod so viel Zeit wie möglich mit euch verbringen Ich verstehe die Seite von dir und deinem Mann Am besten ihr es noch mal schonend beibringen, z.b wir sind dankbar für deine Unterstützung, nur wir brauchen auch Zeit für uns, es ist auch wichtig für das Baby . Und halt noch mal alles aufzählen Zur Not gibt es Familienhelfer, die können euch helfen oder Familientherapie beim Psychologen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.04.2019
2 Antwort
Wir haben ja schon mal versucht darüber zu reden, aber da beißt man dann auf Granit : ( Wir ziehen in wenigen Wochen um und wohnen dann extra nur noch 20-30 Meter weit weg von Ihr . es ist einfach so komisch, weil es ein richtiges auf und ab bei Ihr ist. An manchen Tagen ist sie so cool drauf und dann macht es richtig Spaß wenn wir bei Ihr sind, aber manchmal werden wir gleich zur Begrüßung richtig komisch angegangen . oft ändert sich auch Ihre Laune innerhalb eines Gesprächs. Ich versuche mir immer einzureden, dass es daran liegt, dass Ihr Mann vor zwei Jahren erst gestorben ist und sie deshalb oft so drauf ist. Zu einem Psychologen würde ich beide niemals hinkriegen.
Durdi
Durdi | 11.04.2019
3 Antwort
Wie alt ist sie? Es kann sein das sie in der Menopause ist wenn sie unter 60 ist Und unter einem Vorwand? Bei der Familienhilfe könntest du so tun als wenn es eine bekannte/bekannter ist Oder frag die Hebamme um Rat
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.04.2019
4 Antwort
Liebe Durdi, ich gebe Dir vollkommen recht. So kann es natürlich nicht weitergehen. Sich auf das Enkelchen zu freuen ist eine Sache. Aber es gibt natürlich auch Grenzen, an die sich die werdende Oma zu halten hat. Man kann natürlich verstehen, daß sie sich nach dem Tod ihres Mannes alleine fühlt und nach Aufgaben sucht. Das heißt aber nicht, daß Euch dann mit Beschlag belegen kann. Ihr habt Euer eigenes Leben, das sich bald auch um 360 Grad auch noch ändern wird. Da müßt ihr dann selber erstmal mit klarkommen. Ist ja super, daß sie für ihr Enkelchen Sachen kaufen möchte. Aber sie muß halt auch akzeptieren, daß man als Eltern hier auch noch ein bißchen mitzureden hat. Was bringt es, wenn sie Sachen kauft und die landen danach dann in der Ecke? Macht doch keinen Sinn. Sie kann auch nicht von Euch verlangen, ständig bei ihr auf der Matte zu stehen. Ihr habt da auch genug zu tun. Wie wäre es z.B. wenn sich Schwiegermama mal vielleicht einem Verein anschließt oder zum Sport geht? Oder vielleicht irgendein Hobby findet, wo sie sich mit anderen Menschen in ihrem Alter treffen kann? Dann kommt sie vielliecht auf andere Gedanken und ihr habt mal wieder ein bißchen mehr Luft. Es gibt doch genügend Angebot für Senioren. Möglicherweise wäre ja auch eine Seniorenreise etwas für sie, ein Kochkurs, Handarbeiten, Computerkurs, Schwimmen, Tennis spielen. Oder sie betätigt sich ehrenamtlich. Alles Möglichkeiten wo man andere Menschen kennenlernen kann und wieder eine Aufgabe hat. Es heißt ja nicht, daß sie ganz wegbleiben soll. Nur so geht es ganz klar nicht. Sie muß auch klar und deutlich gesagt bekommen, daß sie nicht morgens um 8 Uhr auf der Türschwelle stehen kann und dann meint mit dem Baby spazieren zu gehen. Ich würde es ihr so sagen: "Liebe . , ich finde es toll, daß Du Dich so auf das Baby freust. Wir ja auch. Ich finde es auch toll, daß Du uns so unterstützen willst. Aber gerade am Anfang - und das weißt Du als Mama ja sicher auch - muß sich vieles erstmal einspielen. Das mit dem Spazierengehen können wir gerne machen. Aber laß das Baby erstmal ankommen und daß wir uns eingewöhnen. Dann kannst Du gerne mal mit dem Zwerg spazieren gehen. Aber nicht JEDEN Morgen so früh. Wir machen dann mal etwas aus. Trotzdem danke für Dein Angebot." Und wenn sie dann trotzdem vor der Türe steht, bleibt die Türe zu und die Schelle wird ausgestellt. Sie hat dann vorher Eure Meinung dazu gewußt und wenn sie diese ignoriert, dann ist das ihre Entscheidung und sie muß mit der Konsequenz leben.
babyemily1
babyemily1 | 11.04.2019
5 Antwort
hm . wahrscheinlich fühlt sie sich , seit der Mann gestorben ist , einfach allein . das Gefühl . sie wird `` nicht mehr gebraucht `` . vielleicht könnt Ihr später, als Alternative , einen Oma - Tag in der Woche einplanen ?
130608
130608 | 11.04.2019
6 Antwort
wielange ist ihr Mann denn schon tot? schon mal überlegt, wie es dir gehen würde? hat sie keine Hobbies?
eniswiss
eniswiss | 11.04.2019
7 Antwort
@eniswiss Hat sie doch unten geschrieben. Seit 2 Jahren.
babyemily1
babyemily1 | 11.04.2019
8 Antwort
Naja, ich sehe da mehrer Baustellen bzw Probleme. Zum einen müsst ihr euch da ganz klar äußern und auch Grenzen setzen. Wenn sie seid Jahren diese Schiene fährt, also deinen Mann einfach zu sich dirigiert und zu Hausarbeiten verdonnert und er kommt dem nach, dann dürft ihr euch nicht wundern, dass sie dieses Verhalten immer wieder anwendet. Es funktioniert ja. Das ist schon mal der erste Punkt: Ihr müsst "Nein" sagen und zwar unmissverständlich. "Nein, wir möchten das nicht!", "Nein, ich habe keine Zeit", "Nein, ich komme jetzt nicht vorbei" und "Nein, du holst das Baby nicht um Acht ab." Ihr könnt eine kurze Begründung geben, aber es wird sich nicht entschuldigt, gerechtfertigt oder diskutiert. Das was sie macht ist emotionale Erpressung bzw manipulatives Verhalten. Dann weint sie eben. Das kann sie doch machen und auch Erwachsene dürfen mal weinen, ohne dass man deshalb Schuldgefühle haben muss oder sich zurückhalten muss. Für den einen ist einmal die Woche besuchen viel, für den anderen wenig. Das wird es immer wieder geben und da muss man nicht diskutieren. Es hat so ein bisschen was von Erziehung. Wenn sie merkt:"Oh, ich Zeter rum und schon versuchen sie es mir recht zu machen!", dann wird sie nicht aufhören. "Wenn sie aber merkt:"hm, sie haben Nein gesagt und da führt kein Weg daran vorbei!" Dann wird sie es langfristig auch lernen, damit zurecht zu kommen und es zu akzeptieren. Es liegt an euch, ob ihr da mitspielt. Nicht so viel reden, sondern informieren. Hat sie schlechte Laune oder wird unfreundlich, dann geht ihr. Kauft sie einfach Babykleidung ein, nehmt ihr sie nicht an. Ihr habt es ihr gesagt, Punkt. Dann wird ihr die Lust an Geld rausschmeißen schon vergehen. Wenn ihr keinen Besuch/ kein Treffen wollt, dann sagt ihr ihr das und gut. Hört auf euch zu erklären, denn das kommt nicht an. Durch dieses Diskutieren, eröffnet ihr ihr die Möglichkeit einen Kompromiss rauszuschlagen. Das darf aber nicht sein. Wenn reden nicht hilft, dann eben Taten. Es gibt Menschen, denen fällt es schwer eine adäquate Distanz zu halten und egal woran das liegt: das habt ihr nicht auszubaden. Ihr Problem, sie muss lernen damit zurecht zu kommen bzw das eigenständig zu lösen. Im Moment nehmt ihr ihr diesen Prozess ab. Sie könnte vieles machen, aber solang sie kein Bewusstsein für ihre Probleme und ihr Fehlverhalten hat, wird sich da nichts ändern und wird sie die Notwendigkeit für entlastende Maßnahmen, zb Therapie, Seniorentreffen, Spazieren, Gartenarbeit etc. nicht benötigen und suchen. Gebt ihr klares Feedback und seid klar in eurem Handlungen. Sie muss eure Beweggründe nicht immer verstehen oder gut finden, aber sie muss sie akzeptieren.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 11.04.2019
9 Antwort
@Durdi Du schreibst, daß ihr demnächst "EXTRA" nur noch 20 - 30 m von ihr entfernt wohnen werdet. Seid ihr wegen ihr so nah zu ihr gezogen? Gerade das wäre nämlich total verkehrt. Solange sie nicht krank oder gebrechlich ist so daß sie Eure Hilfe braucht und noch selbstständig alles erledigen kann würde ich sowas dann auf gar keinen Fall machen. Ihr begebt Euch dann nur noch mehr in ihre Fänge und unterstützt damit ihr Verhalten. Dann wird sie erst recht ständig bei Euch vor der Türe stehen, weil es eben nur ein paar Schritte sind. Natürlich ist es traurig, daß Dein Schwiegervater so früh verstorben ist und sie damit dann "alleine" ist. Aber das heißt ja nicht, daß man deswegen zu ihrem Entertainer werden muß. Sie muß lernen, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und ohne ihren Mann weiterzuleben. Wenn ihr weiter weg wohnt, dann hat sie hier bessere Chancen. Sie MUSS dann sich etwas suchen und kann sich dann nicht auf Euch versteifen. Ja, die Familie soll sich helfen untereinander, aber das wäre dann keine Hilfe sondern eher destruktiv. Es gibt ja z.B. auch Selbsthilfegruppen für Menschen, deren Ehepartner früh verstorben ist oder auch andere Gruppen, wo Witwer/Witwen sich mit anderen ähnlich Betroffenen treffen und austauschen können. Aber wenn ihr dann sozusagen mit ihr "Tür an Tür" wohnen werdet dann wird es noch schwerer werden, sie für solche Dinge zu aktivieren. Es ist ja dann leichter bei Euch ständig auf der Matte zu stehen als dann sich für neue Dinge zu erwärmen. Verstehst Du was ich meine?
babyemily1
babyemily1 | 11.04.2019
10 Antwort
Es ist genauso wie Weidenkaetzchen schreibt. IHR seid die Eltern, sie ist die OMA! Wenn ihr etwas nicht wollt hat sie es zu akzeptieren. Sie darf als Oma natürlich ihr Enkelchen ein bißchen verwöhnen, das ist das Recht als Oma. Aber sie hat Eure Grenzen trotzdem zu akzeptieren. Fängt sie ihre "Psycho-Spielchen" an wie z.B. weinen oder Theater machen wird der Besuch abgebrochen. Dann lass sie weinen, sie hört auch wieder auf. Auf Dauer kann sie nicht ihre Mitleidskarte ausspielen. Sie MUSS wie gesagt lernen sich ein Leben OHNE ihren Mann aufzubauen und sich Dinge suchen, die sie ablenken. Das heißt aber nicht, daß ihr Gewehr bei Fuß stehen müsst. Klare Ansagen, deutliche Worte und Taten können hier nur helfen. Es gibt Menschen, die trauern sehr lange, das kann man verstehen. Aber es darf nicht so ausarten, daß ihr darunter leiden müsst. Helft ihr dabei, daß sie ihr Leben wieder selber in die Hand nehmen kann. Schenkt ihr doch vielleicht zum Geburtstag eine Tagesfahrt oder einen Gutschein für irgendwas, was sie gerne mag und wo sie dann unter Menschen kommt. Wenn sie erstmal "Blut geleckt" hat und es ihr anfängt Spaß zu machen, bekommt ihr dann möglicherweise auch mehr Ruhe vor ihr.
babyemily1
babyemily1 | 11.04.2019
11 Antwort
Wow! Erstmal Danke für die ganzen antworten ? Sie ist 61 Jahre alt und eigentlich auch noch recht fit dafür. Aber Sie stellt es immer so hin, dass Sie nicht viel raus kann, wegen Ihrem Hund… ja das versteh ich auch nicht… sie hat auch so eine Gassi-Gehen-Gruppe wo sie jeden Tag auch unterwegs ist. Oder besucht mal einen Ihrer Söhne außerhalb. Auch Freundinnen hat Sie sehr sehr viele. Darum versteh ich das ganze nicht so recht. Ich hab gestern mit meinem Mann mal darüber gesprochen, wieso Sie denn immer so komisch wird, wenn wir uns länger nicht blicken lassen und er meint, dass es vll daran liegen könnte, dass er als Junggeselle sehr oft daheim war. Z.B wenn der Kühlschrank leer war und Mama hat gekocht ? Aber er ist auch der Meinung, dass Sie das einfach akzeptieren muss und bin froh, dass mein Mann gott sei dank ähnlich denkt wie ich und voll hinter mir steht. Momentan spielt er aber noch alles runter, da das Baby ja noch nicht da ist. Aber naja was soll ich sagen? Wenn man Schwanger ist, denkt man halt ein bisschen anders ? ? @babyemily1 ja was heißt extra. War vll ein bisschen doof formuliert. Aber das Haus was wir jetzt gekauft haben, war plötzlich zum verkauf gestanden und war im Gegensatz zu anderen Häusern unglaublich billig und dazu noch in einem absoluten Traumzustand. Und dank seiner Mutter haben wir es bekommen. Meine Größte Sorge ist einfach, dass wenn das Baby jetzt dann mal da ist und wir dann in unserem Häuschen wohnen, dass dann das Schwiegertochter-Schwiegermutter-Drama erst richtig los geht… Meine Mutter meint zwar, dass wir auf Sie etwas Rücksicht nehmen sollen und sie mit einbinden sollen, aber da unterstütze ich ja die ganze Masche dann von ihr. Oder sehe ich das jetzt falsch? ? Ich glaube ich muss wirklich auf die Lippe beißen und lernen, konsequent zu sein. Auch wenn es dann mal krach gibt.
Durdi
Durdi | 12.04.2019
12 Antwort
Also mit 61 Jahren ist sie ja noch nicht wirklich alt. Vielleicht kann sie ja sogar noch irgendwo mal jobmäßig etwas finden, was ihr Spaß macht und sie ausfüllt. Gerade auch mit dem Hund kommt man doch viel raus. Ansonsten - falls sie mal etwas länger weg möchte - könntet ihr ja vielleicht für diese Zeit den Hund nehmen. So hat sie dann keine "Ausrede" mehr, daß sie nicht mal für länger wegfahren kann. Ist ja schön, daß sie ihre Söhne außerhalb mal besucht. Aber das kann ja nicht das einzige sein. Sie braucht eine Aufgabe. Eben halt etwas, was sie wirklich beschäftigt. Mal zu einem ihrer Söhne fahren oder sich mal mit den Freundinnen zu treffen ist ja nett, aber nicht ausreichend anscheinend. Auch daß Dein Mann als Junggeselle oft bei Mama war ist ja okay, aber er hat nunmal jetzt seine eigene Familie. Man kann ja ab und zu mal auch jetzt noch zu ihr zum Essen gehen, aber eben nur ab und zu mal. Damit MUSS sie sich nunmal abfinden. Ich würde da wirklich versuchen gemeinsam mit ihr etwas zu finden wo sie dann auch gefordert wird. Was hat sie denn beruflich gemacht? Vielleicht kann sie ja hier nochmal einsteigen. Oder sie macht nochmal hier etwas Neues. Sie hat doch viel Zeit. Es gibt ja sogar Senioren, die sich in dem Alter nochmal selbstständig machen. Sie ist doch jetzt frei in ihren Entscheidungen. Oder sie macht eben ehrenamtlich etwas. Sich nur auf die Familie zu stützen geht einfach in dem Alter nicht. Dafür ist sie noch zu jung. Man kann ja nicht nur Oma bzw. Mama bzw. Schwiegermama sein. Jetzt kann sie ihre Wünsche oder Ideen nochmal umsetzen ohne Verpflichtungen zu haben. Was hat sie denn noch für Hobbys oder Interessen? Möglicherweise kann man ja daran anknüpfen.
babyemily1
babyemily1 | 12.04.2019
13 Antwort
Ja eigentlich ist das überhaupt nicht alt. Aber sie will nicht mehr arbeiten und da sehe ich das Problem . meine Mutter ist 63 und geht voll in die Arbeit und das merkt man ihr an, da sie ausgelastet ist. Wie sie selbst sagt, ist sie schon bereit für die Rente und kann mit dem bisschen was Sie dann bekommt, gut leben. Einmal die Woche ist sie bei einer Kinderbetreuung und das für paar Stunden und da ist sie meistens auch danach total genervt ? Ja Hundesitten ist für uns überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, wir bieten es regelmäßig an. Macht uns sogar Spaß und ich geh mit ihrem Hund total gern Gassi ? Ich glaube ihr Hauptproblem ist, dass sie in Ihrer Witwen Rolle versumpft und nicht versucht selbstständig zu werden. Ich meine klar, ist es Hart wenn der Mann stirbt. Aber irgendwann muss man wieder anfangen zu leben. oder? Nicht mal ein Hobby will Sie sich suchen. Und ich mach schon permanent Vorschläge was sie doch jetzt alles tun könnte .
Durdi
Durdi | 12.04.2019
14 Antwort
Weisst du was der Fehler ist? Ihr versucht ihr da zu helfen. Ihr macht Vorschläge oder sinniert darüber, was ihr gut täte, ABER das ist nicht eure Aufgabe. Sie selbst muss den Wunsch entwickeln etwas zu ändern. Da ihr aber immer versucht, des Fiedens Willen, ihr entgegenzukommen, ihr zu helfen usw. besteht doch für sie überhaupt kein Grund sich etwas zu suchen. Was ihr gut tut, muss sie selbst entscheiden und für sie scheint es ja keine Probleme zu geben. Die habt ihr ja nur . Kommt davon weg, was sie alles machen könnte und sollte. So ohne weiteres zu sagen:"das brauchst du!" funktioniert sowieso nicht. Sie darf natürlich an dem Leben des Babys teilhaben und sich auch einbringen, aber eben zu EUREN Bedingungen und so viel, wie ihr zulasst. Sie hat nicht das Recht, sondern die Möglichkeit, sich einzubringen und die gebt ihr ihr unter den von euch gesetzten Rahmenbedingungen. Macht ihre Probleme doch nicht zu euren. Oft suchen Leute sich erst dann Hilfe wenn sie ganz unten sind. Wenn sie aber immer von euch aufgefangen wird, wird sie da nicht hinkommen. Ihr lebt euer Leben.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 12.04.2019
15 Antwort
Es geht ja nicht um den Verdienst, sondern darum daß sie beschäftigt ist. Vielleicht könnt ihr ja ein oder zwei ihrer Freundinnen mit ins Boot nehmen und sie können ihr dann eine Beschäftigung schmackhaft machen. Daß sie nach einer mehrere Stunden dauernden Kinderbetreuung geschafft ist, kann man nachvollziehen. Da werden ja dann auch mehrere Kinder sein, die sie mit zu betreuen hat. Das kann schon anstrengend werden. Ich würde hier nicht PERMANENT Vorschläge machen sondern ihr vielleicht mal einen Gutschein oder so schenken, so daß sie dann "gezwungen" ist diese Sache anzugehen. Ihr kennt doch bestimmt ihre Interessen. Einfach mal im Internet und in Eurer näheren Umgebung schauen was man für sie da machen könnte. Vielleicht sogar für zwei Personen, so daß dann auch eine Freundin von ihr mitgehen kann. Das animiert dann noch mehr als wenn sie alleine dann losziehen müßte. Klar, Ihr seid nicht ihre Entertainer, aber wenn ihr sie nicht nach der Geburt Eures Sonnenscheins ständig bei Euch sitzen haben möchtet, dann muß man jetzt schon vorbeugen. Nur muß man dann wirklich auch hartnäckig sein und ihr auch deutlich sagen, daß ihr nicht ständig für sie Zeit haben werdet. Sie MUSS lernen, sich auch andere Beschäftigung zu suchen. Teilweise macht sie es ja mit ihrer Gassi-Gruppe und der Kinderbetreuung. Es ist ja schön, wenn Omi dann später mal mit dem Enkelchen spazieren geht und Du Dich dann auch mal dadurch zwischendurch entspannen kannst. Ist ja auch eine gute Hilfe und tut wirklich auch mal gut. Aber JEDEN Tag um 8 Uhr vor der Türe zu stehen geht absolut nicht. Keiner weiß wie der Ablauf und wie der Schlafrhythmus wird. Und selbst dann kann sie nicht JEDEN Tag auftauchen. Macht ihr das deutlich klar. Das ist dann keine Hilfe mehr sondern eher störend und nervig. Ja, sie darf Oma sein, aber hat die Grenzen, die IHR setzt zu akzeptieren. Wenn sie das nicht verstehen will, lass sie jammern. DAS ist ihr Ding. Sie kann gerne mal vorbeikommen und ist auch gerne gesehen. Aber nicht ungefragt und andauernd. Gerade am Anfang muß sich bei Euch alles erstmal einspielen und das muß ihr klar sein. Da helfen nur deutliche Worte und Taten. Mit den Konsequenzen muß SIE dann leben. Es sagt ja keiner, daß sie nicht kommen darf.
babyemily1
babyemily1 | 12.04.2019
16 Antwort
es ist Quatsch , dass es daran liegen könne , dass er als Junggeselle oft zuhause war . eins geht früher aus dem Haus , das andere später . somit müssen alle Eltern mal loslassen - junge wie ältere Eltern . außerdem ist man mit 61 Jahre nicht alt . da stehen manche noch mitten im Berufsleben . allerdings ist es schwierig in dem Alter noch eine Arbeitsstelle zu bekommen , wenn man keine hat . die Trauerverarbeitung ist bei jedem unterschiedlich . das kann Jahre gehen . hängt vom Typ ab und wahrscheinlich auch von der Ehe/ Beziehung . oder wie man Abschied nehmen konnte . zur Trauer gehört auch eine depressive Phase . da gibt es keine Vorgaben, welche Phasen gerade kommt oder wie lange sie dauert . und so wie ich unten schon geschrieben habe, würde ich ihr , sobald es sich bei Euch eingespielt hat , ab und an einen Oma tag anbieten . so wie es bei beiden Partien passt . somit seid Ihr entlasstet und könnt mal entspannen und Oma darf Oma sein .
130608
130608 | 12.04.2019

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