Ich brauche dringend Rat und Hilfe Alkoholsüchtiger Vater!

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
28.02.2009 | 12 Antworten
Hallo,

ich bin jetzt in der 32. Woche schwanger und mein Freund ist rückfällig geworden, was seine Alkoholsucht angeht.

Letzter Vorfall:
Fährt gestern zu seinen Fußballkollegen zum Skat, ruft mich noch um 1 Uhr an und sagt, dass er sich bald auf den Weg nach Hause macht .. Um kurz vor 6 Uhr hab ich ihn dann mit ausgeschalteter Nummer endlich erreicht, da ich mir auch tierisch Sorgen gemacht habe ..

Hab ihn dann gefragt, wo er ist und er machte mich nur an, dass ich ihm nicht auf die Nerven gehen soll und er betrunken ist und die Tage nach Hause kommt. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihm gesagt, dass er nur seine Sachen holen soll und bei seinen Kumpels bleiben soll ..

Findet ihr, ich habe übertrieben reagiert?

Aber es kann doch auch nicht sein, dass ich immer wieder Nächte zu Hause sitze und mir Sorgen mache .. Wie soll ich ihm denn Vertrauen? Und wenn unsere Tochter dann da ist, bekommt sie den ganzen Streß doch mit, denn ich glaube nicht, dass er sich ändert und einsperren kann ich ihn doch auch nicht ..

Bitte helft mir, ich bin mit meinem Latein am Ende, ich liebe ihn, aber das Leben meiner Tochter sollte doch vorgehen und unruhe ist doch das letzte was sie braucht?!

LG
s_ohara82
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12 Antwort
das taugt nicht
Mein Ex-Mann war zwar kein Alkoholiker ging aber auch immer wieder auf Sauf-Tour. Alle 3 Monate hat er mich dann auch noch im Suff verprügelt. Betrogen hat er mich auch mehrfach - das hab ich aber erst nach der Trennung erfahren. Selbst wenn die Liebe noch so groß ist irgendwann stirbt sie bei all diesen Problemen. Weg mit dem Kerl. Entweder er kriegt seine Probleme in den Griff dann kann es ja auch sein, daß ihr wieder zusammen kommt. Wenn nicht hast Du und Dein Kind wenigstens ein ruhigeres Leben. Denn Du wirst ihn immer wieder angehen wenn er so etwas macht - schon allein wegen der Kleinen. Und er wird immer gereizter reagieren. Das Ganze wird ohne Änderung seinerseits eher schlimmer als besser.
Aziraphale
Aziraphale | 28.02.2009
11 Antwort
abschieben
ja ich weiss es ist leichter gesagt, aber ein alkoholiker als vater ist echt schlimm . und für dich wird es auch kein zuckerschlecken aber so brauchst du dich bloss um "ein kind" kümern . wenn er sieht das du s ernst meinst und ihm was an euch liegt, wird er sich ernsthaft reinhängen.und wenn nicht hat er euch nicht verdient. kopf hoch
wiktoris
wiktoris | 28.02.2009
10 Antwort
...
das war genau richtig denn wenn er wirklich süchtig ist muss er erst am ende sein damit er hilfe annimmt - weiß das auch aus erfahrung in der familie. wenn du ihn immer wieder aufnimmst wird das nix! bleib dabei tus für deine tochter ein leben mit einem alkoholkranken ist die hölle für kinder und du wirst da auch nicht die nerven für haben. du brauchst deine kraft für anderes..
tatifix
tatifix | 28.02.2009
9 Antwort
guten morgen,
also wenn er wirklich alkoholkrank ist, finde ich es keineswegs übertrieben, ganz im gegenteil, du mußt jetzt an dich und dein kind denken! klar es ist ne krankheit/sucht und eigentlich brauch er hilfe, aber in deiner situation kannst du diese aufgabe nicht auch noch übernehmen, besonders er ist rückfällig geworden, sein wille ist wohl sehr schwach. groß helfen kann dir hier wohl keine, diese überlegungen und die entscheidung kannst nur du für dich treffen! ich persönlich würde das dann wohl beenden. ich wünsch dir erstmal noch ne schöne kugelzeit! glg anna
skyxxx
skyxxx | 28.02.2009
8 Antwort
Hallo!
Ich weiß wie du dich fühlst.Habe selbst einen Mann der jetzt seit 9 J. Trocken ist.Klar will keiner einen Säufer als Freund /Mann aber sei dir in einem ganz sicher wenn deinFfreund trocken werden will willst du ihn dann auch noch.Er ist dann ein ganz anderer Mensch und die Angst er könnte wieder Trinken ist immer da. Du hast für dich und das Kind entschieden so wie es jetzt ist möchtest du es nichtum vom Alk. weg zu kommen und manche schaffen es gar nicht.Wenn dein Freund es will und du ihm helfen kannst trocken zu werden.Wird es eine Hart und Schwer Zeit, die sich lohnt.Bei uns hat es sich gelohnt.Ich wünsche dir viel Glück.Und halte durch.
Heike-Gismo
Heike-Gismo | 28.02.2009
7 Antwort
hallo erstmal. ja dein kind kommt an 1 stelle.
und ein papa zu haben der trinkt /nicht nachhause kommt.und/oder was weiss ich.kann dein kind nicht gebrauchen.so wie du auch nicht. der bringt unruhe in deine wohnung. so einem mann man nicht vertrauen.kenne auch eine mit nem mann der trinkt.ist schon das 3 mal rückfällig. 1 mal saufen immer saufen?da stellt man sich die frage. meine antwort:ja die meisten sind so. najo.....wie sichs anhört bist du alleine besser dran.weil dir und in erster linie dem baby soll es super gehn. eine normale ruhige schöne kindheit soll ihm/ihr geschenkt werden. alle sgute
piccolina
piccolina | 28.02.2009
6 Antwort
Liebe Petra
Ja, er war einsichtig... Ich muß dazu sagen, dass er ursprünglich aus Grevesmühlen kommt und ich aus Lübeck. Einen Entzug hat er nicht gemacht, da er zwar eingesehen hat, dass er Problem hat, hat sich selber aber nicht als süchtig gesehen. Meine Bedinung war, dass er dann zu mir nach HL zieht und seinen Umgang hinter sich lässt. Nun hatte ich nach diesen 8 Monaten gedacht, er hätte sich wirklich geändert und ich kann ihm ja nicht verbieten, dass er seine alten Freunde mal besucht. Konnte ja nicht ahnen, dass es dann wieder so ausgeht.... Und einsichtig ist er leider nicht, er meint, ich übertreibe... Meiner Meinung nach ist das mit dem Alkohol eine Sache, aber einfach die ganze Nacht ohne ein Wort weg zu bleiben ein zusätzliche... Ich kann doch nicht immer Angst haben, dass wenn er sich mit seinen Kumpels trifft, sich volllaufen lässt und ohne Kommentar wegbleibt, bzw. sagt, er kommt bald und dann weg bleibt und nicht rangeht, wenn ich anrufe. Und ich dann solche Spielchen spielen muß, ohne Nummer anzurufen... LG s_ohara82
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.02.2009
5 Antwort
Richtig
hallo ich find das du richtig gemacht wer weis was er in seinem betrunkenen zustand macht.ich weis wie es ist mein vater war auch alkoholiker und ich war erst 6 jahre alt und hab alle smit bekommen und meine mama war zu dem zeitpunkt mit meinem kleinen bruder schwanger ich hoffe das er merkt das was er macht falsch ist und wieder zu besinnung kommt Ich habe Großen Respeckt vor dir da du dich gewehrt hast und nich zulassen willst das dir und deiner tochter was zu stösst LG
scherry
scherry | 28.02.2009
4 Antwort
ECHT kLASSe !!
Wirklich gut von dir!! DU hast echt vollkommen recht!! Kenne eine situation.. Der Vater meiner Tochter war/ist Drogenabhänig!! Mein eigener Stiefvaterwar auch auf Alk so lang ich denken kann... jetzt nimmer aber jetzt sind wir Kinder erwachsen... Ich hatte damals nicht den Mut meinen Freund raus zu schmeisen, und leide heute noch darunter, deshalb kann ich nur sagen: " ECHT KLASSE DAS DU SOKONSEQUENT AN DEIN KIND DENKST UND SO NE GUTE PERSPEKTIVE HAST!" Und die anderen aben echt recht!! Es bringt nix wenn er dr und deiner/euerer Tochter mit seiner Sucht im Weg stet! Du machst dich kaputt damit und deine Tochter auch!! Ohne Konsquenter Langzeit Terapie und dem WILLEN dazu wird sich die Situation auch net ändern.. Ein Alki auch wenn er nix trinkt gilt erst nach drei Jahren ohne einen einzigen Schluck als "trocken" und auch dann ist immernoch eine Rückfälligkeitsrate von über 40%, also d.H. da ist dann immernoch Vorsicht geboten!! Hilf ihm mit Seelischer Unterstütung und Zusprüchen aber setz nicht euer Leben und euere Zukunft auf´s Spiel wenn er´s nicht respektiert!
BigMama1985
BigMama1985 | 28.02.2009
3 Antwort
hallo,
kein leichtes thema! ob du übertrieben reagiert hast kann ich dir nicht sagen. du hast so gehandelt wie du es für die situation angebracht fandest. die frage ist auch: ist dein freund einsichtig, was seine alkoholsucht angeht. das heißt, sagt er er ist alkoholiker oder leugnet er? bzw. hatte er vorher schon einen entzug und war in behandlung? wenn er nicht einsichtig ist, wirst du ihn leider auch nicht davon überzeugen können. gibt es "lichte" momente bei ihm wo du mit ihm reden kannst? ich könnte mir auch vorstellen, dass er mit der neuen situation völlig überfordert ist. kannst du ihn fragen, was er meint wie es weitergehen soll? es eind meinerseits einige spekulationen dabei, da ich ja die genauen hintergründe nicht kenne. sollte er ein uneinsichtiger alkoholiker sein, hilft nur "ein Schuß vor dem Bug". alkoholiker müssen tief fallen , sonst werden sie nicht "wach". Gruß Petra
Petra69
Petra69 | 28.02.2009
2 Antwort
richtig
du musst dich auf dein kind konzentrieren !!! seine alk-sucht wird da immer im weg sein !!!! er wird euer geld versaufen, nicht für dich u sein kind da sein können... lass ihn lieber gehen... lieber ein ende mit schrecken- als schrecken ohne ende !!!!
netti77opr
netti77opr | 28.02.2009
1 Antwort
Daumen hoch
Du hast vollkommen richtig reagiert und packe ihn eine Tasche und stelle sie vor die Tür, lasse ihn auch nicht mehr rein....Mein Ex hatte das gleiche Problem, irgendwann ist er ausgetickt und hat angefangen mich zu schlagen.Muss ja nicht sein das alle so sind, aber stell dir mal vor wie das wird wenn das Baby da ist??Überlege es dir gut....Es ist eine unwahrscheinliche Belastung....
Erin_Kay
Erin_Kay | 28.02.2009

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