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Was denkt ihr über psychisch kranke Mütter?

Maleficent
Maleficent
13.06.2019 | 16 Antworten
Hallo an alle Moms,

ich habe mal eine Frage, ich wollte mal wissen was ihr so denkt, wenn ihr erfahrt, dass eine Mutter psychisch krank ist und nichtmehr zurecht kommt etc.

Ich bin ja selbst betroffen und rudere überall nach Hilfe.

Ich habe mich aufgrunddessen extrem isoliert. Mir gehts momentan eh zu mies, aber vor dem Urteil normaler Familien, Müttern habe ich doch Angst.

Ich versuch ja nun in ein Betreutes Wohnen zu ziehen mit meinem Sohn, aber denke, dass es dann noch schlimmer wird ...

Würdet ihr eure Kinder mit Kindern von solchen Eltern spielen lassen?

Zur Info: Mein Sohn ist sehr beliebt und sensibel, schüchtern und intelligent, er ist durch seine Freunde sehr aufgeblüht. Bei ihm hängt es auch vom Umfeld ab.

Ich bin auch seeeehr verschlossen, misstrauisch, und schüchtern, blühe aber bei den richtigen Personen sehr auf.

Wir sind ordentlich gekleidet und die Wohnung ist immer tip top, trotzdem bin ich sehr krank, angstkrank und traumatisiert, irgendwie gefühlt nicht lebensfähig ... in der Schule war ich aber immer sehr gut ... nunja

Wie denkt ihr darüber?

Oder wenn eine Familie eine Familienhelferin hat?

Oder die Mutter Borderline?

lg male
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16 Antworten

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1 Antwort
Ich denke sa gibt es viele Kontextfaktoren die berücksichtigt werden müssen. Ich selbst bin Borderlinerin, aber mittlerweile komme ich damit klar und dank mehrerer Therapien, konnte ich meine Themen bearbeiten und bin stabil. Dennoch habe ich viele alte Narben, die gut sichtbar sind. Bisher habe ich noch nie erlebt, dass eine andere Muttee aufgrund dessen mich oder meinen Sohn gemieden hat. Es kommt eher darauf an, wie man auftritt. Allerdings muss ich etwas Kritik üben: Du schreibst, du hast Angst davor kritisiert und bewertet zu werden. Warum tust du dir dann jetzt diese Frage an? Das verstehe ich nicht. Außerdem ist psychisch krank ein seeeeeeehr oberflächlicher Begriff. Es gibt so viele psychische Störungen, mit so unterschiedlichen Spektren, Ausprägungen und Erscheinungsbildern. Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn mein Sohn mit Kindern spielt, dessen Mutter oder Vater psychisch krank sind, AaBER ich hätte unter Umständen ein Problem damit, wenn mein Sohn Kontakt zu den betroffenen Elternteil hat. Zum Beispiel ist es mit völlig wurscht, mit wem mein Kind in der Kita spielt, aber ich würde nicht zulassen dass mein Sohn zu einer alkoholkranken Mutter zu Besuch ist. Hat die Mutter allerdings depressive Phasen, vielleicht ein Trauma oder bestimmte Ängste, würde mich dies nicht sonderlich stören WENN ich weiss, dass sie sich im Griff hat, Verantwortung übernehmen kann und nicht heulend mit aufgeschnittenen Armen vor meinem Sohn sitzt und ihn total zujammert. Verstehst du was ich meine? Ich arbeite ja u.a. mit psychisch Kranken zusammen und da gibt es welche, denen würde ich mein Kind anvertrauen und anderen nicht. Und ganz ehrlich, mir wäre es sowas von egal, wie anderer Leute Kinder gekleidet sind, oder ob die Wohnung etwas unordentlich ist ist mir herzlich egal. Ich bringe meinem Sohn bei, nicht auf solch Äußerlichkeiten zu achten, sondern auf den Charakter. Letztendlich suchen die Kids ihre Freunde sich ab einem gewissen Alter selber aus. Dein Sohn war elf, oder!? Ich denke die "Spielzeit" ist doch eh bald vorbei und geht in die "Zusammen-abhängen-Zeit" über. Wieso machst du dir JETZT darüber Gedanken? Dein Sohn ist doch kein Kleinkind mehr und hat doch Freunde. Wo ist das Problem? Ich weiss auch nicht ob diese Frage zu deinem Muster gehört und ich dich damit nicht triggern. Ich habe ja auch schon ein wenig von dir gelesen und ich habe dir ja auch meine Meinung schon in einem anderen Thread geschrieben, daher antworte ich ehrlich. ICH persönlich, finde nicht, dass du ein Kind betreuen solltest und hätte auch Bedenken, mein Kind allein zu dir zu gehen zu lassen. Ich könnte zwar mich mit dir unterhalten und draußen treffen wäre kein Thema, aber ich hätte Angst, dass du überfordert bist mit noch mehr Kindern insbesondere mit solch Halbstarken, wie mein Sohn einer ist. Ich hätte Angst dass du zusammenbricht, wenn er sich mal nicht an eure Regeln hält
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.06.2019
2 Antwort
. und ich hätte Angst, dass du anfängst zu dissoziieren, dass du plötzlich einen Nervenzusammenbruch kriegst, nicht in der Lage bist, mich anzurufen wenn es Probleme gibt, dass mein Sohn Quatsch macht und du nicht einschreiten kannst, weil du zu große Angst hast und am Ende passiert was. Ich würde dabei sein wollen, da bin ich ehrlich. Aber ich kenne dich nicht persönlich und kann daher nicht einschätzen, wie du im realen Leben wirkst.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.06.2019
3 Antwort
Ich stimme Weidenkaetzchen nicht in allen Belangen zu, durchaus aber in sehr vielen. Es ist eine Frage des Auftretens. Ich leide an einer PTB und an Depressionen und habe zusätzlich seit über 20 Jahren eine Ess-Störung und eine Wahrnehmungsstörung. Dennoch arbeite ich in einer Management-Position und habe einen sehr guten und vor allem stabilen Freundeskreis. Ich denke, dass gerade dir es nicht gut tut, diese Frage hier zu stellen. Weil möglicherweise Antworten kommen, mit denen es dir schwer fällt, umzugehen. Wohin sollen dich die Antworten bringen? Wer überhaupt soll dich realistisch einschätzen können? Niemand kennt dich persönlich - nur von deinen Texten. Ich bin sicher, es gibt auch schöne Momente in deinem Leben, aber du hast hier - soweit ich weiß - noch nie darüber geschrieben. Somit kann sich ja niemand ein Bild machen. Um deine Frage zu beantworten, ob ich mein Kind mit dem Kind einer psychisch erkrankten Mutter spielen lassen würde: Nun ja, ich würde immer davon ausgehen, dass niemand in deiner näheren Umgebung von Borderline & Co. weiß. Wenn doch, hast du etwas falsch gemacht. Ich würde mein Kind mit deinem spielen lassen, aber ich würde mein Kind nicht bei dir übernachten lassen. Hinzu kommt, dass wenn wir uns im realen Leben begegnen würden, dann wüsste ich ja gar nicht, dass du Probleme hast. Ergo würde mein Kind mit deinem spielen. Ich schrieb es in einem deiner letzten Posts und ich schreibe es hier auch nochmal: Es bringt dich null weiter, hier solche Fragen zu stellen oder dein Leben aufzurollen. Du musst daran arbeiten mit prof. Hilfe. Man kann lernen mit den Themen umzugehen, aber man muss es auch wollen. Falls du dich fragen solltest, wie meine PTB aussieht: schwere MIsshandlung und sexueller Missbrauch in der eigenen Familie und ab dem 14. Lebensjahr zusätzlicher Missbrauch durch den Vater meiner damaligen besten Freundin. Ich leide bis heute darunter. In dem Zeitraum ist auch meine Ess-Störung entstanden. Ich war viele Jahre in Therapie und bin es immer noch. Es ist eine Lebensaufgabe, daran zu arbeiten und ich stelle mich ihr. Und genau deshalb habe ich die Möglichkeit, nicht isoliert zu leben, sondern gesellschaftsfähig zu sein. Ich wünsche dir, dass du eine geeignete Therapieform für dich und deinen Sohn findest und dass du rauskommst aus der Isolation, denn die verschlimmert letztendlich alles. Statt Fragen dieser Art zu stellen , wäre es viel hilfreicher für dich, wenn du fragst, was andere getan haben, um mit einer PTB zu leben. Oder was man sich selbst Gutes tun kann. Oder oder oder. Das bringt dich viel weiter als halbgare Meinungen von Müttern, die dich nur von ein paar Texten her kennen. Mich eingeschlossen, also meine Meinung ist auch nur halbgar. Bitte also an alle, diesen Satz wertfrei aufzunehmen.
andrea251079
andrea251079 | 13.06.2019
4 Antwort
@andrea251079 danke, das hilft mir. und toll wie du das bewältigst. Bei mir ist es ähnlich. Diese Stadt in der ich lebe verschlimmert alles. ich komm aus der Isolation nicht heraus. Deshalb das betreute Wohnen. In der Therapie komm ich nicht weiter, die musste ich heute beenden. die Chemie stimmte leider nicht. Die thera wollte andauernd emdr machen, aber ich bin viel zu instabil dafür und hätte NIEMANDEN für meinen Sohn in der Zeit . ich glaube mein Hauptproblem ist das Borderline, obwohl manche Theras sagen, ich hab es gar nicht.
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
5 Antwort
@Weidenkaetzchen versteh ich und zurzeit würde ich wirklich so agieren wie du es beschreibst. deshalb bin ich froh, dass die Kinder draußen unterwegs sind. Und ich war mal Erzieherin . das glaubt mir kein Mensch .
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
6 Antwort
@Weidenkaetzchen ja versteh ich, ich frag weil man sich hier ein Bild machen kann von verschiedenen Meinungen, aber anonym ist . Früher hab ich andauernd Kinder bei mir zum Spielen gehabt, 4-5 auf einmal. Da war ich aber auch noch verheiratet und hatte ein Auto und mehr Geld usw. heute trau ich mir das auch nichtmehr zu . Ich habe gar keine Narben . weil ich "sowas" nicht mache. aber ganz ehrlich ich bin auch eine von denen gewesen früher, die dann erstmal Abstand gehalten hat. Ebenso wegen der Kleidung oder der Wohnung . Warscheinlich liegt es an der Erziehung . Ich glaube deshalb denke ich auch, andere denken so über mich . hast du denn Hilfe im Umfeld?
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
7 Antwort
@andrea251079 was hat dir denn geholfen wegen der PTBS? außer Therapie? lg
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
8 Antwort
Ich war erst 3 Jahre in Therapie, dann lange Zeit Pause. Dann wieder 2, 5 Jahre Therapie und letzten Sommer 2 Monate in der Tagesklinik. Das war mein persönlicher Durchbruch. Ich brauchte die Gruppe, also Menschen mit gleichen oder ähnlichen Problemen und das hat mir vor Augen geführt, dass ich genauso fies zu mir bin, wie mein Stiefvater es zu mir war. Dass ich mir nie etwas gönne. Keine Auszeit, kein Eis, einfach nichts. Es war sehr hart, diesen Spiegel vorgehalten zu bekommen. Aber so konnte ich Strategien für mich entwickeln. Und die Gruppe hat mir sehr geholfen. Ich bin nicht geheilt, aber ich weiß, warum ich manchmal so bin, wie ich bin. Das innere Kind in mir weint immer noch ganz laut nach Liebe und Schutz und eines Tages werde ich es beruhigen können. Es ist schon ruhiger geworden. Tagesklinik ist nicht für jeden was, aber es gibt auch Traumatherapeuten z. B. Das nehme ich irgendwann auch in Angriff.
andrea251079
andrea251079 | 13.06.2019
9 Antwort
@andrea251079 toll :) das ist auch mein Problem ich hab mit Selbsthass zu kämpfen ganz doll.. bis zum geht nicht mehr . Meine Mutter hat viel kaputt gemacht bei mir bzw. meine Eltern, der Kontakt schadet mir, deshalb muss ich hier weg . hörst du das innere Kind wirklich weinen? Ich höre es nämlich wirklich . also von innen . das haben aber mehr Menschen als man denkt. Tagesklinik hatte ich schonmal, ist mir leider zu stressig . glg male
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
10 Antwort
weiß jemand ob man in einer normalen psychiatrie auch traumata bearbeiten kann?
Maleficent
Maleficent | 13.06.2019
11 Antwort
es kommt immer darauf an , welches Ausmaß die psychische Erkrankung hat . es gibt Erkrankungen , da lebt man an der Realität vorbei und ist eine Gefahr für Mitmenschen . wichtig ist , dass man Einsicht hat , dass man Hilfe braucht und diese auch annimmt . und daran arbeitet . Alles Gute .
130608
130608 | 13.06.2019
12 Antwort
Mir fällt auf, dass du oft betonst, dass du Erzieherin bist, gut in der Schule warst, eine schöne Wohnung hast etc. Dazu mal ein kleiner Gedankenanstoß: Dürfen nur "sozialschwache", arbeitslose, bildungsgerne Menschen krank werden? Ärzte, Psychologen, Anwälte etc können doch auch an einer körperlichen oder psychischen Erkrankung leiden bzw diese erwerben und das passiert sogar recht oft. Du hast psychische Probleme und eine Sch*** Vergangenheit. So ist es nunmal, dafür kannst du nichts und daran kannst du auch jetzt nichts mehr ändern, aber du kannst die Zukunft gestalten. Viele depressive neigen dazu immer von früher zu sprechen. Trauma würde ich dir auch nicht empfehlen, weil du zu instabil bist. Manchmal ist es gar nicht so wichtig die Vergangenheit durchzukauen, sondern an der Gegenwart zu arbeiten. Meiner Meinung nach benötigst du eine Verhaltenstherapie, um erstmal Skills zu erlernen, wie du mit Spannungszuständen, Ängsten und Dissoziation umgehen kannst. Und wie ich dir auch schon mehrfach geraten haben: Ergotherapie in einer versierten Praxis. Dabei sollte der Schwerpunkt Alltagstraining sein. Nichts mit Malen, Ton oder so, sondern schlicht Struktur geben und Techniken lernen um den Alltag besser zu bewältigen. Ich weiss und ich merke, du möchtest darüber reden und nutzt das Forum auch gerade ein wenig als Therapeutenersatz, aber das funktioniert nicht und tut dir auch nicht gut. Dir würde ich zb die Tresorübung empfehlen in der du lernst gezielt negative Erinnerungen zu isolieren und erstmal wegzupacken. Das musst du aber mit einer Therapeutin zusammen machen. Manche Kliniken bieten zwar Trauma an, aber sind nicht besonders gut und es handelt sich da eher um Massenabgertigung. Da muss man sich informieren und austauschen, welche Kliniken wirklich gut sind. Ob nun Borderline, PTBS oder Depressionen ist erstmal nicht soo wichtig. Wichtig ist wo du hin willst, was das Ziel ist und welches dein aktuelles Thema ist und das wäre meiner Meinung nach Alltagsbewältigung. Ich habe bzw brauche keine Hilfe mehr und bin auch sehr selbstständig. Ich weiss was zu meinem Krankheitsbild gehört und wie ich damit umgehen muss und umso öfter man sich auch mal stressigen Situationen stellt und diese aushält, desto eher lernt man auch sich zu entspannen. Letztendlich passiert dir ja nichts. Es sind nur Gefühle und Gedanken damit kann man lernen umzugehen. Klar, man muss sich auch nicht gleich die schwierigsten Situationen von allen raussuchen, aber zb mal jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehen. Jeden Tag, aushalten, vielleicht mit einen Diskman, ein paar Skills in der Tasche, bis die Anspannung irgendwann weniger wird. Der Kopf muss erst wieder lernen Stress auszuhalten. Irgendwann gewöhnt man sich dran, denn nach Anspannung kommt Entspannung. Nach dem Spaziergang belohnst du dich bewusst für das Geschaffte, zb mit Selbstlob, ein Stück Schokolade etc. Komm raus aus der Opferrolle.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 14.06.2019
13 Antwort
Also zu erst einmal, wenn ich mich mit anderen Müttern unterhalte, dann muss die Chemie stimmen. Und ich gehe auch nicht auf Leute zu und frage sie darüber aus, ob sie Depressionen oder etwas mit dem Jugendamt zu tun haben. Meine Kinder sind mit einem Jungen aus einer Wohngruppe befreundet, warum auch nicht? LG
teeenyMama
teeenyMama | 14.06.2019
14 Antwort
@Maleficent Ja, seit ich in der Tagesklinik war, kann ich es weinen "hören". Vorher ging das nicht, weil ich alles an Aggressionen immer gegen mich selbst gerichtet habe und zum Kind, das ich mal war, genauso ein Schwein war, wie der Stiefvater. Eine besondere "Stärke" war es, mich fertigzumachen. Für alles. Schuld war mein zweiter Vorname. In einer der Gruppentherapien haben die Teilnehmer mir gespiegelt, wie saumäßig ich eigentlich mit mir umgehe. Dass ich Grund hätte, traurig zu sein und zu weinen, statt auf mir selbst rum zu hacken. Das war quasi bahnbrechend. Erst da habe ich gemerkt, was ich mir eigentlich antue. Und dann habe ich stundenlang geheult und mein inneres Kind ganz herzlich in den Arm nehmen können. Mit ihm gemeinsam weinen und es trösten. Es ist dann immer "leiser" geworden. Heute spüre ich es noch. Vor allem in Situationen, wenn mir Bestätigung fehlt. Aber ich kann nun einordnen, was das ist und woher das kommt und das macht es so viel besser, damit umzugehen. Was genau war denn an der Tagesklinik stressig? Es gibt auch Trauma-Kliniken. Nicht viele in Deutschland und noch weniger gute . Belese dich doch mal im Internet darüber. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto eher fällt einem ein, was für eine Therapiemöglichkeit man sich am besten vorstellen kann. Fakt ist: Du kannst so nicht weitermachen. Für dich selbst nicht, aber auch für deinen Sohn geht das nicht. Bitte kümmere dich schnellstmöglich. Eine PTB wird niemals von alleine besser. Eher schlimmer. Wie ein von Karies befallener Zahn.
andrea251079
andrea251079 | 14.06.2019
15 Antwort
Also ganz direkt auf deine Frage.. klar darf meine Tochter mit Kindern psychisch erkrankter Eltern spielen. Warum auch nicht? Fällt mir kein Grund ein. Falt ist, wenn ich weiß, dass jemand schwere Depressionen hat, überlege ich mir zweimal, ob meine Tochter dorthin alleine zum Spielen darf. Ich fände es schön , dass ich weiß der Mama geht's psychisch nicht so gut, aber sie kümmert sich, für sich und ihr Kind, um Hilfe und Besserung. Dabei helfe ich auch gerne. Aber nerven würde mich tierisch, wenn jemand ständig selbst darauf rumhackt, die Krankheit immer wieder in den Vordergrund stellt und zum Mittelpunkt des Lebens macht. Hilfe suchen und in Anspruch nehmen. Aber nicht den ganze Tag ständig nur dieses Thema.
treesNstones
treesNstones | 15.06.2019
16 Antwort
@treesNstones find ich super, tolle einstellung. lg
Maleficent
Maleficent | 19.06.2019

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