⎯ Wir lieben Familie ⎯

Kind in eine Pflegefamilie geben?

Maleficent
Maleficent
16.05.2018 | 35 Antworten
Hallo liebe Mütter,

ich bin neu und habe mich eigentlich nur aus Verzweiflung hier angemeldet.

Ich habe so viele Probleme, und leide somit momentan und seit ca. 10 Jahren an Depressionen bzw. sie wechseln immer mal wieder in der Intensität und momentan habe ich mittelgradige bis schwere.

Ich bin alleinerziehend und habe außerdem eine Emotional instabile Persönlichkeitsstörung.

Die Ehe mit dem Kindsvater war schlimm. Aber ich zweifel, ob es wirklich so schlimm war oder eben nur schlimm durch meine Psyche.

Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe niemanden. Keine Freunde, keinen Job, keine familiäre Unterstützung ... ich weiß nicht mehr weiter. Für meinen Sohn, zwinge ich mich den Haushalt zu machen u.s.w aber mehr ist kaum drin.

Er tut mir so leid, dass er mit so einer kranken und kaputten Mutter aufwächst. Ich kann ihm nichts bieten, keine Struktur, keine Freizeitgestaltung, finanzielle Mittel am Existenzminimum und eine Mutter die total kaputt ist.

Ich war in einer Tagesklinik, das war leider sehr stressig und da bei mir noch körperliche Beschwerden dazu kommen, musste ich aufhören. Kann aber wiederkommen, habe keine Medikamente.

Mir wurde dort empfohlen eine Familienhilfe zu beantragen, gibt es Erfahrungen mit sowas?

Aber ich denke, bedingt durch meine Krankheit, wird es nicht viel bringen.

Ich hatte unbehandelte postnatale Depressionen und hänge bis heute drin. Ich habe keine Hoffnung mehr und weiß nicht, ob ich noch einen weiteren Tag überstehe.

Durch die Depressionen ist es mir nicht möglich zu lieben. Zurzeit ist es ganz schlimm. Ich spiele meinem Sohn dann immer etwas vor. Kpse und knuddel ihn, aber mein Herz ist kalt. Es war nicht immer so aber die Krankheit macht mich kaputt.

Deshalb denke ich, dass mein Sohn es verdient hat, beachtet und gut versorgt zu sein. Er soll ein besseres Leben haben. Obwohl ich manchmal denke, es ist leider eh schon zu spät.

Ich bin so verzweifelt.

Bitte verurteilt mich nicht, das mach ich bereits jeden Tag 24 Stunden ...

Liebe Grüße Male
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35 Antworten

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1 Antwort
Achso und falls es wirklich dazu kommen sollte. Kann man entscheiden, dass ein Kind in eine pflegefamilie kommt und nicht in ein heim und kann man sein kind besuchen, ca. 2 mal.die Woche und es dann wieder bekommen, wenn es einem gut geht? So viele Fragen . Vielen dank fürs Lesen. VG
Maleficent
Maleficent | 16.05.2018
2 Antwort
Hallo, erstmal muss ich dir sagen: ich finde es ganz toll und mutig, dass du so offen über deine Probleme redest bzw schreibst und offen für Hilfe von aussen bist. so wie du deine Angst beschreibst um dein Kind denke ich dass du sehr wohl liebe für ihn empfindest!! Bitte hol Dir und deinem Sohn ganz schnell hilfe am besten morgen früh. Du kannst zum Jugendamt gehen und dort eine Familienhilfe beantragen, auch werden sie dir wege zeigen die es dir möglich machen evtl eine stationäre Therapie zu machen und wie dein Sohn in der zeit gut betreut und gut aufgehoben sein kann. Ich weiss nicht wie es örtlich bei euch ist- evtl gibt es auch Mutter-Kind-Kliniken für psychosomatische Erkrankungen. Sollte dein Sohn in eine Pflegefamilie kommen hast du natürlich das recht ihn zu sehen, Zeit mit ihm zu verbringen und wenn du gesund bist bzw dein Zustand stabil ist auch wieder zu dir zu nehmen. Verurteile dich bitte nicht!! Sei stolz darauf, dass du den Mut hast dir Hilfe zu suchen und das Beste für deinen sohn und DIch zu wollen!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.05.2018
3 Antwort
Liebe Male, Hut ab vor Deinem Mut und Deiner Kraft, die Du doch hast trotz Deiner großen Probleme. Wenn Du Deinen Sohn nicht lieben würdest, dann würdest Du auch hier nicht um Rat fragen. Er ist Dir also nicht egal, denn dann würdest Du Dich hier nicht anmelden und überlegen, wie Du ihm helfen kannst. Du brauchst dringend Unterstützung. Mach bitte einen Termin bei profamilia oder beim Jugendamt aus. SOFORT und direkt morgen früh. Die Mitarbeiter dort werden Dir AUF JEDEN FALL helfen. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, daß Du mit Deinem Sohn in einer Mutter-Kind-Heim ziehen kannst oder etwas ähnliches. Dort könnt ihr dann zusammenbleiben und Du bekommst dann auch die nötige Hilfe die Du brauchst, bis Du bereit bist, wieder in eine eigene Wohnung zu ziehen. Erkundige Dich bitte danach. Noch ist lange nicht alles verloren. Die MA dort werden Dich auch dabei unterstützen, daß Du fachliche Hilfe von Psychologen bekommst und Du so Deine Erkrankung in den Griff bekommst. Du bist nicht alleine, glaube mir. Hol Dir Hilfe. In dem Wohnheim wirst Du schnell auch andere junge Frauen kennenlernen, die in einer ähnlichen Situation wie Du sind und mit denen Du Dich vielleicht sogar nach einer gewissen Weile anfreunden kannst. Also: Das erste was Du morgen dann machst: bei profamilia oder beim Jugendamt anrufen eine Beratung holen. Ich drück´ Dir die Daumen, daß Du bald wieder anstatt nur dunkle Wolken die Sonne strahlen siehst und Dein Sohn wieder eine fröhliche, glückliche Mama hat. Es wird zwar mit Sicherheit noch eine ganze lange Weile dauern, aber es ist nicht unmöglich. Du hast schon soviel geschafft, verzweifel bitte nicht und nimm Deine ganze restliche Kraft für Deinen kleinen Mann zusammen. Schau in seine Augen, er liebt Dich so wie Du bist!
babyemily1
babyemily1 | 16.05.2018
4 Antwort
@Sabi77 Dankeschön für deine Antwort. Ich war schonmal zu einer psychosomatischen Kur mit Kind. Leider war es sehr, sehr stressig, weil mein Sohn eine fremde Schule besuchen musste und nicht wollte usw. Und ich habe kein Auto und diese fand in einem Dorf statt es war sehr kräftezehrend. Ich denke deshalb fällt das leider raus. Ach manno, ich möchte meinen Sohn nicht alleine lassen. Meine Mutter wäre noch eine Alternative, aber sie kann auch nichts leisten, bzw. emotional ist sie nicht für meinen Sohn da bzw. kann es nicht. Ich habe schonmal mit meinem Sohn über die Situation gesprochen und er möchte zur Oma. Er könnte dann weiter die Schule besuchen. Wir wohnen erst seit 9 Monaten hier. Habe damals durch die Trennung alles verloren und mein Sohn auch. Ich kann ihm nicht schon wieder sowas antun, ich kann ihn nicht alleine lassen . Morgen geh ich zum Hausarzt, hoffentlich schaffe ich es und dann sehe ich weiter. VG
Maleficent
Maleficent | 16.05.2018
5 Antwort
@babyemily1 Dankeschön. Das ist lieb. Ich hatte auch schon immer mit dem Gedanken eines Betreuten Wohnens gespielt. In der Tagesklinik meinte man, das brauch ich nicht, aber ich reiß mich leider immer stark zusammen . Ich geh erstmal morgen zum Hausarzt und hole Antidepressiva und dann erkundige ich mich beim Jugendamt. Habe nur Angst, dass ich sen kleinen nicht wieder sehe, oder dass er einen weiteren schaden davonträgt durch das ganze hin und her. Oh man, ich habe sein Leben zerstört . : (
Maleficent
Maleficent | 16.05.2018
6 Antwort
bedingt durch Deine Krankheit , wäre es wichtig eine Familienhilfe oder eine psychologische Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen . Psychische Erkrankungen sind immer Berg - und Talfahrten . da ist es schwierig alleine rauszukommen . lass Dich beraten , was für Deinen Sohn und Dich am Besten wäre . es gibt auch Pflegefamilien , da kann man weiterhin den Kontakt zum Kind aufrecht erhalten . vielleicht wäre dies eine Alternative ? und ganz wichtig wäre für Dich , in ärztlicher Behandlung zu gehen . auch wenn es nicht immer so einfach ist . Alles Gute .
130608
130608 | 16.05.2018
7 Antwort
Du bist wirklich sehr mutig. Ich lann verstehen wie du dich fühlst. Ich war auch schon in diesem loch. Such dir hilfe und ganz wichtig nimm Medikamente die helfen wirklich. Ich habe es geschafft und brauche seit ca. 2 jahre keine mehr. Wie die anderen schon sagten pro familia und Jugendamt können dir sicher weiterhelfen aber such auch hilfe für dich beim psychologen denn nur wenn du gesund wirst klappt es auch mit deinem Sohn. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und du wirst es schaffen
Schnucki89
Schnucki89 | 17.05.2018
8 Antwort
wie alt ist dein Kind? Hast du wirklich niemanden, der sich um dein Kind kümmen würde, in der Zeit, wie Geschwister ode so? Ob es eine Pflegestelle gibt, kann dir niemand sagen, wenn kein Platz frie ist, geht er ins heim, nutz doch erst mal die Familienhilfe
eniswiss
eniswiss | 17.05.2018
9 Antwort
Versuch es bitte mit der Familienhilfe und der psychologischen Begleitung. Da gibt es in D auch eine familieninterne Begleitung. Ich kenne 2, die das haben. Psychologe mehrfach die Woche mit im Haushalt. Schaut sich alles an und gibt Tips. In beiden Fällen helfen die Familienhelfer auch bei kurzausflügen mit und ohne Mama. Damit die Kinder auch was erleben. Und die Muttis entlastet werden. Ein Versuch schadet da echt nicht. Und wenn es nicht klappt, kannst du dich immer noch weitergehend beraten lassen. Dir liegt offensichtlich sehr viel an Deinem Kind. Sonst würdest Du diesen Schritt hier nicht gehen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 17.05.2018
10 Antwort
Ich empfehle Dir eine stabilisierende feste Medikation. Ist bei dieser Erkrankung unumgänglich. Tagesklinik ist ebenfalls sehr gut und schafft definitiv Struktur im Alltag. Eine Familienhilfe wäre toll. Habe damit sehr gute Erfshrungen. Liebe Grüße!
albinotto2014
albinotto2014 | 17.05.2018
11 Antwort
Hey . soweit ich das überflogen habe, wurde schon alles wichtige gesagt. Ich finde es unglaublich mutig und stark von dir, das du hier schreibst und dich nach Möglichkeit dir Hilfe zu suchen erkundigst. Das zeigt, das du eine verantwortungsvolle Mutter bist, der das Wohl ihres Kindes am Herzen liegt. Du liebst dein Kind. Nur manchmal, wenn es einem so schlecht geht, kann man das nicht so fühlen. Da wärst du sicher nicht die einzige der es so gehen würde. Ich habe eine liebe Freundin, die nach der Geburt ihres Kindes 5 Monate in der Psychiatrie war. Postpartale Psychose. Sie hatte panische Angst, das sie irgendetwas tut was ihrem Kind schadet. Also konnte sie gar nichts tun. Sie war wie gelähmt und weinte nur noch. Sie nahm noch 4 Jahre später Medikamente, aber schaffe damit dennoch ein Studium. Heute hat sie zwei Kinder und ist eine liebevolle fürsorgliche Mutter und sehr erfolgreich im Beruf. Du siehst . es geht auch anderen so. Also such dir Hilfe . Ein Schritt nach dem anderen. DU musst jetzt erstmal wieder gesund werden und dann wirst du auch die Mutter sein können, die du sein möchtest. Ich wünsch dir alles Gute für deinen Weg.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.05.2018
12 Antwort
Hallo Male, ich kenne eine Pflegefamilie, die immer in Bereitschaft ist und das Kind nur nimmt, wenn es der Mutter sehr schlecht geht. Die Mama ist alleinerziehend, körperlich sehr krank. Am Wochenende schläft das Kind auch bei den Pflegeeltern. So hättest du trotzdem die Möglichkeit, dass dein Sohn bei dir wohnt. Ich wünsche dir alles Gute!
isi_maus
isi_maus | 17.05.2018
13 Antwort
@isi_maus Das hörts super an. Dankeschön
Maleficent
Maleficent | 17.05.2018
14 Antwort
@albinotto2014 Super, das hört sich ebenfalls viel versprechend an. Vielen Dank. Ja es gab auch bei mit Phasen in denen alles super war. Ich hoffe sie kommen wieder.
Maleficent
Maleficent | 17.05.2018
15 Antwort
Hi Du, Depression ist eine Krankheit. Du machst jetzt folgendes. Du rufst noch heute beim Jugendamt an und schilderst soweit Du es kannst, was los ist. Wenn so eine Schilderung für Dich derzeit zu belastend oder zu anstrengend ist, machst Du parallel diesen Thread hier auf und sagst denen: "Ich kann das nicht gut frei erzählen, es geht mir dafür zu schlecht. Ich lese Ihnen darum das jetzt vor." Das darf man. Du bittest um ganz dringenden Besuch des Jugenamtes bei Dir zuhause. Die kommen in solchen Situationen gewöhnlich sehr schnell vorbei. Das musst Du schaffen, geht nicht anders. Da ich selbst lange Depressionen hatte, wenn auch schon eine Weile nicht mehr, weiß ich wie schwierig es sein kann, auch nur zu sprechen. Bitte mach es auf jeden Fall, für Dein Kind. Wenn es Dir so geht wie Du beschreibst kann ich mir nicht vorstellen, warum man Dich ohne Medikamente nachause gelassen hat. Wer hat in der Zeit der Tagesklinik Deinen Sohn betreut? Das Jugendamt wird Dir möglicherweise, je nachdem was ihr besprecht, eine Familienhilfe gewähren. Du sollst denen aber besonders das mit den nicht vorhandenen Gefühlen deutlich machen. Es kann sein, dass Dein Sohn, wenn Du das beantragst, in eine Bereitschaftspflege oder Dauerpflege kommt. Dafür musst Du denen sagen, dass Du das willst und dann den entsprechenden Antrag unterschreiben. Und dann gehst Du nochmal in ein Krankenhaus. In eine psychiatrische Klinik. Zur Not gehst Du dann wenn Dein Sohn in Sicherheit ist einfach hin und weist Dich quasi selbst ein. Es ist noch nicht zu spät. Und versuche bitte, Dich nicht auch noch selbst zu verurteilen. Das gehört natürlich zu der Krankheit. Alles Gute euch.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.05.2018
16 Antwort
Hallo Male, sowas zu schreiben beweist viel Mut und stärke. Das Ganze erinnert mich an meine Kindheit ich bin mit einer alleinerziehenden depressiven Mutter aufgewachsen. Ich hab schon mit 5 Jahren den Kompletten Haushalt geschmissen, bin einkaufen gegangen und alleine in den Kindergarten gegangen. Meine Mutter lag den ganzen Tag auf dem Bett und hat nichts gemacht einfach nichts. Über Jahre hab ich das für ganz normal angesehen. Erst mit 8 hab ich realisiert, dass es nicht normal ist. Ich bin dann alleine zum Jugendamt und habe meine Situation geschildert. Wir bekamen dann eine Familienhilfe. Mit der kam ich gar nicht zurecht. Auf meinen Wunsch kam ich dann mit 9 Jahren ins Heim. Und ich muss sagen es war die schönste Zeit überhaupt in meiner Kindheit. Mit 15 bin ich dann in meine eigene Wohnung gezogen. Auch, wenn es hart klingt, deinem Sohn wird es bei einer Pflegefamilie bestimmt super gehen. Er wird dich genau so lieben wie jetzt und dir später sogar dankbar sein, dass du dich so entschieden hast. Meine Mutter hat sich damals innerhalb eines halben Jahres so stark ins positive veränder das kann man sich gar nicht vorstellen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.05.2018
17 Antwort
Schau doch mal ob du ned beim Jugendamt Hilfe bekommst es gibt sehr viele möglich keiten
Jasmin|Kissel
Jasmin|Kissel | 18.05.2018
18 Antwort
Hallo Maleficent. Ich habe gerade deinen Text gelesen und wollte dir schreiben unabhängig davon was andere geschrieben haben. Also sollte ich etwas schreiben, was andere schon geschrieben haben bitte ich um Nachsicht. =) Ich bin Erzieherin und habe eine Zeitlang in einem Heim bzw. "Kinderdorfhaus" gearbeitet. Klar ist es möglich ein Kind in eine Pflegefamilie zu geben. Jedoch würde dein Kind wahrscheinlich vorübergehend in ein Heim gegeben werden, damit eine Pflegefamilie gefunden werden kann. Wie alt ist denn dein Sohn? Denn ich denke das weiß auch jeder nicht Pädagoge ein Kind leidet mit fortgeschrittenem Alter immer mehr unter der Trennung zur leiblichen Familie. Du sagst dein Herz fühlt sich kalt an, wenn du dein Kind kuschelst, jedoch höre ich aus deiner Nachricht trotzdem mütterliche Liebe heraus. Ich kenne natürlich nicht deine Gesamtsituation, deshalb möchte ich mich mit Einschätzungen weitgehend zurück halten. Ich denke du solltest dich beim Jugendamt erkundigen, welche Hilfen man in Anspruch nehmen kann. Wenn ich mir jedoch selbst eine persönliche Meinung anmaßen darf.. Ich glaube, dass wenn du deinen Sohn in eine Pflegefamilie gibst, der Halt, den du vielleicht nicht siehst, aber den dein Kleiner die trotzdem gibt, verloren geht eventuell. Du sagtest, dass du versuchst dich für ihn gradezuhalten. Dein Sohn braucht dich und du brauchst ihn. Ich verurteile dich selbstverständlich NICHT!! Ich finde dich sehr mutig. Und ich denke jeder versteht, dass du für dein Kind nur das beste willst. LG Maria
Maria1510
Maria1510 | 18.05.2018
19 Antwort
@Maria1510 Danke liebe Maria, ich bin auch Erzieherin. :) bzw. habe die Ausbildung abgeschlossen, aber keine Berufserfahrung. Kenne mich grob mit verschiedenen Hilfen aus, allerdings nur theoretisch und nicht praktisch. So wie du es schilderst habe ich es mir auch eher gedacht. Der Weg geht meist über ein Heim oder? Und das möchte ich absolut nicht. Obwohl ich schon öfter von Pflegefamilien gehört habe, die einspringen wenn not da ist. Das ist bestimmt regional sehr unterschiedlich und da wir am A . von Deutschland leben momentan ist es wohl eher utopisch das ganze. Ich hatte auch an eine erziehungsbeistandschaft gedacht. Mich zieht es einfach nur noch mehr runter, wenn ich sehe, wie andere Kinder aufwachsen und dies mit meinem Sohn vergleiche. Er hat niemanden . nur eine kranke Mutter. Wir werden höchstwarscheinlich umziehen demnächst, dann steht ein erneuter schulwechsel an, das macht mich echt fertig . der arme kleine . Lg male
Maleficent
Maleficent | 18.05.2018
20 Antwort
@yxccvbnn Vielen dank für deine Antwort. Ging es dir dort wirklich besser? Und ging es deiner mutter besser, weil sie entlastet war? Wie ist euer Kontakt heute? Ich möchte meinen Sohn auf keinen Fall dauerhaft weggeben. Niemals. ;)
Maleficent
Maleficent | 18.05.2018
21 Antwort
@Jasmin|Kissel Ja das mach ich, ich habe nur Angst, das Sorgerecht zu verlieren. : (
Maleficent
Maleficent | 18.05.2018
22 Antwort
@schnurpsneu Ich habe Tagesklinik gemacht und trotzdem alles gemanaged . alleine ubd mein sohn konnte in den Hort gehen. Die Oberärztin und ich hatten ziemliche Schwierigkeiten und sie wollte mir am Entlassungstag nichts vetschreiben und meinte ich soll zum Hausarzt gehen. Der ist aber im Urlaub. Zum Psychiater kann ich erst wieder im august kommen. Ich hatte einen termin, konnte aber nicht hin, weil mein sohn und ich krank waren und ich kein auto habe und dieser in einer anderen Stadt ist. Alles zum heulen . : (
Maleficent
Maleficent | 18.05.2018
23 Antwort
Liebe Male, wir haben auch kein Auto und es gibt "Öffis". Hier ist es zwar manchmal ein bißchen umständlich, aber man kommt auch hier von A nach B, auch in andere Städte. Bitte versuche auf jeden Fall die ärztlichen Termine wahrzunehmen. Ich weiß, Deine Krankheit macht Dir hier oft einen Strich durch die Rechnung und es erscheint alles unmöglich. Aber gerade weil die Termine bei diesen Ärzten so rar sind, sollte man sie auf jeden Fall wahrnehmen, zur Not machst Du die Fahrt mit einem Taxi. Aber kein Auto zu haben ist kein triftiger Grund den wichtigen Termin abzusagen. Zumal: Was machst Du dann beim nächsten Termin? Dann hast Du ja wieder kein Auto und Du MUSST dahin. Und wenn der Hausarzt in Urlaub ist, dann gehst Du bitte zur Vertretung. Ja, ist nicht so dolle, aber Du brauchst ja auch Deine Medis! Da ist es dann egal, wer sie verschreibt, Hauptsache Du bekommst und nimmst sie weiterhin. Schau auch bitte vielleicht einfach mal nach ob es eine Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe gibt, der Du Dich anschließen kannst. Hier kannst Du dann möglicherweise auch neue Impulse bekommen, wo Du noch Hilfe bekommen könntest und wirst Dich vielleicht dann nicht mehr so alleine fühlen. Und melde Dich bitte umgehend bei profamilia, der Caritas oder beim JA. Dringend!! Du wirst AUF JEDEN FALL dort Unterstützung bekommen und keiner wird Dir das Sorgerecht wegnehmen, sondern sie werden Dir helfen. Warum müßt ihr umziehen? Was ist der Grund?
babyemily1
babyemily1 | 19.05.2018
24 Antwort
@babyemily1 Hier auf dem Land fährt 2 mal am tag ein bus. Meine Vergangenheit ist der grund und wir haben hier kein Internet. Wenn ich dann so lange mit dem bus unterwegs wäre, hätte ich niemanden zum aufpassen für meinen sohn . ausweglos alles . durch meine zusätzliche PTBS kann ich manchmal nicht bus fahren . In einer Woche kann ich zum arzt, dann seh ich weiter. Heute hat mein ex gesagt, er möchte nun das alleinige Sorgerecht und will mir meinen sohn entziehen. Und ich bin schon am boden. Die letzten tage waren viel besser. Aber ich habe nun Angst, wenn ich mir Hilfe hole, mein ex das gegen mich verwendet und dann ist alles zu spät. Er ist der grund warum ich in dieses loch gefallen bin unter anderem . Mein sohn und ich sind traumatisiert durch die ehe und die Tagesklinik bzw. die Oberärztin schob es mehr oder weniger immer auf meine Borderline-Störung. Als wenn ich nicht alle Tassen im Schrank hätte und der Partner ja so normal ist. Ich fühle mich alleine gelassen . mit allem. Ich hab schon eine ambulante betreuung beantragt die mich unterstützt. Die dame besorgte mir eine Küche, da ich keine hatte. Ich war happy, nun musste ich feststellen, dass sie total verschimmelt ist und ich habe starke Zwänge und dreh bald durch. Dankeschön für deine Antwort Lg maleficent
Maleficent
Maleficent | 20.05.2018
25 Antwort
Liebe Male, wenn nur 2 mal am Tag ein Bus fährt, dann fahr bitte mit dem Taxi. Ist zwar nicht ganz so billig, aber Krankenfahrten bekommt man meistens auch von der Krankenkasse bezahlt. Erkundige Dich doch mal danach. Du MUSST die Arzttermine wahrnehmen, das ist ganz wichtig. Und zur Not nimmst Du Deinen Sohn einfach mit. Das geht auch. Zur Beschäftigung unterwegs kannst Du ja für ihn vielleicht ein Buch mitnehmen oder ihm mal einen Nintendo oder eine PSP besorgen, wo er dann ein bißchen "zocken" kann und es für ihn dann nicht so langweilig ist. Und was Deinen EX betrifft: So einfach ist das mit dem Sorgerechtsentzug nicht. Wenn Du alles machst und Dir Hilfe holst ist das genau das Richtige und wird Dir auf gar keinen Fall zur Last gelegt. Im Gegenteil. Es spricht dann für Dich! Du fühlst Dich alleingelassen schreibst Du! Gerade hier wäre z.B. eine Selbsthilfegruppe sehr gut, damit Du Dich dann nicht mehr so alleine fühlst und Dich austauschen kannst. Schau mal im Internet nach, da findest Du bestimmt etwas. Mit der Küche: Wenn sie wirklich so verschimmelt ist, schau doch mal bei ebay-kleinanzeigen rein. Dort verschenken viele ihre Küchen und die sind wirklich noch top. Hier findest Du mit Sicherheit eine schöne Küche, die besser ist und Dir gefällt. Durch Deine Erkrankung siehst Du leider vieles auswegslos. Das ist aber nicht so und durch die psychologische Hilfe wirst Du dann lernen, diese Dinge positiver zu sehen. Bitte nimm ab jetzt die Termine wahr, wie ich schon schrieb zur Not mit dem Taxi.
babyemily1
babyemily1 | 21.05.2018
26 Antwort
@babyemily1 Vielen dank für deine mühe. Aber wir haben kein Geld. Wir haben 400 euro zum leben im monat. Da ist Taxi auch nicht drin. Sorry für mein gejammer. Donnerstag geh ich zum Hausarzt und dann seh ich weiter . ich mag einfach nicht mehr kämpfen. Sogar sprechen ist mir zu viel. Vielen Dank nochmal
Maleficent
Maleficent | 21.05.2018
27 Antwort
@babyemily1 Vielen dank für deine mühe. Aber wir haben kein Geld. Wir haben 400 euro zum leben im monat. Da ist Taxi auch nicht drin. Sorry für mein gejammer. Donnerstag geh ich zum Hausarzt und dann seh ich weiter . ich mag einfach nicht mehr kämpfen. Sogar sprechen ist mir zu viel. Vielen Dank nochmal
Maleficent
Maleficent | 21.05.2018
28 Antwort
@babyemily1 Vielen dank für deine mühe. Aber wir haben kein Geld. Wir haben 400 euro zum leben im monat. Da ist Taxi auch nicht drin. Sorry für mein gejammer. Donnerstag geh ich zum Hausarzt und dann seh ich weiter . ich mag einfach nicht mehr kämpfen. Sogar sprechen ist mir zu viel. Vielen Dank nochmal
Maleficent
Maleficent | 21.05.2018
29 Antwort
Das Geld für die Krankenfahrten bekommst Du von der Krankenkasse bezahlt. Erkundige Dich bitte mal danach. Das Taxi brauchst Du nicht selber zu bezahlen. Du MUSST weiterkämpfen. Du hast ein Kind, für das sich dieser Kampf lohnt. So schwer es auch fallen mag. Du brauchst Hilfe und die MUSST Du SOFORT beantragen.
babyemily1
babyemily1 | 22.05.2018
30 Antwort
@babyemily1 Dankeschön. Ja es schwankt immer bei mir, deshalb zögere ich oft. Mal ist ein Tag super und mal Katastrophe. Schade, dass mir das meine betreuerin nicht gesagt hat mit dem Taxi und der kk. Da mach ich mich morgen schlau.
Maleficent
Maleficent | 22.05.2018

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21.11.2014 | 51 Antworten

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