Mein kleiner ist doch noch zu klein für eine trotzphase, oder?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
23.08.2019 | 30 Antworten
Hallo zusammen!
Mein kleiner ist jetz knapp einundhalb und fangt plötzlich an wegen allem durchzudrehen. Er darf nicht auf den esstisch rauf klettern? Mindestens 1 std geschrei! Er darf keinen doppelten espresso? Geschrei, am Boden schmeißen usw.! Er will das ganze bad unter Wasser setzen. Darf er nicht! Stundenlang terror! Ich verzweifel schon! Ich bin eigentlich eine ruhige Person und versuche weder laut zu werden, noch handgreiflich oder sonst was. Ich versuch ihm auch immer eine Alternative anzubieten abet das interessiert ihn nicht. Zb. Wenn Papa sein espresso drinkt dann mach ich ihm kakao in der gleichen Tasse die papa hat. Er schlagt sie mir nur aus der hand. Reden mit ihm, is leider nicht wirklich möglich daher er ja noch zu klein ist. Also kann ich ihm ja nicht erklären dass das schlecht ist für ihn. Ganz oft ist es auch so dass ich Garnicht weiß warum er eigentlich durchdreht. Wir gehn schon nicht mehr einkaufen mit ihm, fahren nicht mehr auto (weil er durchdreht wenn er nicht am fahrersitz stehen und mit dem Lenkrad spielen darf) auch wenn ich ihn eine halbe Stunde machen lass was er will, reicht es ihm trotzdem nicht. Und viele Sachen kann ich ihn auch garnicht lassen. Hab ich komplett mit der Erziehung versagt? Man hört ja immer dass die trotzphase mit 3-4 kommt. Hat wer irgendwelche hilfreichen Tips? Egal was!? Lg
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1 Antwort
Das ist normal die trotzphase beginnt ab 1 jahr/1/2 Jahre Einfach weiter ruhig zu erklären, mit Konsequenzen, schmeißt er die Tasse aus der Hand, nimmst du ihm die weg und es gibt dann kein Kakao, ich würde ihm das auch nicht in eine Espresso Tasse geben, sondern schnabelbecher, da sie in dem Alter mit normalen Tassen nichts anfangen können Es kann auch sein das er es nicht möchte, sondern lieber spielen möchte Wenn er weiter schreit auch mal ignorieren
Phoebs
Phoebs | 23.08.2019
2 Antwort
Mit 3 verstärkt sich die trotzphase und kommt bei anderen Dingen vor
Phoebs
Phoebs | 23.08.2019
3 Antwort
Schön wäre es, wenn die Trotzphase erst mit vier losgehen würde. :-) Nee, er ist genau im Trotzalter jetzt drin, also alles normal. Allerdings, deine ruhige Art in Ehren, aber Konsequenz muss schon sein. Auch in dem Alter. Nicht groß erklären, kurze klare Ansagen. Er versteht es eh noch nicht in dem Alter und auf Einsicht kannst du da auch lange warten. Tassen aus der Hand schlagen etc geht nicht. Grenzen klar machen ist wichtig. Ich glaube in dem Alter kann man jetzt nicht schon davon reden, dass man als Mutzer versagt hat. Das ist eben das Alter für solche Späßchen, wie auf den Boden werfen und bocken. Wichtig ist dass er merkt, dass er nichts damit erreicht. Weder großartig Aufmerksamkeit, noch das was er will. Versucht ihn mal abzulenken oder eben zur Bewegung zu animieren, wenn er mault. Bewegung ist das beste Mittel um Wut abzubauen. Evtl habt ihr auch ein Kind, dass dann eben verstärkt Ruhe oder Nähe braucht. Nehmt ihn dann aus der Situation raus, also zb weg vom Tisch und so dass er den Espresso nicht mehr sieht. Fängt er an zu hauen, setzt ihn weg, sagt klar und bestimmt "Nein!" oder haltet zur Not seine Hände fest. Wer aggressiv wird oder laut, kann nicht in meiner Nähe bleiben, weil mir das weh tut bzw meinen Ohren das weh tut. Manche Dinge muss man einfach aussitzen. Letztendlich lernt er :"ich schreie, ich bekomme Aufmerksamkeit und Mama macht dann zb einen Kakao für mich, lässt mich länger im Auto spielen etc ... " Bei mir war es immer so, wer schreit oder frech wird, kriegt erst recht nichts. Frustrationstoleranz muss erst gelernt werden und leider manchmal auch auf die hatte Tour. Man muss das beobachten. Verfestigt sich diese geringe Frustrationstoleranz, würde ich ihn mal beim Arzt vorstellen. Manchmal können Außenstehende sowas besser beurteilen. Ich kenne euch ja nicht und kann daher ohne mal bei solchen Situtationen dabei zu sein und euch agieren zu sehen, schlecht beurteilen woran es liegt und ob das noch normale Trotzphase ist. Stundenlang so ein Drama wegen einem "Nein" ist schon heftig und sicher anstrengend für euch. Ich finde den Spruch oft sehr passend:"wo kein Publikum, da kein Theater". Was passiert, wenn ihr ihn an einen neutralen ruhigen Ort setzt? Nicht wegsperren, aber so, dass er eben nicht gerade mitten im Wohnzimmer sitzt in eurer Mitte.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 23.08.2019
4 Antwort
WIE KOMMT DAS kIND EIGENTLICH AUF DIE iDEE AM LENKRAD ZU SPIELENß
eniswiss
eniswiss | 23.08.2019
5 Antwort
Wäre das ein Träumchen, wenn die kleinen Pampersrocker erst mit 3 - 4 Jahren ihren eigenen Willen entdecken würden. -grins- Nein, liebe Priinceza, das fängt schon mit knapp 1 Jahr so langsam an. Sie merken, daß bestimmte Aktionen bestimmte Reaktionen hervorrufen. Ganz normal. Sofern dann der Willen damit durchgesetzt werden kann, wird dieses Verhalten immer öfter wiederholt. Mama und Papa reagieren ja dann so wie es von den kleinen Rabauken erwartet wird. Den ultimativen Tipp dazu gibt´s eigentlich nicht. Was helfen kann: Nicht "stundenlang" diskutieren, klare deutliche Ansagen, ihm die Sachen wegnehmen und aus der Situation herausnehmen. Wenn Du weißt, daß er z.B. Palaver macht, wenn er nichts an Lenkrad darf, nimm ihn aus dem Auto, ab in den Buggy und fertig. Auf keinen Fall darf er dann seinen Willen durch Schreien oder schlagen durchsetzen. Papa möchte seinen Espresso in Ruhe trinken? Dann muß doch Söhnchen nicht unbedingt dabei sein. Papa kann den Espresso ja in einem anderen Zimmer trinken , während Du mit dem Kleinen im Kinderzimmer spielst. Dann bekommt er es gar nicht mit und Papa kann seinen Espresso in Ruhe genießen. Schlägt er Dir eine Tasse aus der Hand, sag´in einem bestimmten Ton: "Nein, das ist böse. Das mag ich so nicht." Nimm ihm dann alles weg. Sollte er brüllen, dann lass ihn brüllen. Ich weiß, nicht einfach und zerrt an den Nerven. Aber das ist leider eine Phase, die man durchstehen muß. Beim Einkaufen: Setz ihn den Buggy, gib ihm etwas zum Spielen, lenk ihn ab. Oder setz ihn den Einkaufswagen, daß er mitgucken kann. Gib auf keinen Fall ständig nach, nur weil er durch Weinen etwas durchsetzen will. Dann setzt Du damit nämlich eine Spirale in Gang, die dann tatsächlich zum Nerventerror werden könnte. Wie gesagt, die Kleinen haben schnell raus, auf welche Knöpfe sie drücken müssen, damit Mama und Papa "spuren". Es gibt nunmal Dinge die sie noch nicht dürfen und das müssen sie notfalls auch mal durch Frust lernen. Auch das ist Erziehung. Ist zwar für alle "hartes Brot", aber geht dann leider nicht anders. Versagt hast Du auf keinen Fall. Rede Dir das bloß nicht ein. Es ist fast überall so wie bei Euch jetzt und ganz normal. Ich weiß, es ist einfach total stressig und man könnte einfach nur heulen. Aber die Zeit geht auch vorbei, glaub mir. Ich habe sie viermal durch und lebe noch. *zwinker* Laß Dich nicht unterkriegen von Eurem süßen Monster. Wenn es ganz schlimm kommt und Du brauchst eine Auszeit, nimm sie Dir. Dann lass mal Papa oder die Großeltern ran, damit Du Kraft tanken kannst.
babyemily1
babyemily1 | 23.08.2019
6 Antwort
@eniswiss Ganz einfach: Es möchte Mama bzw. Papa nachahmen. Wenn sie z.B. viel mit dem Auto fahren ist das doch wohl ganz normal, daß der Zwerg dann auch mal "ran" will. Das macht doch dann fast jedes Kind. Ich fand´s als Kind damals auch toll, oder mal bei meinem Opa auf dem Mofa bis zum Tor geschoben werden, wenn er damit einkaufen fuhr. Man fühlt sich dann ganz wie ein Großer. Es ist halt ein Spiel. Nur muß der Kleine halt lernen, daß auch das schönste Spiel auch mal ein Ende hat. Das ist oft das was am Anfang sehr schwerfällt und da hilft dann nur Konsequenz. Mehr nicht. Ohren auf Durchzug, Kind rausnehmen, fertig. Irgendwann verstehen sie es dann auch und dann hört auch das Gebrüll auf.
babyemily1
babyemily1 | 23.08.2019
7 Antwort
@babyemily Bei einem neuen Auto hat ein Kind da nicht verloren. mein Auto startet auf Knopfdruck , schon mal überlegt was da passieren kann? und dann geht das unter grob fahrlässig, weil Aufsicht verletzt
eniswiss
eniswiss | 24.08.2019
8 Antwort
@eniswiss Und woher willst du wissen, dass sie so ein Auto haben, dass auf Knipfdruck anspringt? Die meisten haben ein Auto, dass ganz normal startet, wenn man den Zündschlüssel dreht, den Gang einlegt und Gas gibt. Wenn ein 1, 5jähriger das schafft, kriegt er ein high five von mir. Meine Güte, wie kann man denn so unentspannt sein ... ? "Da Da Da Das darf nicht sein!!!!!! Das geht doch nicht!!!!!" ;-)
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 24.08.2019
9 Antwort
Meine Güte eniswiss, Du weißt doch erstens mal gar nicht was für ein Auto sie fahren. Nur weil Du so einen Wagen fährst heißt das doch nicht, daß alle anderen auch automatisch so einen Wagen fahren. Es gibt tatsächlich auch noch Autos, die sich per Zündschlüssel starten lassen. Und der Kleine wird wohl kaum alleine im Auto sitzen. Wenn die TE einen Wagen mit so einer Startautomatik fahren und die Gefahr bestehen würde, daß der kleine Mann ihn startet, würde sie höchstwahrscheinlich nicht erlauben, daß er mal vorne am Steuer spielt. Ich habe zwar zufälligerweise heute einen Bericht in der Zeitung gelesen, wo ein Achtjähriger den Automatikwagen seiner Mom gemopst hat und mit diesem auf dem Autobahn gefahren ist. Aber der Junge war 8!! Dieser hier ist anderthalb und will nur mal am Lenker drehen, mehr nicht. Das ist doch nichts Schlimmes. Er muß wie gesagt nur lernen, daß dann auch mal Schluß ist, auch wenn es noch soviel Spaß macht.
babyemily1
babyemily1 | 24.08.2019
10 Antwort
Hallo. Wir sprechen hier mal nicht von trotzphasen. Versuch mal Google zu den sog "autonomen Phasen" zu befragen. Oder den Entwicklungsschüben. Es gibt in gewissen Intervallen , solche Schübe/ Phasen. Das neuronale Netzwerk des Gehirns bildet sich weiter. Wird neu vernetzt usw. Das Kind lernt große neue Dinge. Wir zb das "Wir" plötzlich "ich" und "du" sind. Sowas verwirrt. Alles ist durcheinander. Wir müssen neu testen. Neu lernen. Neu Grenzen testen. Unsere eigene Emotionen und Reaktionen auch bei Mama und Papa heraufbeschwören und gucken, was da passiert. Lernen, dass "ich will", "ich kann", "ich mach" ja auch ganz toll sein können. Zumindest für das Kind. Es gibt also mehr als eine "Trotzphase" Liebevolle Konsequenz, Grenzen stecken und einhalten. Regeln klar definieren und natürlich auch konsequenzen walten lassen. Klettert dein Kind immer wieder auf den Tisch, kommt es runter vom Stuhl. Bockt es, setz es in sein Zimmer oder Flur und lass es erstmal ausbocken usw. Wichtig ist :nicht täglich Aktion und Konsequenz Wechseln. Durchalten und zur Not mal ins eigene Schlafzimmer und ins Kissen schreien ;)
xxWillowXx
xxWillowXx | 24.08.2019
11 Antwort
@Phoebs Wieso kann man mit 18 Monaten nicht aus einer normalen Tasse trinken? Können manche Kinder durchaus. Meiner zb auch. Auch Löffel nutzen war damals kein Problem.
xxWillowXx
xxWillowXx | 24.08.2019
12 Antwort
warum hängt man sich wegen einem Satz wegen Auto auf ? ... spielt doch keine Rolle , was für ein Auto sie haben ... ob mit oder ohne Knopf ... Fakt ist , dass viele Unfälle aufgrund Unvorsichtigkeit und Nachgiebigkeit der Eltern basieren ... als Eltern sollte man Grenzen nach Priorität setzen ... d.h wenn Gefahr für Dein Kind besteht , muss man konsequent reagieren ... immer wieder aus der Situation rausnehmen ... z. B Steckdosen , kochendes Wasser , auf die Straße rennen , tiefes Gewässer ... usw ... wenn es mal um eine Süßigkeit geht , da kann man auch mal ein Auge zudrücken ... Kinder müssen sich ja auch mal durchsetzen lernen ... das was Dir wichtig ist , da setze Du Dich durch ... und bei ... für Dich ... nicht so wichtigen Dinge , darf er sich durchsetzen ... das ist für später auch wichtig ... und wenn Du Dich nach 18 Monaten schon fragst , ob Deine Erziehung versagt hat , dann warte mal ab , was noch alles kommt ... besser wird es nicht , nur anderst ... manche Situationen kann man auch vermeiden ..bezw. man darf es sich auch mal einfach machen ... dann geht man halt einkaufen , wenn der Papa zuhause ist..Du kannst ihn auch mal den `` Espresso `` probieren lassen ... einfach so machen , als würde der Papa einen Espresso machen und unauffällig etwas anderes in die Tasse machen, ihm zu probieren geben ... den Kakao oder vielleicht etwas , was ihm nicht so schmeckt ? ... oder ein hungrig , müdes Kind ist meist unleidig, da mal zuhause bleiben und erst Essen geben oder schlafen legen ... usw ... da muss man halt durchprobieren was für die Familie passt ... und irgendwann ist diese Phase vorbei und dann kommt die Nächste ... die mit den älteren Kindern haben das schon hinter sich ... in der Pubertät legen sie dann noch mal los..da kommt der Abnabelungsprozess und man meint hin und wieder , es geht wieder rückwärts ... nicht immer einfach ... Alles Gute..
130608
130608 | 24.08.2019
13 Antwort
@130608 Ich verstehe schon was du meinst mit unvorsichtigen Eltern aber ich möchte trotzdem dazu sagen dass das natürlich nicht zu 100% so gemeint war mit der Aussage: hab ich komplett mit der Erziehung versagt! Also ganz so eine schlechte Mutter bin ich dann auch nicht dass ich mein kind in eine dermaßen gefährliche situation bringen würde, nur um meine ruhe zu haben!? Mir ist schon klar dass ich nach 18 Monaten noch nicht komplett mit der Erziehung versagt habe und mir ist auch klar dass da noch ganz andere Zeiten kommen werden. Trotzdem danke! Es war einfach eine daher gesagte Aussage die eher scherzhaft gemeint war. Warum hängt man sich wegen so einem satz so auf :) nicht böse gemeint! Dein Kommentar ist nur ein bisschen schroff rüber gekommen schon vom ersten satz an aber so ist das nunmal wenn nan nur liest und den Tonfall und die mimik nicht dabei hat. Kann natürlich auch sein dass das nur ich so empfinde. Ich wollte einfach nur tips von mamis die das vil gleich oder ähnlich erlebt haben. Natürlich ist jedes Kind anders aber vil gibt es ja etwas was ich noch nicht versucht habe ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2019
14 Antwort
@xxwillowxx So hab ich das noch garnicht gesehen. Daher ich bis jetzt noch keine schübe usw. Bei ihm wirklich mitbekommen habe, hatte ich so garnicht gedacht. Das kann natürlich auch sein. Man weiß ja leider manchmal nicht so genau was die kleinen haben wenn sie sich selbst noch nicht artikulieren können. Aber natürlich ist es jetzt gerade ein alter wo er sehr viel, in kurzer Zeit gelernt hat und das muss das Gehirn aucg erst verarbeiten. Danke für diesen Denkanstoß. Manchmal ist man eben so fixiert auf ein geläufiges Wort. Ich habe schon versucht ihn ins Zimmer zu bringen aber leider bringt es nicht wirklich was. Ich hab auch schon den Tipp bekommen ihn ins Zimmer oder ins Bett zu stecken und die Tür zu zu machen aber das möchte ich garnicht probieren. Ich will ihm nicht das Gefühl geben dass er nicht willkommen ist. Hört sich komisch an aber ich hoffe di weißt was ich meine. Er soll halt wissen dass er immer kommen kann. Ich glaube auch garnicht dass er das absichtlich macht. Er wird, denke ich, einfach von seinen Gefühlen übermannt. Ich mach mir aber eben Sorgen wenn er sich nicht beruhigen kann denn immerhin ist das für ihn auch nicht gut. Man kann sich vorstellen wie so ein kleiner Spatz aussieht nach 1 Std durchgehend schreien. Das ist meine größte Sorge. Egal was ich tu, ich mache es nur schlimmer kommt mir vor. Wenn ich ihn aber in sein Zimmer bringe und er quasi seine Ruhe hat, schafft er es trotzdem nicht sich zu beruhigen. Natürlich ist es als Mutter nicht schön anzusehen wenn das kind hochrot, durchgeschwitzt schreit und sich schon verkutzt vor lauter schreien. Das zerreißt mir das Herz. Aber manche Sachen gehn nunmal nicht und da bin ich auch konsequent. Ich hab auch versucht ihn zu hoppern aber das will er gleich gar nicht. Ist wohl gerade aich für ihn nicht leicht. Danke aber jedenfalls für dein Kommentar. Hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich werde auf jeden Fall weiterhin konsequent bleiben bei Sachen die einfach nicht gehn aber trotzdem liebevoll und ruhig zeigen dass es vil auch anders geht. Lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2019
15 Antwort
@babyemily1 Ich bin vollkommen deiner Meinung. Aber das bin ich bei dir ja schon gewohnt. Und naja ich hab halt davon geträumt dass es erst mit 4 Jahren so weit ist. Der Traum wurde aber ganz schnell zerstört : du hast ja vollkommen Recht. Die kleinen merken schon schnell wie sie uns lenken können. Dass es da Sachen gibt bei denen wir nicht so hüpfen wie sie wollen ist wohl schwer zu lernen. Abgesehen von der Tatsache dass es natürlich anstrengend ist mache ich mir aber schlichtweg auch Sorgen um den kleinen. Er kann sich einfach nicht beruhigen und ich will mir nicht vorstellen wie das ist wenn ich eine Stunde schreien müsste. Ich hätte wahrscheinlich den ganzen Tag Halsweh und das ist ja auch sehr anstrengend für so einen kleinen Körper. Mach ich mir da zu viel sorgen? Ich hab schon öfter lernen müssen dass der kleine vielmehr verträgt als ich gedacht hab aber es ist einfach wirklich nicht schön do hilflos zu sein wenn er schreit und schon komplett nass vor Schweiß ist und hustet. War das bei deinen Kids auch so schlimm?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2019
16 Antwort
@eniswiss Der kleine hat sich das natürlich beim Papa abgeschaut. Er will eben nicht immer hinten sitzen während Papa vorne mit dem coolen Lenkrad "spielen" darf. Sobald wir aussteigen läuft er zur Fahrertür und will rein. Wir haben übrigens kein Auto mit Knopfdruck und auch kein automatik. Sowieso ist natürlich kein Schlüssel drinnen. Ich würde nie mein Kind mit Schlüssel im Zündschloss, im Auto lassen und dann noch unbeaufsichtigt!? Wenn dann ist kein Schlüssel drinnen und die Tür ist offen und ich steh in der offenen Tür und er steht6sm sitz und macht brum, brum. Finde ich jetzt nicht so tragisch. Aber das ist auch garnicht das thema. Es geht ja nicht nur ums Auto sondern generell um seine ausraster und die Tatsache dass er sich nicht beruhigen lässt. Es ist oft schon wegen Kleinigkeiten. Manchmal weiß ich gar nicht wegen was er gerade durchdreht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2019
17 Antwort
Natürlich haben unsere auch mal geschrieen, bis sie rot im Gesicht waren. War auch oft dann echt heftig und man kommt dann an den Rand seiner Kraft und ist dann - gerade beim ersten Kind - ziemlich verzweifelt, was man da noch machen kann. Meistens bleibt dann einfach nur Austesten, wie man die kleinen Vulkane wieder beruhigen kann. Da ja jedes Kind anders ist, kann man - wie Du es jetzt machst - einfach nur mal rumhören was andere Mamas in diesen Situationen gemacht haben und dann eben ausprobieren, ob das eigene Kind "drauf anspringt". Bei dem einen Kind hilft es, beruhigende Musik anzumachen, bei dem anderen es in sein Zimmer zu bringen und "ausbocken" zu lassen, bei dem nächsten Kind ist es gut, es mit leiser Ansprache zu beruhigen oder es abzulenken. Wie gesagt den "ultimativen Tipp" gibt es da leider nicht. Sollte es wirklich überhand nehmen und Du merkst, daß es gar nicht mehr gehen sollte sprich ruhig mal Euren KiA auf das Problem an. Auch da kann man - bei guten KiÄ - oft gute Informationen bekommen, was man machen kann. Oder eben schauen, wie man manche Situationen von vorneherein entschärfen kann. Zum Beispiel wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid: falls Du nicht fahren solltest, setz Dich hinten bei Eurem Zwerg hin, lenk ihn mit Spielen bis zum Zielort ab. Dann SOFORT aussteigen und ihn aus dem Auto nehmen. Gar nicht erst nach vorne ans Steuer lassen. Wenn er abgelenkt ist kommt er dann ja auch gar nicht auf den Gedanken. Genauso mit "Papa´s Espresso": Ablenken, so daß er gar nicht mitbekommt, daß Papa seinen Kaffee trinkt. Mit dem Badezimmer: Wenn er baden soll: Steig doch mit ihm gemeinsam in die Wanne und spielt dann zusammen. Dann hast es so ziemlich unter Kontrolle und es wird vielleicht nicht ganz so wild als wenn er alleine drinsitzt. Einfach mal ausprobieren. Thema Esstisch raufklettern. Da ganz konsequent bleiben. Notfalls auch die Stühle wegräumen, so daß er gar nicht erst raufklettern kann. Schiebt er einen Stuhl dorthin, den Stuhl wegnehmen und deutlich sagen: "Nein. Kein Spielzeug." Hol ihn dann weg. Brüllt er dann, lass ihn eben brüllen. Ja, ziemlich stressig, das glaube ich Dir gerne. Ich habe das "Theater" mit unserem Großen damals bei einer Schublade vom Wohnzimmerschrank gehabt. Diese zog sich am Ende immer ein Stück alleine zu. Gefühlt tausendmal habe ich ihn da weggeholt. Immer wieder und wieder. Irgendwann hatte ich es dann mal nicht mitbekommen und er hat sich dann die Finger dort eingeklemmt. Danach war Ruhe mit der Schublade. Leider helfen bei manchen Dingen auch nur "schmerzhafte" Erfahrungen. Was nicht heißen soll, daß sich Dein Kleiner jetzt ruhig wehtun soll. Aber auch so lernen die Kleinen oft nur aus Erfahrung, so hart es auch klingen mag. Es ist echt schwer und man braucht einen langen Atem und gute Nerven.
babyemily1
babyemily1 | 25.08.2019
18 Antwort
Priinceza.. warum hängt man sich mit an dem Satz wegen dem Auto auf ... das war gar nicht auf Dich wegen Erziehungversagen bezogen , sondern dass unten in den Antworten wegen dem Auto rum diskutiert wird ... wie ein Kind reagiert , liegt auch an seinem Temperament ... beruhigen oder ablenken lassen sich nicht alle ... das kann 10 , manchmal auch 20 Minuten gehen ... es gibt auch Kinder , die schreien bis zum erbrechen ... da brauchst Du nicht mit Angst und Übersorge reagieren ... dann hustet er halt und ist verschwitzt ... und sorry , wenn es für Dich schroff rüber kam ... das war nicht meine Absicht ... ich bin halt auch eher realistisch ... ... ich versteh das schon , dass man sich über alles Gedanken macht , ob man alles richtig macht ... jede Mama hat sich das schon gefragt ... in keiner Familie läuft es rund ... auch wir Eltern machen da unsere Erfahrungen , stoßen an Grenzen oder brauchen Hilfe von außen ...
130608
130608 | 25.08.2019
19 Antwort
Xwilowx Wenn er es nicht annimmt, ist es besser Und er ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener Es gibt nicht ohne Grund Kinder tassen
Phoebs
Phoebs | 25.08.2019
20 Antwort
?????? Es wurde doch gar nicht rumdiskutiert, @130608. Ich . Und sie ging einfach davon aus, daß nur weil ihr Auto so eine Startautomatik hat, daß es dann wohl bei jedem so ist. Auch das fand ich eben nicht in Ordnung. Genauso wie sie schrieb, daß sowas dann unter Aufsichtsverletzung fällt. Die TE lässt den Zwerg doch nicht alleine im Auto. Klar, man sollte manchmal eniswiss einfach ignorieren. *zwinker* Aber da war doch keine Diskussion. Also das sieht dann bei mir echt anders aus. -grins- Alles gut. Aber ich gebe Dir recht, daß die TE sich da ein dickeres Fell zulegen sollte, wenn sie nicht irgendwann nervlich am Ende sein möchte. Natürlich macht man sich gerade beim ersten Kind Sorgen, wenn das Theater losgeht mit dem Willen durchsetzen und weiß dann oft nicht was man machen soll. Viele Kids haben ja auch durchaus "gute Luft" und können echt lange "durchalten" mit ihrem Gebrüll. Mit dem Erbrechen hat unser Sohn es eine Zeitlang auch mal probiert. Er hat es tatsächlich geschafft, mit purem Willen sich zu erbrechen. Dann gab es eben "eklig" schmeckenden Kamillen- oder Kräutertee, trockenen Toast, keine Süßigkeiten, es ging ab ins Bett und kein Fernsehen oder ähnliches. Er lernte dann schnell, daß sowas keinen Sinn hat und hörte damit auf. Du siehst liebe Priinceza, so hat jedes Kind seine Eigenarten und versucht auf seine Weise, seinen Willen durchzusetzen. Wie gesagt, da hilft nur probieren, was bei Deinem Querkopf helfen könnte.
babyemily1
babyemily1 | 25.08.2019

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