Mein Kind ist beschränkt…

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
15.11.2011 | 37 Antworten
…und viele andere Kinder übrigens auch!

Wir hatten eine neue Mami in unsere Krabbelgruppe aufgenommen, die jetzt auch das erste Mal bei einem Treffen dabei war und endlich bei uns anderen Muttis für Aufklärung sorgte.

Unsere Kinder sind alle in etwa demselben Alter, nämlich 17 – 18 Monate.

Wir unterhielten uns über die Schlafgewohnheiten unserer Kinder. Mein Sohn und die anderen Minis sind friedliche Schläfer und eine Mutter sagte: viel schlafen macht schlau.
Die neue Mami in unserem Kreis: HAHA, wer nicht viel Schlaf braucht, ist intelligent. SIE (und zeigt auf ihr Kind) ist eine sehr unruhige Schläferin, braucht kaum Mittagsschlaf, wenn sie überhaupt welchen macht, und nachts wird sie laufend wach und ist ab 5 Uhr morgens wieder munter!
Aha…

Die Kleinen spielten schön miteinander und ich erzählte, dass mein Sohn ständig fröhlich ist und immer lacht.
Die nächste ´Fach´-Info von der neuen Mami: ich habe vor kurzem einen Expertenbericht gelesen. Darin wurde erklärt, dass die Menschen, die viel lachen weniger intelligent sind als die Menschen, die weniger lachen. SIE lacht nicht viel.
Aha…

Wir unterhielten uns weiter. Nächstes Thema: die Zähnchen.
Die Kinder haben unterschiedliche Anzahl an Zähnchen, die Tochter der neuen Mami war das Schlusslicht mit der Zähnchenanzahl, was ja eigentlich völlig wurscht ist, aber die Gute konnte nicht anders: wer seine Zähnchen später bekommt, hat am Ende die viel besseren Zähne als diejenigen die so schnell und einfach ihre Zähne bekommen.
Aha…

Die kleine Maus der neuen Mami spricht übrigens bereits in 3 Wortsätzen. Und da die anderen Kinder noch nicht so zungenfertig sind und auch nicht den blauen Ball holen können, wenn Mama sagt: hol den blauen Ball, sind die anderen Kinder schlichtweg begriffsstutzig.

Die Tatsache, dass unsere Kinder noch nicht mit 10 Monaten laufen konnten und noch nicht eigenständig Türen öffnen und schließen können, bestätigt natürlich die debilen Züge unserer Kinder.

Aber die armen Kleinen können nichts dafür – es ist die Schuld von uns Müttern, die einfach zu ungebildet und kenntnisbedürftig sind, um unsere Kinder angemessen zu fördern.

Gut, dass uns endlich mal eine Mutter Bescheid gesagt hat!
Das soll sich die Mutter, deren Sohn der kleinste, obwohl nicht jüngste, ist, mal hinter die Ohren schreiben! Die richtige Förderung lässt den Bengel bestimmt endlich wachsen.
Und die Mama, dessen Tochter noch wenige Haare ihr eigen nennen kann, sollte sich auch mal am Riemen reißen und jeden Tag mit ihrer Tochter Haarewachsen üben!
(verwirrt)

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die Gute das erste und das LETZTE Mal bei uns war!
(ohrenzuhalt)
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