Entscheidung für oder gegen Organspende erzwingen?

Plumps2010
Plumps2010
30.01.2011 | 14 Antworten
Sicher habt ihr es auch in der Presse gehört, dass derzeit diskutiert wird, uns zur Entscheidung für oder gegen die Organspende zu "zwingen oder nötigen" und dass Ideen im Raum stehen, diese Entscheidung auf dem Perso zu vermerken. (oder auf der Krankenkarte)
Was haltet ihr davon? Ich finde persönlich, dass es ein enormer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen wäre. Und das dass dann noch für jeden ersichtlich auf dem Perso stehen soll?
Tatsache ist, dass immer noch zu viele Menschen auf ein passendes Organ warten müssen und einige davon diese Zeit nicht haben. Aber kann so eine wichtige Entscheidung erzwungen werden und was, wenn man seine Meinung im Laufe des Lebens ändert ?!?
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1 Antwort
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Wenn es auf dem Perso vermerkt wird, kann man es sicher auch widerrufen. Abgesehen davon wird eher darüber diskutiert, ob man die Organe spendet, sofern die Verwandten nichts dagegen haben. Ich denke, dass da nichts dagegen spricht. Ich habe einen Organspendeausweis.
Noobsy
Noobsy | 30.01.2011
2 Antwort
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Naja man kann sich ja für oder gegen die Organspende entscheiden, also von daher finde ich es jetzt nicht so schlimm. Man muss den Perso ja auch immer wieder neu machen lassen und kann da bestimmt auch sowas wieder ändern. Ich finde es eigentlich besser, wenn sich jeder entscheiden muss. Ich z.B. werde keine Organe spenden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2011
3 Antwort
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Hab zwar von dem nichts mitbekommen aber finds nicht in Ordnung solch eine Entscheidung zu erzwingen.Ich hab einen Organspendeausweis aber denn hab ich freiwillig gemacht und das sollte auch so bleiben.Da man ja über sonst nichts mehr entscheiden darf und alles Geld kostet sollte doch wenigstens der eigene Körper davon verschohnt bleiben.
queenilly
queenilly | 30.01.2011
4 Antwort
Du kannst dem jederzeit schriftlich widersprechen, wenn das durchkommen sollte ...
... und somit sind die Persönlichkeitsrechte gewährleistet LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 30.01.2011
5 Antwort
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Achso, zwingen kann man niemanden zu einer Organspende. Nötigen auch nicht!
Noobsy
Noobsy | 30.01.2011
6 Antwort
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ist halt ein kreuzchen mehr oder weniger beim antrag auf den neuen perso, mal ganz zu schweigen davon, dass die frage doch sowieso gestellt wird wenn man den löffel weglegt, mit der perso version beantwortest du sie wenigstens selbst. ich möchte keinen meiner verwandten vor die entscheidung stellen ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2011
7 Antwort
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ich bin u.a. auch in der internationalen Knochenmarkspenderdatei vermerkt...dies war meine freie Entscheidung, welche ich bereits lange vor meinem 18. Lebensjahr getroffen habe und dies bei meiner ersten Blutspende mit 18 J. unterschrieben habe...aber auch dies war meine freie Entscheidung ohne jeglichen Druck dahinter und ich finde, dass es bei solchen Dingen auch dabei bleiben sollte
Plumps2010
Plumps2010 | 30.01.2011
8 Antwort
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.spätestens dann wenn du selbst ein organ benötigst, wärst du froh drüber wenn es das gäbe und dir damit das Leben gerettet werden würde. Ich denke bei sowas, wäre es nur gerecht. Wenn ich Tod bin, was will ich noch mit meinen Organen? Dann wäre doch der Gedanke daran das ich jem. durch meinen Tod ein neues Leben schenken kann, ein guter Gedanke. Und die Aussage, "heute ist ein guter Tag zum Sterben" würde richtig passen.
MeGi2007
MeGi2007 | 30.01.2011
9 Antwort
@Plumps2010
Bleibt es doch ... jeder ist freiwilliger Spender es seidenn er widersprich diesem schriftlich ... es ist das Selbe wie bisher nur andersrum. Hintergrund der ganzen Überlegung: mehr potenzielle Spender und vorallem Kostenersparrnis. Es ist preiswerter sowas auf nem Perso zu verbuchen bei Neuausstellung als ständig die schwindenen Spenderanträge auszustellen ... ich finde es OK so und werd mir überlegen, ob ich einen Widerspruch einlege oder nicht .... mach ich aber erst, wenns soweit ist LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 30.01.2011
10 Antwort
man könnte es
aber auch andersrum auslegen und sagen wird mal zeit, dass sich da alle nen kopf drum machen ? die halten dir ja nicht die knarre an den kopf und brüllen dich an SAG ES JETZT SAG ES LAUT ! man muss es sich dann halt mal überlegen und ne meinung zu was haben... ich schätze das kriegen wir alle schon...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2011
11 Antwort
...
Ahja und durch diesen "Zwang" müssen sich alle Menschen damit auseinandersetzen und wahrscheinlich wird dann mehr Leben gerettet, weil mehr Menschen sich für eine Organspende entscheiden, die sich bis jetzt vielleicht gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2011
12 Antwort
Ich
denke, man darf so eine Entscheidung nicht auf diesem Wege erzwingen. Das ist ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, meine ich. Allerdings finde ich es genauso engstirnig, dass sich so wenige Menschen darüber Gedanken machen, was mit ihren Organen passiert, wenn sie wider Erwarten sterben sollten. Das ist egoistisch, auch wenn sich das krass anhört, wenn man das so sagt. Ich habe seit Jahren einen Organspenderausweis. Die Dinger liegen in beinahe jeder Arztpraxis rum, da kann sich auch keiner rausreden. Aber auch, wenn ich finde, dass man so eine Entscheidung nicht erzwingen kann, bin ich dennoch der Meinung, dass jemand, der nicht bereit ist, nach seinem Tod Organe zu spenden, auch kein Recht haben sollte, selber eins zu empfangen, wenn er eins braucht. Ich weiß, das klingt hart, aber es ist auf der anderen Seite nur gerecht, oder nicht? Nehmen, aber nicht bereit sein zu geben? Das findet man in anderen Lebensbereichen doch auch verachtenswert, oder?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2011
13 Antwort
hallo
also zwingen auf keinen fall bin ich total da gegen! Ich habe da schon oft drüber nach gedacht, ich persönlich wäre schon bereit unter bestimmten vorraussetzungen die man sich net aussuchen kann zu spenden, bsp. es wäre was mit meinem kind, so viele kleine kinder brauchen ne herzspende, würde ich machen aber wäre an bedinungen geknüpft. leider kann man da net mitreden, aber zwingen auf keinen fall is doch ne sauerei! da kommen die nicht mit durch>1
Sunny6554
Sunny6554 | 30.01.2011
14 Antwort
...
ich persönlich habe kein problem damit meine organe zu spenden was will ich denn damit wenn ich tod bin. aber wenn ich so darüber nachdenke habe ich ein problem damit wenn z.b. bei meinen eltern oder bei anderen engen verwanten bei der beerdigung irgendwann dann aufeinmal die hälfte fehlt
janag27184
janag27184 | 30.01.2011

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