Spielen auf dem Friedhof

Solo-Mami
Solo-Mami
28.08.2009 | 42 Antworten

Ich hole gleich meine Jüngste aus der Kita ab und dann gehts ab in den Friedhofspark .. dort liegt unter anderem Heinrich Roller (1839-1916), Erfinder eines Stenografiesystems.

Zwischen den gepflegten Gräbern liegen junge Familien, es werden Kindergeburtstage ausgerichtet und auch der eine oder andere Künstler/Maler ist dort anzutreffen.

Am Ende des Friedhofes ist ein kleiner süßer Spielplatz mit Wasserpumpe, Schaukel und Wipptieren



Was haltet Ihr davon?
Eine Begegnungsstätte zwischen Leben und Tod oder einfach nur geschmacklos ?

LG (wink)
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42 Antwort
@Maike79
das hab ich früher auch gemacht ..... die Gräber, die gepflegt waren haben wir in Ruhe gemacht. Aber diejenigen, die verwachsen waren ... nun, wir haben uns auch Blumen von Nachbargräbern "ausgeborgt". Immer nur 1-3 Blümchen von jedem Grab, so dass es nicht auffiel, die haben wir dann auf das ohne Blumen gestellt LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009
41 Antwort
Meine Meinung....
Es ist mehr als Geschmacklos, mir fehlen gerade die Worte Wer die Ruhe der Toten stört...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2009
40 Antwort
@wassermann73
Das stimmt, aber der Tod gehört, so traurig und schlimm es für die Zurückgebliebenen ist, zum Leben dazu. Ich bin jetzt weg, bis später.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 28.08.2009
39 Antwort
Sowas direkt in der Art kenn ich nicht,
allerdings grenzen in Hagen mehrere Spielplätze an einen Friedhof. Dadurch habe ich auch als Kind früh gelernt, mit dem Tod umzugehen. Wir Kinder sind sogar alleine auf den Friedhof gegangen, haben uns Gräber ausgesucht, die für uns vernachlässigt aussahen und haben Blümchen gepflückt und dort abgelegt. Aber alles in Ruhe und gewissenhaft. Kann mich noch an eine Omi erinnern, die uns dabei "erwischt" hat, wie wir Blumen auf das Grab von ihrem Mann gelegt haben. Da war sie echt gerührt und beeindruckt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2009
38 Antwort
@Chrissi1410
also daß mit dem Brautstrauß auf`s Grab stellen das ist bei uns ein Brauch. Einerseits möchte man Ihn ja gerne als Andenken daheim haben andererseits soll der Versorbene auch was davon haben. Oder so ähnlich keine Ahnung wie ich es anders ausdrücken soll. Es ist alles wenn man geliebte Menschen von heute auf morgen verliert.
wassermann73
wassermann73 | 28.08.2009
37 Antwort
@wassermann73
Das ist ja ein schönes Ritual und ich denke, dadurch bekommt er einen Bezug zu den Großeltern. Bei uns liegen die Gräber weit auseinander, das was am nächsten ist ca. 12 km, das weiteste ca. 40km, deshalb sind wir nicht ganz so oft da. Aber an Geburtstagen, Todestagen stellen wir natürlich was hin. Eine Freundin von mir, deren Vater tot ist, hat ihren Brautstrauss als sie geheiratet hat, aufs Grab gestellt. So ist er auf eine Art auch auf der Hochzeit gewesen. Ich fand das eine ganz tolle, wunderschöne, aber auch traurige Idee.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 28.08.2009
36 Antwort
mein
kleiner hat auch beide leider nicht gekannt. Blumen bringen wir auch jede Woche auf die Gräber. Da ist mein kleiner immer ganz stolz weil er die Blumen tragen darf und er seine eigene Gießkanne dabei hat zum Gießen. Er braucht einfach noch um da zu Verstehen.
wassermann73
wassermann73 | 28.08.2009
35 Antwort
@wassermann73
Bei Consti ist es ja so, daß 3 von 4 Großeltern nicht mehr leben, und die 3, die schon tot sind, hat er auch nie kennengelernt. Aber die eine Oma, die noch da ist, kümmert sich super um ihn, da haben wir wirklich großes Glück. Ich glaube, Kinder bis zu einem gewissen Alter nehmen Dinge, die man ihnen erklärt, einfach als gegeben hin. Sie hören zwar die Worte, verstehen aber den Sinn nicht. Consti weiß auch, woran seine Großeltern gestorben sind, aber unter den Krankheiten kann er sich natürlich nichts vorstellen. Aber er freut sich auf seine Art, wenn wir zum Friedhof gehen und den Großeltern Blümchen bringen. Ich glaube auch, es ist für ein Kind ein Unterschied, ob er denjenigen, der da unter der Erde liegt, gekannt hat oder nicht. Wenn ein Kind den Toten gekannt hat, ist es wahrscheinlich greifbarer und anders verständlich als in Constis Fall. Und das Verständnis hängt natürlich auch sehr vom Alter ab.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 28.08.2009
34 Antwort
@Chrisse1410
mein Papa und meine Oma sind leider auch schon gestorben und mein Sohn geht auch mit am Friedhof. Ich erkläre Ihm dann immer daß Opa und Ur-Oma schlafen. Ist gar nicht so einfach weil er trotzdem der Meinung ist daß man schlafende Leute sehen kann. Aber ich denke mal er braucht wirklich noch zeit um das zu Verstehen.
wassermann73
wassermann73 | 28.08.2009
33 Antwort
ich finde das nicht schlimm
derTod gehört zum Leben dazu. Auch wenn sich Kinder in Lias Alter noch nichts unter "totsein" vorstellen können, ist es wichtig, daß sie wissen, daß ein Friedhof ein Ort ist, vor dem man keine Angst haben oder sich gruseln muß. Meine Schwiegermutter hat Consti schon oft mit auf den Friedhof genommen, wenn er da war und sie am Grab ihres verstorbenen Mannes ist. Consti weiß, daß da der Opa liegt, und er geht da ganz selbstverständlich mit um. Nur sollten Kinder auch lernen, daß man nicht zwischen den Gräbern rumrennt und krach macht, denn ein Friedhof ist ein Ort der Ruhe und der Trauer, aber ich glaube, das verstehen Kinder erst ab dem Grundschulalter. Ich finde das mit dem Friedhofspielplatz eine tolle Idee. Geh weiterhin mit Deinen Kindern dahin.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 28.08.2009
32 Antwort
@Jessy
Es ist ja ein Friedhof, nur dass heute keiner mehr dort beerdigt wird ... und tot ist tot. Egal wie lang das her ist Es ist ein schöner Ort und ich werd einfach mal Bilder machen heute ... mit und ohne Gräber :O) So, jetzt fahre ich los
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009
31 Antwort
Jaaa
ein gedenkfriedhof ist schon was anderes als ein "normaler" friedhof;) Aber so wie du das schilderst klingt es nach einem sehr friedlichen ort;)
Jessy
Jessy | 28.08.2009
30 Antwort
@Jessy
Wie ich dazu stehe? Nun, ich denke recht offen, sonst würde ich den Platz wahrscheinlich meiden. Vom Alter her sind dort Kinder von 0 bis ca 5-7 Jahre. Kein Kind ist dort alleine unterwegs, die Eltern sind immer dabei. Und auch Erwachsene ohne Kinder, die einfach nur auf der Wiese im Schatten einer Statur liegen und lesen... ich hab den Friedhofspark damals nur zufällig gefunden ... da war meine Älteste glaub ich 3 Jahre alt. Seit dem gehe ich besonders an heißen Tagen gerne hin, da der kleine Spielplatz schattig ist und über ein Wasserspiel verfügt
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009
29 Antwort
@Solo-Mami
also bei uns besser gesagt im ganzen Umkreis gibt es sowas nicht. Ich habe meine Meinung gesagt und die werd ich auch nicht ändern.
wassermann73
wassermann73 | 28.08.2009
28 Antwort
@wassermann73
ich glaube nicht. dass es an Stadt oder Dorf liegt ... der hier im Prenzelberg ist der mit einizigst bekannte hier in Berlin. Wüßte nicht, dass es noch einen gibt in der Art
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009
27 Antwort
@Solo-Mami
JA ab einem gewissen alter verstehen das sicher auch;9 wie stehst du denn dazu? Es kann auch sein da ich selber eine eigene starke meinung über einen friedhof habe;)) lg
Jessy
Jessy | 28.08.2009
26 Antwort
@Jessy
In dem man dem Kind beide Arten von Friedhof zeigt und ihm den Respekt vorm Leben UND vorm Tod beibringt
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009
25 Antwort
Hmmm...
ich finde es geschmacklos!:( Da ruhen menschen und ich denke das sollte man repektieren und auch achtung vor haben. Vorallem wie erklärt man einem kind das ein friedhof eigentlich eine ruhestätte ist und das da normalerweise kein spielplatz ist?! und das dort ruhe herrschen sollte: Hmm... schwieriges thema:(
Jessy
Jessy | 28.08.2009
24 Antwort
ich denke
mal das Stadtmenschen das nicht so sehen wie wir Menschen auf dem Dorf. Kann mir auch nicht vorstellen, daß es bei uns so etwas geben würde. LG
wassermann73
wassermann73 | 28.08.2009
23 Antwort
@GretaMartina
Ganz meine Meinung .... Langeweile ist tödlich Allerdings ist Radfahren bei uns verboten und da wird auch drauf geachtet
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.08.2009

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