Arbeitslos nach der Geburt

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
17.02.2015 | 10 Antworten
Hallo ihr Lieben,

ich hab im Dezember erfahren, dass ich schwanger bin. Kurz vorher wurde mir gekündigt. Durch die Schwangerschaft war die Kündigung natürlich hinfällig und meine Chefin hat sie widerwillig und nur mit Hilfe des Gerichts zurückgezogen. Jetzt bin ich im Beschäftigungsverbot, bekomme also noch regelmäßig Gehalt. Allerdings sagte meine Chefin auch, dass das Arbeitsverhaltnis sofort nach der Geburt gekündigt wird.
Ich weiß, dass ich noch 8 Wochen Mutterschutz habe und sie mich in der Zeit auch nicht rausschmeißen darf.
Aber wie ist das danach?
Wäre schön, wenn vllt ein paar von euch eine Idee haben.

Ganz liebe Grüße :)
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10 Antwort
die elternzeit steht dir ja auch zu, ergo darf der AG sie auch nich ablehnen, wenn du sie rechtzeitig, 7 Wochen vor antritt, anmeldest melde ruhig die vollen 3 jahre elternzeit..selbst wenn du meinst nach 1 oder 2 jahren doch wieder arbeiten gehen zu müssen, kannst du dir bis dahin was anderes suchen...bei deiner jetzigen Chefin kündigen in der elternzeit dürfte ja dann eigentlich kein Thema mehr sein, wenn sie dich sowieso los werden will... "Möchte ein Arbeitnehmer früher aus dem Betrieb ausscheiden, also vor dem Ablauf der Elternzeit, ist dies nur durch eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber möglich. In diesem Fall müssen keine Kündigungsfristen eingehalten werden. Eine Kündigung vor dem Ablauf der Elternzeit kann dann gegeben sein, wenn der Arbeitnehmer eine Beschäftigung in einem anderen Betrieb anstrebt, die bereits während der verbleibenden Elternzeit beginnen soll. "
gina87
gina87 | 17.02.2015
9 Antwort
Ich hab eben auch mal ne recht hilfreiche Seite im Netz gefunden, da stand mindestens 7 Woche vorher muss man die Elternzeit beantragen, quasi wenn man in den Mutterschutz geht. Am Schönsten fand ich "Der Arbeitgeber darf den Antrag nicht ablehnen" hehe
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
8 Antwort
Da haste sowas von Recht. Arbeitlos im Lebenslauf muss nicht stehen. Lieber Elternzeit. Find ich super was du machen willst. Ich glaub ich hab Elternzeit gemeldet als ich in den Mutterschutz vor der Geburt gind.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
7 Antwort
Tatsächlich find ich es schon sehr witzig sie zu piesacken. Die Kündigung hat sie mir ausgesprochen, nachdem ich mich mit fieser Angina krank gemeldet hatte. Da kam sie sogar zu mir nach Hause und drückte mir den Wisch in die Hand. Wie gesagt, arbeiten will ich da definitiv nicht mehr. Aber ich finds auch nicht so cool, wenn 3 Jahre arbeitslos in meinem Lebenslauf stehen, auch wenn ich wegen des Kindes zu Hause bleiben würde. Nöööö :D
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
6 Antwort
während der elternzeit können verträge nur auslaufen. kündigen kann sie dich erst, wenn du wieder arbeiten gehst. finanziell machts aber irgendwie keinen unterschied, ob gekündigt oder in elternzeit. geld gibts vom arbeitgeber nichtmehr. aber dein ziel ist es ja, dass sie sich ärgert dich noch in der kartei zu haben gelle :D ausserdem muss sie dich noch nach elternzeit 3 monate beschäftigen bis die kündigung durch ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
5 Antwort
Ok. Das konnte ich nicht so ganz aus deinem Post rauslesen.
steffi2606
steffi2606 | 17.02.2015
4 Antwort
@Steffi Natürlich will ich da später nicht mehr arbeiten. Es geht mir ja auch nur darum nach der Geburt nicht in die Arbeitslosigkeit zu rutschen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
3 Antwort
Hallo Rieke87, lass dich von einem Anwalt der sich im Bereich Arbeitsrecht auskennt beraten, wie da die aktuelle Sachlage ist. Aus persönlicher Sicht würde ich da nach der Elternzeit nicht mehr arbeiten wollen. Du schreibst, dass dein Arbeitgeber die erste Kündigung schon widerwillig und nur über juristischen Druck zurückgezogen hat. Da wird es immer Spannungen geben zwischen deinem Arbeitgeber und dir. Nutze am besten die Elternzeit auch um dir eine neue Stelle zu suchen.
steffi2606
steffi2606 | 17.02.2015
2 Antwort
Das heißt ich könnte theoretisch 3 Jahre in Elternzeit gehen, wenn ich das wollte, und sie muss mich behalten, wenn ich die Elternzeit rechtzeitig anmelde!? Is ja bombe, das ärgert sie richtig :D Hast du zufällig auch ne Ahnung wann ich die Elternzeit beantragen muss?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.02.2015
1 Antwort
Für Mütter, die direkt nach dem Mutterschutz ihre Elternzeit antreten, gilt der Kündigungsschutz durchgehend von dem Zeitpunkt an, an dem der Arbeitgeber über die Schwangerschaft informiert wurde bis zum Ablauf der Elternzeit. Für Väter empfiehlt es sich, die Elternzeit nicht zu früh anzumelden, damit ihnen nicht noch eine betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber droht. Meldet der Arbeitnehmer die Elternzeit vor der Achtwochenfrist an, ist der Arbeitgeber noch zur Kündigung berechtigt. Eine Kündigung von Seiten des Arbeitgebers während der Achtwochenfrist und während der gesamten Elternzeit ist unwirksam. Das gilt auch für Kündigungen, die für einen späteren Zeitpunkt ausgesprochen werden, etwa nach Ablauf der vereinbarten Elternzeit. Der Arbeitgeber muss mit einer eventuellen Kündigung so lange warten, bis der Arbeitnehmer nach der Elternzeit seine Tätigkeit wieder aufgenommen hat. Erst dann ist eine Kündigung im Rahmen der tariflich vereinbarten Kündigungsfristen wirksam. Der Kündigungsschutz während der Elternzeit gilt sowohl für Arbeitnehmer, die während diesem Zeitraum keiner Tätigkeit nachgehen als auch für Arbeitnehmer, die im Betrieb in Teilzeit weiter beschäftigt werden. du bist also während der ganzen elternzeit über noch in arbeit..während der elternzeit ruht dein Arbeitsverhältnis..erst nachdem du nach der elternzeit deine arbeit wieder aufgenommen hast, kann sie dir kündigen...jetzt während der ss darf sies nich, während Mutterschutz auch nich und in der elternzeit auch nich..
gina87
gina87 | 17.02.2015

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