Wechselaufenthalt des Kindes? Ist das gut?

Denise1980
Denise1980
01.03.2011 | 18 Antworten
Ich habe mich von meinem Mann getrennt und er möchte das unsere Tochter eine Woche bei mir und dann eine Woche bei mir wohnt. Sie ist fast 3 Jahre. Ich halte es für keine gute Idee. Hat jemand Erfahrung bzw. kann mir Gründe fü/gegen nennen?Brauch Eure Hilfe..danke!
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18 Antwort
Ich weiss nicht so recht...
ich kenne mich mit sowas - gottseidank - nicht aus, aber ich hätte ein ganz dummes Gefühl im Bauch, wenn unsere Lütte ständig Woche für Woche auf Achse wäre. Wenn ich sie mir so angucke, glaube ich, daß sie es mehr verwirren als absichern würde, ich glaube, sie käme nicht damit klar, plötzlich ganz woanders zu sein, ohne daß ich dabei wäre... sie würde die Welt nicht mehr verstehen riesen Verlustängste entwickeln und unglaublich klammern. Sie würde es psychisch echt nicht packen. Ich spreche jetzt von meiner Tochter, kann sein, daß andere das besser verkraften... Ich würde versuchen, daß ihr euch darauf einigt, daß die Lütte bei dir bleibt und er sie über das Wochenende bekommt.
Xinette
Xinette | 01.03.2011
17 Antwort
....
Meine Mutter ist Nanny in nem Haushalt mit 2 Jungs deren Eltern geschieden sind aber noch nah beieinander wohnen.So sind die 2 2wochen bei Papa und 2 wochen bei Mama.Ich finds schlimm und meiner Mutter tun die 2 auch sehr leid.Sie machen das nun schon sehr lang mit und man merkt das die 2 das sehr belastet. So viele Personen auf die sie sich einstellen müssen: Mama+Freund+Nanny Papa+Freundin+Nanny Der kleine zeigt auffälligkeiten das er beeserwisserisch ist, schlägt wie ein verrückter auf sein großen Bruder ein und ist allgemein aggressiv. Der große zieht sich ständig zurück und ist in sich gekehrt.Meine Mutter hat schwierigkeiten an ihn ran zukommen. Ich würd sagen das ihr das anders regeln solltet und wenn dann am Wochenende, aber das müsst ihr natürlich entscheiden.
queenilly
queenilly | 01.03.2011
16 Antwort
Ich
kenne drei Kinder, wo das so gemacht wurde, wie dein Ex es vorschlägt. Und alle Kinder haben Probleme, Regeln zu befolgen und schlimmeres. Zwei sind inzwischen erwachsen, aber nicht in der Lage, sich unterzuordnen und Autoritäten zu akzeptieren. Ich halte so eine Regelung für pädagogisch absolut ungünstig. Ein Kind braucht EINE führende Hand , eine Linie. Getrennte Paare sind sich nie in allen Punkten der Erziehung einig, da kann man sich noch so anstrengen. Und die Kinder werden zum einen verwirrt dadurch und lernen zum anderen auch ganz schnell, das auszunutzen. Die "Kinder", die ich kenne, haben nie gelernt, Konflikte auszuhalten und auszutragen. Sie haben Probleme immer ausgesessen und sind dann zum andren Elternteil geflüchtet, wenn der Wechsel anstand. Ich sehe also verschiedene Gefahren bei einer solchen Regelung und ich glaube auch ganz fest daran, dass diese Kinder zwischen den Stühlen nicht wirklich glücklich sind.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2011
15 Antwort
@kleineHexe09
Ein Arbeitskollege von mir macht das seit 6 Jahren so, der Sohn von ihm ist jetzt 8 Jahre alt. Die Eltern wohnen in einer Stadt, der Junge geht auf eine Schule, sieht seine Freunde jeden Monat, geht immer seinen Hobbys nach ... beide Eltern kümmern sich zu gleichen Teilen um ihn, im schulischen als auch im freizeitlichen Sinne ... er hat bei jedem Elternteil sein eigenes Reich. ZWEI mal ein zu Hause. Laptop oder Ninendo hat er nur einmal ... das wird mitgenommen. Seine Freunde dürfen in beiden Heimen übernachten. Trennungsschmerz gibt es nicht, da sich der Junge jedesmal auf den jeweils anderen Elternteil freut und weiß, dass sie sich auch freuen. Der Junge ist so aufgewachsen und für ihn ist es das normalste auf der Welt ... Der Wechsel findet auch wöchentl. statt. wenn der Vater Spätdienst hat ist er bei der Mutter. Hat der Vater Frühdienst ist der Junge bei ihm ... ich hab den Jungen schon ein paar mal bei mir auf Arbeit gesehen und er macht einen sehr glücklichen Eindruck und hat sehr inniges Verhältnis zu seinem Vater. Und für den vater ist es auch völlig normal, dass er sich auch im Alltag um seinen Sohn kümmert Über die Mutter weiß ich nicht viel, nur dass sie glücklich wieder verheiratet ist und auch im regelmäßigen Schichtdienst arbeitet und ein ausgefühltes Berufsleben hat, wo sie sehr gerne arbeitet LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 01.03.2011
14 Antwort
@doppelmami33
tja, auch da sollten klare Regeln aufgestellt sein, wie eben IN einer Beziehung auch. Da kann auch nicht der eine HÜH und der andere HOTT sagen.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 01.03.2011
13 Antwort
@Klaerchen09
War auch nicht persönlich gemeint. Sicher sind die Freunde dieselben, ist die Kita dieselbe etc. Ich finde es auch sehr schön, wenn die Eltern sich trotzdem gut verstehen, hab ich zum Glück mehrere Beispiele in meinem Bekanntenkreis. Aber der Alltag ist definitiv nicht derselbe. Papa ist Papa und Mama ist Mama. Beide gestalten den Alltag nach ihren jeweiligen Vorstellungen. Sie leben ihn ja jeden Tag so. Doch das Kind soll sich alle sieben Tage von einem Alltag in einen anderen fügen, und zwar widerspruchlos. Da fehlt meiner Meinung nach irgendwo ein Stückweit der Halt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2011
12 Antwort
Bei Papa oder Mama
ja ich verstehe daß es auch nicht leicht ist aber wie gesagt ich stand genau vor dem gleichen Problem und das ist jetzt nicht ganz ein Monat her. Und ich bin ganz ehrlich ich bereue es daß ich für eine Woche weg war, auch wenn alles gleich bleibt. das Kind wird in den nächsten jahren nie genau wissen wo es zuhause ist den der wechsel ist einfach zuviel für so kleine. Das macht sich spätestens in der Schule dann bemerkbar. Aber versuch doch mal bei der Familienhilfe dir Informationen zu holen. Die sind darauf geschult und wissen was das beste für das Kind ist. Dann kannst du auf jeden fall mit ruhigem Gewissen entscheiden und nimm am besten deinen mann mit damit er auch mitreden kann und sich nicht ausgeschlossen fühlt
Schmusetiger
Schmusetiger | 01.03.2011
11 Antwort
...
Also ich bin selber ein Scheidungkinf und ich bin der Meinung, dass auch Scheidungkinder einen geregelten Alltag benötigen -- d.h. einen Elternteil bei dem sie den Alltag verbringen und einen, den sie am WE besuchen. Alles andere wird echt schwierig fürs Kind -- ich würds nicht machen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2011
10 Antwort
...
ich würde das dem kind nicht antun. wenn, dann frühestens wenn es das selbst verstehen und sagen kann, also etwa mit 3
SelinaSaar
SelinaSaar | 01.03.2011
9 Antwort
Zum
Glück habe ich keine Erfahrung damit. Finde das nur irgendwie schon alleine arbeitstechnisch nicht machbar...??? Mir würden nur Gründe dagegen einfallen: - jede Woche an neue Umgebung, Gewohnheiten, Abläufe gewöhnen - später Kindergarten, Schule, Freunde - man kann sich nicht überall zu hause fühlen - jede Woche Trennungsschmerz - doppeltes Spielzeug??? Man kann ja viel mitnehmen, aber es gibt ja auch große Lieblingssachen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2011
8 Antwort
@doppelmami33
wieso geschubbst? Die Freunde sind doch die gleichen, die Eltern sind die gleichen? Der KiTa-Alltag der Gleiche. Ich finde, ein Kind das in einer gesunden Atmosphäre aufwächst, auch wenn die Eltern voneinander getrennt leben, wird sich ganz selbstverständlich bei beiden zu hause fühlen.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 01.03.2011
7 Antwort
@Klaerchen09
es sollte ja auch nicht nur alle paar Wochen der Kontakt da sein....er kann ja auch unter der Woche mit eingebunden werden...aber diese ständige hin und her.....ist doch nicht gut für das Kind.
Denise1980
Denise1980 | 01.03.2011
6 Antwort
huhu
Ich kenne das sehr gut. Ich hatte das gleiche Problem auch vor mir nur mit dem Unterschied wir haben uns wieder zusammengerauft. Ich war eine Woche lang nicht da und das hat der kleinen mehr geschadetet als wie wenn mein Mann und ich nicht miteinander geredet haben. Kinder Brauchen klare Räume und die Trennung wierd sicher einige Probleme hervorrufen. Meine Tochter ist auch 3 und hat Probleme mit reden bekommen hat angst daß wir nicht mehr für sie da sind und Klebt förmlich nur noch an uns. Hab auch Probleme sie in den Kindergarten zu bringen weil sie angst hat daß wenn der Kindergarten fertig ist einer von uns nicht mehr da ist. Mein Rat. Wenn ihr Euch trennt, dann so daß das Kind auf jenden fall einen Wohnraum hat wo es sich sicher fühlt und geborgenund wo es weiß daß Ihm nichts passiert auch wenn ihr nicht mehr zusammenseid bleibt ihr die Eltern:-) Gruß Schmusetiger
Schmusetiger
Schmusetiger | 01.03.2011
5 Antwort
@doppelmami33
Das sehe ich genauso.....jeder Mensch möchte sich zu Hause fühlen und geborgen...und wie viel mehr da noch die Kleinen!!!!!Der Gedanke an so eine Übereinkunft bereitet mir Bauchweh.
Denise1980
Denise1980 | 01.03.2011
4 Antwort
ich kenne auch zwei Familien
die das so machen und auch da funktioniert das prima. Die Kinder sind ganz normal und leider hat eine der Mütter ein echtes Problem damit. Aber das gehört hier nicht hin. Ich finde das Konzept ganz gut. Besser so, als gar kein Kontakt oder nur mal alle paar Wochen.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 01.03.2011
3 Antwort
..
ich halte davon nichts ! einer freundin ging es so als sie kind war, sie fand es ganz schlimm, kaum hat man sich eingelebt, muss man wieder wechseln. die freunde wechseln, die schlafgewohnheiten wechseln...immer die umstellerei machte ihr sehr zu schaffen...
SelinaSaar
SelinaSaar | 01.03.2011
2 Antwort
Das find ich ja übelst.
Ich kann schon verstehen, dass auch der Papa sein Kind vermisst, ist ganz klar. Und das Kind auch den Papa. Aber es dermaßen hin und her zu schubsen, ist nicht besonders klug. Woher soll die Kleine denn wissen, wo sie richtig daheim ist? Findet sich da nicht eine Wochenendlösung oder ähnliches? Das muss doch auch der Papa einsehen, dass seine Tochter da psychisch zu Grunde geht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2011
1 Antwort
Ich habe zwei Familien in meiner Bekanntschaft, die das so machen
und es funktioniert super. Für das Kind ist es normal, es hat bei beiden Elternteilen ein Heim. Beide haben den Alltag und die besonderheiten. Beide spielen sich nicht gegenseitig aus. Beide brauchen kein Unterhalt zahlen. beide haben ihr Berufsleben voll im Griff, Beide haben ein super Privatleben ... LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 01.03.2011

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