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5 Tipps für einen Garten, der lange Freude bereitet

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Ein schöner Garten bedeutet auch Arbeit
Ein schöner Garten bedeutet auch Arbeit
AutoreninfoSylvia Koppermann
aktualisiert: 16.10.2019Mehrfache Mutter u. Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung

Damit das Gartenglück nicht direkt in einer Katastrophe endet, gibt es 5 Dinge, die du bei der Arbeit im Garten immer berücksichtigen solltest. Welche Dinge, das sind, das erfährst du hier im Artikel.

 

Was du hier lesen kannst:

  1. Lebensdauer
  2. Standort
  3. Bodenbeschaffenheit
  4. Klimabedarf
  5. Wasserbedarf

1. Lebensdauer

Wer mit seinem Garten möglichst wenig Arbeit haben möchte, der muss auf die Auswahl der Dinge achten, die er in seinem Garten haben möchte. Gerade in Bezug auf Blumen ist dies unglaublich wichtig, denn es macht einen großen Unterschied, ob man das Beet jedes Jahr neu bepflanzen muss oder man womöglich mit einmal pflanzen für viele Jahre Ruhe hat. Unterscheiden muss man also die Lebensdauer der einzelnen Blumen und Gewächse. Sehr viele Pflanzen sind einjährig und somit hat man jedes Jahr die Mühe sie erneut auszusäen, um sich an ihnen erfreuen zu können. In der Regel wachsen diese Pflanzen sehr schnell und bilden Samenspender aus, die sich bei entsprechender Pflanzenwahl und Vorbereitung durchaus auch abernten lassen, um die Samen für das nächste Jahr parat zu haben. Diese Pflanzen haben den großen Vorteil, dass sie mit ihnen relativ flexibel bist. Dies gibt dir die Möglichkeit, dass du dich quasi jedes Jahr auf ein neues Design deines Gartens festlegen kannst. Dieses kann dann ein Vorteil sein, wenn du keine einheitlichen Designs über lange Zeit magst. Mit einjährigen Pflanzen kannst du deinen Garten sowohl von der Pflanzenauswahl als auch von der Farbgestaltung jedes Jahr quasi neu erfinden. Auf der anderen Seite hast du hierbei natürlich mehr Aufwand, da du wirklich jedes Jahr wieder ans Planen und Umsetzen ran musst.

Dann gibt es die sogenannten zweijährigen Pflanzen, die im ersten Lebensjahr vor allem wachsen und sich auf ihr zweites Lebensjahr vorbereiten. Im zweiten Lebensjahr dann bilden sie Blüten und Fruchtstände aus, um die Erhaltung ihrer Art zu sichern, während sie dann selbst vergehen. Diese Pflanzen sorgen also dafür, dass du immer ein Jahr hast, in dem du in deinem Garten nicht viel tun musst. Sie sind also gerade für Menschen, mit wenig Gartenerfahrung, die sich noch nicht ganz sicher sind, was sie wollen, eine gute Alternative, da sie die Möglichkeit geben beide Extreme einmal auszuprobieren.

Mehrjährige Pflanzen sind die Königslösung, wenn es darum geht, dass du mit deinem Garten möglichst wenig Arbeit haben möchtest. Sie sind immer dann ein Mittel der Wahl, wenn du schon genau weißt, dass du keine großen Veränderungen in deinem Garten haben möchtest, und eigentlich auch nicht so wirklich begeistert von der Idee bist, regelmäßig neue Pflanzen auszubringen. Mehrjährige Pflanzen benötigen in der Regel ebenfalls ein Mindestmaß an Pflege, ersparen einem aber das ständig neue Ausbringen der Pflanzen. Optimal sind sie dann geeignet für einen Garten, wenn du eine gute Vorstellung von dem hast, was du mit dem Garten erreichen möchtest und du jetzt schon weißt, dass sich an dieser Idee so schnell nichts ändern wird.

2. Standort

Bei der Auswahl der entsprechenden Pflanzen für die entsprechenden Stellen ist es wichtig, dass du darauf achtest, dass du den Standort und die Lichteinstrahlung an diesem Standort berücksichtigst. In der Regel unterscheidet man drei Kategorien. Es gibt Pflanzen, die sonnige Stellen mögen, das bedeutet, dass du diese Pflanzen überall dorthin pflanzen kannst, wo den größten Teil des Tages die Sonne hin scheint. Pflanzen, die es halbschattig mögen, bevorzugen Orte, an denen nur zu bestimmten Zeiten am Tag die Sonne direkt hinkommt. Die dritte Gruppe liebt schattige Orte und bevorzugen somit Plätze, an denen am besten keine direkte Sonneneinstrahlung stattfindet und wo die Blumen also niemals der Sonne wirklich ausgesetzt werden. Schon bei der Auswahl der Pflanzen ist auf die Sonnenintensität am Pflanzplatz zu achten, da du sonst davon ausgehen kannst, dass die Pflanze nicht besonders gut gedeihen wird. Pflanzen die viel Sonne brauchen, gehen dir an schattigen Plätzen ein und alle Pflanzen, die eher schattige Plätze bevorzugen, vertragen in der Regel die pure Sonneneinstrahlung nicht. Willst du also viel Freude an den gekauften Blumen haben, dann solltest du hier auf die Standortbedingungen auf jeden Fall achten.

3. Bodenbeschaffenheit

Bevor man sich an das Planen seines Gartens macht, sollte man etwas über die Bodenbeschaffenheit herausfinden. Es macht einen großen Unterschied, ob man es mit herkömmlicher Gartenerde zu tun hat oder mit einem womöglich lehmigen oder sandigen Boden. Bei einigen Bodenbeschaffenheiten ist es vielleicht angeraten, zusätzliche Blumenerde auszubringen oder bei der Wahl der Pflanzen die Bodenqualität zu berücksichtigen. Wenn man in seinem Garten vielleicht sogar irgendetwas ernten will, spielt die Bodenbeschaffenheit eine ganz enorme Rolle, denn die Fruchtbarkeit des Bodens bestimmt letztendlich, wie viel und was genau auf diesem Boden wachsen kann.

4. Klimabedarf

Ebenfalls ist es wichtig, etwas über den Klimabedarf einer Pflanze zu ermitteln. Viele Pflanzen lassen sich im Sommer bei uns problemlos in den Garten stellen, überleben allerdings die Winter nicht, da sie ursprünglich aus einer mediterranen Zone zu uns gelangt sind, in denen die Winter deutlich milder sind und es seltener Nächte mit Frost und Ähnlichem gibt. Wenn man solche Pflanzen im Garten haben will, so ist es wichtig, diese vor dem Frost zu schützen. Zum Teil kann man dies draußen tun, indem man sie mit Zweigen und Netzen vor Schnee und Eis etwas schützt, zum Teil bleibt einem auch nichts anderes übrig, als genau diese Pflanzen im Herbst vor dem ersten Frost ins Haus zu holen und im Haus überwintert zu lassen. Auch hier sollte man sich also vor der Auswahl der Pflanze, über die entsprechenden Bedürfnisse erkundigen und diese dann später versuchen zu erfüllen. Gibt es für dich keine Möglichkeit, diese Pflanzen im Winter ins Haus zu holen, so solltest du auf diese Pflanzen verzichten, da du sonst wenig Spaß mit diesen Gewächsen haben wirst.

5. Wasserbedarf

Auch der Wasserbedarf im Garten kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. So lässt sich in der Regel sagen, dass Pflanzen, die der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, in der Regel mehr Wasser benötigen als Pflanzen, die im Schatten stehen. Der Grund hierfür ist einfach darin zu finden, dass der Boden in der direkten Sonne stärker austrocknet, als der Boden im Schatten. Grundsätzlich sollte beim Gießen auch darauf geachtet werden, dies möglichst in den frühen Abendstunden zu tun, wenn die Sonne vom Himmel verschwindet. Ein Grund hierfür kann einfach darin gefunden werden, dass in der Mittagshitze in der Regel ein Teil des Wassers direkt wieder zum Verdunsten gebracht wird, sodass er der Pflanze gar nicht zur Verfügung steht, zum anderen können kleine Wassertropfen auf den Pflanzenblättern dafür sorgen, dass sie wie eine Lupe funktionieren und die Pflanze tatsächlich verbrennen. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn, Wasser im Laufe des Tages auszubringen, sondern dies entweder in den frühen Morgenstunden oder noch besser am Abend zu tun. Wie viel eine Pflanze letztendlich an Wasserverbrauch hat, ist wieder von der Pflanze und dem Standort abhängig und lässt sich pauschal nicht sagen. Es macht aber Sinn, Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedürfnissen zusammen zu pflanzen.

 

[KaKra]

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