Pränatale Untersuchung Sinn und Panikmache, was haltet ihr von dieser Untersuchung?

bernoi
bernoi
16.10.2008 | 10 Antworten
Meine Frau und ich haben einfach so die Routineuntersuchung pränataldiagnostische Untersuchung spezial mitgemacht in der ca. 20. SSW. Eine ganz Wand hing voll mit neugeborenen glücklich lächelnden Babys, bei dieser Untersuchung kam dann der Schock: Der Pränataldiagnostiker wurde immer aufgeregter und prophezeite uns einen schweren VSD / ASD Herzfehler beim ungeborenen mit einem großen Loch im Herzen / sogenannter White spot dazu.und Verdacht auf Trisomie 21. (down syndrom) Er gab uns völlig \'gefühlskalt\' einen Abtreibungsschein (Überweisung ins humangenetische Labor). Wir brachen zu Hause in Tränen aus und es war ein schwerer Schock für die ganze Familie. Meine Frau und ich gaben uns in Gottes Hände und beschlossen dieses besondere Kind anzunehmen. Wir waren zu 4 Spezialultraschallterminen (Farbdopplerechokardiographie) in der Uniklinik und der Verdacht auf diesen Herzfehler bestätigte sich nzum Schluß zum Glück nicht mehr und jetzt ist nur noch ein geringfügiges Loch im Herzen was sich ganz gut verwächst. Auf der Frühchenstation waren alle EKG-Werte in Ordnung. Der Kinderarzt in der Uniklinik war total nett und voller Gefühle, ebenfalls unser lieber Frauenarzt, hingegen der Pränataldiagnostiker mit seiner Fehldiagnose und seinem Abtreibungsschein ein arrogantes, geldgeiles A R S C H L O C H ist.
Die Ängste und Sorgen die wir durch diese Fehldiagnose der pränataldiagnostischen Zusatzuntersuchung durchgemacht haben wollen wir nie wieder und lehnen bei der zweiten Schwangerschaft eine solche in der 20. SSW ab und nehmen nur noch die normalen Ultraschallunters. des Frauenarztes mit. Ich habe regelrecht Hass auf diesen Pränataldiagnostiker, der so gefühlskalt mit uns umgegangen ist und nen`fetten BMW vor seinem Eigenheim stehen hat .. Wir wohnen in einer 48 qm Wohnung und unser 15 Jahre alter Corolla rostet vor sich hin, aber wir haben ein GESUNDES BABY !
WIE SINNVOLL IST DIESE PRÄNATALUNTERSUCHUNG INKLUSIVE FEHLDIAGNOSEN ?
(family) (baby02)
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10 Antwort
...
Ich habe keine zusätzlichen Untersuchungen machen lassen , hätte ich das Kind trotzdem behalten. Also wozu soll ich mich vorher wahnsinnig machen?
Schietbüddel
Schietbüddel | 16.10.2008
9 Antwort
Down Syndrom
Eine Freundin von mir hat vor ein paar monaten einen Sohn geboren. Sie machte in der SS alle nötigen Untersuchung auch eine Nackenfaltenmessung. Ihr Sohn hat das Down Syndrom. Hat ihr aber vorher niemand gesagt. Hätte sie es gewust, wäre er heute wahrscheinlich nicht auf der Welt. Sie sagt zwar, das er sehr lieb und ruihg ist, es ist jedoch schon sehr anstrengend. Wünsche euch alles gute. Ihr habt eine gute Einstellung.
1974Claudia
1974Claudia | 16.10.2008
8 Antwort
sinnvoll
Erstmal Glückwunsch zum gesunden Kind! Ich denke, dass diese Untersuchungen durchaus ihre Berechtigung haben. Mich hat das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung damals sehr beruhigt. Bevor man allerdings testen lässt, sollte man sich im Klaren sein, dass man ggfs. mit einem nicht positiven Testergebnis klar kommen muss inkl. der Sorgen und Ängste, die daraus resultieren.
ina_alex
ina_alex | 16.10.2008
7 Antwort
tja, wie sinnvoll sind diese Untersuchungen?
Für mich persönlich machen sie wenig Sinn. Die Gründe dafür:die psychische Belastung durch event. Fehldiagnosen, Risiko von Fehlgeburten , ich musste meinen Sohn still gebären, nicht weil er krank war, sondern weil die Nabelschnur sich um den Hals gewickelt hatte. Meine Schwägerin ist schwerstbehindert, auch nicht weil sie krank war, sondern weil sie bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekam und Wasser in die Lunge bekam. Was nützt da eine Frühdiagnostik? In die Zunkunft können diese Ärzte auch nicht sehen! Fazit: es kann immer was passieren, ich denke, es kommt auf die Einstellung eines jeden an. Kann ich mit einem besonderen Kind leben oder nicht? Für diejenigen, für die das von vornherein überhaupt nicht in Frage kommt, mögen diese Untersuchungen sinnvoll sein, für mich nicht! Liebe Grüße Petra
Petra69
Petra69 | 16.10.2008
6 Antwort
Tja, ihr hattet da Glück im Unglück!
Bei einem guten Freund von mir ist das leider ganz anders ausgegangen. Bei der Untersuchung ist ein offener Rücken beim Kind festgestellt worden. Auch da haben die Ärzte zu einem Abbruch geraten. Sie haben das Kind ausgetragen. Der kleine Leon ist dann unter der Geburt gestorben. Sie waren darauf vorbereitet, dass so etwas passieren kann, bzw, dass der Tod des Kindes sehr wahrscheinlich ist. Das Ganze ist jetzt ca 8-9 Jahre her. Sie hat es bis heute nicht verwunden, dass ihr Kind nicht leben durfte.
Batseba
Batseba | 16.10.2008
5 Antwort
Ich denke das muss jeder für sich entscheiden........
wir haben 6 Jahr auf unsere Püppi hin gearbeitet und wir hatten die Diagnose wohl nie eigene Kinder bekommen zu können! Als wir dann schwanger waren, waren wir so glücklich das für uns fest stand wir würden auch ein Kind mit Behinderung behalten....... Deshalb haben wir auch nicht sonderlich viele spezial Untersuchungen gemacht! Wir waren nur zur Feindiagnostik, damit wir uns auf evtl. Schwierigkeiten einstellen hätten können! Ich würde immer wieder so entscheiden!
AnnaLuisaPüppi
AnnaLuisaPüppi | 16.10.2008
4 Antwort
es ist nur insofern sinnvoll...
...dass es ganz oft nicht nur fehldiagnosen gibt, sondern auch viele richtige. und bei vielen entwicklungsfehlern kann mann entweder im mutterleib schon helfen, oder sich bei der geburt ärztlich darauf vorbereiten, dass man z.b. eine OP durchführen muss. in solchen fällen ist die zeit wichtig und die pränatale diagnostik rettet leben. ich verstehe euch aber voll und ganz, wir haben uns mit meinem mann aus ähnlichen bedenken -jedoch ohne vorherige negative erfahrung- entschlossen nur die normale diagnostik be der 20.ssw machen zu lassen. und wir hätten auch besondere kinder angenommen, deshalb hätte es für uns keinen sinn gemacht spezielle pränatale diagnostik machen zu lassen. wünsche euch weiterhin viel gesundheit :-) mameha
mameha
mameha | 16.10.2008
3 Antwort
Also
unser FA hat uns daraufhingewiesen, dass es nur "Vermutungen" wären und keine sicheren Testergebnisse... Wenn man mit der Prämisse rangeht, dann sind solche Tests schon ok... Das muss einem aber vorher gesagt werden... LG Denise
MD125
MD125 | 16.10.2008
2 Antwort
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Alltagsheldin
Alltagsheldin | 16.10.2008
1 Antwort
kann dem
nur zustimmen!!!!habe keine einzige dieser untersuchungen gemacht und meine frauenärztin hat mir sogar davon abgeraten und gesagt sie halte es nicht für sinnvoll grundlos tests zu machen die oft auch zu fehldiagnosen führen- ich danke meiner frauenärztin für diese offenheit, habe eine kerngesunde tochter und werde auch beim nächsten kind nur die routine ultraschalluntersuchungen machen lassen!
fluffy81
fluffy81 | 16.10.2008

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