Rechtsanspruch auf Krippenplatz

ekiam
ekiam
26.02.2017 | 7 Antworten
Ich muss leider etwas weiter ausholen. Ich habe für mein 4. Kind zum 01.11.17 einen Krippenplatz beantragt. Mein beiden mittleren 5 und 1 Jahr gehen in die selbe Kita. Für dort habe ich meine kleine auch angemeldet. Jetzt kam die Absage von der Gemeinde, die die Plätze besetzten. Es mangelt dieses Jahr an 25 Krippenplätzen (2 Krippengruppen), da aber ein Rechtsanspruch bestehen würde, planen sie jetzt vorübergehend Mobilbauten (Container) an einem anderen Standort auf zustellen, bis sie dort eine neue Kita gebaut haben, da spätestens in 3 Jahren auch ein KiGa-Platzmangel herrschen würde. Das ist ja auch alles eine super Sache, aber erstmal können sie mir trotzdem zum 01.11.17 keinen Krippenplatz garantieren. Und das nächste ist, dass es doch blöd ist, 2 in der einen Kita und 1 in der anderen Kita/Krippe zu haben. Zumal die knapp 5 km auseinander liegen, womit das nächste Problem auf mich/uns zu kommt. Ich bin drauf angewiesen, wenn ich ab 02.01.18 wieder arbeiten gehe, dass ich meine Kinder Punkt 7 Uhr abgeben kann und dann 45km zur Arbeit düsen muss, da ich Punkt 7:30 auf der Arbeit sitzen muss, worüber mein Arbeitgeber auch nicht diskutieren läßt. Mein Mann fängt jeden morgen um 6:30, 75 km entfernt an zu Arbeiten. Wenn ich jetzt aber 2 verschiedene Kitas anfahren muss, komme ich nicht vor 7:50-8:00 auf der Arbeit an, was mich mein Job kosten würde. Und genauso wenn ich lange arbeiten muss, muss mein Mann die Kinder holen, der kann aber vor 17-17:15 (ohne Stau) bei der ersten Kita sein. Kita macht aber 17:30 dicht. Das ist also auch nicht machbar. Nun habe ich versucht, eine Tagesmutter zu finden. Alle Tagesmütter sind voll. Und alle arbeiten nur von 7-15 Uhr. Die Zeit reicht nicht aus.
Nun habe ich mich mit den Erziehern, aber auch einer anderen Mutter aus der Krippe ausgetauscht, der es genauso geht. Hat auch 2 Kinder dort und ihr drittes soll auch in die andere Krippe kommen. Die Erzieher sind entsetzt, dass die Geschwisterkinder auseinander gerissen werden sollen.
Nun kam unsere Frage auf, was ist, wenn wir trotz Rechtsanspruch keinen Krippenplatz bekommen und wegen keiner Betreuungsmöglichkeit, nicht Arbeiten gehen können, steht uns dann "Betreuungsgeld"/finanzielle Entschädigung zu, da uns unser Gehalt flöten geht, da wir nicht Arbeiten können? Kennt sich da jemand aus oder hatte sowas schon?
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7 Antwort
Danke für eure Antworten. Seit 1 Woche habe ich die Zusage für den Krippenplatz in der Ausweicheinrichtung. Zwischenzeitlich habe ich erfahren, dass es sogar an 45 Krippenplätzen gemangelt hat. Egal wo man hin gehört hatte, jeder der sich über einen Krippenplatz unterhielt, sprach davon, dass sie wenn nur die Option auf die Ausweicheinrichtung haben, egal wo sie wohnen. Bin nun gespannt, wieviele Krippengruppen dort eingerichtet werden. Ob sie 3 Gruppen a 15 Kinder machen oder doch einige keinen Platz bekommen haben. Sie nächsten Jahre soll es noch schwieriger werden, einen Krippen- bzw. Kindergartenplatz zu bekommen. Denn sie hatten irgendwie nicht an die Anzahl der Kinder aus den Neubaugebieten gedacht. Jetzt müssen wir gucken, wie wir es organisiert bekommen, morgens alle in den unterschiedlichen Einrichtungen ab zugeben und Nachmittags/Abends rechtzeitig ab zuholen. Denn die Ausweicheinrichtung macht komischerweise bereits um 17 Uhr zu.
ekiam
ekiam | 06.05.2017
6 Antwort
die Gemeinde muss den Krippenplatz nicht iun der gleichen Einrichtung gewähren, es kann sogar bis zu 30 min entfernt sein
eniswiss
eniswiss | 06.05.2017
5 Antwort
Danke für eure Antworten.Ich habe keine Zusage für einen Krippenplatz.Sondern in dem Schreiben der Absage, den Vermerk, dass sie vor haben, die Mobilbauten zu errichten und wenn ich einen Platz erhalten sollte, es dann da sein wird!Aber es steht halt nicht fest, dass dort dann überhaupt zum 01.11. ein Platz frei sei.Ich hatte sofort am nächsten Tag, ein persönliches Gespräch mit der Sachbearbeiterin der Gemeinde geführt.Die uns und unsere Situation kennt.Trotzdem habe ich ihr versucht, die Problematik nochmal nahe zu bringen.Gefragt, falls jemand abspringen sollte, ob ich dann die Chance habe, dass meine Tochter in die selbe Kita kommt.Bekam dann gesagt, was ich bis dahin nicht wußte, dass schon 2 Kinder abspringen müßten, da meine Tochter während der Eingewöhnungszeit unter 1 Jahr ist.Und somit würde sie für 2 Monate, 2 Plätze besetzen.Auf die Frage, zu wann sie den zu der weiteren Platzvergabe näheres sagen kann, da ich mich sonst um eine Tagesmutter bemühen würde.Bekam ich nur die Antwort, kann sie nicht sagen, sollte mich aber nach einer Tagesmutter umgucken.Habe an dem Tag wild mit Tagesmüttern telefoniert, alle sagen, sie seien voll.Habe dann beim Jugendamt angerufen, die mir auch nochmal bestätigte, dass alle Tagespflegepersonen voll sein.Die mir dann mitteilte, dass ich erst den Rechtsanspruch, ab dem 1. Geburtstag hätte und die Eingewöhnung nicht dazu zählen würde.Sie könnte leider auch nicht mehr für mich tun.Dann führte ich das Gespräch mit den Erzieherinnen der Krippe, die leider auch Machtlos sind, da sie kein Mitspracherecht hätten.Dabei kam die andere Mutter mit ins Gespräch, die das selbe Problem hat.Heute bekam ich die Kita-Leiterin zu fassen und sprach sie nochmal darauf an.Die Platzvergabe würde die Gemeinde alleine machen.Sie würden aber schon versuchen, Geschwisterkinder bevorzugt zu nehmen.Über das weitere Verfahren hätte sie keine Ahnung. Ich habe dann mal fallen lassen, dass ich ungern jetzt zum Anwalt gehen würde, um den finanziellen Anspruch gegenüber der Gemeinde prüfen zu lassen, falls ich keine Betreuungsmöglichkeit bekomme.Auf der einen Seite möchte ich jetzt keine Pferde scheu machen und bekomme doch einen Platz, auf der anderen Seite, kann man nicht früh genug beginnen.Täte ihr leid, sie könnte mir auch nicht helfen.Vielleicht hat die ganze Telefoniererei und Gespräche führen, doch irgendwas fruchtbares hinterlassen.Ich hatte die Sachbearbeiterin der Gemeinde gefragt, falls meine Tochter einen Krippenplatz im Mobilbau bekommt, ob sie die Möglichkeit hat, wenn ein Platz bei ihren Geschwistern frei wird, wechseln zu können?Wenn frühstens zum 01.08.18. Da würde mein Sohn in die Schule kommen.Vielleicht auch ein Wechsel andersrum. Jetzt ist dort noch kein KiGa-Betrieb, deshalb jetzt kein komplett Wechsel möglich. Bleibt das selbe Problem.
ekiam
ekiam | 27.02.2017
4 Antwort
Setzt euch doch noch einmal mit der Gemeinde in Verbindung und weist darauf hin, das ja die Geschwisterkinder schon in diese eine Kita gehen und es da ja sinnvoll wäre, das andere Geschwisterkind auch dort zu betreuen. Bei uns werden z.B. Geschwisterkinder bevorzugt behandelt, also eher aufgenommen als "Einzelkinder". Wenn ihr keinen Betreuungsplatz bekommt, dann könnt ihr euren Verdienstausfall geltend machen und den muss die Gemeinde dann zahlen (da gab es vor kurzem ein Gerichtsurteil wo mehrere Familien geklagt hatten, weil sie keinen Krippenplatz bekamen ich glaube in Leipzig war das und denen muss die Stadt den Verdienstausfall zahlen. Viel Erfolg beim Kampf um einen Krippenplatz.
Antje71
Antje71 | 27.02.2017
3 Antwort
Hmm schwierige Situation. Wie schon geschrieben einen Platz hättet ihr ja alternativ angeboten bekommen.Ihr würdet also nicht ohne da stehen.Auch wenn nur 5km entfernt.Soweit ich mal gehört habe liegt die Grenze bei bis zu max 30km Umkreis. Mit del Betreuungsgeld ist es bei uns so das man bis zum kiga Alter oder kita Eintritt 150€ bekommen würde wenn man eben sein Kind selbst betreut. Ich weis nicht woher du kommst, aber bei uns in Bayern ist es zumindest so. Wenn du allerdings die Möglichkeit hättest zu arbeiten, wäre das finanzielle für euch sicher mehr im Vorteil als das Betreuungsgeld. Da musst du auswägen was für euch am besten wäre. Ich würde defintiv aber auch nochmal mit der Kiga Leitung/Träger ein Gespräch aufsuchen und deutlich dein Problem schildern. Viell habt ihr ja Glück.
Jungemama2287
Jungemama2287 | 26.02.2017
2 Antwort
Wenn es in Frage käme, würde ich die beiden älteren mit in den anderen Kindergarten geben, das blöde ist, dass sie da dann keinen kennen. Ich hoffe, das geht für euch alles gut aus und sonst nochmal im Kindergarten bei der Leitung oder dem zuständigen Jugendamt nachfragen, eben genau mit dieser Argumentation, dass du sonst nicht pünktlich bei der Arbeit sein kannst.
teeenyMama
teeenyMama | 26.02.2017
1 Antwort
Das ist wirklich eine ganz blöde Situation. Aber ich glaube, dass ihr da nichts machen könnt, da euch ja ein Platz angeboten wird und der muss nicht Wohnortnah sein. Wobei 5 km ja noch als nah gelten. Blöd ist halt, dass ihr zwei Kitas anfahren müsst, da liegt ja eher das Problem. Ich würde versuchen an die Vernunft des Trägers zu appellieren. Vielleicht macht er bei Geschwisterkindern eine Sonderregelung. Oder es gäbe eine Möglichkeit, dass die Erzieher die Geschwister in der Hauptkita abholen und auch wieder hin bringen. Es wird ja nicht nur euch so gehen. Ich wünsche euch viel Glück
Mami2o17
Mami2o17 | 26.02.2017

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