Pflegemutter werden - was bringt das und wem?

Schnurpselpurps
Schnurpselpurps
22.07.2017 | 15 Antworten
Hey,
ich bin ja immer noch nicht durch mit dem Thema. Heute habe ich mit meiner Tochter nochmal angesprochen, dass ich die Pflegschaft haben möchte für Clara. Ausweichmanöver, aber kein kategorisches Nein.

Ich bin mir nicht so recht sicher, was es wirklich bringen würde. Meine Vorstellung lautet: Ich bekomme endlich Kindergeld und Unterhalt, ich kann mich auf Kind krankschreiben lassen, so dass die Betreuung da sichergestellt ist, ich darf über vieles entscheiden.

Ist das so? Was darf ich denn eigentlich entscheiden? Wie ist der richtige Weg? Zum Jugendamt? Ich will meine Tochter auch nicht reinreißen, indem ich denen sage, wie lange Clara schon bei mir lebt. Und ich will nicht, dass die mir Unsinn erzählen. Angeblich haben sie damals gesagt, Oma kann nicht Pflegemutter werden, weil: Zu alt, nicht verheiratet, Ganztagsjob, Wohnung zu klein...

Ich 52, Clara 3.
Mein Alter kann ich nicht ändern, umziehen würde ich, zur Not auch heiraten (Bäääh, will ich nicht, Kerl auch nicht, aber was tut man nicht alles für ein Kleines Mädchen), den Job kann ich definitiv nicht aufgeben.

Hat von euch das mal jemand durch? Gibt es hier überhaupt so alte Urscheln wie mich??? Soll ich schon mal Familien-Rechtschutz Versicherung machen? Oder was?
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15 Antworten (neue Antworten zuerst)

15 Antwort
Unsere Pro Familia Beratungsstelle kann lediglich 0815 Fälle beraten Komma sobald es komplizierter wird wissen sie nicht mehr weiter.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 24.07.2017
14 Antwort
@Sabi77 Ich war bei unserem ProFamilia. Weder die Leute dort noch der Anwalt konnten mir irgend eine Auskunft geben. Sie haben mir trotzdem eine Auskunft gegeben, die sich später als falsch erwies. Dabei ging es darum, welchen Unterhalt ich meiner Tochter zu zahlen hätte. Ich meine, ein Familienanwalt sollte ansatzweise über die Höhe des Selbstbehalts von Eltern nicht privilegierter erwachsener Kinder Bescheid wissen. Der wusste gar nichts. Hat aber so getan, als könne er was. Nicht mal zugegeben, dass er es nicht weiß.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 24.07.2017
13 Antwort
@Schnurpselpurps wie meinst du das?
Sabi77
Sabi77 | 24.07.2017
12 Antwort
Pro Familia hier kann gar nix
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 24.07.2017
11 Antwort
Du solltest zu einer Beratungsstelle gehen bei euch in der Stadt/Landkreis. Pro familia, caritas oder ähnliches. Die beraten Dich ohne irgendwas dem JA zu melden. Das sind professionelle Berater dort und können dir genau erklären was du machen kannst, was dir zusteht, an wen du dich bei euch direkt wenden kannst und auch was die einzelnen Massnahmen für Konsequenzen haben könnten.
Sabi77
Sabi77 | 24.07.2017
10 Antwort
du brauchst nauf alle Fälle ein Kinderzimmer dazu ob du mit 52 noch darfst liegt am JA Kindergeld bekommst du so auch, du brauchst nur dem Amt zu melden, dass das kind bei dir wohnt, den Eintarg auf die Lohnsteuerkarte erhälst du auch, deine Tochter schriebt dir eine bestätigungh, wenn du Pflegmuitter bist, bekommst du aber zusätzlich Unterstützung vom Staat, ca 500 Euro deine Tochter und der Vater des Kindes zahlen dann Ihren zuzahlenden Unterhalt ans Jugentdamt, das setzt das rechtlich durch
eniswiss
eniswiss | 23.07.2017
9 Antwort
eine Rechtschutz- Versicherung ist immer sinnvoll....
130608
130608 | 23.07.2017
8 Antwort
ich finde , Deine Tochter macht es sich bequem.....sie hätte Dir das Kindergeld schon lange überweisen können , sie weiß ja , dass Du die Kleine versorgst... sprich nochmals mit ihr und lass Dich da von einer zuständigen Stelle beraten.... ich weiß von einem Kind , da wird das jüngste kind auch von der Oma großgezogen , weil die Mutter kurz nach der Geburt verstorben ist
130608
130608 | 23.07.2017
7 Antwort
ich würde es auf jeden Fall versuchen. Und wenn Du auf der einen stelle keine Antwort bekommst, die Dich zufriedenstellt, gehst Du woanders hin. Du schreibst selber, dass Deine Tocher sehr wankelmütig und unzuverlässig ist. Es geht um das wohl des Kindes. Bei Dir hat sie einen geregelten Tagesablauf, ein sicheres, verlässliches Umfeld, das ist es, was zählt. Dass Du Deine Tochter damit reinreissen könntest, ist erst mal zweitrangig. Du bist die Hauptbezugsperson für das Kind, hast die Hauptverantwortung, die Kosten und alles, also wäre es vom normalen Verstand her nur rechtens, wenn Du das Kindergeld bekommt und auch den Hauptentscheidungsanteil. Clara könnte rein theoretisch auch Deine Tocher sein, von Deinem alter her. Wäre es so, würde auch keiner kommen und sagen, sie sind zu alt, geben sie das Kind mal her, es ist bei jüngeren Eltern besser aufgehoben. Aber das sind die deutschen Gesetze, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Chrissi1410
Chrissi1410 | 22.07.2017
6 Antwort
Bekommst du gar keine Unterstützung? Wenn nicht, lies dir das mal durch. https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article135199554/Grosseltern-erhalten-Pflegegeld-fuer-Enkelerziehung.html
Wildrose1
Wildrose1 | 22.07.2017
5 Antwort
Rechtsschutz auf jeden Fall. Bevor du zum JA gehst, würde ich mich an deiner Stelle nochmal rechtlich durch einen Anwalt für Familienrecht beraten lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite.
Wildrose1
Wildrose1 | 22.07.2017
4 Antwort
Manche Berater vom Jugendamt sind einfach verkorkst. Ich weiß ja nicht, wie bei euch das System ist mit der Zuständigkeit. Also ob das nach Nachnamen geht oder Wohnort oder oder Vllt könnte man sich dann auch mal mit jemand anderem vom Jugendamt oder ASD zusammen setzen. Als Vormund oder Pflegemutter müsstest du deiner Tochter nicht mehr hinterher rennen Prinzipiell ist es ja momentan so: Du entscheidest was, ihr passt es nicht -sie kann dir ans Bein pieseln. Eigentlich wäre das der Knackpunkt und das du eventuell direkt an den Unterhalt und das Kindergeld kommen würdest und eben auch Gelder später zwecks schule und co direkt beantragen könntest. Weg nehmen kann dir Clara jetzt eh keiner, wenn du im Streitfall nachweisen kannst, wie lang sie bei dir lebt. Zwecks festem Umfeld, Entfremdung usw. Also im Prinzip hättest DU die Vorteile. Für Clara würde sich nix ändern. Was die Rechtsschutz angeht... In meinen Augen so oder so ratsam. Wer weiß, was in 2 oder 3 Jahren mal los ist. Wenn deine Tochter immer noch so drauf ist, aber den Spuk bekommt, Clara einfach mitnehmen zu wollen oder so...
xxWillowXx
xxWillowXx | 22.07.2017
3 Antwort
Was hat denn Clara davon?
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 22.07.2017
2 Antwort
@xxWillowXx An was für einen anderen Berater denn?
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 22.07.2017
1 Antwort
Puh also meine Mutter hatte damals auf jeden Fall die Fürsorge für meinen ältesten Neffen. Also an zu alt glaub ich da nicht. Ich würde da vllt an einen anderen Berater ran gehen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 22.07.2017

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