Erfahrungen mit stationaerem Aufenthalt fuer Kind

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
01.03.2013 | 5 Antworten
Mein Sohn hat aufgrund der Trennung mvon meinem Ex-Mann eine sehr schwere Zeit hinter sich. Nun geht er in die 1. Klasse wo vermehrt Probleme auftreten (Verweigerung am Unterricht teilzunehmen, Wutausbrueche) wodurch er bereits 2 Verweise erhielt. Eine Musiktherapie hat er bereits gemacht und eine psych. Betreuung bekommt er seit ca 3 Monaten.
Bei einer weiteren langwierigen Untersuchung wurde mir heute erneut nahegelegt mich mit dem Gedanken eines stationaeren Aufenthaltes anzufreunden.
Mein Sohn war noch nie von mir getrennt (bis auf die Zeit wo er bei seinem Vater ist) und neue Situationen sind Stress pur fuer ihn und er kann damit ganz schlecht umgehen.
Nun habe ich natuerlich Angst davor...neue Situation fuer ihn, alles fremd, fremde Menschen. Die Angst als Mutter versagt zu haben. Bin ich schuld weil ich mich getrennt habe? Wie soll ich ihm das erklaeren, falls die Situation wirklich eintritt? Was wenn er denkt, ich verlasse ihn?
Diese Gedanken machen mir wahnsinnige Angst.
Hat irgendjemand Erfahrungen mit stationaerem Aufenthalt des Kindes?
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5 Antwort
@sweetwenki Die Schwierigkeiten fingen tatsaechlich erst mit der Trennung an. Und wir sind seit ca 2 Jahren in Betreuung vom Kinderzentrum mit Psycholgen usw. Aber es wird immer schlimmer. Die Wutanfaelle wenn er mit einer Situation nicht umgehen kann. Er hat bereits eine Therapie gemacht, welche leider auf Dauer nichts gebracht hat. Wir haben saemtliche Tests machen lassen um ja nichts zu uebersehen . Mittlerweile war ich mit mehreren Aerzten und Psychologen im Gespraech....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2013
4 Antwort
Ich verstehe nicht mit welcher begründung sie ihn stationär aufnehmen wollen? hast du dir mehre meinung eingeholt? hat das alles angefangen mit der trennung von deinem ex oder gab es vorher schon schwierigkeiten. also wutanfälle wenn verneinungen auftraten?
sweetwenki
sweetwenki | 01.03.2013
3 Antwort
... sie ist nicht mal allein ins Bett gegangen, soviel Angst hatte sie dass auch Mama nicht mehr da sen könnte. Und sie war noch superklein und hatte kaum Bezug zu ihrem Papa - nun stell dir vor wie es sich für deinen Sohn anfühlen muss. Vielleicht sollte er auch vorerst nicht oder nicht über Nacht zum Papa gehen, um mit der Situation fertig zu werden ohne ständig hin- & hergerissen zu werden. Du weißt nicht was dein Ex ihm alles erzählt... Meine hat Papa im 1. halben Trennungsjahr nur sporadisch gesehen, sie kam zur Ruhe, fühlte sich wieder zu Hause und nach und nach kamen dann mehr Treffen und halt dann auch die alle 2 Wochenenden.
Chrisiebabe
Chrisiebabe | 01.03.2013
2 Antwort
@Chrisiebabe Ganz lieben Dank fuer deine Antwort. Die Trennung ist jetzt gut 2, 5 Jahre her und mein Ex-Mann hat mich immer fuer seine Probleme verantwortlich gemacht...weil ich mich getrennt habe. Und sehr sehr lang alles versucht vor dem Kleinen auszutragen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.03.2013
1 Antwort
Im der Regel kannst du dich als Begleitperson mitaufnehmen lassen, ich glaub bis zum 12. Lebensjahr. Die Krankenkasse zahlt Verdienstausfall sobald du nachweist, dass deine Mitaufnahme der schnellen Genesung deines Kindes dient. Würde aber vorab mit der klinik über deinen Wunsch sprechen mit Angabe des genauen Sachverhaltes, denn manche Kliniken haben nur ne bestimmte Kapazität für die Eltern und wägen dann natürlich ab welcher Patient den höchsten "Nutzen" hat. Ich würde mich an deiner Stelle mitaufnehmen lassen, denn er braucht dich jetzt mehr denn je. Und nein, du hast nichts falsch gemacht bei der Trennung- wahrscheinlich habt ihr nur noch nicht darüber sprechen können. Lass ihm Zeit, schenk ihm all deine Liebe und Aufmerksamkeit und geh immer wieder auf seine Fragen ein. Auch Kinder brauchen Zeit sowas zu verarbeiten, egal wie klein oder groß sie sind. Meine war 1 Jahr und 2 Mon bei der Trennung und ich durfte sie in meiner Freizeit gut 8 Wochen nicht allein lassen...
Chrisiebabe
Chrisiebabe | 01.03.2013

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