baby schwierig

dosenkeks
dosenkeks
24.04.2016 | 51 Antworten
hallo ihr lieben,

bitte helft mir, ich laufe auf dem zahnfleisch. Vielleicht hat ja jemand einen Rat oder ich finde gleichgesinnte. Also vorweg, ich liebe meinen Sohn über alles auf der Welt... Er ist nun 10, 5 Monate alt und er schlief die ersten Wochen recht gut. Ca mit 2 Monaten wurde dies immer schlechter. Mit 4 Monaten dann war es so wie es jetzt ist.

Es wird immer wieder nachts geschrien. Schlafen ist nur auf meinem Bauch oder in meinen Armen möglich. Währenddessen muss er gestreichelt werden. Sonst wird er wieder wach. Wenn ich einschlafe merkt er das recht schnell, das nicht mehr gestreichelt wird und schreit. So dass ich nur schlafen kann, wenn er ...gegen 3 Uhr im Tiefschlaf ist. Ich komme nachts evtl auf 2 Stunden schlaf und diese nicht unbedingt am Stück.

Gegen 5.30 uhr ist er dann auch wieder wach, aber nicht ausgeschlafen, denn er ist hundemüde und quängelt. Wir haben schon vibrucol verucht....leider half es nichts. Hampelmännchen bzw kleines Träumerle Globuli.... es hilft einfach gar nichts. Und der kleine leidet selber unter dem wenig schlafen.

Ich habe noch ein Schulkind von fast neun Jahren. Sie kommt manchmal leider echt zu kurz.habe gerade den kleinen auf dem arm und schreibe daher jetzt klein weiter.er will zu 90 prozent des tages getragen werden. ansonsten schreit er hier alles zusammen, und ein ende ist da nicht in sicht.

ich liess es einmal drauf ankommen und ja...er schreit bis er kaum luft bekommt. beruhigen lässt er sich nur mit viiiiel körperkontakt. hinsetzen darf ich mich nicht dann schreit er wieder... ich muss gehen. gegen 14 uhr ist...seine zeit. er schläft dann endlich...auch mal vier stunden...aber in der zeit braucht die große mich auch mal.ich bin sooo müde.... bekommt er nicht sofort was er will macht er sich steif und wirft sich nach hinten und schreit noch mehr. ich bin so kaputt... wenn er mAL SCHLÄFT DRÜCKE ICH IHN AN MICH UND WEINE vor müdigkeit
...ich liebe ihn doch so sehr...was mache ich nur falsch
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11 Antwort
hallo keks: es wurde hier schon viel geschrieben, bei dem ich auch dahinter stehe. ich habe mal erwähnt, dass ich ja kinderkrankenschwester bin. ich erlebe also tagtäglich bei uns in der klinik die unterschiedlichsten kinder und vor allem ELTERN. die psyche, das verhalten der mama
Brilline
Brilline | 24.04.2016
10 Antwort
- Osteopathie-zentrum: würde das auf jeden Fall in Angriff nehmen. - Tragetuch: hast du eins? Oder eine Tragehilfe? Meine Tochter ist anderthalb und schläft nur gut ein und durch wenn ich sie Minimum eine Stunde trage helfe ich dir gerne. Es macht wirklich einen riesen unterschied. Ich habe auch so ein anstrengendes Kind, mittlerweile ist es gitt sei dank besser, aber auch jetzt wird nachts noch ständig geschaut ob ich da bin it Händen und Füßen natürlich). Entlaste dich!2 Stunden Schlaf ist sehr wenig!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
9 Antwort
Oh ja, und falls du da nicht schon warst: ostheopath. Einen Teil des Geldes kannst von der kk erstattet kriegen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
8 Antwort
Ich weiß nicht ob es hilft, aber ich habe den Eindruck dass du ein sehr sensibler Mensch bist und dementsprechend auch reagierst. Wenn ich mich recht entsinne gab es vor einiger Zeit einen Schicksalsschlag bei dir? Es ist nur eine Vermutung, aber wenn du schon schreibst dass du mit ihm im arm weinst etc. würde ich mal sagen dass deine Kinder 1zu1 deine Angst, Verzweiflung, Trauer und Unsicherheit mitkriegen und dementsprechend selbst verunsichert reagieren. Ich glaube das Problem ist hausgemacht. Du musst dem kleinen halt vermitteln dass nichts schlimmes passiert wenn er halt neben und nicht auf dir schläft... so wie du schreibst, kann ich mir gut vorstellen dass du regelrecht tränen in den Augen hast wenn er mal kurz weint und gleich wieder in Panik verfällst und ihm somit zeigst/vermittelst:"oh Gott, es passiert hier irgendwas schlimmes." Weist du wie ich das meine? Dein kleiner orientiert sich an deiner Mimik, deinem verhalten, wie du redest. Das wird noch in ganz vielen anderen Situationen so auftreten. Daher mein Tipp: erstmal ruhiger und gelassener werden! Mein kleiner hatte nach dem Umzug ähnliches verhalten . Ich denke du solltest es mit kleinen Schritten probieren. Erstmal schlafen ohne streicheln, dann neben statt auf dir usw. Dabei unbedingt Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Bleib bei deinem Kurs, sonst verwirrst du ihn noch mehr. Du weißt, dass nichts los ist. Er ist satt, sauber, du bist da-es besteht also keine Gefahr für ihn. Ruf dir das immer ins Gedächtnis. Wenn er also wieder weint bleibst du ruhig, redest nicht unnötig viel auf ihn ein (er soll ja zur Ruhe kommen. Keine hektischen Bewegungen, keine überstürzten Handlungen, bleib dran. Droht er sich festzuschreien Versuch es mal mit ins Gesicht pusten. Und ganz wichtig, DRAN BLEIBEN. Es ist doch nichts los, außer dass du ihm beigebracht hast Angst zu haben. Natürlich kann die Umstellung dauern, aber wenn du ruhig bist, Geduld hast und endlich mal davon weg kommst deine Kinder wie rohe Eier zu behandeln, wird das schon. Er spiegelt deine Angst. Du tust ihm keinen gefallen damit ihn von jeglicher Schwierigkeit fern zu halten. Ich denke dadurch resultiert auch seine schlaflosigkeit. Angst. Wenn du ihm vermittelst dass nichts schlimmes passiert wird auch er sich entspannen. Für ein Kind da sein heißt nicht es unnötig zu betüdeln. Du bist da, ernährst und tröstest ihn, aber wenn nichts ist musst du nicht in einen beschützermodus verfallen. Und Versuch mal heraus zu finden warum dein Sohn so reagiert. Hat evtl auch er etwas mitbekommen und zu verarbeiten?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
7 Antwort
@Solo-Mami Bin da ganz bei Dir
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
6 Antwort
mei, was ich so lese von dir ... es ist wirklich ein ernster und gut gemeinter Rat: bitte organisiere dir Hilfe und für eine längere Zeit. Bei dir scheint einiges an Chaos zu herrschen wo man nur Schritt für Schritt weiter kommt, Eine Beratung der Diakoni ist gut, frage da bitte wie das mit einer Familienhilfe vom JA ist, die kommen zwar nur 1-2 mal die Woche glaub ich, können dich aber enorm entlasten. Das Schlafverhalten vom Kleinen ... das ist ein antrainiertes Verhalten über Monate hinweg, er kennt nix anderes. Auch hier kann man nur in kleinen Schritten was ändern. Als erstes würde ich erstmal schauen, dass man alle eventuellen organischen Möglichkeiten ausschliessen kann, also Check beim Arzt. Nicht beim normalen KA, sondern in einem SPZ oder bei einem Osteopathen, wobei der letztere Geld kostet. Beim SPZ brauchst nur den Ü-Schein ... sollte der KA icht weiter kommen lass dir einen geben. Und dann, wenn da nix rauskommt, also wirklich alles OK ist vom Körper her - erst dann kannst an der Psyche des Kindes arbeiten zusammen mit deiner, denn ich glaube du hast in irgendeiner Form ein Problem mit dem "los lassen" deines Kindes ... ich weiß nicht wie ich das umschreiben soll ....
Solo-Mami
Solo-Mami | 24.04.2016
5 Antwort
kann wer anderer euren Teufelskreis durchbrechen? habt ihr einen Papa, eine Oma, eine andere liebe Bezugsperson, die mal ein WOchenende mit deinem Zwerg verbringen kann? ich glaub, das ihr euch einfach blöd eingespielt habt - auch wenn es deinem kleinen nicht paßt, wird er lernen müssen, auch mal "alleine" klar zu kommen - denn was spricht dagegen mal am boden zu spielen wenn man mit der schwester in sichtnähe aufgabe macht... ist medizinisch alles abgeklärt? was sagt der Kinderarzt? warst du bei der Mutterberatung? Hol dir Hilfe - für dich, deinem kleinen und für deine große und natürlich wird es ein kampf, nur umso früher du ihn beginnst umso kürzer wird es gehen und dajana hat recht - du mußt bei kampfantritt dahinter stehen! übrigens, bei meinem großen war ich alleinerziehend und wir hatten im alter deines kleinen auch die phase, dass er blau anlief, wenn er nicht das bekam was er wollte und weinte... war deswegen bei einer psychologin hol dir für euch hilfe - niemanden geht es gut bei euch und das ist bei diesem schlafentzug auch verständlich! zweifle nicht an dir, ihr habt einfach schwierigkeiten den richtigen, erholsamen schlafrhythmus zu finden...
Mia80
Mia80 | 24.04.2016
4 Antwort
@dosenkeks Sehr gut...ggf. auch ne Psychotherapie, das halte ich fast für wichtiger. Ich möchte Dir jetzt keine Tipps und Ratschläge geben, um sein Schlafverhalten zu ändern...das überfordert Dich im Moment ganz einfach total. Hast Du ein Tragetuch? Johannes rein und gut ist. Das Schlafverhalten wird dann angepackt, wenn Du wieder "Stand" hast.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
3 Antwort
ich habe mir schon hilfe gesucht ...frühe hilfen ..heisst das und ist von der diakonie. in 2 wochen kommt sie das erste mal
dosenkeks
dosenkeks | 24.04.2016
2 Antwort
Weisst Du, was ich meine? Eine Schlafgewohnheit ist anstrengend und hart für BEIDE...wenn Du nicht sicher bist und ständig einknickst, spürt er das und der Teufelskreis dreht sich weiter. Und NEIN, ich mein das überhaupt nicht böse!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016
1 Antwort
Zuerst musst Du, wie schon so oft geschrieben, aus DEINEM Karussell raus! Du betonst immer, wie sehr Du ihn liebst...daran zweifelt doch keiner! Und Du machst nichts falsch! Kinder haben nunmal Phasen! Zuerst muss Du DEINS lösen, nur so wirst Du sicher in dem, was Du tust. In jeder Deiner Fragen ist so viel Unsicherheit, das überträgt sich natürlich auf den Lütten. Such Dir Hilfe, komm aus Deiner Unsicherheits-Spirale raus. Nur dann kannst Du für Dich und für Deine Kids eine klare Position beziehen. Ansonsten würde ich den Mittagsschlaf begrenzen auf 1-2 Stunden, damit er abends schlicht müder ist. Aber das schaffst Du eben nur, wenn Du dahinter stehen kannst und nicht über jede Meinung und jede Story nachgrübelst.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.04.2016

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