Kleinkind launisch

Schnurpselpurps
Schnurpselpurps
01.08.2017 | 2 Antworten
Hey,

Clara hat in letzter Zeit recht häufig schnelle Launenwechsel, die ich nicht so recht einordnen kann. Irgendeine Kleinigkeit läuft "falsch" (also anders als sie dachte) und wupps, guckt sie dermaßen böse, wirft mal Sachen hin oder schlägt auch mal (wenn man gerade in Reichweite ist). Dank ihrer lebhaften Mimik wirkt das auch richtig abfällig, verachtend. Und...böööse. Huh, kann das Kind böse gucken.
Natürlich hat sie auch Trotzanfälle. Aber dies hier kenne ich so gar nicht.

So würde ich gucken, wenn ich sagen wollte: "Verpiss Dich, blöder Typ."
Wisst ihr, was ich meine? Ist das auch normaler "Trotz"? Sie macht das übrigens bei anderen als mir auch mal ohne erkennbaren Anlass. Zum Beispiel spricht mein Partner sie freundlich an und kassiert - zack!!! - ein mauliges Gesicht, vielleicht haut sie sogar nach ihm.

Bei mir macht sie es auch, aber da finde ich wenigstens immer noch einen Anlass, z.B. hat sie mir gestern abend das Handy aus der Hand geschlagen. Klar, sie war sauer, weil ich da drauf gucken wollte... und doch lieber sie beachten soll. Kann ich nachvollziehen. Oder sie bekommt den gelben Becher statt den blauen. Auch klar.

Mal abgesehen davon, dass sie natürlich nicht schlagen oder treten darf: Wie gehe ich damit am besten um? Bislang wehre ich mich manchmal, gebe auch Kontra, aber ich tröste auch. Sie hat ja offensichtlich Frust.

Wie kann ich ihr da das Leben erleichtern - und mir auch?

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2 Antwort
sie findet gerade ihre Frustgrenze, erleichtzern kannst du ihr das nicht, das muss sie nämlich lernen und du anscheindend auch um so schneller du darauf eingehst, destop niedriger wird sie
eniswiss
eniswiss | 02.08.2017
1 Antwort
Hm also es gehört zum Frust. Ganz klar. Das haben wir auch. Wegen Kleinigkeiten ;) Auch mal treten und hauen. Ich persönlich zieh mich aus der Situation. Nehme als zB meinen Arm weg, wenn er da drauf haut. Sage ihm klar und mit passender Mine, dass MIR das weh tut und ICH das nicht möchte. Mittlerweile ist es dann jetzt auch so: Ist es ein kleiner Anfall, steht er da auch mal da: "Mama Aua. Mama weint". In bösen Phasen geht ER dann weg. Lässt seinen Frust freiwillig im Kinderzimmer aus. Wenn er NICHT körperlich angreift, ist mein Verhalten von der Situation abhängig und vom Auslöser. Das kann Trost sein, das kann aber auch "aus der Situation nehmen" sein, wenn es darum geht, klare Grenzen zu setzen. ZB das Klettern auf der Anbauwand oder so. Manchmal Helfen auch Kompromisse. Zb das er eben doch die Dicke Mütze aufsetzen darf und die dünne heimlich im Rucksack mitgenommen wird :D
xxWillowXx
xxWillowXx | 02.08.2017

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