Vorwehen bzw. Übungs- oder Senkwehen

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Leichte Wehen in der Schwangerschaft sind normal!
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Leichte Wehen in der Schwangerschaft sind normal!

Vorwehen bzw. Übungs- oder Senkwehen nennt man in der Medizin auch Braxton-Hicks Kontraktionen. Als Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet man Wehen, die zur Reifung der Gebärmutter beitragen. Sie treten sehr unregelmäßig auf und sind „Training“ der Gebärmutter.

Wehen in der Schwangerschaft

Übungswehen

Sie bereiten die Gebärmutter Schritt für Schritt, die gesamte Schwangerschaft lang, für die Geburt vor! Es kann nämlich schon ab dem zweiten Monat der Schwangerschaft zu solchen Kontraktionen kommen, dann nennen wir sie jedoch noch „Schwangerschaftswehen“, die von der Schwangeren meist gar nicht verspürt werden. Nach der zwölften Schwangerschaftswoche beginnt der Fötus sein Wachstum und ab dann ist auch die mitwachsende Gebärmutter spürbar.

Besagte Übungswehen können etwa ab der 25. Schwangerschaftswoche auftreten. Dabei kann sich der gesamte Bauch verhärten. Gegen Ende der Schwangerschaft gehen die Übungswehen dann in die sogenannten Vorwehen über. Diese dienen demnach dem selben Zweck: (die letzte) Vorbereitung der Gebärmutter.

Senkwehen

Die Senkwehen bilden das Endstadium der „Schwangerschaftswehen“ und verfolgen das Ziel, das Köpfchen des Babys vollständig in das Becken seiner Mutter zu senken, es sozusagen in die „Startposition“ zu bringen. Außerdem helfen sie dem Gebärmutterhals, sich zu verkürzen und bereiten so die Öffnung des Muttermunds vor (sind aber noch nicht in der Lage ihn zu öffnen!) Sie treten tatsächlich in letzter Minute, etwa ab der 36.SSW, auf.

In dieser Zeit kann sogar häufig beobachtet werden, dass der gesamte Bauch sich senkt. Damit verbunden wirst Du auch bald einen stärkeren Druck auf die Blase und den Darm spüren.

Weiteres zu Schwangerschaftswehen, findest du in diesem Artikel --> Wehen in der Schwangerschaft

Wehen merken

Wie auch die Übungswehen machen sich die Vor- und Senkwehen unangenehmes Ziehen im Bauch, das nach unten, bis in die Oberschenkel und den Rücken ausstrahlen kann, bemerkbar. Auch hier kann sich der Bauch leicht verhärten.
  • Interessant ist, dass die Senkwehen beim ersten Kind meist früher (vier bis sechs Wochen vor der Geburt) einsetzten, als beim zweiten.
  • Frauen, die zum zweiten Mal entbinden, empfinden die Senkwehen oft viel stärker als bei der ersten Schwangerschaft, denn bei ihnen senkt sich die Gebärmutter oft erst kurz vor der Geburt.

Tipps

  • Überanstrengung verstärkt die Vor-, Übungs- oder Senkwehen, Entspannung lindert sie. Bei Stress solltest Du deshalb eine Pause einlegen und auch mal die Füße hochlegen.
  • Das Ausbleiben von Vor- oder Senkwehen ist überhaupt kein Grund zur Sorge. Auch die kursierende Behauptung, dass das Ausbleiben der Senkwehen bedeute, das Kind würde nicht durch das Becken der Mutter passen, ist einfach falsch.

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