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Röteln bei Kindern

Röteln bei Kindern
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Röteln bei Kindern

Röteln werden, wie Masern und Windpocken, von Viren verursacht. Charakteristisch für diese ansteckend. Hauptsächlich treten im Frühjahr Epidemien auf und wer einmal daran erkrankte, der ist lebenslang immun. Erkrankt die Mutter in der Schwangerschaft, so kann eine Fehlgeburt die Folge sein. Auf das Neugeborene kann es verheerende Auswirkungen haben:  Missbildungen, Blindheit, Taubheit, geistige Behinderung oder Herzfehler können die Folge sein.

Rubellavirus verursacht, das durch die Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) übertragen wird. Die Inkubationszeit liegt bei 14 bis 21 Tagen, wobei Röteln sieben Tage vor dem Ausbruch des Ausschlags und sieben Tage danach absteckend sind. Die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung durch eine infizierten Person liegt bei 20 bis 70 Prozent und ist niedriger als bei Masern oder Windpocken. Epidemien treten häufig in Schulen oder Kindergärten auf.

Therapie

Eine spezielle Therapie gibt es nicht, meist bleiben Röteln auch beschwerdefrei. Gegen die Temperatur können fiebersenkende Maßnahmen ergriffen werden, bei Schmerzen kann im Bereich der Lymphknoten Wärme eingesetzt werden. Das erkrankte Kind sollte unbedingt das Bett hüten und drei bis fünf Tage den Kontakt zu anderen Kindern vermeiden. Wer einmal an Röteln erkrankte, der bleibt für den Rest des Lebens immun.

Vor allem Mädchen sollten dringend gegen Röteln geimpft werden, da eine Erkrankung in der Schwangerschaft verheerende Folgen nach sich ziehen kann. Im Alter von 12 bis 15 Monaten sollte zum ersten Mal geimpft werden, wobei hier meist eine Kombinations-Impfung mit Masern und Windpocken erfolgt. Die zweite Impfung folgt im Alter von 2 Jahren und frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung. Um eine Verbreitung von Röteln zu vermeiden, sollten auch Jungen geimpft werden.

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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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