Ein wesentliches Merkmal für das Burnout-Syndrom ist das Gefühl, innerlich ausgebrannt zu sein
In der heutigen Zeit leiden immer mehr Frauen unter dem sogenannten Burnout-Syndrom, auch einfach Burnout genannt. Unter einem Burnout versteht man ein innerliches „Ausgebrannt sein“, das sich als starke geistige, körperliche und seelische Erschöpfung bzw. innere Leere bemerkbar macht. Ein Burnout entsteht nicht kurzfristig, sondern entwickelt sich schleichend über einen längeren Zeitraum. Das Burnout ist dann erreicht, wenn alle Kraftreserven aufgebraucht sind, der Akku bereits leer ist und nichts mehr richtig funktioniert.
Wer ist vom Burnout betroffen?
Von einem Burnout-Syndrom sind besonders häufig Menschen betroffen, die sich stark für andere Menschen oder für ihren Beruf aufopfern. Dies sind neben Berufssportlern oft Menschen in sozialen und helfenden Berufen, Menschen mit hoher beruflicher Verantwortung oder Menschen, die starken familiären Belastungen ausgesetzt sind. Auch Mobbing oder eine Ausnutzung am Arbeitsplatz sowie die Angst vor Arbeitsplatzverlust können die Entstehung eines Burnout-Syndroms begünstigen. Burnout entsteht, wenn die eigenen Kraftreserven ständig aufgebraucht werden, die Anforderungen an sich selbst sehr hoch sind und der eigene Energiehaushalt nicht wieder aufgefüllt wird. Gerade Frauen oder Mütter, deren Leistungen kaum anerkannt werden, neigen dazu, sich noch mehr innerlich zu verausgaben und es jedem recht machen zu wollen, um endlich die gewünschte Anerkennung zu erlangen. Hinter einem Burnout verbirgt sich häufig auch eine Enttäuschung über die eigene Lebenssituation.
Wie macht sich ein Burnout-Syndrom bemerkbar?
Durch die hohe Belastung kommt es zu einer vermehrten Bildung von Stresshormonen und zu Mangelzuständen im Hormon- und Nervensystem. Verschiedene psychische und körperliche Beschwerden können die Folge sein.
Zu den körperlichen Beschwerden zählen u. a.:
- Kopfschmerzen und Muskelverspannungen
- Magen-, Darm-Beschwerden
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Herzklopfen und Schlafstörungen
- Erhöhte Infektanfälligkeit
Psychische Beschwerden sind beispielsweise:
- Lustlosigkeit, Mangel an Freude, mangelndes Interesse an der Arbeit
- Permanente Erschöpfung und Müdigkeit
- Konzentrationsprobleme, erhöhte Stressanfälligkeit
- Verstärkte Empfindsamkeit oder Gereiztheit, Stimmungsschwankungen
- Gefühle der Sinnlosigkeit und des Versagens, sinkende Zufriedenheit
- Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
- Erhöhter Genussmittel- oder Medikamentenmissbrauch
Wie wird ein Burnout behandelt?Erst einmal ist es wichtig, das Burnout zu erkennen und zu akzeptieren, dass Hilfe nötig ist. Ein wesentlicher Bestandteil bei der Therapie ist die eigene Entlastung und Entspannung. Hier bieten sich verschiedene Strategien zur Stressbewältigung an, wie z. B. Yoga, progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditation. Ebenso wesentlich ist es, alte Verhaltensmuster und Gewohnheiten zu erkennen und zu verändern sowie den eigenen Bedürfnissen mehr Raum zu geben. Bei sehr starker Belastung durch das Burnout-Syndrom ist ggf. der Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik erforderlich. Letztendlich geht es bei der Behandlung darum, negative Verhaltensmuster durch positive zu ersetzen, den eigenen Idealismus zu verabschieden und eine innere Balance zwischen beruflichen und familiären Anforderungen und tiefgreifender Entspannung zu finden.
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Kommentare
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\"Wenn mir alles zu viel geworden ist hab ich mir lieber eine Tschik angezündet als mich voll dem Stress und der schlechten Laune hinzugeben. Das Baby hat ja auch nichts davon wenn die Mutter auf 190 ist. Das hab ich mir jedenfalls so gedacht\" sagt Anita H. Rauchen und Trinken in der Schwangerschaft kann ein Zeichen von Depression sein. http://www.babylog.at/2012/allgemein/schwanger-trinken-und-rauchen/
von traude31 am 10.05.2012 08:36
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habe gerade den test gemacht und bin erschrocken. ich habe ein sehr hohes burnout risiko .
von KaiLeonsMom am 27.02.2012 00:01
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ich kann folgenden test, bei verdacht auf burnout empfehlen:
http://hilfe-bei-burnout.de/messung/burnout-test/
gruesse, july77
von July77 am 09.12.2011 23:32
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asdqwqw22
von Waikiki am 30.08.2011 19:21
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test5
von Waikiki am 30.08.2011 19:13
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von Waikiki am 30.08.2011 19:10
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von Waikiki am 30.08.2011 19:09
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test
von Waikiki am 30.08.2011 18:41
» Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb