Eine sichere und gemütliche Umgebung für das Kind

443770_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliodeIst ein Kind unterwegs, so muss sich auch in der Wohnung der Eltern einiges verändern. Solange der Nachwuchs noch zu klein ist, um sich selbstständig zu bewegen, sind die Probleme überschaubar, wird er jedoch mobil, muss man sich über eine kindgerechte Einrichtung Gedanken machen. Das gilt natürlich nicht nur für das Kinderzimmer, sondern auch für den Rest des Hauses, denn schließlich wird sich das Kind auch dort bewegen.

Gemütliche Atmosphäre
Überall im Haushalt lauern Gefahren, die man dringend beseitigen sollte, um nicht das Wohl des Kindes zu gefährden. Daneben ist es aber auch ratsam, dass man auf Komfort achtet. Ein angenehmer Untergrund und eine liebevoll gestaltete Spielecke helfen dabei, dass sich der oder die Kleine wohlfühlt. Gerade wenn der Nachwuchs beginnt, sich langsam krabbelnd fortzubewegen, ist es wichtig, dass er es dabei bequem hat. Wer in vielen Räumen Fliesen als Bodenbelag hat, sollte dafür sorgen, dass mit einem dicken Teppich Wohnzimmer und andere Räume, in denen sich das Kind bewegt, zur angenehmen Krabbelzone werden. In der Spielecke kann man darüber hinaus noch ein kuscheliges Schaffell auslegen, auf dem sich das Kind gerne ausbreitet.

Für Sicherheit sorgen
Ein besonderes Augenmerk liegt bei der kinderfreundlichen Einrichtung natürlich auf der Sicherheit des Nachwuchses. In jedem Haushalt lauern viele Gefahren. Für etwas ältere Kinder sind diese häufig kein Problem mehr. Doch für Babys, die gerade anfangen sich selbstständig fortzubewegen, und für Kleinkinder, die noch ungeschickt sind, können diese Dinge durchaus gefährlich werden. Wenn das Krabbeln beginnt, sind es vor allem Steckdosen, die genau auf der Höhe der Kinder liegen. Da kann es schnell passieren, dass der Nachwuchs einfach mal hineingreift oder probiert etwas hineinzustecken. Damit dies nicht fatal endet, gibt es für wenig Geld im Handel Sicherungen, die verhindern, dass von einem Kind einfach etwas in die Steckdose gesteckt werden kann. Ebenfalls eine Gefahr für krabbelnde Kinder und solche, die gerade beginnen zu laufen, sind scharfe Kanten und eckige Möbel. Hierfür gibt es spezielle Abrundungen, mit denen man die problematischen Stellen entschärfen kann.

Ein besonders beliebter Zeitvertreib von kleinen Kindern ist das Ausräumen von Schränken und Schubladen. Da hinter den Türen häufig viele gefährliche Dinge lauern, ist es ratsam, die Schränke fest zu verschließen. Hier reicht oft schon ein wenig Bindfaden aus. Einfach die Griffe der beiden Türen zusammenbinden und schon ist es dem Nachwuchs nicht mehr möglich, den Schrank zu öffnen. Generell gilt aber, dass alles, was eine mögliche Gefahr darstellen könnte, sowieso außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden sollte. Insbesondere scharfe Gegenstände und giftige Substanzen muss man in verschlossenen Schränken, die möglichst hoch hängen, verwahren.

Welche versteckte Gefahren es für Kinder im Haushalt noch gibt, könnt ihr im Mamiweb-Magazin Artikel Unerwartete Gefahren in kindersicherer Umgebung nachlesen.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de