Wie seit ihr mit einer Fehlgeburt klar gekommen?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
15.04.2014 | 16 Antworten
Erst mal zu mir...

Ich war von Anfang Januar 2010 in einer Filiale als Verkäuferin angestellt und habe eine Tochter, die mittlerweile 6 Jahre ist und dieses Jahr in die Schule kommt (happy01)
Ende letzten Jahres beschlossen mein Freund und ich, es wäre doch super wenn unsere Große ein Geschwisterchen bekäme. Nach nur 1 Monat üben hatte es auch sofort geklappt...
Leider hatte ich schon früh arge probleme (traurig01)
War erst im Krankenhaus wegen starken schmerzen und da meinte man aber, da ist nix zu sehen, verdacht auf eileiterschwangerschaft. Dem war dann aber nicht so, bekam aber dennoch sofort Berufsverbot. Kurze zeit später hieß es dann, da stimmt was nicht, es muss eine Ausschabung her (tempo)
Zu allem übel dazu wurde ich dann nach 4 Jahren aus meiner Arbeitsstelle raus gemoppt. Gott sei Dank war ich nur 2 Wochen arbeitslos, seit mitte März habe ich wieder einen neuen job, sogar ganz in meiner nähe (beim alten musste ich viel mit dem zug pendeln) Allerdings habe ich da noch ziemliche anpassungsprobleme und zweifel sehr an mir...
Ich dachte immer, ich hätte die Fehlgeburt gut überstanden. Allerdings erzählte mir meine Beste Freundin letztens, sie wäre nun in der 11. Woche schwanger. Und schwupps, bei mir kommt alles wieder hoch, ich finde die welt so ungerecht und das schlimmste, anstatt mich richtig mit meiner besten zu freuen, bin ich so verdammt neidisch auf sie (traurig03)
Sie meinte ja immer, ich könne doch sofort wieder versuchen schwanger zu werden. Nur das kann ich eben nicht. Habe doch erst einen neuen job angefangen und eine probezeit von 6 monaten, da kann ich doch nicht einfach so schwanger werden...

Sorry das es so lang geworden ist, aber das musste einfach mal raus. Weiß einfach nicht wie ich richtig mit der situation umgehen soll. Und meine beste Freundin möchte ich ja auch nicht vor den kopf stoßen, sondern mich eher mit ihr freuen...

Hoffe auf viele hilfreiche tips...
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16 Antworten

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1 Antwort
mein mann und ich hatten lange versucht ein baby zu bekommen es klappte bei uns nicht zuerst mit hilfe vom fa nach ein paar jahren mit hilfe vom kiwu in der zeit wurde meine freundin schwanger ich freute mich für sie und sie schenkte mir die patenschaft für die kleine das schönste geschenk meine kleine cousine wurde schwanger sie war jung und ich übernahm ab und an mal am wochenende die kleine oder auch wenn ich frei hatte sie hatte sonst keinen ich steckte immer wieder mitten in behandlungen die immer wieder negativ ausvielen das frass mich innerlich auf und diese ganzen hormone veränderten mich 2007 klappte es dann im kinderwunschzentrum die blutwerte waren positiv ich war überglücklich ich weiß noch war ein schöner sommertag kam etwas früher von der arbeit wieder wollten gerade in den garten zur schwiema fahren und ich ging noch mal pullern und da war blut...... ich saß und überlegte war etwas geschockt und ängstlich irgendwie dachte ich mir schon das was nicht stimmt den der eisprung war herbeigeführt und laut meinem fa war es nicht zeitgerecht er sagte aber nichts dazu weil er mich nicht beunruhigen wollte ende von lied fehlgeburt in der 8ssw alle wußten es schon das ich schwanger war meine eltern die schwiegereltern omas..... selbst auf der arbeit ich war so euphorisch das es geklappt hat ich brauchte lange damit klar zu kommen geld war da auch erst mal knapp um was neues zu starten traute mich aber auch nicht 1 jahr pausierten wir und was passierte meine freundin wurde erneut schwanger...sie verheimlichte mir die schwangerschaft was ich gar nicht toll fand ende 3 monat traute sie sich dann doch was zu sagen ich sagte nur zu ihr "ich freu mich für euch... ihr könnt nichts dafür das es bei uns nicht klappt aber bitte verheimliche mir sowas nie mehr" zwischendrin hatte ich immer wieder die kleine von meiner cousine sie lernte stehen und auf dem boden zu rutschen . es war auch schön auch wenn es nicht mein eigenes kind war nach 1 jahr machte mein mann einfach einen neuen termin im kiwu wollte erst nicht mehr hin aber dann versuchten wir es doch nochmal bin nur bis zur IUI gegangen weiter gehen wollte ich nicht merkte schon das ich immer mehr medis brauchte und dann gab ich auf dachte über adoption nach und ließ mich da so ein und merkte das ist auch nicht gerade leicht und dauert..... genau zu dem zeitpunkt machte ich einen schwangerschaftstest weil meine periode mal wieder nicht kam und ich glaubte ich brauchte den test um frei im kopf zu sein das ich sehe ich bin nicht schwanger aber er war positiv von ganz allein nach all den jahren erst kam die freude und dann kam gleich wieder die angst aber es ging gut unser 1. wunder ist mittlerweile 3 jahre und es klappte sogar ein 2. mal er ist nun knapp 5 monate aber bei ihm bekam ich blutungen zu anfang der schwangerschaft die mich erst nicht weiter hoffen ließen komischerweise war ich zu dem zeitpunkt etwas gelassener ....
blaumuckel
blaumuckel | 15.04.2014
2 Antwort
hatte nur meinem mann von der schwangerschaft erzählt und leider musste ich es einer arbeitskollegin erzählen denn die ersten blutungen waren auf der arbeit sie konnte schweigen habs auf der arbeit erst nach der 13ssw erzählt ich hatte ja schon einmal das größte glück nicht wieder so reinsteigern und innerlich zerfressen lassen es passiert so vielen manche merken es nicht mal ich musste mich erst mal schonen und es ging ja alles gut deine freundin kann nichts dafür freu dich für sie und du hast schon eine wunderbare tochter ein baby zu bekommen ist nicht selbstverständlich genieße die zeit genieße erst mal deinen neue arbeit oder versuch auf deinen wunsch schwanger zu werden so schnell geht es ja auch nicht immer und vor der 12ssw brauch man nichts sagen das leben ist nie einfach es werden einem immer steine in den weg gelegt ich drück dir die daumen und wirklich freue dich für deine freudin
blaumuckel
blaumuckel | 15.04.2014
3 Antwort
Ich hab überlegt, ob ich überhaupt antworten soll, weil manche Leute empfindlich auf das reagieren, was ich dir sagen würde. Ich versuche es mal vorsichtig: Wenn du gerne ein Kind möchtest, was ist dir denn jetzt wichtiger? Du machst die Umstände außerhalb von dir dafür verantwortlich, dass du jetzt kein Kind bekommen kannst. Du fühlst dich irgendwie als Opfer . Ich kann dir sagen, dass es auch nach 6 Monaten für dich schwierig sein wird, wieder schwanger zu werden, weil du dann denken könntest, dass es vielleicht nicht angemessen ist, schwanger zu werden, gleich nachdem die Probezeit vorbei ist. Du müsstest dich zwischen Sicherheit und Glück/Zufriedenheit entscheiden. Wenn du dich quälst, weil du gerne ein Kind willst, dann versuch, ein Kind zu bekommen. Niemand zwingt dich, die Probezeit zu überstehen. Und wenn du positiv denkst und weißt, was du willst, wirst du nach der Elternzeit auch wieder einen Job bekommen. Es ist eine Frage der Einstellung. Jammern und die Umstände verantwortlich machen dafür, dass man unglücklich ist, ist der falsche Weg und wird dich nie im Leben weiter bringen. Das Wort "Jammern" meine ich nicht böse, es ist einfach nur der Hinweis darauf, dass du offenbar nicht zufrieden bist. Ich habe selber auch eine Ausschabung in der 8. Woche gehabt, weil eine Schwangerschaft nicht intakt war. Ich habe nie einem Kind hinterher getrauert, weil es zu dem Zeitpunkt, als es aufhörte zu wachsen, noch so klein war, dass ein Kind gar nicht zu erkennen war . Was traurig gemacht hat, war die Tatsache, dass man sich gefreut hatte, bald ein Kind zu bekommen und dass ich wusste, dass die Hibbelei nun wieder von vorne losging. Das war für mich ein Unterschied, also ob ich um ein "Kind" trauere oder um die Vorstellung, bald ein Kind zu haben. Ich weiß nicht, ob du das verstehst. Ich habe nach einem Zyklus versucht, wieder schwanger zu werden und das hat auch sofort geklappt. Rücksicht auf den Arbeitgeber habe ich nie genommen und das solltest du dir auch gleich angewöhnen. Wenn du glücklich sein willst, hör auf dich selber und auf sonst niemanden. Und sei dir bewusst, dass ganz allein du selber etwas daran tun kannst, ob du zufrieden bist oder nicht. Den Job hast du gewechselt, damit hast du gezeigt, dass du die Dinge in die Hand nehmen kannst, statt zu Eis zu erstarren, wenn du unglücklich bist. Nun überleg dir, was du möchtest. Eine sichere Arbeitsstelle oder ein Baby. Beides wirst du erst einmal nicht haben können und die Frage ist dann einfach, was dir wichtiger ist. Denke gut darüber nach. Vielleicht liest du mal Robert Betz "Willst du normal sein oder glücklich". Das ist, glaube ich, ein sehr gutes Buch, um zu lernen, auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören. Alles Gute und viel Glück bei deiner Entscheidung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
4 Antwort
Ich muss mich da Maulende-Myrthe anschließen, wenn, s danach gehen würde würden noch viel weniger Kinder zur Welt kommen, , es gibt keinen richtigen Zeitpunkt, , wenn Ihr allso noch ein Baby wollt dann macht es .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
5 Antwort
Hallo, einen Tipp kann ich dir leider nicht geben. Ich habe vor 4 Wochen selbst eine Fehlgeburt hehabt mit anschließender Ausschabung. Es war mein erstes Kind nach einer Icsi. Ich war die Tage vor der Bestätigung der Fehlgeburt sehr traurig, hatte mich sofort krankschreiben lassen. Zwei Tage nach der Bestätigung war schon die Ausschabung in der Kinderwunschklinik. An dem Wochenende, bevor ich definitiv wusste, dass ich eine FG habe, hatte ich schon mit der SS abgeschlossen. Ich der Zeit nach der FG habe ich versucht, wieder in den Alltag zu kommen, was mir soweit auch gut gelang, nur arbeiten konnte ich nicht. War ca. 3 Wochen krankgeschrieben, also jetzt bis zum Beginn der Osterferien, jetzt in den Ferien habe ich 3 Wochen Urlaub. Wollen im Juni mit den drei eingefrorenen Eiern wieder starten. Aber was mich jetzt in den letzten Wochen belastete, war, dass mir zwei vermeitliche Freundinen die Freundschaft gekündigt haben, weil ich eine ICSI habe machen lassen. Von wegen von, dem Gott ins Handwerk gepfuscht. Ich bin Christ'in, musst du wissen.
Goldsternengel
Goldsternengel | 15.04.2014
6 Antwort
Würde auch sagen, wenn du ein Kind willst, kannst Du das doch jetzt nicht von der Arbeitsstelle abhängig machen? Hättest Du keine Fehlgeburt gehabt, dann hättest Du die Stelle doch auch nicht. Du musst entscheiden was dir wichtig ist, aber so wie du das beschreibst, also auch dass du neidisch auf die SS deiner Freundin bist, ist der Wunsch nach einem Kind doch sehr groß! Also mach deinen Kinderwunsch doch nicht abhängig von deiner Arbeitsstelle!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
7 Antwort
Bei meiner Fehlgeburt war meine Schwester im 6. Monat, war irgendwie für beide Seiten nicht einfach. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter wurde ich wieder schwanger und es half mir ungemein mit der Fehlgeburt klarzukommen. Und für mich hatte es schon mit Verlust zu tun, denn die Herzchen der Zwillinge hatten schon geschlagen und es waren eindeutig Föten zu erkennen, Heute sehe ich es als Schicksal, sonst gebe es meine Tochter nicht. Ich würde eine neue Schwangerschaft nicht von der neuen Arbeit abhängig machen, sondern einfach auf deinen Körper hören. @Goldstemengel Wir sind selber gläubige Christen und ich finde die Reaktion deiner. Freundinnen traurig. Schließlich kann man es auch so auslegen, dass Gott dem Menschen die Möglichkeiten wie Icsi gibt. Zieh dein Ding durch, du musst mit deinen Entscheidungen leben können.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
8 Antwort
@Goldsternengel Wir sind auch Christ'en und hat damit nichts zu tun, sowas kann nur von volldeppen komm, die für alles , , es gottes wille, , sagen , gut das die nicht mehr deine Freundinnen sind, wir leben schlisslich im 21 jahundert und nicht mehr im 16j.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
9 Antwort
das mit den christen ist ne geteilte meinung. jeder denkt seins aber niemand kennt die wahrheit. meine kusine ist pfarrerin und sie ist auch der meinung das man keine künstliche befruchtung vornehmen darf weil da eier befruchtet werden und die nicht gut werden, werden weg geworfen... naja lange rede kurzer sinn. ich glaub auch an gott aber auch ich hatte eine Icsi gemacht. leider ohne erfolg aber den monat drauf wurde ich auf natürlichen weg ss. aber verlor es aber in der 8ssw. ob es die strafe dafür war weiß es niemand! das wollte ich mal so erwähnt haben.
kata85
kata85 | 15.04.2014
10 Antwort
@Goldsternengel Ich bin zwar nicht religiös aber sehr gottgläubig. Ich kann mich nicht in die Situation versetzen von Menschen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können. Fakt ist für mich persönlich aber, wenn es nicht deinem Lebensplan entspricht, dann wirst du auch nicht durch eine künstliche Befruchtung schwanger. Wenn die aber klappt, dann soll es auch so sein und dann ist es einfach nur euer Weg gewesen, euch diesen Wunsch zu erfüllen. Es ist mehr als anmaßend, wenn jemand, der sich "Freund" nennt, derart urteilt. Wenn diese beiden Freundinnen, die dir die Freundschaft gekündigt haben, sich für Christen halten, dann sollten sie zu allererst mal lernen, dass Gott niemals urteilt und erstrecht nicht verurteilt. Und wenn er es nicht tut, sollten sie sich das doch bitte auch nicht herausnehmen. Es ist schon komisch, dass Menschen, die sich für gottgläubig halten, so oft besonders intolerant gegenüber Menschen sind, die ihr Leben anders gestalten als sie selbst. Das zeugt für mich von einem sehr falsch verstandenen Glauben.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014
11 Antwort
Zu der Sache wegen der Arbeit kann ich nur sagen, dass ich mich für so lange Zeit habe krankschreiben lassen ist zwar sehr riskant, da ich wahrscheinlich im Juli meine Stelle verlieren werde, auf die ich 7 Jahre gewartet habe, aber auf der anderen Seite sage ich, mir dankt es keiner, wenn ich Rücksicht auf die Stelle nehme und dafür aber nicht mental auf der Arbeit bin. Ich bin ein Mensch, der Gefühle hat. Ich spüre für mich selbst, wann ich wirklich in der Lage bin, meine Arbeit 100%ig zu machen und wann nicht. Zudem muss ich sagen, dass nicht nur die Fehlgeburt der Anlass war, sondern der Umstand, dass die Zeit vor der Fehlgeburt sehr angespannt war, zum einen die Angst vor der Fehlgeburt und dann noch die Arbeit parallel zur Kinderwunschbehandlung. Dass alles zusammen war sehr belastend für mich, da meine Arbeit auch körperlich anstrengend ist. Klar anhand der heutigen Arbeitsmarktlage hat man heute Angst um seinen Job, aber die eigene Gesundheit, egal ob physisch oder psychisch gibt einem niemand wieder zurück. Schließlich ist heutzutage Burnout nicht mehr selten.
Goldsternengel
Goldsternengel | 15.04.2014
12 Antwort
Hallo sweety, die Zeit nach einer Fehlgeburt ist wohl nie einfach. Weder für die Frau noch für den Mann. Ich hatte eine FG in der 24 ssw. Bei mir war eine SsErkrankung schuld. Am Anfang der Ss war noch alles okay. Haben uns super gefreut, sind beim ersten Versuch schwanger geworden. Glücklich ohne Ende. Bereits in der 7 oder 8 ssw hatte ich sehr starke Blutungen, die Ärzte im Kh haben gesagt ich solle zwei Wochen Bettruhe wahren. Nach einer Woche bin ich wieder ins Büro gegangen und habe sofort meinem AG über die Ss informiert. Ich habe ganz normal weiter gearbeitet, so als wäre nichts... habe Überstunden gemacht ohne Rücksicht auf mich selbst oder meinem Kind .... und das alles nur wegen Kommentaren meiner Chefin und Kolleginnnen ich seie ja nicht krank sondern nur Schwanger! Was soll ich sagen, mir ging es immer schlechter um jede Woche die verging- meine FÄ nahm mich auch nicht Ernst, als ich ihr sagte m ir geht es schlecht ich schlafe jeden Tag im Büro ein, habe ich von meiner FÄ den Rat bekommen Kaffee zu trinken. Nunja also weiter wie bisher - arbeiten ohne Grenzen. Bis Tag X kam. Ich wusste etwas ist nicht in Ordnung also habe ich mich krank gemeldet. Da meine FÄ relativ weit weg war und ich.es mir micht zutraute i n diesem Zustand Auto zu fahren bin ich zu meiner HÄ. Ich bin zu ihr gegangen und sagte ich bin im sechsten Monat schwanger, fühle mich wie unter Drogen, bin an allen möglichen Stellen geschwollen so dass es schmerzt. Sie hat meinen Blutdruck gemessen der lag bei 200 ich hatte Eiweiß im Urin - sie schickte mich nach Hause - verwies mich an meine FÄ. Also ging ich nach Hause - bekam einen ersten eklamptsichen Anfall - das ist so etwas wie ein epileptischer Anfall aber kommt nur in der Ss vor. Nun ja zum Glück wurde ich gefunden und ins Kh gebracht, da kam der zweite Anfall - direkt auf die intensiv - Niere und Leber wollten nicht mehr - Blutdruck im Himmel - meinem Mann wurden die schlimmsten Szenarien ausgemalt - vllt überlebe ich das nicht - bekomme ich nochmal so einen Anfall werde ich vllt nie ieder klar im Kopf sein.... Nach einer Woche intensivstation kam die Meldung, das unser Baby tot ist - i h brachte es natürlich zu Welt. Lange Geschichte, warum ich sie dir geschrieben habe ist kein Mitleid von dir zu bekommen - sondern dir damit zu zeigen dass du es keinem beweisen musst - höre auf, deinen Körper und deine Gefühle - denke immer auch an deinen Mann / Freund - auch für ihn wird eine FG nie schön sein. Nimm keine Rücksicht auf die Arbeit - die Welt wird sich auch weiter drehen wenn du schwanger bist. Nun zu derZeit nach der FG - wäre es bei mir nicht so extrem gewesen, hätte ich nicht eine ganze Zeit lang unter Schock gestanden und um mein eigenes Leben bangen müssen, hätte ich die Situation der FG wohl auch kaum ertragen. Ein halbes Jahr später ist meine Schwägerin schwanger geworden, ich habe mich riesig für sie gefreut. Ich habe weitestgehend Frieden mit der Situation geschlossen.
JMelek
JMelek | 16.04.2014
13 Antwort
Alles hat einen Sinn im Leben. Auch wenn man diesen oft nicht erkennt und nie wissen wird. Doch müssen wir uns mit Schicksalsschlägen anfreuden - sie hinnehmen, akzeptieren und in die Zukunft schauen. Aber das braucht manchmal Zeit, die solltest du dir nehmen.
JMelek
JMelek | 16.04.2014
14 Antwort
@JMelek Es tut mir schrecklich leid, was dir passiert ist. Dafür hast du mein größtest Mitgefühl! Ich finde nur, es ist ein ziemlich großer Unterschied, ob man sein Kind in der 24. Woche verliert oder in der Frühschwangerschaft, wo eigentlich noch gar nichts zu sehen ist. Und irgendwie glaube ich, dass es nicht förderlich ist, wenn man sich nach einer nicht intakten Schwangerschaft, die keine 8 Wochen alt ist, da rein steigert. Da kann es auch mal gut sein, wenn man arbeitet und nicht so viel Zeit hat, endlos darüber nachzudenken. Das geht vor allem auch in Richtung @Godsternengel. Nur 30% aller befruchteten Einzellen bleiben auch. Der Rest geht unbemerkt oder bei einer verspäteten Regelblutung ab. Durch die frühen Schwangerschaftstests reden unzählige Frauen davon, eine Fehlgeburt in der 6. bis 8. Woche gehabt zu haben. Das ist schon kritisch, wenn man bedenkt, dass das eigentlich der normale Lauf der Natur ist. Zumindest ist es dann kritisch, wenn alle Frauen sich erst mal ein halbes Jahr krank schreiben lassen würden. Das halte ich für nicht gesund. Also, man möge mich bitte nich falsch verstehen. Jeder geht anders mit einer sogenannten Fehlgeburt um und das hat auch keiner zu bewerten. Aber manchmal muss man sich vielleicht auch bewusst machen, dass die Natur einen Grund hat, das zu regeln und diese gehäuften Berichte von Fehlgeburten in der Frühschwangerschaft auch eine Folge von sehr frühen Schwangerschaftstests ist, wo man früher gar nicht sicher gewusst hätte, dass man schwanger ist und nicht weiter darüber nachgedacht hätte. Bei späteren Fehlgeburten ist das schon ein bisschen anders. Da hat man sich mit dem Kind identifiziert, gesehen, dass es lebt und alles dran ist. Da wüsste ich auch nicht, wann ich wieder würde arbeiten können.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.04.2014
15 Antwort
@JMelek da kommt mir ganz krass der Gedanke, , scheiß Ärztin, , die hätte das merken müssen die macht Untersuchungen, die sollte den beruf wechseln.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.04.2014
16 Antwort
@Maulende-Myrthe ja du hast recht so ein früher abort ist schon ein unterschied mittlerweile und denke ich auch so hab ja 2 wundervolle kinder doch muss dazu sagen kommt immer auf die situationen an und gerade wenn es das 1 mal ist oder es nicht klappt oder man immer und immer wieder eine fg im frühstadium hat als bei mir beim 2 kind die blutungen einsetzten befasste ich mich schon mit einer fg aber war auch viel gefasster @JMelek schön das du es geschafft hast und auch wie du mit der situation umgehst hoffe für euch das es wieder klappt und du ine wunderschöne schwangerschaft genießen kannst
blaumuckel
blaumuckel | 16.04.2014

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