Moderne Gesundheit

Waikiki
Waikiki
09.07.2014 | 18 Antworten
Mit der heutigen Medizin und den heutigen Möglichkeiten tut man eigentlich Alles um seine Gesundheit zu erhalten. Früher wäre man an vielen Krankheiten bzw. Dingen gestorben, welche man heute behandeln kann. Viele Krankheiten wurden nahezu ausgerottet, diverse "Leiden" können behandelt werden.
Auch was Schwangerschaft und Geburt angeht haben wir extreme Fortschritte gemacht und es gibt weitaus weniger Komplikationen und Todesfälle als früher!

Doch stimmt das wirklich? Sind wir heute eine "gesündere" Gesellschaft mit all den Prophylaxen und Behandlungen die man so durchführt, oder haben wir die Grenze längst überschritten ohne es wirklich zu merken und werden unterm Strich in Wirklichkeit immer kränker?


Wie ist eure Meinung zum Thema "moderne Gesundheit" und wo sollte man eurer Meinung nach besser wieder zurück zum Natürlichen finden?

Wie handhabt ihr das mit der Gesundheit eurer Kinder?

Die Frage kam von Tate, vielen Dank!
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

18 Antworten

[ Antworten von neu nach alt sortieren ]
1 Antwort
"Mit der heutigen Medizin und den heutigen Möglichkeiten tut man eigentlich Alles um seine Gesundheit zu erhalten." Allein dieser Satz ist ja schon pure Ironie, denn die heutige Medizin ist allerhöchstens bemüht, unsere Gesundheit wieder herzustellen. Aber ich warte erst mal ab, was die anderen schreiben und schau dann später noch mal vorbei. Ich habe erst vor wenigen Tagen etwas gelesen. Ich glaube in dem Buch "Wir fressen uns zu Tode", wo es um die irrige allgemein anerkannte Definition von Gesundheit und das, was uns von der Gesundheit abhält ging. Vielleicht suche ich die Passage mal raus und poste sie hier rein.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.07.2014
2 Antwort
Ich ganz persönlich bin froh, was die moderne Medizin alles möglich machen kann. Ich habe Leukämie und wäre vor, ich sage jetzt mal, 20 Jahren innerhalb kürzester Zeit daran gestorben. Heute gibt es Medikamente, die es mir ermöglichen, ein fast normales Leben zu führen.
WirSindSieben
WirSindSieben | 09.07.2014
3 Antwort
Ich hab jetzt dreimal angefangen zu schreiben, aber dreimal wieder gelöscht. Ich warte auch lieber erstmal ab, bevor sich irgendwer auf Schlips getreten fühlt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.07.2014
4 Antwort
hm, ich hab mal gelesen das es vielmehr heißt, , blos nicht ernsthaft krank werden, , wenn ich mir überlege was man so alles selber bezahlen muss, was alles die KK gestrichen haben, komm ich zu dem Schluss , das man nur die tolle medizinische Versorgung in Anspruch nehmen und bekommen kann, wenn man ein dickes Portmonee haben muss.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.07.2014
5 Antwort
Für alles gibts heutzutage ne Pille. Wir haben keine Zeit für krank sein. Schnell wieder fit, schnell wieder auf der Arbeit - so muss das heute. Um eine Erkältung einfach mal auszusitzen nimmt sich heute keiner mehr die Zeit. Es geht doch so viel einfacher, Dank Bayer und co. Ich finde das nicht gut. Ich hatte eine super Gesundheit, bis ich einmal plötzlich alles auf einmal hatte, einen Monat lang Antibiotikum nehmen musste Davor hab ich nie irgendwas genommen. Seitdem hab ich ständig schlimmere Entzündungen etc. die AB bedürfen ... Wie es mit den eigenen Kindern aussieht ... Ich kann verstehen, dass man seine Kinder nicht leiden sehen will. Vorallem wenn die Alternative so einfach ist. Aber wie sollen sie denn Antikörper entwickeln, wenn beim kleinsten Kontakt mit dem ein oder anderen Bazillus sofort medikamente gegeben werden und dem Körper keine Zeit gelassen wird, die Krankheit zu besiegen. Auch der Trend zur Bakterienfreien Wohnung und Desinfektionsmittel in der Handtasche löst bei mir eher Angst um die zukünftige Gesellschaft aus. Wie sollen die denn ein starkes Immunsystem aufbauen, wenn sie nie mit den Keimen in Berührung kommen, die sie da "draußen" nunmal erwarten? Bald heißts nicht mehr Kinderzimmer sondern "Reinraum" ... Aber sry, ich schweife ab, hier gehts ja nicht um die Hygienischen Zustände in deutschen Familien, sondern medizinische Behandlungen. jedoch sehe ich da auch immer mehr die Entwicklung in die Richtung, "Da gibts doch ratiopharm für!" um den Werbespruch mal zu klauen. Und wenn ich sehe was sich manch einer jeden Tag an Pillen reinwirft muss ich an folgenden Song denken: https://www.youtube.com/watch?v=MVcrQQdOQog
Zenit
Zenit | 10.07.2014
6 Antwort
@Maulende-Myrthe ist eigentlich auch ironisch…das ist schon irgendwie bei mir so drin, dass mir die art und weise zu formulieren nicht mehr groß auffällt *lach*
tate
tate | 11.07.2014
7 Antwort
ich denke es kommt mitunter auch auf den Arzt an und auch auf einen selber ... ob man nun alles mitnehmen muss, was der doc einem rät oder ggf hnterfragt, erstmal abwartet oder entscheidet, man möchte dies und jenes nich beanspruchen, anstatt sich verrückt machen zu lassen und alles machen zu lassen, wozu einem "geraten" wird es hat alles irgendwo sein für und wider ... die, die wirklich ernste Erkrankungen haben und/oder todkrank sind, egal ob nun durch ungesunde lebenweise etc., zum teil selbstverschuldet oder nich, sind froh um jeden Strohalm an den sie sich klammern können, um, wenn auch nur etwas, mehr zeit haben zu können oder ggf. geheilt werden zu können ich war 8 jahre alt, als ich nierenversagen hatte und ich bin dankbar dafür, dass ich noch am leben bin und mir damals geholfen werden konnte ... das ich seitdem Medikamente nehmen muss, war und is für mich das kleinere übel, dass ich gerne in kauf nehme.. meine ehemalige Klassenkameradin, die vor paar Wochen mit 27 jahren an Brustkrebs gestorben is, war auch froh über jedes jahr, was sie dank der heutigen Medizin noch erleben durfte seit dieser niederschmetternden Diagnose ... ohne der heutigen Medizin, wäre sie innerhalb kürzester zeit schon verstorben..so konnte sie sich den einen oder anderen wunsch noch erfüllen und hatte noch etwas mehr zeit mit ihren lieben ... ob wir heute gesünder sind-keine Ahnung ... wegen jedem furz renn ich nich zum Arzt und greif bei harmlosen Sachen auch auf natürliche mittel ... wenns aber nötig is, geh ich natürlich zum Arzt, egal ob wegen Kind oder mir, und nehm/geb dann, wenns nötig is, auch Antibiotika oder sowas und experimentier da nich noch mit irgendwelchen Globuli etc herum ... und es kommt n stückweit auch auf den Arzt an ... mein Hausarzt in von grundauf ehrlich zu einem und verschönert auch nix in seinen aussagen, womit manche nich klar kommen ... wenn man meinetwegen Todkrank is, sagt er einem das auch unverblümt ohne irgendwas schönzureden, weils sowieso nix ändert.. und mit schnell, schnell ja bloß wieder gesund werden is bei dem auch nich ... der zieht einem immer für ne längere zeit ausm verkehr, damit man sich auch auskurieren kann ... ob derjenige den Krankenschein dann wahrnimmt oder am nächsten tag trotzdem auf der arbeit hockt, liegt nich in seinen Händen ... womit wir dann auch bei der eigenen Einstellung wären ... mir dankt es kein schwein, wenn ich nach kurzer zeit wieder auf der arbeit sitze, obwohl er mir nen Krankenschein für 2 Wochen ausgestellt hat..die 2 Wochen nehm ich mir dann auch und gut is ... andere machen das nich , aber das liegt dann an ihnen.. im Endeffekt muss es auch bzgl. vorsorge jeder für sich entscheiden ... mausi hat und bekommt ihre U´s laut U-Heft, wir alle sind geimpft, weil wir halt keine impfgegner sind, ich geh 2x im jahr zur gyn. vorsorge ... muss jeder selber wissen, was er für richtig hält und was nich..
gina87
gina87 | 12.07.2014
8 Antwort
ich glaube schon das wir eine "gesündere" gesellschaft sind. nicht umsonst werden die leute heute immer älter. das wäre füher nicht so möglich gewesen. mit der technik heute werden oftmals krankheiten schneller erkannt und dementsprechend auch behandelt. es gibt genug situationen, wo man die medizin ruhen lassen kann, aber ärtze profit scheffeln. hab ich zu genüge erlebt. ich renne nicht wegen jeder kleinikeit zum doc, bin aber auch aus dem medizinischem bereich, was in manchen situationen auch von vorteil ist. ich gehe auch oft dann nciht übern den kinderarzt, sondern direkt zum facharzt, erspare mir und meinen kindern damit oft zeit und wege und ich habe was das angeht ansich gute verbindungen, sodass es alles fix klappt. ich bin aber auch der homöopathie nicht abgeneigt, es hat uns schon oft geholfen. aber wenn die nicht anschlägt, habe ich auch keinen bedenken um antibiotikum zu bitten.
SrSteffi
SrSteffi | 13.07.2014
9 Antwort
Ich denke, dass die Schulmedizin ihren Platz hat und Leben retten kann. Wir würden an vielen Krankheiten sterben, wenn wir medizinisch nicht so weit entwickelt wären. Das ist keine Frage und das muss man auch nicht in Abrede stellen. Ökofreaks oder extrem alternativ Denkende gehen so weit, dass sie behaupten, dass z.B. die Chemotherapie den Menschen krank macht und ein Verbrechen ist. Das geht mir viel zu weit. Es ist unbestritten, dass die moderne Medizin auch Menschenleben rettet. Dass die Gesellschaft heute gesünder ist als früher, ist aber eine irrige Annahme. Aber dafür müsste man den Begriff "Gesundheit" vielleicht definieren. Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit zu definieren, ist mir zu einfach, zumal Gesundheit auf körperlicher Ebene nur einen kleinen Ausschnitt zeigt und nicht isoliert betrachtet werden kann. Zum Glück haben auch inzwischen viele Schulmediziner erkannt, dass die seelische Komponente bei Krankheiten, sowohl bei der Erkrankung als auch bei der Heilung eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Manche gehen sogar so weit, dass sie behaupten, dass jede Krankheit eine seelische Ursache hat. Der Mensch hat sich aber so sehr in die Hände der modernen Medizin begeben, dass er vergessen hat, wie stark die Selbstheilungskräfte des Menschen sind und die Medizin trägt nicht gerade dazu bei, sich dieser großen Kraft bewusst zu werden. Immer mehr Menschen gehen jetzt wieder zurück zu den Wurzeln, aber die meisten Menschen machen sich immer noch abhängig von Medikamenten, die häufig keinen Nutzen haben oder nur die Symptome bekämfpen statt die Ursache für Krankheiten. Es ist ein totaler Trugschluss, zu glauben, dass Medikamente uns langfristig gesund machen. Zur Heilung braucht es weit mehr als Medikamente. Ich behaupte, dass der Mensch in der Lage wäre, sich vollständig selbst, vielleicht mit Hilfe der Rückbesinnung zur Natur, zu heilen. Er ist sich dieser Macht nur nicht bewusst, weil er seine eigene Verantwortung abgegeben hat - was er schon immer gerne getan hat. Kränker als früher ist unsere Gesellschaft durch die ganzen Gifte, die über die Nahrung, Kosmetika und Umwelteinflüsse auf sie einwirken. Krank wird sie zudem durch eine negative Lebenseinstellung und durch Unbewusstheit. Und vor allem wird sie krank durch die fehlende Harmonie mit der Natur. Hört sich vielleicht esoterisch an, ist aber die Wahrheit. Wir haben uns von der Natur und damit von uns selber abgewendet. Wir sind wissenschafts- und damit ärztehörig und haben nicht verstanden, warum wir überhaupt krank werden oder krank sind. Die meisten Leute, die sich für gesund halten, sind in Wirklichkeit krank - zumindest auf irgendeiner Ebene und wenn ein geistiges oder psychisches Ungleichgewicht besteht, wird sich das früher oder später auch auf körperlicher Ebene ausdrücken. Und so, wie wir essen und unseren Körper behandeln, indem wir ihn zu wenig bewegen und ihn chemischen Stoffen aussetzen, müssen wir früher oder später krank werden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.07.2014
10 Antwort
Ich kopier hier mal einen kleinen Ausschnitt des Buches "Wir fressen uns zu Tode" ein. Ich finde diese Feststellung sehr interessant und wenn man sich das nächste Mal eine Milchschnitte oder eine Tütensuppe reinpfeift, kann man mal darüber nachdenken, ob man seinem System das wirklich antun möchte. Man muss allerdings eben leider auch einwenden, dass wir uns heutzutage, selbst wenn wir total in Harmonie mit der Natur essen würden, nicht vollständig gegen die schlechten Umwelteinflüsse wehren kann. Der Mensch hat inzwischen so stark in die Abläufe der Natur eingegriffen, z.B. durch Genmanipulieren oder Pestizide, um angeblich die Welt ernähren zu können, dass wir gar nicht mehr in der Lage sind, uns dagegen zu schützen, selbst wenn wir ausschließlich rohe Biokost zu uns nehmen würden. Sei's drum, hier der kurze Ausschnitt aus dem Buch: "Beim Studium der lebenden Natur haben die Biologen schon lange folgende Gesetzmäßigkeit erkannt: Die Zeit von der Geburt eines Tieres bis zu seiner Reife beträgt je nach Art zwischen 1/7 und 1/17derallgemeinen Lebensdauer. Wenn wir nun annehmen, dass der Mensch mit 22 Jahren erwachsen wird, lässt sich leicht berechnen, dass das ihm von der Natur zugeteilte Lebensalter mindestens 154 Jahre beträgt. Aber die Realität ist davon im Moment weit entfernt. Das bedeutet, dass entweder unsere Berechnungen fehlerhaft sind oder dass andere Gründe existieren, welche uns mit 60 oder 70 Jahren zu gebrechlichen Greisen machen. Die erste Annahme kann man ausschließen, da weltweit die Zahl der Menschen, die die Hundertjahrgrenze überschreiten, zu hoch ist, um für einen Zufall zu gelten. Der Schluss drängt sich auf, dass es ari uns selbst liegt, an unserer Ignoranz gegenüber den Gesetzmäßigkeiten der Natur, an unserer Lebensweise, unseren Gewohnheiten und Lastern, welche häufig zu unserem zweiten Ich werden. Rechtfertigen sie nicht mit unserem schweren und stressreichen Alltag. Diese Rechtfertigung wäre das Allereinfachste, denn sie verlangt vom Menschen keinerlei Bemühungen zur Überwindung der eigenen Schwäche. Zudem ist sie fehlerhaft, zumal auch in den entwickelten kapitalistischen Ländern, wo man die Ungereimtheiten des Alltags längst vergessen hat, das durchschnittliche Lebensalter 80 Jahre nicht übersteigt. Es geht folglich nicht um die Umstände, sondern darum, dass wir nicht fähig sind, einen großen Reichtum zu nutzen, welchen uns die Natur geschenkt hat: die grenzenlosen Möglichkeiten des menschlichen Organismus. Mehr noch, wir haben sie noch nicht einmal gebührend verstanden. Launen und Gewohnheiten, Dogmen und Vorurteile ersetzen uns häufig wissenschaftliche Kenntnisse. Und das Traurigste dabei ist, dass die Erkenntnis der Naturgesetze auf einem sehr niedrigen Niveau stehen geblieben ist. So paradox das klingen mag: Wir wissen bis heute nicht, welche Wirkung die eingenommene Nahrung auf den Organismus hat, obwohl der Ernährungsprozess ebenso lang existiert wie der Mensch selbst. Wir verwenden bis heute bei der Herstellung von Lebensmitteln und Medikamenten sowohl künstliche Stoffe als auch Substanzen, welche zwar natürlichen Ursprungs sind, aber bis zur Unvernunft konzentriert werden. Damit steuern wir auf eine kollektive Selbstvergiftung der Menscheit zu.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.07.2014
11 Antwort
Wenn ich mir so durchlese, welche Nebenwirkungen so bei manch einem Medikament gibt, da nehme ich lieber gar nichts, da ich quasi kranker werde, wenn ich das Medikament nehme. Auch die vielen Hormonellen Zusätze, finde ich ein Unding. Da wundert es mich so gar nicht mehr, dass unsere Zellen zu Bösartigen Dingen anschwellen und wir immer mehr an Krebs erkranken. Ich versuche generell wenig bis hin zu gar keinen Medikamenten. Auch bei meinen Kindern. Meine Kinder sind glaube ich dadurch einfach viel gesünder. Zumindest sind sie quasi nie krank.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.07.2014
12 Antwort
@SKKJFP So ist es Das Schlimme ist, wenn du einmal anfängst, wirkich auf Inhaltsstoffe zu achten, dann machst du das auch bei Kosmetika, Shampoos, Zahnpasta, Cremes ... Und das ist, als würdest du die Büchse der Pandorra öffnen. Mich erschreckt dabei, wie lange ich mir Gift auf den Körper und in den Mund geschmiert habe und ich hoffe, dass ich mir damit nichts Schlimmeres angetan habe. Krankheiten werden so oft auf Rauchen oder genetische Veranlagung geschoben. Natürlich spielt alles irgendwie eine Rolle, aber ich glaube, es wird viel zu wenig beachtet, wie viel schlechtes Zeug wir über Medikamente, Nahrung und Kosmetika zu uns nehmen und das all das zusammen genommen uns viel kränker macht, als wie je wären, wenn wir im Einklang mit der bzw. unserer Natur leben würden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.07.2014
13 Antwort
@Maulende-Myrthe Ich gebe dir bei deinen eigenen Worten recht ... allerdings beginnt der zitierte Text bereits mit einem so unschlüssigen Argument, dass sich mir mal wieder die Haare auf stellen. Erstens, woher kommt die irrige Annahme, dass wir mit 22 Jahren erwachsen sind? Was heißt "erwachsen"? Im Tierreich wäre das die Geschlechtsreife und die setzt bei Menschen doch deutlich früher ein. Es ist sogar so, dass dieser Zeitpunkt früher stattfindet und die Menschen gleichzeitig immer älter werden. Früher, als die Menschen tatsächlich moch in der Natur lebten, waren sie weit davon entfernt 70 zu werden ... ich habe keine Ahnung von welchen Premissen der Autor da ausgeht, aber mir erscheinen sie unglaubwürdig und total wirkungslos. Für mich stellt sich eher umgekehrt die Frage, ob es wirklich unsere Bestimmung ist so alt zu sein. Früher waren die Menschen mit 30, 40, 50 oder 60 schon alt, weil sie mit und von der Natur lebeten und das größeren Verschleis bedeutet. Heute sind wir länger "jung" dafür bekommen wir andere Krankheiten, die wir sicher zum Teil selbst produzieren. Aber ich schweife ab. Nutzen und Kosten der modernen Medizin muss man immer abwägen. Und du sagst ganz richtig, dass es auf beiden Seiten engstirnige Fanatiker gibt, von denen man sich möglichst weit fern halten sollte. Wichtig ist wohl den Blick offen zu halten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.07.2014
14 Antwort
@taqiu-maedel Über die 22 Jahre hatte ich auch nachgedacht. Erwachsen und geschlechtsreif, wie es bei Tier ist, kann man wohl kaum vergleichen. Hast du natürlich Recht. Auch mit dem Rest.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.07.2014
15 Antwort
Es ist sicher schwierig, nicht alles über einen Kamm zu scheren bei einem so vielschichtigen Thema. Einerseits hat die Medizin große Fortschritte gemacht, aber nicht alles wird allen Bedürftigen im ausreichenden Maß zur Verfügung gestellt. Andererseits könnte man sagen, dass durch Medizin die natürliche Auslese beeinflusst wird und so immer mehr "Schwache" überleben und sich fortpflanzen. Die Umwelteinflüsse, egal ob durch Luft, Nahrung oder was auch immer, belasten das Immunsystem mehr. Andererseits ist unser Leben in den Industriestaaten gesicherter, weil weniger Leute verhungern, erfrieren oder an Kleinigkeiten sterben, ganz zu schweigen von den schweren Krankheiten, die schon genannt wurden, die geheilt oder gemildert werden können. Ein großer Einfluss ist auch die psychische Gesundheit. Ist die wirklich schlimmer geworden oder ist man sich heute dessen einfach mehr bewußt? Wie viele Leute hatten wohl früher auch Depressionen, Burnout, ... , aber es wurde nicht diagnostiziert? Auch bei Kindern ist das so eine Sache. Hat wirklich jedes aktive Kind gleich ADHS? Andererseits hätte diese Diagnose vielleicht früher einigen Kindern geholfen. Silvester Stallone sagte mal, er habe wohl als Kind ADHS gehabt, aber weil niemand das kannte, flog er von mehreren Schulen, wenn ich mich recht an seine Aussagen erinnere. Mein Fazit: Einige sind gesünder als sie es sonst wären, andere kranker, aber wirklich messen oder letztlich bewerten kann man das nicht so einfach.
76Katrin
76Katrin | 15.07.2014
16 Antwort
da brauch ich ja gar nichts mehr zu sagen - maulende myrrthe & co. haben alles gesagt, was zu sagen ist. schön zu sehen, dass immer mehr menschen wieder selbstständig denken können und das denken nicht anderen überlassen. :)
Khitana
Khitana | 25.07.2014
17 Antwort
Ich bin sicherlich froh über die heutigen Möglichkeiten in der Medizin und sehr viele Medikamente, wie z.B. Anibiotika, sind ein Segen in Bezug gegen früher meist tödlich verlaufende Krankheiten. Jedoch sehe ich auch eine Tendenz dazu, dass wir uns zu sehr auf Medizin und zu wenig auf ein natürlich funktionierendes Immunssystem verlassen. "Große" Krankheiten kriegen wir in den Griff, aber "kleinere" Erkrankungen bauen wir zu großen gesundheitlichen Problemen aus, da unser Immunsystem gar keine Chance bekommt, dagegen Abwehrzellen zu entwickeln. Viele Babys, die nicht gestillt werden , bekommen bereits hypoallergene Milch. Mütter rennen mit Desinfektionstüchern hinter ihren Kleinen her und eine leichte Erkältung wird gleich mit der Chemiekeule bekämpft. Langfristig wird da doch das Immunsystem immer labiler. Und dann nutzt uns der medizinische Fortschritt wohl doch gar nicht so sehr, denn man muss ja alles bekämpfen, was ein Mensch früher selbst ausheilen konnte.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 27.07.2014
18 Antwort
Es stimmt, dass durch die moderne Medizin etc. alles viel moderner geworden ist und dadurch ist es auch möglich die durchschnittliche Lebenszeit zu erhöhen. Auf der anderen Seite sehe ich die moderne Entwicklung als eine Bedrohnung, wenn man sich anschaut, wie einfach natürliche künstliche Nahrungsmittel herzustellen, die total giftig für den Körper sind. Das Problem ist, das man manchmal darauf gar nicht kommt ...
marvin189
marvin189 | 30.07.2014

ERFAHRE MEHR:

Spätabtreibung ?!
31.10.2014 | 30 Antworten
ct schädlich?
30.07.2012 | 11 Antworten
Was ist das für ne Beule in der Wange?
17.10.2011 | 2 Antworten
schwangerschaftsvergiftung?
13.06.2011 | 10 Antworten
Sonnenalergie
24.04.2011 | 13 Antworten
"Beule" am Po
09.02.2011 | 6 Antworten
hustensaft und co
30.10.2010 | 3 Antworten

Ähnliche Fragen finden

Kategorie: Mamiweb

Unterkategorien:

In den Fragen suchen



uploading