Erziehung - früher und heute

Waikiki
Waikiki
03.06.2013 | 50 Antworten

Was hat sich im allgemeinen im Bezug auf die Erziehung über die letzten Jahrzehnte hinweg geändert?

Welche Dinge sind heute besser und bei welchen Situationen denkt man vielleicht sogar, dass es früher besser funktionierte?

Wie sieht es mit der Erziehungsentwicklung in verschiedenen Einrichtungen und Schulen aus?

Welche Auswirkungen haben heutige Ansichten der Erziehung auf das Verhalten der Kinder?

Was denkt ihr ist über die Zukunft dieser Kinder, was kann man erwarten? Werden sie gut auf das Leben vorbereitet oder würden sie vielleicht doch mit "alten" Erziehungsmethoden besser auf den Ernst des Lebens gerüstet?

Das Thema kam von Tate, vielen Dank dafür!

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50 Antworten (neue Antworten zuerst)

50 Antwort
@tate Mein Labby wird sich bedanken
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.06.2013
49 Antwort
@Aurora39 wir sollten mal frauentausch machen
tate
tate | 08.06.2013
48 Antwort
Früher als Kind drehte ich die Zigarillos u.die dicken Havannas noch selber, schön Blatt für Blatt u.in die Presse.Da war es noch persönlich u.heutzutage alles maschinell bäh u.routiniert.Nee nix geht über Dörfler, war so schön u.heute alles so schnelllebig.Denkt keiner mehr nach wie schädlich das wirklich ist.Da wird gequarzt wie verrückt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.06.2013
47 Antwort
@tate Du wirst jetzt wohl völlig vom Glauben ab fallen, ABER mein Ältester kommt ganz brav um 19 Uhr nach hause, so wie ich es Ihm gesagt habe in der Woche geht er auch ganz brav um 20 Uhr ins Bett, und steht auch ganz alleine auf um , um 7 Uhr mit dem Schulbuss zu fahren.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.06.2013
46 Antwort
@Solo-Mami Doch natürlich muss ich schon mal 2 oder 3 mal was sagen, kommt aber nur bei dem 4j. vor, die anderen 3 sind ganz brav, die Bocken zwar mal rum, wenn ich nein sage, aber es dauert keine 5 Min. und dann ist wieder gut, na okay sie sind ja auch schon 16j. Fast 17j. 14j. und fast 10j., da kann man ganz gut mit reden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.06.2013
45 Antwort
@sommergarten In gewisser Weise, denke ich, können wir schon vergleichen, selbst wenn wir die Erziehung damals aus der Sicht des Kindes betrachteten. Das krasseste Beispiel ist wohl Schläge. Während in meiner Kindheit allgemein noch Sprüche an der Tagesordnung waren wie "Das Kind ist ja außer Rand und Band. Das braucht mal wieder einen Arschvoll, um zur Besinnung zu kommen." und eben auch oft nicht mit eben diesem zur Besinnung bringen gespart wurde, versuchen wir heute, unsere Kinder möglichst gewaltfrei zu erziehen. Hätte es vor 30 oder 40 Jahren, dieses Forum gegeben und Mütter der damaligen Zeit hätten sich bei Fragen Rat gegeben, dann wäre mit Sicherheit öfter gekommen „Da hätte ich meinem aber schon den Hintern verwimmst...“ oder „Hast Du ihm schon mal den Hintern versohlt, damit er versteht, dass er, ...“ Schläge war, in meiner Kindheit der 70er, einfach noch häufiges Erziehungsmittel. Und selbst in meinem Kindergarten, war es für uns völlig normal, dass besonders unartige Kinder, welche hinten drauf bekamen. Für uns heute undenkbar, Körperverletzung und wir würden alle Register ziehen. Damals war es ausdrücklich von den Eltern genehmigt, weil man es nicht anders kannte. Und ich denke, nur an diesem einen Beispiel, können wir wohl schon teilweise die Unterschiede in der Erziehung, von damals und heute ableiten, selbst wenn wir es einmal aus der Sicht des Kindes und jetzt als Erwachsene beurteilen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 07.06.2013
44 Antwort
ich finde auch dass eine gesunde streitkultur zum zusammenleben gehört. wobei meine maus ganz groß im handeln ist. wenn sie etwas nicht anziehen will, sagt sie "das ziehe ich morgen an, heute passt das und das besser". wenn ich sie im laden frage, ob ihr diese hose gefällt keine ahnung von wem sie das hat. ich finde das für eine 4jährige ganz erstaunlich. sie wird bestimmt mal verkäufer oder diplomat wenn ich einmal aber nicht handeln will , dann ist auch ihre geduld am ende und wir geraten aneinander. wär ja komisch, wenn das nicht so wäre...
ostkind
ostkind | 07.06.2013
43 Antwort
Ganz ehrlich? Mich würde das ja nachdenklich machen, wenn wir wirklich NIE streiten würden. Und ich weiß auch nicht, ob ich das dann wirklich wollen würde. Ich meine, immerhin ist streiten auch ein Anzeichen dafür, dass das Kind eine eigene Meinung etwickelt. Auch mal Nein zu sagen. Und auch zu lernen, dass Autoritätspersonen mal Entscheidungen treffen, die man durchaus überdenkenswert sind. Sicher ist das gerade am Anfang manchmal ziemlich anstrengend. Aber ich hoffe doch sehr, dass mein Kind so auch lernt, eine eigene Meinung zu entwickeln und mehrund mehr dann natürlich auch, wie man seine eigene Meinung dann im vernünftigen Maße vertritt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.06.2013
42 Antwort
@Aurora39 Wie machst du das ??? Mußt du niemals was zweimal oder dreimal sagen? Machen die immer was du willst? Wiedersprechen sie dir nie? Wollen sie nie ihren eigenen Kopf durchsetzen? Machen sie nie Stress beim Einkaufen oder wenn ihr pünktlich los müßt? Beneidenswert !!!
Solo-Mami
Solo-Mami | 06.06.2013
41 Antwort
@Aurora39 kann ich irgendwie schwer glauben, OHNE dir nun etwas unterstellen zu wollen...! aber das heisst deine kinder akzeptieren alles ohne wenn und aber?? alle regeln, alle grenzen, alles was du sagst...?
tate
tate | 06.06.2013
40 Antwort
Was sich über die letzten Jahrzehnte in der Kindererziehung getan hat? Kann doch eigentlich nur einer wissen, der zum damaligen Zeitpunkt Kinder erzogen hat?? Unsere Generation wurde zwar damals erzogen, aber aus dieser Perspektive ist doch alles ganz anders als aus der des Erziehers. Also eigtl. könnte das nur eine Langzeiterzieherin oder Lehrerin wissen, und diese auch nur aus ihrem jeweiligen Umfeld bzw Altersgruppe. Ich finde, das kann nicht so pauschalisiert werden "früher war es so und so, und heute ist es so und so, und das war besser oder schlechter". Genau wie heute hatte zu jeder Zeit jede Familie ihre individuellen Regeln und Methoden, und auch in den Schulen ging es nicht überall gleich von statten. Daher meine ich, diese Frage ist zu schwammig bzw zu weit gefasst, als dass darauf eine deutliche Antwort gefunden werden könnte, die allen angedeuteten Aspekten gerecht wird.
sommergarten
sommergarten | 06.06.2013
39 Antwort
@tate warum soll ich mich mit meinen kindern streiten ? Klar die Kinder zoffen sich schon mal unter einander ist aber eher selten, vorallem die großen, das sind mehr siamesische Zwillinge, meine Tochter ist viel bei Ihrer Freudin und wenn sie mal zu hause ist, spielt sie auch mit Ihrem 4j. Bruder.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.06.2013
38 Antwort
ich finde man sollte nicht zu modern sein aber auch nicht zu altbacken einfach die goldene mitte finden
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.06.2013
37 Antwort
@Renesmee82 Mit den Anzeigen hast Du Recht. Das fällt mir auch oft bei Konflikten unter Jugendlichen auf. Früher hat man vieles einfach untereinander ausgetragen. Nicht immer sehr gut, vor allem, wenn sich Kinder auch prügelten. Aber im Großen und Ganzen, wurden eben Konflikte direkt geklärt. Heute läuft auch unter Kindern und Jugendlichen sehr vieles über Polizei und Anzeigen. Diese werden natürlich auch häufig fallen gelassen, da kein öffentliches Interesse an Strafverfolgung besteht und der Frust schaukelt sich unter den Kids und deren Eltern weiter hoch. Bis zur nächsten Anzeige, ... zur übernächsten, ... und Konflikte werden so oft gar nicht gelöst, sondern nur verschleppt.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 06.06.2013
36 Antwort
Der Erziehungsstil in Einrichtungen ist demokratischer geworden. Die Kinder werden mit ihren Bedürfnissen und eigenen Wünschen respektiert. Meiner 1, 5-jährigen Tochter wird ruhig erklärt, warum man den Teller nicht umkippt...Sie kann das erst mal nicht wissen. Wenn Erwachsene z.B. eine neue Arbeitstelle antreten, kennen sie auch die Regeln nicht und wollen vom Chef nicht bei jedem "Fehler" angeschnautzt werden, sondern die Regeln erklärt bekommen. Ich denke, dass die Kinder, die geduldig an die Regeln des Alltags herangeführt werden, das selbst eher anderen gegenüber weiterführen werden. Ich finde aber auch Grenzen wichtig. Wenn der Teller z.B. umgeworfen wird, obwohl 2 Mal erklärt wurde, warum das nicht geht, ist er weg. Sonst merkt das Kind nicht, wie wichtig, die Anweisung ist. Im Bekanntenkreis erlebe ich aber einige Eltern, die fast gar keine Grenzen setzen, sondern nur tun, was ihre Kinder wollen. Für diese Kinder wird es später eher schwer sich ins Arbeisleben einzufügen.
Kristen
Kristen | 06.06.2013
35 Antwort
früher konnte man als kind noch in nachbarsgarten blumenpflücken , oder sich ein paar kirschen pflücken oder äpfel ohne das man gleich mit einer anzeige gedroht bekommen hat , man hat sich als jugendlicher an einem platz getroffen auch abends noch wenn man laut war gab es vieleicht ein annschiss von den nachbarn , es ist aber nicht die polzei gerufen worden wie heut zu tage , und gummibärenbande und schlüpfe waren besser wie das heute zu tage pokemon und jogijo :)
Renesmee82
Renesmee82 | 06.06.2013
34 Antwort
@Aurora39 wird bei euch nie gestritten? wow! also ich würde auch sagen, dass es bei uns harmonisch abläuft auch wenn hier manchmal die fetzen fliegen ich finde streiten gehört zum leben dazu und ich persönlich find es für meine kinder wichtig zu lernen einen streit auszustehen bis man wieder auf einen gemeinsamen nenner gekommen ist. jeder ...jedenfalls sinnvoller als den streit einfach abzubrechen ohne "folgen"! gewisse dinge sollen auch konsequenzen haben und das müssen kinder auch erstmal lernen! streiten ist natürlich immer relativ und auch ne charaktersache ;-)
tate
tate | 04.06.2013
33 Antwort
ups einfach überlesen ist auch, sorry...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.06.2013
32 Antwort
das die Medizin sich so entwickelt hat u.a. mit OP, s vor allem bei Kindern auch ist klasse!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.06.2013
31 Antwort
was ich richtig ätzend finde das die Kinder quasi ausgebremst werden u.erst ab der fünften Klasse alleine mit ihrem Fahrrad den Schulweg fahren dürfen.Wohl auch ein Grund weshalb viele Eltern mit Autos kutschieren.Einerseits sollen sie erwachsen werden u.andererseits dann sowas.Wenn ein Kind mit Laufrad aufwächst u.verantwortungsbewussten Eltern, dann sollte das wohl machbar sein ab der zweiten Klasse zumindest.Wird doch eh alles vorgezogen.Führerschein doch auch eher u.s.w.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.06.2013

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