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Kognitive und Sprachliche Entwicklungsstörung

Mama-of-4
Mama-of-4
12.01.2017 | 6 Antworten
Hallo ...

Mein Sohn 6, 5 Jahre alt hat eine starke Entwicklungsstörung. Sein IQ liegt bei 56. Man spricht quasi von einer Behinderung.

Er soll dieses Jahr in die Schule kommen. Nun ist noch nicht richtig klar, wohin die Reise geht. Ob als Intigrationskind in die Regelgrundschule mit Start in der Vorklasse, oder eine spezielle Schule die mehr Erfahrung mit I-Kindern haben.
Ich wäre für ein weiteres Jahr im Kindergarten, auch wenn es bedeuten würde, das er erst mit 8 Jahren in die Schule gehen würde.

Im Februar wird sich nun alles entscheiden. Ich bin hin und her gerissen, weiß nicht so recht, was richtig und was falsch ist.

Hat hier jemand Erfahrung? Was habt ihr gemacht? Oder steht ihr auch vor dieser Entscheidung? Zu was tendiert ihr, was für euer Kind das Beste ist?


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6 Antworten

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1 Antwort
Was sagt dir denn dein Bauchgefühl? Hast du dir schon Schulen angeschaut? Ich würde in beiden Schulen mal fragen, ob du hospitieren darfst und auch ein Gespräch mit der Sonderpädagogin von der I-Schule führen, mit allen wichtigen Fragen und sie bitten, diese ehrlich und präzise zu beantworten, da es dir sehr wichtig ist zu wissen, welche Art Unterstützung und in welchem Umfang die Unterstützung gegeben ist. LG
teeenyMama
teeenyMama | 13.01.2017
2 Antwort
Hi, also ich würde den Kleinen aus der Kita raus nehmen und einschulen. Er ist doch jetzt schon groß und dann darf er auch in die Schule. Da war er jetzt schon lange und hat mit Sicherheit alles für sich raus gezogen, was er dort lernen kann. Eine Schule für Kinder mit Behinderung wäre das richtige für ihn. Die haben ganz andere Mittel auf die Entwicklung einzugehen. Allein die Klassenstärke ist viiel geringer, der Stoff richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Kinder und überhaupt ist er dort nicht anders sondern kann viel einfacher Freunde finden. Auch für dich wäre es einfacher, da die Kinder in der Regel mit einem Bus abgeholt werden. In der Regenschule wäre der Stoff völlig an ihm vorbei auch mit Integrationsfachkraft, und Freunde zu finden wäre eine Elefantenaufgabe.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2017
3 Antwort
Wie kommt er denn im Kindergarten mit anderen kindern bzw mit Gleichaltrigen zurecht? Mein Mann ist Sonderschullehrer und bei dem was ich so mitbekomme was es für Fördermöglichkeiten gibt und wie individuell auf ein Kind bei dieser schulform eingegangen werden kann würde ich mich immer für diese Form entscheiden!
teffi
teffi | 13.01.2017
4 Antwort
@teffi Er hat Freunde im Kindergarten. Kommt mit allen gut klar. Er ist ein Sonnenschein :-) auch im Fußballverein ist er voll integriert. Alle freuen sich auf ihn. :-) sein Freundeskreis bezieht sich aber eher auf ca 1-2 Jahre jüngere
Mama-of-4
Mama-of-4 | 13.01.2017
5 Antwort
Hallo :) Ich leite eine Regelschulklasse und unterrichte dort insgesamt 22 Kinder, davon 8 Kinder mit SoPä-Förderbedarf, darunter 2 mit dem Schwerpunkt "geistige Entwicklung". Ich möchte die 2 nicht missen, weil sie eine tolle pisitive Stimmung mitbringen und alle auch von den Beiden lernen können. Die Sonderpädagogin kümmert sich intensiv um die Beiden und versorgt sie mit entsprechendem Material. Das unterscheidet sich natürluch sehr von den Lerninhalten der anderen Kinder. Da ich eine jahrgangsgemischte Klasse aus den Jahrgängen 1, 2, 3, 4 habe, machen sie halt oft bei den Jüngeren mit und sind voll akzeptiert . Das funktioniert in einer Altershomogenen Klasse vll.nicht so gut, bzw.wird sich euer Sohn vor den Kinder "erklären müssen". Oft frage ich mich auch, ob die Zwei an einer Förderschule nicht viel intensiver auf die Dinge des alltäglichen Lebens vorbereitet würden. Hospitiert im Unterricht und fragt, mit wie vielen Stunden in der Woche die Klassenleitung sonderpädagogisch unterstützt wird. Wird im Teamteaching gearbeitet ? Wie wird die Inklusion umgesetzt? An einer Förderschule werden die Kinder "lebensfit" gemacht, sie lernen aber weniger von anderen Kindern und es fehlen oft positive Vorbilder . so, und nun hab ich dich hoffentlich nicht komplett verwirrt ;)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2017
6 Antwort
Mein Sohn war 6 Jahre aif der Regelschule . 6 furchtbare Jahre, ohne Freunde. Er war immer allein. Jetzt ist er auf einer Privatschule, wo fast alle Kinder " ihr Päckchen zu tragen haben". Er hat Freunde, gute Freunde, er ist glücklicher. Ich weiss, bei so einer Entscheidung spielen viele Faktoren mit. Aber diesen einen Aspekt möchte ich dir mitgeben: Manchmal ist es leichter ein buntes Zebra unter bunten Zebras zu sein als ein buntes Zebra in einer schwarz- weiss gestreiften Welt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2017

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