Frage zu Entwicklung Embryo

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
11.01.2013 | 26 Antworten
Ich habe soeben im Krankenhaus angerufen und erfahren, was damals mit unserem Baby nach der Geburt passiert ist und endlich konnte man mir mehr dazu sagen.
Es wurde nicht als Abfall entsorgt sondern in Cammer (Niedersachsen) zur Feuerbestattung freigegeben.Es war kein Junge, wie sie es mir erst sagten sondern ein Mädchen.
Ok, nun wissen wir endlich genau, was passiert ist.Nächste Woche bekomme ich auch den Obduktionsbericht.
Was mir nun Sorgen macht, es wog nur 82 Gr. in der 20.SSW.
Wodurch kommt so etwas?
Kann das wieder passieren?
Kann man vorbeugen?
Hatte das jemand schon?
Es hatte zwar eine Anenzephalie , aber die ist nicht für so ein geringes Gewicht verantwortlich.
Wie jeder weiss, unser Kinderwunsch ist riesengross und ich mach mir nun meine Gedanken
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26 Antworten

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21 Antwort
@Moppelchen71 Da hab ich gar nicht nachgefragt. Ich glaube, dass ich sie nocmal anrufen muss, vielleicht kann sie mir doch noch etwas mehr sagen. Oder steht das vielleicht mit der Chromosomenanomalien in dem Bericht?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
22 Antwort
Erstmal es tut mir echt Leid was Dir passiert ist, es gibt nichts schlimmeres als ein Kind zu verlieren. Und vor allem wie man Dich in der Klinik behandelt hat ist Unglaublich erschreckend, hätte ich jemals in meiner Ausbildung als Krankenschwester etwas mitbekommen ich hätte sofort Abgebrochen. So kaltherzig wie man Dich behandelt hat geht gar nicht. Wieso durftest Du Deine Kind nicht lebend gebähren? Ich weis es ist unangenehm aber hat einer der Schwestern die vollständige Plazenta mitgenommen? Auch die muss Untersucht werden um Auszuschliessen, dass Dein Kind unterversorgt war. Wenn es an der Anenzephalie nicht liegen konnte muss ja eigentlich sämtliche chromosomenfehler ausgeschlossen werden. Ich hoffe dass Du bald mehr Antwort erhälst. Lg
Babyschildi
Babyschildi | 11.01.2013
23 Antwort
@Babyschildi Vielen Dank. Ich kann dir leider nicht genau sagen, ob die Schwester die Plazenta mit in die Schale getan hat oder sie diese mit dem Tuch entsorgt hat. Mir wurde nur von dem Professor gesagt, er muss das Ungeborene mit den Medikamneten abtöten -wortwörtlich- Dann bekam ich morgens noch Mittel, die wehenauslösend sind und unter extremen Wehen-Schmerzen musste ich stundenlang in dem Einzelbettzimmer verbringen, dann hab ich geklingelt und es war jemand so gnädig mich zum Anästhesisten zu bringen und ich bekam dann, Gott sei Dank, eine PDA , musste dann aber wieder auf das Zimmer und kurz bevor es losging mit der Geburt kam die Schwester zufällig. Es war vermutlich so klein, dass ich es selber gar nicht bemerkt habe unter der Schmerzunterdrückung, dass es kommt. Wäre die Schwester nicht herein geplatrzt hätte ich sie mir noch wenigstens anschauen können
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
24 Antwort
@HelenaundEric hab mir gerade alles durchgelesen ... bin echt sprachlos, wegen dem wie im KH mit dir/euch umgegangen wurde. Kaltherzig triffts da echt richtig, wie Babyschildi schon geschrieben hat :- ( ich arbeite selber als Krankenschwester und versteh das echt nicht, wie man einen Menschen - in dem Fall dich - in so einer Situation so alleine lassen kann, das geht doch total auch gegen den Berufsethos. Da Krieg ich immer so einen Hals wenn i sowas hör oder les. Hast du auch schon in Betracht gezogen, mit dem Befund zum Humangenetiker zu gehen? Ich denke nur dann können deine Fragen wirklich beantwortet werden ... welche Ursachen solche Anomalien haben, obs wirklich genetisch oder nur Zufall war, wie groß das Risiko bei einer weiteren SS ist. Der sollte auch KH-Akte anfordern dürfen bzw eine Kopie davon ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
25 Antwort
Ich schließe mich _Carmen_ an, was den Humangenetiker angeht. Nach Yoriks Tod, schrieb ich auch in dem Forum, in dem es sich um alles rund ums DS dreht, also sowohl fachlich, auch als einfach, wie das Leben der Familien sich gestaltet, was man miteinander erlebt, wie groß meine Angst ist, wenn ich noch einmal schwanger werden würde, wieder ein Baby zu bekommen, dass ich hergeben muss. Dort ist auch eine sehr nette Humangenetikerin Mitglied, die vor allem die genetischen Aspekte sehr gut erklären kann. Mit ihr schrieb ich über all meine Ängste, was im Befund des Humangenetikers stand und dass unsere Ängste uns verunsichern. Sie nahm sich sehr viel Zeit, mir zu antworten und zu erklären. Natürlich kann sie mir niemals versichern, dass, wenn wir wieder ein Baby bekommen, dieses 100% gesund ist. Aber sie klärte mich darüber auf, wie hoch die Wahrscheinlichkeiten sind, wieder ein Kind mit DS zu bekommen und wie hoch DANN die Wahrscheinlichkeit wäre, dass es wieder so krank wäre, dass es nicht leben kann. Die Wahrscheinlichkeit, einen 6-er im Lotto zu gewinnen, ist statistisch höher! Ich dachte auch, die Risiken lägen sehr hoch, bei mindestens 30-40% und ich wäre schon dankbar gewesen, hätte sie mir ein statistisches Risiko von 15% genannt, aber sie meinte, dass das Risiko, wieder ein Kind mit DS zu bekommen, ihrer Meinung nach, bei maximal 5-7% läge. Das errechnet sich daraus, dass sie nicht davon ausgeht, dass mein Mann und ich generell das DS vererben. Das könnten wir nur, wenn einer von uns eine Mosaik-Trisomie hätte. Dabei ist es dann so, dass man das dreifache Chromosom entweder gar nicht weitergibt oder als freie Trisomie, also in allen Zellen. Wir haben aber bereits Kinder. Sowohl mit anderen Partnern, als auch gemeinsame und keines hat eine Trisomie. Damit sei die Vererbung schon einmal ausgeschlossen. Es kommen nun also lediglich die statistischen Wahrscheinlichkeiten, wie unser Alter und eine minimale statistische Erhöhung, die man einfach eben rein statistisch dazu rechnet, wenn man bereits einmal ein Kind mit Trisomie hatte. Dann sagte sie mir sehr nett und deutlich „Du hast also ein Risiko auf Wiederholung des DS, von, meiner Meinung nach, 5-7%. Dass es dann wieder ein Kind mit so schweren organischen Defekten sein könnte, sind statistisch in den 5-7% etwa 2-5%. Das heißt, dass insgesamt das Risiko, wieder ein nicht lebensfähiges Kind mit solch starken organischen Defekten und einem DS geboren wird, läge somit bei unter 0, 4%. Rein statistisch hast Du somit, wenn Du das umgekehrt rechnest, eine Chance von mindestens 93%, ein völlig gesundes Kind, ohne Trisomie zu bekommen“. Sicher, ein Restrisiko ist immer da, aber hätte ich meinen Sohn nie empfangen und ausgetragen, dann wären die Risiken auch 4-5%. Sie erklärte mir auch, dass man in vielen Tabellen höhere Prozentzahlen liest, aber dass diese Tabellen sich meist auf eine rein theoretische Berechnung nach dem Alter rechnen und man einfach viel mehr Kriterien mit einbeziehen muss. Sie hat mir sehr geholfen und einen Teil meiner Ängste, wenn auch bei Weitem nicht alle, nehmen können. Vielleicht würde Dir auch ein Gespräch mit einem Humangenetiker helfen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.01.2013
26 Antwort
für den Tip. Ich habe ebend ein wenig recherchiert und in der nächst grösseren Stadt gibt es einen Humangenetiker und ich werde mich dort mal vorstellen. Brauche ich da eine Überweisung vom Gynäkologen? Habe schon wieder vor zu wechseln, aber in dem Fall würde ich dann lieber erst beim jetzigen bleiben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2013

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