Neugeborenes will nicht trinken - Tipps?

cesarica_1
cesarica_1
28.11.2014 | 7 Antworten
Hallo,
unser Sohn ist am Wochenende auf die Welt gekommen und gewichtsmäßig unter die magische 10% Grenze gerutscht. Da ich genug Milch habe und er am letzten Tag im KH genug getrunken hat, durfte ich nach Hause gehen. Leider hat er auf heute wieder abgenommen :( Wie kann ich ihm das Trinken schmackhaft machen? Er kann trinken, ist anscheinend nur zu faul! Und je fauler er ist, desto schwächer wird er und und und... Ich bin ratlos. Wenn ich ihn stille, achte ich auf Ruhe, rede ihn an, sehe ihn an, ... Bin für jeden Tip und jedes gute Wort dankbar! (Ist übrigens mein drittes Kind, beim ersten gab es ebenfalls Schwierigkeiten - allerdings nur solange die Milch nicht eingeschossen ist.) LG
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7 Antwort
Danke für eure Antworten. Ich wollte nur kurz Entwarnung geben: er trinkt jetzt ganz normal. Gestern hatten wir beide anscheinend einen schlechten Tag... Ich hatte den "Baby blues" und war nur am Weinen - ich muss die Geburt noch verarbeiten, war diesmal doch ein hartes Stück Arbeit. Und er musste das anscheinden auch noch und hat den ganzen Tag geschlafen. Jetzt trinkt er ganz normal und ohne Schwierigkeiten :) Sicherheitshalber hat mir unser Kinderarzt gestern eine Verordnung für eine Babywaage geschrieben und wir haben uns eine geholt. Der Arzt meinte aber, dass er sich keine Sorgen macht und dass wir nur einen schlechten Tag haben - er scheint ein Hellseher zu sein ;) Schnuller hat unser Sohn noch nicht, damit will ich noch etwas warten. Er kommt, wenn er Hunger hat: alle 2 bis 5 Stunden, je nachdem wieviel er vorher getrunken hat. Gestern hat er teilweise nur zweimal angesaugt bevor er faul den Kopf zurückgezogen hat und einfach eingeschlafen ist. Teilweise war er gar nicht zu wecken, daher kamen dann meine Bedenken! Jedenfalls DANKE für eure Ratschläge. LG
cesarica_1
cesarica_1 | 29.11.2014
6 Antwort
Hallo, wir haben bei unserem Frühchen einen kleinen trick angewandt den man mir auf der Frühchenintensiv gezeigt hat. Wenn das Baby dazu neigt einzuschlafen die Fusssohle mit leichtem druck massieren, dann macht es die Augen wieder auf und trinkt weiter. Wenn dein Baby zu wenig trinkt und sehr müde ist kann diese Müdigkeit auch Anzeichen für eine Neugeborenengelbsucht sein. Denn wenn es zu wenig trinkt kann es das Hämoglobin dass ausgeschieden werden soll nicht lösen auf grund des Flüssigkeitsmangels und entwickelt dann eine Neugeborenengelbsucht. das ist wie so ein Teufelskreis: Baby trinkt zu wenig-->Biliwert steigt-->baby wird müde-->trinkt noch weniger aufgrund der Müdigkeit-->Bili steigt weiter-->Müdigkeit usw... evtl solltest das beim Kinderarzt mal testen lassen. Auch ob dein Baby genug Flüssigkeit bekommt.
Sabi77
Sabi77 | 28.11.2014
5 Antwort
@Heviane Das soll so definitiv nicht rüberkommen. Ich hatte selbst eine kompetente Hebamme an meiner Seite, die sich auch in Sachen Stillen auskannte. Meine persönliche Erfahrung - ich bin Krankenschwester und musste in der Ausbildung auch im Kreißsaal und auf der Wochenstationen arbeiten- zeigt mir aber, dass leider nicht alle Hebammen aktuelles Stillwissen haben. ICH bevorzuge da einfach die Beratung durch stillerfahrene Frauen oder IBCLC-Berater, die verpflichtet sind, durch regelmäßige Fortbildung ihr Zertifikat aufrechtzuerhalten. "Rumwurschteln" sollte die Arbeit von Stillberaterinnen mEn auch nicht sein, eher eine Zusammenarbeit mit Hebammen/Kinderärzten. Wo der/die eine nicht weiter weiß oder sich nicht so gut auskennt, an den anderen verweisen. Dass es in der Realität anders aussieht, ist uns beiden wohl klar, aber ich denke nicht, dass da eine Seite besser ist als die andere.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.11.2014
4 Antwort
@silvana89 Ich lese des öfteren deine Stillratschläge und kann das immer gut unterstreichen was du sagst. Was mir allerdings negativ aufstößt ist dein primäres raten zur Sillberaterin und nicht zur Hebamme. Es gibt zig Berufsgruppen die in unseren vorbehaltenen Hebammentätigkeiten rumwurschteln. Wir haben ein Examen abgelegt, zahlen Haftpflicht, müssen unseren Lebensunterhalt davon bestreiten. Ich halte viel von der AfS, bin selbst dort MItglied die leisten sicherlich tolle Arbeit. Aber primär gehört diese Hilfeleistung in Hebammenhände. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.11.2014
3 Antwort
Herzlichen Glückwunsch zum dritten Kind :) Hast du eine Hebamme oder eine Stillberaterin? Bitte noch nicht mit Flasche oder zufüttern anfangen ... Es gibt ja bestimmte "Regeln" beim Stillen ... Bauch an Bauch, den Körper ruhig etwas abgesenkt, so dass der Kopf die höhste Position einnimmt. Die Brustwarze sollte fast vollständig im Babymund verschwunden sein, sonst bekommt er kaum Milch raus. Wie lange trinkt er denn bis er "faul" wird? Und was auch nicht unwichtig ist: wie lang sind die Stillpausen?
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.11.2014
2 Antwort
Hallo. Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby! Bevor du auf eigene Faust zufütterst, wende dich am besten an eine Stillberaterin in deiner Nähe . Flasche geben ist auf jeden Fall absolut kontraproduktiv, wenn Zufüttern nötig ist, dann bitte stillfreundlich per Löffel, Softcup, Brusternährungsset zb. Wie oft trinkt dein Kleiner denn? Hat er einen Schnuller? Neugeborenengelbsucht? Wie sieht es mit den Ausscheidungen aus ? Hast du eine geeichte Babywaage zu Hause, mit der du das Gewicht kontrollieren kannst? Wie äußern sich denn die Probleme beim Stillen?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.11.2014
1 Antwort
hallo.hast du es mit abpumpen und aus der flasche geben versucht?
nicos_mami
nicos_mami | 28.11.2014

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